Di, 26th August, 2008 - Posted by | (0) Comment
“Es lebe das Alleinstellungsmerkmal”, erhofft sich in jedem Fall der Marketingexperte, wenn es darum geht, im Wettbewerb ganz vorne mitzumischen. Doch wenn es um Service und Beratung geht oder darum, technische Mängel zu beheben, dann sind zur Zeit nur die Werkstätten von Mercedes Spitze. So das Ergebnis des aktuellen ADAC-Werkstatttests 2008, bei dem die Werkstätten der Stuttgarter durchweg mit der Note “sehr gut” bewertet wurden und damit den Testsieg von vor zwei Jahren wiederholen konnten.
Den Spitzen-Service boten MB-Mechaniker an Münchens Arnulfstraße. Sie bewiesen unangefochten ihren Anspruch auf Platz eins und erreichten 100 von 100 möglichen Punkten. Schlusslicht wurde ein Nissan-Händler mit 45 Punkten. Der ADAC-Test nahm 75 Betriebe mit ihren Vertragswerkstätten bei 15 wichtigen Automarken in Deutschland unter die Lupe und kam bei den Testergebnissen zu “gewaltigen Unterschieden”. Nur 47 Betriebe oder 63 Prozent konnten mit “sehr gut” oder “gut” benotet werden; 15 Werkstätten arbeiteten lediglich “befriedigend”. Der schwache Rest, immerhin 13 Werkstätten, erreichte im ADAC-Test nur ein “ausreichend” und manche Leistung war lediglich “mangelhaft”.
Audi nur auf Platz elf
Mercedes verwies im Test-Ranking die Konkurrenten von BMW und VW auf die Plätze, während Tester und Getestete “etwas enttäuscht” waren, dass Audi nur auf Rang 11 landen konnte. Dass keiner gern auf den letzten oder vorletzten Rang gelangen will, ist klar. Doch beim ADAC-Werkstatttest traf es auch 2008 wieder Fiat und Renault. Die Kritik an den Werkstätten bezieht sich laut ADAC vor allem darauf, dass die präparierten Mängel entweder nicht gefunden oder aber entdeckt, jedoch nicht behoben wurden. Hinzu kam, dass die berechnete Leistungen als nicht zweifelsfrei erstellt wurden und von Kunden oft nicht zu verstehen seien.
ADAC fordert Klarheit für den Kunden
Um rein statistisch und rechnerisch alle technischen Mängel zu beheben, waren für die getesteten Werkstätten maximal 60 Punkte möglich, für die Qualität im Service wurden 40 Punkte für telefonische Terminvereinbarung, Fahrzeugabgabe, Auftragsannahme, Auftragserweiterung, Fahrzeugabholung oder Rechnungsstellung gewichtet.
Als Anforderungen an die Werkstätten wurden erwartet:
Im Ranking kam es zu folgendem Ergebnis:
1. Mercedes (96 Punkte)
2. BMW (91 Punkte)
3. VW (89 Punkte)
4. Seat (86 Punkte)
5. Skoda (83 Punkte)
6. Mazda (83 Punkte)
7. Peugeot (80 Punkte)
8. Ford (77 Punkte)
9. Opel (76 Punkte)
10. Toyota (76 Punkte)
11. Audi (75 Punkte)
12. Citroën (74 Punkte)
13. Nissan (73 Punkte)
14. Fiat (70 Punkte)
15. Renault (68 Punkte)
ADAC-Wertung:
“sehr gut” = 100 - 89 Punkte,
“gut” = 88 - 77 Punkte,
“befriedigend” = 76 - 65 Punkte,
“ausreichend” = 64 - 53 Punkte,
“mangelhaft” = 52 - 0 Punkte
Mo, 25th August, 2008 - Posted by | (0) Comment
Die hohen Spritpreise, die wir in den vergangenen Wochen erleben durften, sind bei den meisten Autofahrern gut im Gedächtnis verankert. Aus diesem Grund hält der kurzfristige Preisrückgang, der gerade festzustellen ist, etliche Autofahrer nicht davon ab, weiterhin an Techniken und Methoden zur Einsparung von Kraftstoff festzuhalten. Hier kommen die unterschiedlichsten Tipps und Tricks zum Einsatz, angefangen bei einer vorausschauenden Fahrweise bis hin zu geheimen Spritzusätzen, die für eine optimierten Verbrennung sorgen sollen.
Wie die Wirtschaftswoche in ihrer aktuelle Printausgabe berichtet, ist dieser Trend ebenso in den USA festzustellen, der dort noch ganz andere Ausmaße angenommen hat. In den USA ist der Kraftstoff umgerechnet zwar immer noch wesentlich günstiger als bei uns in Deutschland, aber dafür war der Preisanstieg um eine Vielfaches größer: Innerhalb kürzester Zeit hat sich der Benzinpreis fast verdreifacht.
Deshalb sollen die amerikanischen Autofahrer damit beschäftigt sein, teilweise auch ganz andere Versuche zur Kraftstoffeinsparung in die Praxis umzusetzen. So werden zum Beispiel Apparate entwickelt, die Knallgas mit Hilfe von zugeführtem Wasser und der Autobatterie erzeugen. Dies soll zur einer besseren Verbrennung führen und somit den Kraftstoffverbrauch reduzieren. Experten aus dem Bereich der Motorenentwicklung halten von diesen Ansätzen allerdings nicht besonders viel: Ihrer Meinung nach werde zu viele Energie zur Erzeugung des Knallgases benötigt, so dass sich letzten Endes kein Einspareffekt ergibt.
Aus diesem Grund raten die Experten zu wesentlich einfacheren Methoden, wie zum Beispiel dem Vergleich von Benzinpreisen an den einzelnen Tankstellen, welcher sich in den USA mittlerweile recht einfach gestaltet. Mehrere Webseiten, die nach dem Mitmach-Prinzip funktionieren, geben jederzeit darüber Auskunft, welche Preise an den einzelnen Tankstellen zu entrichten sind. Dank eines solchen Preisvergleichs hat man zumindest die Gewissheit, tatsächlich zu sparen.
Mo, 25th August, 2008 - Posted by | (0) Comment
In vielen Haushalten ist es Usus, dass am Samstag der Rasen im Vorgarten gemäht und das Auto auf Hochglanz poliert wird. Einfach nur durch die Waschstraße zu fahren, reicht nicht. Im Anschluss werden Polituren, Mikrofasertücher, Watte und allerhand Mittelchen aus dem Fachhandel zur Hand genommen, damit auch die verwinkelten Stellen tiptop sauber sind. An Angeboten für die Autopflege mangelt es nicht. Die Tuben, Dosen und Flaschen mit Cremes, Wachsen und Lotus-Effekt-Reinigern füllen ganze Regalwände in Baumärkten und Kfz-Zubehör-Geschäften. Ob sie alle halten, was sie versprechen, wollte der Auto Club Europa (ACE) genauer wissen.
Gemeinsam mit der Gesellschaft für technische Überwachungen (GTÜ) griff man beherzt zu und schwang den Putzlappen. Sieben Autopolituren wurden getestet, um zu sehen, ob Karossen mit mattem Lack wieder echte Glanzstücke werden können. Die Hersteller dürfen sich freuen: Alle Produkte erwiesen sich als brauchbar und sorgten für eine sichtbare Verbesserung. Unterschiede zeigten sich in erster Linie beim Preis. Das Mittel von Nigrin kostet rund 5,99 Euro. Dafür erhält man 500 Milliliter Politur, wohingegen A1 für 250ml plus Tuch und Pressschwamm fast 30 Euro verlangt. Doch es kann sich durchaus lohnen, tiefer in die Tasche zu greifen.
Das A1 Show & Shine Polish von Dr. O.K. Wack punktete in allen Testkategorien, angefangen beim Aufragen und der Farbauffrischung über die Beseitigung von Kratzern und Einbränden bis hin zu Tiefenglanz und Wirkung. Volle 190 Zähler verbuchte das Premiumprodukt alleine beim Wirkungstest auf seinem Konto, insgesamt waren es 430 Punkte. Gewonnen hat allerdings Arals Wachs Polish Nano Shine. Hier hat der Preis von 9,99 Euro den Ausschlag gegeben, der sich auch in der Punktezahl von 435 niederschlug. Preis-Leistungs-Sieger ist mit 427 Punkten ATU Professional Care (6,99 Euro für 500ml).
Das heißt, es muss nicht immer teuer sein. Auch mit den günstigen Mitteln poliert es sich ganz gut. Sie lassen sich allesamt leicht auftragen und haben eine kurze Einwirkzeit. Die Tester raten dazu, statt des ausgedienten Unterhemds lieber ein hochwertiges Mikrofasertuch zu nehmen. Dann glänzt die Karosse noch mehr und weist später keine Schlieren auf. Das kann passieren, wenn man mit Polierwatte arbeitet. Hauptsache bleibt, dass man sich überhaupt um sein Fahrzeug kümmert. Fliegendreck, Schlammspritzer und Vogelkot machen sich nicht sonderlich gut und schaden auf Dauer nur dem Lack.
Mo, 25th August, 2008 - Posted by | (0) Comment
Noch vor 20 Jahren saßen Frauen meist nur als Beifahrerinnen im Auto - frei nach dem Sinnspruch “Frauen am Steuer - ungeheuer!” Inzwischen sind Frauen mobiler. Immer stärker steigt der Anteil der Fahrzeuge, die auf Frauen zugelassen werden.
Der böse Satz ‘Achtung: Frau am Steuer!” ist schon lange nicht mehr berechtigt. Auch wenn Frauen nicht unbedingt so schnell unterwegs sind wie die jungen Männer gleichen Alters, spricht eines wirtschaftlich für die Frau am Steuer. Ohne Frauen würden die Autohäuser in eine düstere Zukunft blicken. Die Verkäufe an Frauen versprechen Zuwächse, weil hier noch großer Bedarf herrscht und viele Frauen kein eigenes Auto haben. Bis 2040 soll die Mobilität zwischen Männern und Frauen ausgeglichen sein.
In vielen Landkreisen weist der Trend nach Informationen auch aus dem Kraftfahrt-Bundesamt in diese Richtung. Lag die Quote weiblicher Autobesitzer 1993 noch bei 23,1 Prozent, liegt sie 15 Jahre später bei 31,5 Prozent. Ähnlich ist die Tendenz bei den Krafträdern. Von allen Fahrzeughaltern bei den Motorrädern sind 15,1 Prozent Frauen, 1993 lag die Frauenquote noch bei 12,3 Prozent. Die Zahl der auf Frauen zugelassenen Fahrzeuge ist somit kontinuierlich gestiegen und wird weiter steigen, weil es noch großen Nachholbedarf gibt. Deshalb wird auch die Frau am Steuer als potenzielle Kundin hoch umworben. Werden doch bereits typische Modelle für Frauen gebaut, was technisch nicht immer so praktiziert wurde, wie auch dieser Zweig der Konsumforschung beweist.
Symbiose Frau und Auto
Die Zielgruppe der Autofahrerinnen wird schließlich auch wissenschaftlich begleitet. Das Kompetenz-Zentrum “Frau und Auto” an der Hochschule Niederrhein kennzeichnet Bedürfnisse, Bedarfe, Wünsche und Ansprüche der Frauen aller Jahrgänge ans Auto. Eine Frau leitet die Gruppe. Fest steht: Frauen stellen für die Handelnden der Automobilbranche eine wachstumsstarke Zielgruppe für die gesamte Wertschöpfung dar. Hat bei den heute 65-jährigen Frauen in Deutschland nur jede zweite einen Führerschein, sind es bei den 40-Jährigen in 2008 schon 90 Prozent. Und noch jüngere Frauen werden von Jahr zu Jahr noch mobiler. Was der Handel bereits weiß, ist für den Laien überraschend: Die Konsumforschung hat bestätigt, dass Frauen bei der Entscheidung für einen Autokauf zu 70 bis 80 Prozent beteiligt sind, und das nicht nur bei der Farbe.
So, 24th August, 2008 - Posted by | (0) Comment
Wenn es um das Thema Camping geht, scheiden sich die Geister. Während die einen ihre Zeit liebend gern auf dem Campingplatz verbringen oder mit dem Wohnmobil auf Reisen sind, würden andere niemals in ein entsprechendes Gefährt einsteigen. Wie es um die genaue Verhältnismäßigkeit zwischen Camping-Freunden und Camping-Hassern steht, vermag niemand zu sagen. Sicher ist allerdings, dass die Anzahl der Camping-Freunde enorm groß ist. Obwohl dem Campingurlaub sehr häufig nachgesagt wird, noch ein Überbleibsel aus den 1970er Jahren zu sein, hat sich das Geschäft rund um das Camping zu einem Milliarden schweren Markt entwickelt.
Die Größe des Marktes für Wohnwagen, Wohnmobile sowie alle weiteren Campingartikel wird einem spätestens dann bewusst, wenn man Europas größte Camping-Fachmesse, den Düsseldorfer Caravan Salon, besucht. In nicht ganz einer Woche, am 30. August, wird die Fachmesse eröffnet und eine Woche lang ihr Pforten geöffnet haben.
Ein Blick in das Ausstellerverzeichnis verrät, dass immens viele Unternehmen auf dem Düsseldorfer Caravan Salon präsent sein werden. Mehr als 550 Firmen werden auf der Messe präsent sein und über 2.000 Wohnwagen- und Wohnmobilmodelle vorstellen. Somit bietet sich allen Camping-Freunden und Interessenten die Möglichkeit, sich grundlegend zu informieren und einen Überblick über die aktuellen Neuigkeiten aus dem Caravan Bereich zu verschaffen.
Weil der Düsseldorfer Caravan Salon eine Publikumsmesse ist, werden etliche Caravans und Wohnmobile auch direkt zum Verkauf angeboten. Somit bietet sich potentiellen Käufern die Gelegenheit, richtig gute Schnäppchen zu machen – Voraussetzung ist allerdings, dass die Kaufentscheidung noch direkt auf der Messe getroffen wird.
Sa, 23rd August, 2008 - Posted by | (0) Comment
Auch wenn die hohen Benzinpreise dazu beigetragen haben, dass sich zunehmend mehr Menschen für den Erwerb sparsamer Autos entscheiden, lassen sich die Autohersteller nicht davon abhalten, besonders stark motorisierte und dementsprechend sprithungrige Modelle auf den Markt zu bringen. Ganz egal ob BMW mit der M-Serie, Mercedes mit den AMG Modellen oder Audi mit den RS-Modellen: Produktion und Absatz laufen auf Hochtouren.
Vor allem bei Audi läuft es gerade rund: Diese Woche wurde bekannt gegeben, mit welchen Spezifikationen der Audi RS 6 aufwarten wird. Es ist schon erstaunlich, was die Entwickler und Ingenieure geleistet haben. Immerhin ist der Audi RS 6 mit einem V10 Biturbo Motor ausgestattet, der ganze 580 PS stark ist. Dieser verfügt über ein Drehmoment von 650 Newtonmetern, um die mit Allrad angetriebene Limousine innerhalb von 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h zu beschleunigen. So gesehen handelt es sich bei diesem Fahrzeug nicht mehr um eine Limousine, sondern eher um einen Supersportwagen. Allerdings kostet der Audi RS 6 auch so viel wie ein Supersportwagen. Im Oktober soll er auf den Markt kommen und in der Grundversion 105.550 Euro kosten.
Der Audi RS 6 ist aber längst nicht das einzige RS Modell, das momentan von sich Reden macht. Erst vor einigen Tagen sind erste Erlkönig-Fotos vom Audi RS 5 aufgetaucht. Jedem Audi-Kenner sollte klar sein, dass mit diesem Fahrzeug nochmals eine ganz andere Käuferschicht angesprochen wird. Im Gegensatz zum Audi A6 wirkt der Audi A5 wesentlich sportlicher und zugleich auch eleganter – und genau so wird es sich auch zwischen RS 6 und RS 5 verhalten. Wirklich konkrete Daten zum Audi RS 5 liegen allerdings noch nicht vor. Doch schon an den Erlkönig-Fotos ist zu erkennen, dass der Audi RS 5 ein richtiges Geschoss wird: Hierauf lassen zumindest die immens großen Lufteinlässe schließen.
Sa, 23rd August, 2008 - Posted by | (0) Comment
Beim Joghurt ist alles klar: Verkauf allenfalls bis zwei Tage vor dem Verfall. Danach eher ‘Finger weg’, wenn das MHD, das Mindesthaltbarkeitsdatum, um mehr als die persönliche Toleranzgrenze überschritten ist. Doch was gilt als “Verfalldatum” für einen fabrikneuen Autoreifen? Aus den Leitlinien zu Pkw-Reifen - herausgegeben vom Wirtschaftsverband der Deutschen Kautschukindustrie - ergibt sich als Hinweis:
“Reifen altern aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse. Das gilt auch für nicht oder wenig benutzte Reifen. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, werden den Mischungen Substanzen beigegeben, die leistungsmindernde chemische Reaktionen mit Sauerstoff und Ozon verhindern. Damit ist gewährleistet, dass auch ein mehrere Jahre sachgemäß gelagerter Reifen der Spezifikation eines Neureifens entspricht und in seiner Verwendungstauglichkeit nicht beeinträchtigt ist.”
Wie lang nun der “mehrere Jahre” umfassende Zeitraum im Sinne dieser Leitlinie maximal sein darf, wurde auf Initiative des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) bereits im September 2001 geklärt. Führende Vertreter der deutschen Reifenindustrie erarbeiteten klare Grundsätze als Antwort auf die ständig diskutierte und immer wieder unterschiedlich interpretierte Frage.
So empfehlen die Unternehmen Bridgestone/Firestone, Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin und Pirelli den Kfz-Haltern wie den Reifenhändlern: Achten Sie darauf, dass bei Kauf/Verkauf von Pkw-Reifen das Produktionsdatum nicht länger als fünf Jahre zurück liegt! Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ein ungebrauchter Reifen - sachgemäße Lagerung natürlich vorausgesetzt - bis zu fünf Jahre ab Produktionsdatum noch als neuwertig gilt und insofern auch als Neureifen verkauft werden darf.
Dies schließt allerdings nicht aus, dass je nach typischem Einsatz auch Reifen montiert werden können, die bis zu ihrem Erst-Einsatz länger als fünf Jahre lagerten. Und auch zu dieser Sachlage erlangten Reifenhandel und Verbraucher inzwischen erheblich größere Rechtssicherheit. Denn nur die Hersteller selbst konnten im Sinne von Gewährleistung und Produkthaftung eindeutig und im Sinn der Gesetze informieren.
Das Produktionsdatum läßt sich übrigens anhand der vierstelligen DOT-Nummer erkennen, die in die Seitenwand des Reifens eingeprägt ist und Kalenderwoche und Jahr der Reifen-Herstellung beinhaltet.
Nach zehn Jahren Schluss!
Dazu empfiehlt die Industrie: Nach zehn Jahren sollte Schluss sein! Pkw-Reifen, die älter sind, sollten grundsätzlich nur noch benutzt werden, wenn sie vorher ständig unter normalen Bedingungen im Einsatz waren. Auch sollten sie nicht mehr umgesteckt, sondern nur noch im laufenden Betrieb abgefahren werden.
Diese Zehn-Jahres-Regel gilt allerdings nur für Pkws. Reifen an Wohnwagen, Anhängern oder Fahrzeugen mit hohen Stand- oder Ruhezeiten, die unter Druck und Belastung nicht regelmäßig bewegt werden, altern schneller. Grundsätzlich gilt hier: Nach längeren Standzeiten und vor Reisen müssen Reifen und Ersatzrad auf Tauglichkeit geprüft werden. Für Gespanne/Kombinationen aus Pkw (oder anderen mehrspurigen Kraftfahrzeugen mit zulässigem Gesamtgewicht bis zu 3,5 t) mit Anhänger, die nach § 18 StVO eine 100 km/h-Zulassung besitzen, schreibt der Gesetzgeber als Höchstalter für die Reifen des Anhängers bindend sechs Jahre vor. Der BRV empfiehlt auf jeden Fall, Reifen an anderen Fahrzeugen der Kategorie “Standfahrzeuge” sowie Ersatzreifen nach sechs, spätestens jedoch nach acht Jahren zu ersetzen.
Autofahrer, die sich bezüglich des Alters und Zustandes ihrer Reifen nicht auf den eigenen Augenschein verlassen, sondern wirklich auf Nummer Sicher gehen wollen, sollten ihren fahrbaren Untersatz regelmäßig vom Reifenspezialisten checken lassen. Auch für die Lagerung der Sommerbereifung oder eben auch der Winterreifen wird das Urteil und die Pflege durch den Fachmann empfohlen. So wird die gewerbliche Reifenlagerung gegen eine geringe Gebühr zum guten Service und sichert optimal die Lebensdauer der Pneus. Die mit dem Lagerservice verbundene Reifenprüfung gewährleistet zudem, dass nur einwandfreie Reifen in der bevorstehenden Saison wieder an den Start dürfen.
Quelle: BRV Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V