KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Internetter ans Ziel - Kostenlose Routenplaner

Abgelegt unter: Autos, Internet — Thorsten at 5:00 pm on Dienstag, Mai 13, 2008

Kostenlose Routenplaner im Internet sind eine gute Alternative zu einem Navigationssystem im Auto – allerdings nur bei staufreier Strecke. Denn aktuelle Stauwarnungen kann man nur abrufen, wenn man unterwegs ins Internet gehen kann. Routenplaner im Internet gibt es wie Sand am Meer: Google zeigt bei diesem Schlagwort über 20 Millionen Fundstellen an. Bei der Suche „kostenloser Routenplaner“ bleiben zwar „nur“ 120.000 Anbieter übrig. Aber da dürfte das passende Angebot schon dabei sein.

Die Grundfunktion ist bei allen Routenplanern gleich: Wenn man Start- und Zielpunkt eingegeben hat, wird eine Landkarten-Route und eine Liste ausgegeben, in der alle Abzweigungen angegeben sind. Als Daten bekommt man die Entfernungskilometer sowie teilweise auch Fahrtzeit und Spritverbrauch angezeigt. Damit man den Routenplan auch tatsächlich gebrauchen kann, fehlt bei keinem Routenplaner eine Ausdruckfunktion. Den Ausdruck kann man dann mit ins Auto nehmen und sich dann auf den Weg machen. Unterschiede gibt es bei Funktionalität, Design und Extras – wie Tankstellen, Rastplätze, Restaurants und Hotels. Man sollte sich also im Vorfeld die Mühe machen, um sich seinen Lieblings-Routenplaner auszusuchen. Beliebteste Angebote sind Map24.de, ViaMichelin.de, Reiseplanung.de, Falk.de, Routenplaner24.de, Google.de und Merian.de.

VW goes USA!

Abgelegt unter: Autos, Wirtschaft — Thorsten at 4:33 pm on Dienstag, Mai 13, 2008

Soeben wird gemeldet, dass VW Bau einer Autofabrik in USA plant, in der Volkswagen und Porsche gebaut werden sollen. Welche Folgen hat das für den deutschen Automarkt und die deutschen Arbeitsplätze in der Automobilindustrie?

Das Ziel ist klar: VW möchte Toyota vom globalen Siegertreppchen stoßen. Das geht nicht ohne den amerikanischen Markt – der wiederum nur eroberbar ist, wenn man mit eigenen Produktionsstätten vor Ort vertreten ist. VW ist in USA natürlich kein Neuling – allerdings wurde das letzte Werk vor 10 Jahren geschlossen; die Produktionsanlagen wurden nach China verschickt. Darüberhinaus produziert VW in Argentinien, Brasilien, Mexiko, Russland und Südafrika.

In China hat VW drei Gemeinschaftsunternehmen gegründet, die Produktionsstätten in Changchun und Shanghai betreiben. Dort werden nicht nur bekannte Fabrikate wie Golf IV und Audi A4 gebaut, sondern auch Modelle, die eigens für den chinesischen Markt entwickelt werden. Keine Gefahr für den deutschen Markt? Aber was passiert, wenn der erste VW Golf auf dem deutschen Markt erscheint, der in China oder Indien zu Billiglöhnen gebaut wurde, sich aber ansonsten nicht mehr von „Made in Germany“ unterscheidet?

In den kommenden fünf Jahren werden 15 bis 20.000 deutsche Arbeitsplätze in der Autoindustrie wegfallen. Als Grund nennt eine aktuelle Studie des Center Automotive Research (CAR) an der Uni Gelsenkirchen die Verlagerung von Produktionskapazitäten ins Ausland. Der schwache Dollar beispielsweise, schwächt die Unternehmen, die Autos in die USA exportieren wollen. Tiefe Löhne, Handelshemmnisse, Zölle und Einfuhrgebühren erleichtern den Aufbau eigener Kapazitäten in Wachstumsmärkten wir China, Russland und Indien.

Ein noch schlimmeres Szenario hat die Unternehmensberatung Ernst & Young 2004 entwickelt: Unter dem Untertitel „Automobilbranche auf dem Weg nach Osteuropa und China“ war zu lesen: „Nach Ansicht der Unternehmen hat Westeuropa als Produktionsstandort weitgehend ausgedient.“

Der Benzinpreis steigt weiterhin

Abgelegt unter: Verkehr — Jochen at 3:30 pm on Dienstag, Mai 13, 2008

Da ich in den vergangenen Tagen bereits mehrfach über den Benzinpreis sowie dessen Preisanstieg berichtet habe und einigen Lesern damit sicherlich schon auf die Nerven geh, verspreche ist, dass dies vorerst mein letzter Beitrag zu diesem Thema sein wird. Dieser Beitrag muss einfach sein, da es wieder einmal interessante Neuigkeiten gibt.

Zunächst einmal zum Anstieg des Benzinpreises. Wie es zahlreiche Autofahrer befürchtet haben, ist der Benzinpreis an Pfingsten noch einmal gestiegen. Vorgestern kostete der Liter Superbenzin im Durchschnitt 1,51 Euro, was die erneute Überschreitung einer Rekordmarke bedeutet. Allerdings sollte man den Preisanstieg nicht den gierigen Konzernen zuschreiben, die angeblich stets zur Urlaubszeit die Spritpreise anheben. Stattdessen ist die Überschreitung der bisherigen Rekordmarke auf einen weiteren Preisanstieg des Rohöls zurückzuführen. Bis vor wenigen Tagen kostete das Barrel Rohöl noch 122 Dollar, was bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls einen Rekordpreis darstellte. Jedoch hat sich der Preisanstieg fortgesetzt, so dass ein Barrel jetzt 125 Dollar kostet. So gesehen ist der Benzinpreis sogar weniger stark angehoben worden.

Die nächste Nachricht, die mit dem Thema Benzinpreis in Verbindung steht, kommt aus Griechenland. Dort ist ein regelrechte Horrorszenario eingetreten: Mehr als 70 Prozent aller Tankstellen ist der Kraftstoff ausgegangen. An den wenigen Tankstellen, die noch über Reserven verfügen, bildeten sich Schlangen mit einer Länge von bis zu zwei Kilometern. Etliche der griechischen Autofahrer sind nicht nur schockiert, sondern auch verzweifelt: Tausende von Menschen wissen nicht, wie sie fortan zur Arbeit kommen sollen. Die Unterbrechung der Versorgung ist auf einen Streik zurückzuführen: Die Fahrer der Tanklaster streiken für eine Gebührenerhöhung. Ob sie diese durchsetzen können ist, allerdings fraglich. Führende Politiker Griechenlands haben sich gegen eine Erhöhung ausgesprochen.

Auch Österreicher dürfen Flagge zeigen

Abgelegt unter: Autos, Recht+Gesetz — Andre at 2:40 pm on Dienstag, Mai 13, 2008

Erinnern wir uns an die Fußballweltmeisterschaften im eigenen Land. Im Getränkehandel gab es beim Kauf von zwei Kästen Pils oder Limo eine Autofahne gratis. Jeder Supermarkt hatte Aktionstische mit Flaggen, Schweißbändern und T-Shirts. Kurzum: An vielen Autos flatterte Schwarz-Rot-Gold im Wind. Die Österreicher würden angesichts der anstehenden Europameisterschaft auch gerne Flagge zeigen. Lange mussten sie bangen, da ein wahnwitziger Streit um Gesetze und Verordnungen für lange Gesichter, Verwunderung und sicher auch Ärger bei den Fußballfans sorgte. Bis Verkehrsminister Werner Faymann jetzt ein Machtwort sprach. Fanwimpel und Flaggen dürfen im Vorfeld und während der EM am Auto mitgeführt werden. Punkt, aus.

Juristen von Polizei, dem österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) und vieler anderer Einrichtungen hatten sich eine paragraphenschwangere Diskussion um die kleinen Plastikfähnchen geliefert. Laut Kraftfahrgesetz sei es erlaubt. Die Durchführungsverordnung verbiete es bei einer Strafe von bis zu 5.000 Euro. Staatsflaggen dürften nur auf Fahrzeugen hoher Staatsbeamter angebracht werden. Die Polizisten, die tagtäglich mit Rowdys und Verkehrssündern zu tun haben, nahmen es gelassen. Die Verkehrsabteilung der Polizei wartete ab und ließ die Fans gewähren. Schließlich sind es simple Fanartikel.

„Die EURO soll ein Fest für Österreich sein“, freute sich Innenminister Günther Platter, dass den vielen Worten nun endlich eine Tat folgte. Fans zu bestrafen, weil sie eine Fahne am Auto haben, sei absurd. So schwer sei es nicht, zu unterscheiden, ob es ein offizielles Fahrzeug sei oder nur eines, mit dem Fußballfans ihr Land unterstützten wollen. Eingegriffen werde nur bei Gefahr im Verzug und wenn es sich um groben Missbrauch des österreichischen Staatswappens handele. Die Fans wird’s freuen. Den Handel auch.

Rundfunkgebühren auch ohne Radio-Code

Abgelegt unter: Autos, Recht+Gesetz — Wolfgang at 3:24 am on Dienstag, Mai 13, 2008

rbw. Beim Hausmüll gibt’s eher keine Probleme - nur, wer eine Marke geklebt (und zuvor auch bezahlt) hat, dem wird die Leistung geboten. Anders beim Radio-Hören. Dem Betreiber eines angemeldeten Gewerbes flatterte ein Bescheid des Südwestrundfunks (SWR) ins Haus, rückwirkend für den Zeitraum 1999 bis 2006, obwohl ihm für das Radio im Geschäftsfahrzeug nach seinen Angaben seit 2001 kein Radio-Code zur Verfügung stand. Das zugehörige Urteil hat die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz entschieden.

Fehlender Code

Der Kläger hatte 1999 mit dem Kraftfahrzeug das eingebaute Radiogerät erworben. Sein Vortrag gegen den Bescheid: 2001 habe er bei einer größeren Reparatur die Batterie abgeklemmt mit der Folge, dass der Code hätte neu eingegeben werden müssen. Weder er noch die Werkstatt, bei der er das Auto auch gekauft habe, hätten den Code beibringen können. Da er das Kraftfahrzeug nur wenig nutze, habe er es bei diesem Zustand belassen.
Für einen Selbstständigen, so die Begründung, sei es mit Blick auf Zeit und Kosten unwirtschaftlich, nur wegen des Codes vom Wohnort zu einer Vertragswerkstatt nach Mainz oder Wiesbaden zu fahren.

Die Richter der 4. Kammer wiesen die Klage gegen den Gebührenbescheid ab und führten aus: * Die Gebührenpflicht entstehe ohne förmliche Anmeldung bereits dann, wenn ein Rundfunkgerät zum Empfang bereitgehalten werde. Für das Ende der Gebührenpflicht sei zusätzlich zum nicht mehr Bereithalten des Gerätes eine Abmeldung erforderlich. Da der Kläger 2001 und auch später keine Abmeldung vorgenommen habe, sei allein schon aus diesem Grund die Gebührennachforderung berechtigt.

Darüber hinaus sei davon auszugehen, dass das Autoradio auch nach der Reparatur 2001 noch zum Empfang hatte dienen können. Eine solche Bereitschaft sei weiterhin gebührenpflichtig und würde nur dann nicht mehr vorliegen, wenn es bei dem Aufwand, den Radio-Code zu beschaffen, um einen “besonderen zusätzlichen technischen Aufwand” gehandelt hätte. Dies war für Herstellung der Funktionsfähigkeit des Radios im Sinne des Rundfunkgebühren-Staatsvertrages nicht gegeben. So gebe es für das Kraftfahrzeug des Klägers Vertragshändler in benachbarten Städten und Gemeinden. Für ein Erfragen des Codes beim Händler würden bei Nichtkunden in der Regel circa 20 Euro erhoben. Auch Selbstständige hätten für eine solche Besorgung tagsüber einmal eine Stunde Zeit, insbesondere mit Kundenfahrten. Die entstehenden Kosten seien insgesamt also gering. Er werde dadurch nicht zu einer unwirtschaftlichen Handlungsweise veranlasst.

Bei dieser Sachlage bleibe offen, wieso der Kläger selbst und auch die Reparaturwerkstatt, wo das Fahrzeug gekauft worden sei, nach nur zwei Jahren nicht mehr über den Code verfügt hätten. Zweifelhaft bliebe auch, wieso es der Werkstatt nicht habe gelingen können, den Code beim Hersteller zu erfragen.

Abschließend ließ das Gericht offen, ob der Fall anders zu entscheiden gewesen wäre, zum Beispiel, wenn der Code nicht mehr funktioniert hätte (z.B. wegen wiederholter Falsch-Eingabe) oder verloren gegangen wäre, ohne die Möglichkeit ihn wieder zu beschaffen.

Alkohol am Steuer - die Einbahnstraße!

Abgelegt unter: Autos, Recht+Gesetz — Gerald at 2:59 am on Dienstag, Mai 13, 2008

Ohne Fahne wäre das nicht passiert

rbw. Alkohol im Verkehr ist “das” Problem schlechthin! - Was sich im Zusammenhang mit Trunkenheitsfahrten - auch an Stammtischen - diskutieren lässt, ist dann eher aber einzuordnen unter den Fragenkomplex: Wenn das Wörtchen wenn nicht wär’, wär’ mein …

Die theoretische Möglichkeit, dass auch einem nüchternen Autofahrer die gleichen Fehler unterlaufen können wie einem Betrunkenen, rechtfertigt nicht die Annahme, dass es einem Kfz-Haftpflichtversicherer verwehrt sei, seinen Kunden als Unfallverursacher in Regress zu nehmen. Eine juristische Feststellung vor dem Landgericht Coburg, das erst in 2008 auf ein Verfahren aus 2007 veröffentlichte und es damit auch rechtskräftig wurde (Az.: 23 O 146/07).

Ein, zwei Glas zuviel …

Der Sachverhalt: Der Kläger hatte eine Einbahnstraße in falscher Richtung befahren. Beim Passieren einer Fahrbahnverengung ‘versteuerte’ er sein Fahrzeug und fuhr auf ein entgegen kommendes Auto. Der Unfallgegner erhielt von der Fahrzeug-Haftpflicht ohne Vorbehalt die Regulierung über 3.100 Euro; da aber der Versicherte zum Zeitpunkt des Unfalls mit 1,24 Promille erheblich alkoholisiert war, nahm der Versicherer ihn in vollem Umfang in Regress.

Mit seiner Klage hielt der Verursacher dagegen: er habe aus Versehen die Einbahnstraße in falscher Richtung befahren. Seine weitere Begründung: Er habe sich in der Gegend nicht ausgekannt. Sein Fehler könne aber auch nicht alkoholisierten Autofahrern passieren, was dazu führe, dass sein Versicherer ihn daher ohne wirklichen Grund in Regress nähme.

Folge des Alkoholgenusses

Eine solche Argumentation konnten und wollten die Richter nicht akzeptieren. Sie wiesen die Klage als unbegründet zurück. Nach Ansicht des Gerichts spricht “der Beweis des ersten Anscheins” eindeutig dafür, dass ausschließlich die erhebliche Alkoholisierung des Klägers für den Unfall ursächlich war.

Die theoretische Möglichkeit, dass auch einem Nüchternen ein vergleichbarer Fehler hätte unterlaufen können, besagt nichts. Vielmehr ergab sich nach Überzeugung des Gerichts allein schon aus der Häufung der Fahrfehler, dass die Fahrweise - und somit der Unfall - auf den Genuss an Alkohol des Klägers zurückzuführen sei. Nach den Versicherungs-Bedingungen war der Versicherer daher dazu berechtigt, den Kläger bis zu einer Summe von 5.000 Euro in Regress zu nehmen.

In der Urteilsbegründung betonte das Landgericht, dass der Kläger wohl nüchtern nicht so Auto fahre wie zum Zeitpunkt des Unfalls. Ansonsten müsse man an seiner generellen Fahrtüchtigkeit zweifeln, was wiederum einer Fahrerlaubnis auf Dauer widersprechen könnte.

9ff GT9: ein 410 km/h schneller Porsche

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Jochen at 2:48 am on Dienstag, Mai 13, 2008

Wie jeder weiß, ist ein Porsche ein Fahrzeug, mit dem durchaus ein wenig schneller fahren kann. Allerdings gibt es einige Autofans, die mit der Leistung ihrer Autos nicht zufrieden sind und deshalb die Entscheidung treffen, eine Leistungssteigerung vornehmen zu lassen. Möchte man die Leistung seines Porsches steigern lassen, wendet man sich am besten an 9ff. Das erst 1991 gegründete Unternehmen ist in Dortmund ansässig und hat sich auf die Modifikation von Porsche Automobilen spezialisiert.

Über entsprechende Kompetenz verfügt das Unternehmen auf jeden Fall, wie einem aktuellen Bericht der Autobild zu entnehmen ist. 9ff Geschäftsführer Jan Fatthauer hat einen Porsche GT3 grundlegend überarbeitet und ein Fahrzeug geschaffen, das er als GT9 bezeichnet. Mit dem GT9 hat Fatthauer bereits im April einen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt, wie jetzt in der Autobild zu lesen ist.

Nach monatelangen Vorbereitungen hat sich Fatthauer auf die Rennstrecke getraut und seinen leistungsgesteigerten Porsche auf 410 km/h beschleunigt. Hiermit hat er einen neuen Rekord aufgestellt – allerdings wird nicht genauer darauf eingegangen, welche Art von Rekord aufgestellt wurde. Handelt es sich hierbei um einen Rekord für Porsche Automobile? Genauere Informationen konnte ich bisher noch nicht recherchieren. Fest steht allerdings, dass 410 km/h kein Pappenstil sind. Es bedarf einiges an Vorbereitungen, um solch einen Rekord aufzustellen.

Erstaunlich ist vor allem, dass das Fahrzeug im Innenraum nur geringfügig modifiziert wurde und gar nicht wie ein klassischer Rennwagen aussieht. Stattdessen ist der GT9 vergleichsweise komfortabel ausgestattet. Im Übrigen hat es sich Fatthauer auch nicht nehmen lassen, in gewöhnlicher Straßenbekleidung und ohne Helm zu fahren. Er begründet diese Vorgehensweise damit, dass sein Unternehmen sehr viel Pech hatte, wenn Rekordversuche zu professionell angegangen wurden. Weil man hingegen bei den Testversuchen so erfolgreich war, hatte er sich bewusst gegen das Tragen von Schutzkleidung oder eines Helms entschieden.

Renault will Tata Konkurrenz machen im Sektor für Billigautos

Abgelegt unter: Autos, Wirtschaft — Christel at 7:13 pm on Montag, Mai 12, 2008

Wie jetzt bekannt wurde, will Renault in unmittelbare Konkurrenz zu Tata Motors treten und in Indien ein Fahrzeug auf den Markt bringen, dass nur 1 600 Euro kosten soll. Dies sind noch einmal 100 Euro weniger als der Tata Nano, den der indische Automobilhersteller in hohen Stückzahlen vom Band laufen lassen will. (Wir hatten bereits vor einiger Zeit darüber berichtet!).

Die Autos von Renault im Billigsegment sollen wohl nur für den indischen Markt bestimmt sein. Extra dafür wird ein gemeinschaftliches Unternehmen gegründet mit Bajaj Auto, einem indischen Autohersteller. Hergestellt werden soll der ULC im Bundesstaat Maharaschtra in der Stadt Chakan. Es zeigt sich also, dass nicht nur in Indien selbst langsam gesehen wird, wie groß der indische Markt für gute und günstige Fahrzeuge ist.

Die Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen werden zu je 25 Prozent von Renault und Nissan gehalten, und zu 50 Prozent von Bajaj. Pro Jahr sollen etwa 400.000 Fahrzeuge vom Band laufen, die ersten davon werden in drei Jahren, also im Jahre 2011 käuflich zu erwerben sein. Renault schießt hier also gleich in den Konkurrenzwind hinein, damit Tata Motors mit seinem Tata Nano nicht den ganzen indischen Markt für Billigautos abgrast.

Erfahrung auf dem Markt für billigere Fahrzeuge hat Renault übrigens schon gesammelt. Mit dem Logan, der aus Rumänien stammt, zeigte der Autobauer aus Frankreich, dass es auch ohne viel Schnickschnack geht. Das Fahrzeug, das für 5.000 Euro angeboten wird und seit 2004 in Osteuropa erhältlich ist, wird inzwischen auch im Iran, in Marokko, in Indien, in Russland, in Kolumbien und auch in Brasilien gebaut und zeigt damit seine Bedeutung für den Automarkt auf der ganzen Welt.

BMW M3 mit Doppel-Kupplungs-Getriebe (DKG)

Abgelegt unter: Autos, Technik — Jochen at 6:59 pm on Sonntag, Mai 11, 2008

BMW ist einer der ersten Autohersteller, der ein Doppel-Kupplungs-Getriebe (DKG) entwickelt und zur Serienreife gebracht hat. Das erste Fahrzeug, das mit dem neuen Getriebe angeboten wird, ist der BMW M3. Gegen einen Aufpreis von rund 3.800 Euro kann der sportlich ambitionierte Autokäufer sein Fahrzeug entsprechend aufwerten lassen. Hinter dem DKG verbirgt sich simples aber trotzdem nicht gerade einfach umzusetzendes Konzept, das nachfolgend kurz erläutert werden soll.

Genau betrachtet verfügt das DKG nicht nur über zwei Kupplungen, sondern auch über zwei Getriebe, die in einer Getriebeeinheit zusammengefasst sind. Somit wird es möglich, den benötigten Gang einzulegen, bevor die Kupplung betätigt wird. Sobald die Fahrzeugelektronik oder auch der Fahrer das Signal zum Schalten gibt, wird der entsprechende Gang eingelegt. Anschließend öffnet sich die erste Kupplung, während sich zeitgleich die zweite Kupplung schließt. Die Öffnungs- und Schließvorgänge der beiden Kupplungen sind exakt aufeinander abgestimmt, so dass ein nahtloser Übergang erfolgt: die Kraftübertragung wird nicht unterbrochen.

Traditionell bzw. manuell kann mit dem DKG allerdings nicht mehr geschaltet werden. Das Schalten übernimmt entweder die Fahrzeugelektronik oder der Fahrer gibt ein entsprechendes Signal, beispielsweise per Tiptronic oder durch Betätigung einer Schaltwippe am Lenkrad.

Beim BMW M3 mit DKG kann der Fahrer die Fahrzeugelektronik schalten lassen oder die Schaltwippen betätigen. Die Testerfahrer der Autobild hatten bereits die Ehre, das neue Getriebe testen zu dürfen – und sie scheinen begeistert zu sein. Laut Testbericht ist das DKG eine der wenigen Neuerungen im Fahrzeugbereich, die ausschließlich Vorteile mit sich bringt. Aufgrund der unterbrechungsfreien Kraftübertragung und sieben, präzise abgestimmten Gängen, beschleunigt der M3 schneller als das Modell mit manuellem Schaltgetriebe und benötigt zudem weniger Kraftstoff. Jetzt sollte man nur noch die 70.000 Euro übrig haben, um sich den Sportler leisten zu können.

Der Sprit-Strecker

Abgelegt unter: Unterhaltsames — Wolfgang at 7:06 pm on Samstag, Mai 10, 2008

Sparsam soll mein Auto sein,
ganz aktuell ist das mein Wunsch.
Ein Auto, das kaum Sprit verbraucht
und dass du weit mit ‘kunnsch’. *)

Ein Auto, das neun Liter braucht,
das hatt’ ich schon recht lang,
wenn ich die Sprit-Preis heute seh’
dann wird mir Angst und bang!

Wenn ich auch große Füße hab’
die recht viel Raum auch brauchen,
verlass’ ich jetzt die Mittelklass’,
werd’ eins nach unten tauchen!

Trotzdem steig’ ich fröhlich ein
und nehm’ auch jeden mit.
Denn ich fahr’ nicht so gern allein,
zu zweit spar’n wir dann Sprit.

Ein Spielzeugauto kaufte ich,
geringer sind die Kosten,
doch hab’ ich es allein für mich,
mag es auch später rosten.

Ist auch mein Auto eher klein,
hat es dann doch genug PeEs,
und eines kommt besonders fein:
Mein Portefeuille hat kaum noch Stress.

*) Alemannisch für ‘kommst’

W.F.B.  2008

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