KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Stiftung Warentest sucht Probanden für neuen Kfz-Versicherungen Test

Abgelegt unter: KFZ, Test, Versicherung — Saskia at 2:42 am on Mittwoch, Juli 23, 2008

Für ihre Novemberausgabe plant die Stiftung Warentest einen großen Kfz-Versicherungen Test - und sucht zu diesem Zweck nach passenden Probanden, die als Modellkunden dienen sollen. Freiwillige können sich noch bis einschließlich 26. Juli bei der Stiftung Warentest melden. Mithilfe des Tests sollen die Bedingungen der unterschiedlichen Auto-Tarife anhand von konkreten Beispielen aufgedeckt werden.

Vornehmlich gesucht werden Kfz-Fahrer unterschiedlichen Alters und in diversen Lebensumständen, wie beispielsweise Rentner, eine Familie mit einem Kind, eine Single-Frau mit Auto, ein Fahranfänger, der nicht länger als 36 Monate den Führerschein hat und ein Vielfahrer, der nicht weniger als mindestens 30.000 Kilometer pro Jahr zurücklegt.

Bei entsprechendem Interesse bittet die Stiftung Warentest alle Interessenten, die einem der gesuchten Profile ähneln (und offen dafür sind, sich für den Artikel fotografieren zu lassen), sich schriftlich bei der Redaktion zu melden. Darüber hinaus sind noch zusätzliche Angaben zu machen, dazu gehören zum Beispiel der Wohnort, die eigene Automarke, die eigene jährliche Fahrleistung und die derzeitig eingestufte Schadensfreiheitsklasse. Kommt es zu einer Übereinstimmung zwischen Profilanforderung und Bewerber, meldet sich die Redaktion der Finanztest bei den Kunden persönlich.

Bosch Scheibenwischer putzt Konkurrenz von der Scheibe

Abgelegt unter: News — Thorsten at 5:03 pm on Dienstag, Juli 22, 2008

Beim Scheibenwischer-Vergleichstest der Fernsehsendung WISO hat der Bosch-Scheibenwischer Aerotwin gewonnen. Der gelenkfreie Wischer garantiert optimale Wischleistung an jedem Punkt der Scheibe.

Acht verschiedene Scheibenwischer mussten im großen WISO-Test bei der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) im Wischtest gegeneinander antreten. Bewertet wurden Montage, Reinigungsleistung und Qualität. Dabei konnten der gelenkfreie Wischer mit aerodynamischer Bauweise und der Drei-Komponenten-Wischgummi nach Bosch-Rezept die Konkurrenz wegwischen. Der vergleichsweise teure Preis des Bosch-Wischers würde sich - so die Prüfer - auf jeden Fall auszahlen.

1999 kam der Bosch Aerotwin zuerst in einem Mercedes Benz CL zum Einsatz. Heutzutage vertrauen alle europäischen Autohersteller auf gelenkfreie Wischer von Bosch. Der Aerotwin ist ein blitzsauberer Beweis für die gewaltige Innovationskraft eines der größten Kfz-Erstausrüster der Welt. Und ein Ergebnis von drei Milliarden Euro, die Bosch jedes Jahr in Forschung und Entwicklung investiert - was auch dazu führt, dass pro Jahr über 3.000 Patente weltweit angemeldet werden.

Scheibenwisch-Mechanik, Wischgummi und integrierter Windschutzscheiben-Spoiler sind völlig neu entwickelt worden. Zwei optimal gekrümmte Stahlschienen passen sich der Windschutzscheiben-Krümmung an und erinnern sich immer an ihre ursprüngliche Form (Memory-Effekt). So kommt es, dass der Wischgummi, der aus einen flexiblen Rücken, einer verschleißbaren Kante und einer Leichtlaufbeschichtung besteht, mit einem gleichmäßigen Anpressdruck an jedem Punkt der Scheibe für gleichmäßige Wischleistung sorgt - und so dem Fahrer optimalen Vorrausblick garantiert.

Autoexperten bei Anne Will ohne Visionen

Abgelegt unter: Politik — Thorsten at 12:01 pm on Dienstag, Juli 22, 2008

Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen, hat der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt einstmals gesagt. Trotzdem hätte man von den Autoexperten, die am Sonntag bei Anne Will unter dem Motto “Sattelt die Fahrräder - Auslaufmodell Auto?”, eigentlich ein paar mehr Ideen für die automobile Zukunft in Deutschland erwartet. Die Gäste - auch VDA-Chef Wissmann - überraschten lediglich mit Bekenntnissen zu Fahrrad und Bahn. Zu Gast waren Bärbel Höhn, die Stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Christine Harderthauer, die Generalsekretärin der CSU, Franz Alt, Autor und Umwelt-Aktivist, Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie und Waldemar Hartmann, Sportjournalist und Autofan. Auf dem Studio-Sofa saß Wolfgang Heinze als Bewohner des autoarm geplanten neuen Freiburger Stadtteils Vauban.

Überraschenderweise gab es nur einen Gast, der eine Gesamtlösung skizzierte - und das war der VDA-Präsident Matthias Wissmann. Er plädierte für eine bessere Vernetzung der verschiedenen Verkehrssysteme. So könnten Auto, Bus, LKW und Bahn ihr jeweiligen Stärken besser ausspielen. Leider fiel im zum Thema Zukunft nur noch ein, dass die Verbrennungsmotoren verbrauchsärmer werden müssten. Angesichts der bereits kaufbaren Alternativ-Fahrzeuge wie die Hybrids von Toyota und Lexus oder dem Brennstoffzellen-Auto von Honda, kann man das beim besten Willen nur als mittelfristige Lösungen bezeichnen. Hat die deutsche Autoindustrie wirklich nicht mehr auf der Pfanne, als immer stärkere Autos mit immer verbrauchsärmeren Motoren anzubieten? Natürlich auch kein Wort zum flächendeckenden Aufbau von Alternativen - wie es Israel gerade mit 500.000 Batterie-Wechselstationen vormacht, um einen flächendeckenden Indivualverkehr in dem Land zu ermöglichen. Aber es war auch weit und breit niemand anwesend, der dem Matthias Wissmann wirklich Paroli bieten wollte. Aber warum es die deutsche Autoindustrie nicht versucht, sich auf die Zeit nach dem Verbrennungsmotor einzustellen, um vielleicht weiterhin technologischer Spitzenreiter der Welt zu bleiben, und damit auch den Standort Deutschland am Leben erhält, bleib sein Geheimnis. Obgleich Frau Höhn von den Grünen darauf hin und wieder hingewiesen hat - allerdings ohne großen Nachdruck.

Dementsprechend enttäuschend war Bärbel Höhn, die irgendwie unkonzentriert wirkte, obwohl es sich ja hierbei um ein Leib- und Magenthema der Grünen handeln müsste. Ihre Berichte über die Entscheidungsstrukturen innerhalb ihrer Familie bei der Diskussion über den Kauf eines neuen Autos, bei der ihr Mann - ja was eigentlich sagte? Leider ein wenig relevanter Beitrag. Das liegt natürlich daran, dass die Grünen auch keine richtigen Lösungen beizutragen haben, als die Forderung nach einem Benzinpreis von 5 Mark - was ja mittlerweile schon fast von der Realität eingeholt ist, und auch keinen Beitrag zur Zukunftsgestaltung des Inididualverkehrs leistet. Denn nicht überall kann ein autofreier Stadtteil aus dem Boden gestampft werden, in dem man dann kurze Wege hat. Und nicht jeder Deutsche wohnt eben in einer Stadt, in der auf ein attraktives Angebot des öffentlichen Nahverkehrs oder das Fahrrad umsteigen kann. Wer auf dem Land wohnt wie sehr sehr viele Deutsche ist auf das Auto sehr stark angewiesen - und leidet enorm unter Streichung der Pendlerpauschale und steigenden Spritkosten. Was ja die - leider - unglaubwürdige (weil sich ja gerade im Wahlkampf befindliche) CSU-Generalsekretärin Christine Harderthauer zum Wahlkampf- und Diskussionsthema machte. Und das obwohl die Streichung der Pendlerpauschale von der CSU mitgetragen wurde.

Jung und anregend kam lediglich der mittlerweile 70jährige Franz Alt daher. Er fährt ein Hybrid-Auto und engagiert sich auch auf seiner Internetseite www.sonnenseite.com für eine moderne Energie- und Autopolitik - was er auch im Chat nach der Sendung demonstrierte.

Kundenzufriedenheitsstudie: Toyota Prius schlägt VW Golf

Abgelegt unter: Allgemeines — Thorsten at 9:49 am on Dienstag, Juli 22, 2008

Jedes Jahr befragt das Meinungsforschungsinstitut J.D.Power 20.000 deutsche Autofahrer nach ihren eigenen Erfahrungen mit dem Auto, das sie aktuell fahren. Dabei müssen die Autofahrer einen Fragebogen mit 74 Fragen beantworten.

Klarer Punktsieger wurde der Toyota Prius - seine Fahrer, die mit ihrem Fahrzeug durchschnittlich 30.100 Kilometer pro Jahr gefahren waren, gaben ihm 888 von 1000 möglichen Zufriedenheitspunkten. In die Bewertung fließen Qualität, technische Probleme, Leistung, Design, Service und Kosten mit ein.

Neben Toyota konnte Mazda besonders gut punkten. Während Toyota in vier von sieben Fahrzeugkategorien mit Yaris, Corolla, Corolla Verso und RAV4 überzeugte, klettere Mazda mit Mazda6 und MX-5 in ihrer Fahrzeugklasse aufs Siegertreppchen. Der einzige europäische Hersteller, der in Deutschland gewinnen konnte, war Volvo - mit dem V70.

In der Gesamt-Markenbetrachtung konnte Honda am Besten abschneiden. Es folgen BMW und Toyota. Chevrolet-Fahrer waren am wenigsten zufrieden.

Schilderwald: 22 Verkehrsschilder sollen abgeschafft werden

Abgelegt unter: Politik, Sicherheit — Jochen at 8:20 am on Dienstag, Juli 22, 2008

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee plant den Schilderwald zu lichten. Seiner Meinung nach gebe es in Deutschland einfach zu viele Verkehrsschilder, die keinen Nutzen bringen und lediglich die Fahrer ablenken. Etliche Verkehrsschilder seien seiner Meinung nach veraltet und werden nicht mehr benötigt. Informationen des zuständigen Bundesamtes sollen genau 22 Verkehrsschilder abgeschafft werden. Unter diesen Schildern befindet sich beispielsweise die Warnung vor Steinschlag, die vor Glätte warnende Schneeflocke oder auch das Schild, das vor einem Ufer warnt.

Der Vorschlag des Bundesverkehrsministers ist äußerst umstritten: Auf der einen Seite gibt es etliche Menschen, die ebenfalls die Meinung des Ministers vertreten und deshalb glauben, dass man den Schilderwald lichten müsse. Zu dieser Gruppe zählen zum Beispiel einige Automobilclubs sowie auch etliche Fahrschullehrer. Ihrer Meinung nach existieren viel zu viele Schilder, die keinen wirklichen Nutzen bieten und oftmals nur dazu führen, die Autofahrer zu verwirren.

Auf der anderen Seite warnen sowohl Politiker wie auch Verkehrsexperten vor der dauerhaften Abschaffung besagter Schilder. Sie vertreten die Meinung, dass diese Schilder durchaus eine Existenzberechtigung haben. Deshalb sollten die Gemeinden und Kommunen weiterhin selbst entscheiden können, wo es erforderlich ist, bestimmte Warnschilder aufzustellen.

Eine endgültige Entscheidung, ob die 22 Verkehrsschilder abgeschafft werden, ist noch nicht gefallen. Wegen der unterschiedlichen Expertenmeinungen könnte es noch eine ganze Weile dauern, bis sich man sich in der Politik endgültig festgelegt hat.

Schaeffler und Continental – Eine Zwangsehe oder doch eine Freudenhochzeit?

Abgelegt unter: News, Wirtschaft — Christel at 2:25 am on Dienstag, Juli 22, 2008

Noch ist nicht klar, was werden wird aus dem Conti-Konzern. Eine feindliche Übernahme droht dem Unternehmen mit Hauptsitz in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Nachdem Continental bereits so zahlreich zu Wort gekommen ist, auch auf unserer Seite, wollen wir die Gelegenheit nicht versäumen, das Familienunternehmen Schaeffler zu Wort kommen zu lassen und stellen Ihnen deshalb hiermit die aktuelle Pressemitteilung der Schaeffler KG in ihrer Gesamtheit vor. Denn eines ist interessant: Während der – nicht gerade unumstrittene – Konzernchef von Conti, Manfred Wennemer, sehr viel Staub aufwirbelt in der Presse, hört und liest man kaum etwas von dem Konzern, der Continental übernehmen möchte. Der Einseitigkeit der Berichterstattung wollen wir deshalb hier ein Ende setzen.

„2008-07-20 | 000-001-347 DE-DE
SCHAEFFLER KG, HERZOGENAURACH

Schaeffler Gruppe offen für konstruktive Gespräche
Die Schaeffler Gruppe hat seit der Ankündigung ihres Übernahmeangebotes immer wieder betont, sie sei weiter offen für konstruktive Gespräche mit dem Management der Continental AG. Deshalb begrüßen Eigentümer und Geschäftsleitung, dass Herr Wennemer dieses Gesprächsangebot jetzt offenbar aufgreift. Allerdings gilt die von der Schaeffler Gruppe verfolgte Zielsetzung unverändert, ein strategischer Großaktionär der Continental AG zu werden und dafür mehr als 30 Prozent der Anteile zu erwerben. Zu diesem Zweck hat Schaeffler am 15. Juli ein Angebot an alle Aktionäre der Continental AG angekündigt.
Diese strategische Beteiligung ist notwendig, um eine stabile Aktionärsstruktur der Continental AG zu erreichen, um unsere Ziele umsetzen zu können und damit unsere Investition in das Unternehmen langfristig abzusichern. Die von Herrn Wennemer ins Spiel gebrachte Beteiligung über bis zu 20 Prozent ist keine strategische und daher als reine Finanzinvestition von der Schaeffler Gruppe nicht zu rechtfertigen.
In den Gesprächen im Vorfeld der Ankündigung, den Conti-Aktionären ein Angebot vorzulegen, hat die Schaeffler Gruppe diese Zielsetzung in aller Klarheit vorgetragen. Da die angestrebte Stabilisierung der Aktionärsstruktur im Interesse der Continental AG liegt, appelliert die Schaeffler Gruppe an Herrn Wennemer, das Gespräch auf dieser Grundlage aufzunehmen.
In dem von Herrn Wennemer erwähnten Gespräch vor knapp zwei Jahren ging es bereits auch um eine solche strategische Beteiligung von über 30 Prozent von Schaeffler an der Continental AG. Diese Gespräche wurden jedoch nicht fortgeführt, weil Herr Wennemer wegen des Erwerbs von VDO keine Notwendigkeit für eine solche Beteiligung mehr sah.
Die Schaeffler Gruppe hat sich marktüblicher Finanzinstrumente bedient und dabei keinerlei geltendes Recht verletzt. Im Sinne konstruktiver Gespräche wäre es sicherlich hilfreich, wenn Herr Wennemer seine haltlosen Vorwürfe nicht länger aufrechterhielte, zumal wir Herrn Wennemer in unseren Gesprächen mehrfach erklärt haben, dass wir keinen Anspruch auf Übereignung von Continental-Aktien aus diesen Swap-Geschäften haben.
Die Schaeffler Gruppe betont erneut: Die Finanzierung unseres Angebots und ihre Rückführung sind durch unsere eigene Finanzkraft gesichert.
Eine Zerschlagung wird es daher nicht geben. Continental soll als eigenständiger Konzern erhalten bleiben, mit Sitz in Hannover. Zu diesen Punkten sind wir bereit, konkrete Gespräche zu führen, um Besorgnisse der Continental AG auszuräumen.
Unseren Angebotspreis halten wir für angemessen, und wir erwarten, dass er für die Aktionäre interessant ist. Die Entscheidung liegt selbstverständlich ohnehin beim Aktionär.“

Inzwischen kann sich der Conti-Konzern auch nicht mehr der Rückendeckung der Automobilkonzerne sicher sein. Sowohl Martin Winterkorn, der Chef des Volkswagen Konzerns als auch Porsche als Mehranteilseigner von VW, befürworten wohl durchaus eine Übernahme von Continental durch Schaeffler. Vor allem darf dabei eines nicht vergessen werden: Volkswagen ist der wichtigste Kunde des Conti-Konzerns und stellt sich damit nicht hinter dessen Chef, Martin Wennemer. Nur vor der Durchführung einer feindlichen Übernahme wird in Richtung Schaeffler von Volkswagen aus gewarnt. Wie es nun weitergeht, hängt viel davon ab, wie am Mittwoch die anberaumte Aufsichtsratssitzung bei Continental verläuft. Wird sich dieser hinter Wennemer stellen, was dieser sehr hofft? Oder einen eigenen Weg gehen, nachdem Schaeffler ganz klar eine Zerschlagung des Conti-Konzerns ausschließt? In zwei Tagen wissen wir mehr. Das Neuste dazu finden Sie natürlich dann wieder hier.

KFZ Lexikon eröffnet

Abgelegt unter: Interna, Internet — Gerald at 7:02 pm on Montag, Juli 21, 2008

Über Nacht haben wir das KFZ-Lexikon freigeschaltet. Vom Anti-Blockier System bis hin zum Zweitaktantrieb sollen hier mit verständlichen Worten Begriffe aus der Welt der Automobile erklärt werden. Noch sind erst einige Seiten zu sehen, doch Schritt für Schritt werden jetzt weitere Begriffe ins Lexikon gestellt. Knapp hundert Begriffe liegen hier wohl verpackt auf meinem PC herum und warten nur noch darauf, freigeschaltet zu werden ;-)

Nach außen hin sieht das immer ganz einfach aus, aber damit die Texte auch sauber und bequem online gehen konnten, bedurfte es einiger handwerklicher Tätigkeiten im Untergrund des Systems. Insbesondere der Punkt “Pflege” ist dabei ein wichtiger Faktor. Um die Texte zukünftig leichter (ein-)pflegen zu können, wurde ein so genanntes Content Management System (CMS) implementiert.

Unsere Wahl fiel dabei auf die Software Service Space von der Firma McGrip Webdesign aus Mannheim, da dieses CMS sowohl leicht zu bedienen ist als auch sehr suchmaschinenfreundlich konzipiert wurde. Insbesondere die Möglichkeit alte Seiten bzw URLs fast unsichtbar in die Webpräsenz zu integrieren, hat die Migration deutlich vereinfacht.

Auf jeden Fall wird schon jetzt der größte Teil der einstmals statischen Website vom neuen CMS verwaltet, doch noch sieht man dies nicht, da die alten Seiten noch die neuen überlagern. Doch nach und nach werden die neuen Seiten an die Oberfläche drängen und das Bild der Website bestimmen. Und sobald das geschafft ist, dann wird auch das Design unserer Website eine Überarbeitung erfahren. Vorher wird aber erst noch das KFZ-Blog optisch aufgemöbelt werden :)

Hape Kerkeling - Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Abgelegt unter: Unterhaltsames — Christel at 5:12 pm on Montag, Juli 21, 2008

Hape Kerkeling wurde angezeigt. Oder doch eher sein Alter Ego, der Taxifahrer Günter Warnke? Auch bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf war man sich dessen erst nicht sicher, legte dann aber einen Vorgang unter der Nummer 30 Js 4456/08 an. Und welchem Buchstaben er denn nun abgelegt wurde, war zunächst nicht bekannt, da die Anzeige namentlich gegen Herrn Warnke gestellt wurde. Schnell aber wurde der Name als ein Alias-Name erkannt und der Fall Hape Kerkeling und damit dem Buchstaben K zugeordnet. Bekannt ist auch, dass einem Zuschauer der Comedy-Serie „Hallo Taxi“ so gar nicht nach Lachen war, als er den von Kerkeling gespielten Taxifahrer Günter Warnke am Steuer eine Currywurst essen und auch telefonieren sah. Gleich um zwei verschiedene Folgen der Serie ging es, welche der Erstatter der Anzeige für höchst bedenklich fand. Da die beanstandeten Folgen aber bereits lange vor der Ausstrahlung gedreht wurden, sagte der zuständige Staatsanwalt Johannes Mocken in einem ersten Interview zu der „Bild“-Zeitung über den Vorfall „Nach erster Einschätzung handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die längst verjährt wäre“.

Das in der Presse schon fast liebevoll als Currywurst-Verfahren bezeichnete, inzwischen eingestellte Verfahren sorgt nun eher für die Belustigung einer manchmal doch recht humorfreien Nation. „Es konnte keine Straftat festgestellt werden“ sagte Staatsanwalt Mocken inzwischen dazu. Anlegen musste sie den Fall dennoch, da eine Anzeige erfolgt war. Diese muss dann aufgenommen werden, egal wie sinnvoll oder eben gar sinnlos sie ist. Fakt dabei ist, dass es immer noch Menschen gibt, die Fernsehserien mit dem realen Leben verwechseln. Zu Beginn des Fernsehzeitalters war dies an der Tagesordnung, da die Menschen das Gesehene zum Teil nicht wirklich reflektieren konnten. Auch heute führen manche Serien, die eine lange Ausstrahlungsdauer haben, bei manchen Zuschauern zu einer Art Realitätsverlust. Eines der besten Beispiele ist hier die „Lindenstraße“, deren bekannteste Darstellerin Marie-Luise Marjan bei so einigen Menschen nur noch als Mutter (Helga) Beimer im Kopf vorhanden ist. Dass eine Comedy-Serie eine solche Verwechslung ermöglicht, ist möglicherweise ein Novum. Für Hape Kerkeling und den ausstrahlenden Sender, RTL, wird dies sicher nur gute, das heißt, werbewirksame Folgen haben. Und der Rest der Nation lacht darüber. Außer eben jenen, die bei allem Fernsehkonsum die Realität vergessen haben.

Tour de France - Es wird aufgeräumt – Und endlich kehrt die Spannung zurück

Abgelegt unter: News, Radsport — Christel at 5:03 pm on Montag, Juli 21, 2008

Der geneigte Radsportfan erinnert sich meistens mit Ungemach an jene Jahre, als Lance Armstrong die Tour de France unschlagbar dominierte. In den Jahren 1999 bis 2005 gewann er sieben Mal hintereinander die Große Schleife in Frankreich. Im darauffolgenden Jahr gewann Floyd Landis die Tour, dem später der Sieg aufgrund nachgewiesenen Dopings wieder aberkannt und Oscar Pereiro Sio zuerkannt wurde. Der Sieger des vergangenen Jahres, Alberto Contador, wurde immer wieder mit Dopingvorwürfen und Gerüchten überhäuft. Inzwischen fährt er beim Team Astana, das dieses Jahr bereits im Vorfeld komplett von der Tour ausgeschlossen wurde aufgrund der Dopingvorfälle des vergangenen Jahres.

Inzwischen schreiben wir das Jahr drei nach Lance Armstrong. Und langsam wird aufgeräumt. Drei Dopingsünder, Duenas Nevado, Manuel Beltran und Riccardo Ricco, wurden überführt, einer - Leonardo Piepoli - gestand gar ohne eine offizielle Überführung das Doping mit Cera, einem Epo-Mittel der neuen Generation. Das Aufräumen hat zur Folge, dass endlich wieder Spannung in die Tour kommt. Nicht gerne erinnert man sich an die Jahre zurück, in denen schon lange vor der Schlussetappe nach Paris Lance Armstrong als Sieger feststand. Dieser verweigert sich übrigens immer noch einem Dopinggeständnis, was ihm keiner verdenken kann. Ob er wirklich gedopt hat, wissen wohl nur wenige, und die halten schön den Mund. Wer ihn aber nach seinem Sturz damals noch an Jan Ullrich hat vorbei ziehen sehen, der mag sich nichts Gutes dabei denken. Und die Gedanken sind ja bekanntlich immer noch das, was frei ist.

Aber Lance Armstrong gehört längst der Vergangenheit an. In diesem Jahr sieht es ganz anders aus unter den sechs ersten Fahrern. Gleich drei Fahrer, Frank Schleck vom Team CSC, Bernhard Kohl von Gerolsteiner und der australische Fahrer Cadel Evans haben nicht einmal einen Abstand von zehn Sekunden aufeinander. Ihnen folgen drei weitere Fahrer, die nicht einmal eine Minute Abstand auf den Führenden, auf Frank Schleck haben. Denis Menchov, Christian Vande Velde und Carlos Sastre Candil sind theoretisch auch noch mit im Rennen. Interessant ist vor allem eines: Keiner von den sechs Fahrern hatte bisher mit Dopinggerüchten zu tun. Selbst Christian Vande Velde, der unter seinem Kapitän, Lance Armstrong, bei US Postal fuhr, konnte bis jetzt recht befreit fahren. Es hat also eine neue Zeitrechnung begonnen.

Noch sechs Etappen stehen auf der diesjährigen Tour an. Heute ist erst einmal Ruhetag angesagt. Ab morgen geht es dann richtig in den Endspurt. Vielleicht wird Bernhard Kohl dabei Radsportgeschichte schreiben als der erste Österreicher, der die Tour de France je gewann. Das Bergtrikot hat er nach der gestrigen Etappe schon übergestreift und mit diesem wird er auch morgen an den Start gehen. Und es wäre wieder ein deutsches Team, das den Toursieger stellen würde. Ein sauberes Team, das immer noch auf der Suche nach einem neuen Sponsor ist, nachdem Gerolsteiner sich zum Ende dieser Saison zurückzieht. (Wir haben darüber berichtet). Magenta ist längst Vergangenheit. Wie vieles andere. Denn alles wird eben anders, nun auch endlich – mit zeitlicher Verzögerung – die Tour.

Auslieferungsrekord beim Volkswagen Konzern

Abgelegt unter: Autos, News, Wirtschaft — Christel at 4:32 pm on Montag, Juli 21, 2008

Binnen der ersten sechs Monate dieses Jahres lieferte der Autobauer weltweit 3,27 Millionen Einheiten aus. Dies stellt einen neuen Auslieferungsrekord für den Volkswagen Konzern dar, der noch nie so viele Fahrzeuge in dem ersten Halbjahr eines Jahres ausgeliefert hatte. Das Plus von 5,8 Prozent macht Hoffnung auf noch mehr an Verkäufen – und das in einer Zeit, in der die Konjunktur am Schwächeln ist, auch die Automobilkonjunktur. Auch der Monat Juni stellte hierbei einen Rekordmonat da. So stieg der Verkauf an Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozent auf 573.000 Einheiten.

Damit trotzt Volkswagen auch den Zahlen des gesamten Automarktes. Während hier im ersten Halbjahr 2008 nur ein Plus von einem Prozent gemacht wurde, legte Volkswagen gleich mal 4,8 Prozent drauf bei der Auslieferung der eigenen Fahrzeuge. Und gerade im Juni zeigte Volkswagen seine Stärke. Hier war der gesamte Automarkt um ein Minus von 5,1 Prozent zurückgegangen. Volkswagen hingegen ging mit der Gesamtheit seiner Marken um 2,4 Prozent ins Plus.

Vor allem China wird hier zum wichtigen Markt. An das Land, welches in wenigen Wochen die Olympischen Sommerspiele 2008 austragen wird, wurden 531.600 Einheiten ausgeliefert. Auch hier scheint langsam der Trend zu umweltbewussterem Fahren zu kommen. Der Smog in Peking spricht derzeit immer noch Bände. Aber die Zukunft wird wohl eine andere sein, wenn in den nächsten Jahren Fahrzeuge mit einem verringerten Ausstoß von CO² dort verkauft und gefahren werden. Der Markt in China bescherte dem Volkswagen Konzern ein Plus von 23,2 Prozent und wiederum einen neuen Rekord. Zum ersten Mal lieferte Volkswagen an China mehr als eine halbe Million Fahrzeuge innerhalb der ersten sechs Monate eines Jahres aus.

Detlef Wittig, der Konzernvertriebschef beim Volkswagen Konzern, zieht indessen eine Bilanz der ersten sechs Monate dieses Jahres: „Mit unserer kundenorientierten Modellvielfalt und einer konsequenten Wachstumsstrategie haben wir unsere weltweiten Auslieferungen trotz wachsender negativer Einflüsse deutlich steigern können. Wir sehen zunehmend Gewitterwolken auf die weltweiten Automobilmärkte zukommen. Trotzdem haben wir uns im Juni und im gesamten 1. Halbjahr 2008 mit der Stärke unserer Marken und Modellpaletten klar besser entwickelt als die Gesamtmärkte und bei den Marktanteilen weltweit zugelegt.“

Die anderen Zahlen sprechen auch fast alle nur von einem positiven Gegentrend zum aktuellen Verhalten auf dem Automarkt. Der Volkswagen Konzern selbst informiert über die Verkaufszahlen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mit folgenden Worten: „Starke Zuwächse erreichte der Konzern von Januar bis Juni auch in Brasilien mit einem Plus von 21,8 Prozent auf 316.000 Auslieferungen sowie in Zentral- und Osteuropa (+ 18,7 Prozent auf 282.000). Die prozentual größten Steigerungsraten verzeichnete der Konzern im ersten Halbjahr 2008 in Indien (+69,2 Prozent auf 10.400 Fahrzeuge), in Russland (+63,3 Prozent auf 59.000 Fahrzeuge) und in der Ukraine (+46,9 Prozent auf 25.900 Fahrzeuge).

In Europa wurden von Januar bis Juni 1,84 Millionen Fahrzeuge des Konzerns (+1,3 Prozent) ausgeliefert, davon in Deutschland 534.000 (+3,7 Prozent). Im weiter von einer Gesamtmarktschwäche geprägten Westeuropa (ohne Deutschland) verkaufte der Konzern 1,07 Millionen Fahrzeuge (- 3,6 Prozent).

Die volumenstärkste Konzernmarke Volkswagen Pkw lieferte im ersten Halbjahr weltweit 1,9 Millionen Fahrzeuge aus (+5,8 Prozent). Audi kam auf 516.000 Auslieferungen (+1,4 Prozent) und Skoda auf 367.000 Auslieferungen (+17,9 Prozent).

Seat verkaufte 206.000 Fahrzeuge (-7,5 Prozent), die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge lieferte 264.000 Fahrzeuge aus (+12,9 Prozent). Bentley verzeichnete 4.700 Auslieferungen, Lamborghini 1.300 und Bugatti 35.“

Es zeigt sich also, dass es auf dem globalen Automarkt wichtig ist, nach vorne zu sehen und nicht auf die negativen Zahlen und Entwicklungen der anderen Automobilkonzerne. Volkswagen geht voran und zeigt damit, dass es trotz schlechter Zeiten bergauf gehen kann.

(Quelle: Volkswagen Konzern)

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