KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

„Speed Racer“ startet durch – Ab heute im Kino

Abgelegt unter: Autos, Unterhaltsames — Christel at 4:49 pm on Donnerstag, Mai 8, 2008

Die Brüder Laurence „Larry“ Wachowski und Andrew „Andy“ Wachowski, bekannt als die Macher der Matrix Trilogie bringen nun Geschwindigkeit auf die Leinwand. Und „Speed Racer“ beruht dabei auf einer Anime-Serie mit dem Namen “Mach Go Go Go“, die aus Japan stammt wie der ursprüngliche Manga, in dem es um einen Jungen und sein Rennauto geht.

Der sehr futuristisch gestaltete Film ist zum Teil in atemberaubender Geschwindigkeit gehalten, wie es sich eben für einen Film über Rennautos gehört. Die Bilder sind farbenfroh, und der Held der Geschichte ist ein junger Rennfahrer, der es mit einem skrupellosen Unternehmen der Automobilbranche aufnimmt. Dabei ist der Film keine Gewaltorgie und es geht hier auch nicht nur um den Helden selbst, sondern auch um seine Familie. Dass er sowohl Autos als auch seine Familie sehr liebt, kann man sehen und spüren, wenn man den Film sieht.

„Speed Racer“ mutet ein wenig an wie eine Geschichte direkt aus dem Cyberspace. Autos und ein Autorennen auf eine solch ungewöhnliche Art zu zeigen, ist eine Besonderheit. Und diese ist den Gebrüdern Wachowski gelungen. Die Geschwindigkeit und die Bilder, die Geschichte rund um eine Familie mitten aus dem Rennfahrer-Milieu bringen eine neue Filmgattung auf die Leinwand. Etwas, das gänzlich anders ist als alles, war zuvor an Filmen über Autos und Autorennen da war.

Gedreht wurde „Speed Racer“ übrigens komplett in den Filmstudios von Babelsberg, die direkt vor den Toren Berlins liegen. Das hat das Gute, dass in diesem sonst rein amerikanischen Film auch einige deutsche Schauspieler mitgewirkt haben: Benno Fürmann, Cosma Shiva Hagen und Moritz Bleibtreu, der derzeit auch mit „Chiko“ auf der großen Leinwand zu sehen ist.

Dann kann man den Autofans in unserem Land wohl nur noch viel Spaß im Kino wünschen. Lassen Sie sich überraschen von dem Feuerwerk an Geschwindigkeit und Farben, das Larry und Andy Wachowski auf Celluloid gebannt haben.

Wenn Autos zu Kampfkünstlern werden

Abgelegt unter: Autos, Unterhaltsames — Thorsten at 1:20 pm on Donnerstag, Mai 8, 2008

Der sensationelle animierte Auto-Renn-Film „Speed Racer“ der Wachowski-Brüder (Matrix) ist gestartet. Ein Muss für alle Autofilm-Fans!

Die Hauptrolle spielt die Rennsport-Familie „Racer“, die aus Pops, Mom, Speed, Rex, Chitle und Chim-Chim – einem Schimpansen - besteht. Sohn Speed ist der Größte auf der Rennstrecke und wird von allen Konkurrenz-Rennunternehmen heftig umworben. Als Speed auch die Offerte des Großunternehmens Royalton Industries ablehnt, macht er sich den Konzern-Chef zum Feind. Er versucht mit aller Kraft und manipulierten Rennen, die Familie Racer in die Knie zu zwingen. Ursprung der Geschichte ist eine japanische Trickfilmserie aus den 70er Jahren, die unter dem Titel „Speed Racer“ für Furore sorgte.

„Speed Racer“, der brandneue Film der Wachowski-Brüder verbindet Spielfilm und Animationstechnik auf neue Art und Weise. Die Bildwelten von Comic und Computerspiel werden verbunden. Dabei ensteht eine unvergleichliche Bildwelt, die die Sprache des Effektkinos ins geradezu Abstrakte transformieren. Ein naiver, kitschiger, lauter und wilder Familien-Film ist entstanden, der ein echtes Vergnügen für jung und alt ist. Unbedingt reingehen!

„Grand Theft Auto 4“ - Endlich kommt es auf den Markt

Abgelegt unter: Unterhaltsames — Christel at 12:30 pm on Freitag, Mai 2, 2008

Sie wurde lange erwartet, die vierte Folge der GTA, der Grand Theft Auto-Serie. Und sie ist zurück mit neuen Möglichkeiten und viel neuem Spielspaß. Und eines der Highlights ist die Fahrbarkeit der Fahrzeuge, mit denen man richtig Gas geben kann. Deshalb sind gerade unter den Liebhabern schneller Autos auch viele Spieler zu finden. Spieler, für die Spiele wie „Grand Theft Auto“ entwickelt wurden. Nun kommt bereits die vierte Folge dieses spektakulären Autospiels heraus. „Grand Theft Auto 4“, das jedoch nichts für schwache Gemüter zu sein scheint. Zumindest ist es wegen seiner Gewalt-Inhalte derzeit sehr umstritten, was jedoch immer auch Ansichtssache ist.

„Grand Theft Auto 4“ spielt auf der dunklen Seite von New York, eine bessere Kulisse hätte man meiner Ansicht nach nicht finden können. Dort dreht ein Gangster seine Runden, und es darf fleißig geklaut werden – Autos, die dann bei schnellen und rasanten Fahrmanövern ihr Können zeigen. Da kann jedes Fahrzeug, das einem gefällt, in den eigenen Besitz genommen werden und die dunkle Seite der Seele kann getrost ausgelebt werden, ohne Konsequenzen. Und genau das ist es wohl auch, was den Reiz der Spiele wie „Grand Theft Auto“ ausmacht: Es ist egal, wer man in der Realität ist und was man dort macht oder auch nicht machen möchte oder kann. Hier schreibt man seine eigenen Regeln, für die es in „Grand Theft Auto 4“ kaum Grenzen gibt, die allein technischer Art sind. Ein Spiel will eben auch erlernt werden, damit man immer besser darin wird. Das haben alle Spiele gemein.

Liberty City, wie New York in dem Spiel genannt wird, wird zur Bühne, in der die Uzi gerne zur Hand genommen wird, um unliebsame Gegner auszuschalten. Nico Bellic, der Protagonist von „Grand Theft Auto 4“ will eigentlich nur seinem Vetter in dessen Taxiunternehmen helfen. Doch es wäre kein Spiel, wenn nicht alles anderes kommen würde als gedacht. So wird Nico Bellic vom anfänglichen Kleingangster aus Verlegenheit zu einem immer größeren Tier in der Unterwelt von Liberty City. Die zweite Hauptrolle spielen darin die Autos, die einem die größtmögliche Bewegungsfreiheit geben. „Grand Theft Auto 4“ ist dabei kein Spiel, das nach fünf, sechs Stunden durchgespielt ist wie so manch anderes Spiel.

Ganz im Gegenteil. Da geht es wild durch die Gegend, mit dem Auto oder beim Besuch einer Varieté-Show, man kann auf die Jagd nach Gangstern gehen. Und eben jedes noch so beliebige Auto klauen, das man haben möchte. Dabei ist es möglich, während des Spiels eine Vielzahl von Radiosendern zu empfangen, ein schönes Plus, was da angeboten wird bei „Grand Theft Auto 4“. Neben dem Multiplayer-Modus bietet dieses Spiel die Möglichkeit, weit über HUNDERT Stunden bei der Sache zu sein und mit Nico Bellic sein Unwesen zu treiben. New York wird dabei sehr realistisch wiedergegeben als Liberty City, in Farben jedoch, die dem Ganzen eine düstere Atmosphäre schenken auch in Punkto Optik.

„Grand Theft Auto 4“ ist ein spannendes Spiel, ohne Frage, auch für Autofans und Menschen, die gerne rasen möchten, ohne erwischt zu werden. Die fehlende Jugendfreigabe macht den Zugang zu diesem Spiel erst ab 18 möglich. Dieser Umstand tut dem Spiel selbst jedoch keinen Abbruch. Ab 18 ist das Fahren ohne Begleitung erlaubt, es ist eben hier im Spiel wie im richtigen Leben. Doch noch einmal sei gewarnt: Aufgrund der vielen Gewaltszenen mit vielen verschiedenen Waffen ist das Spiel nicht für jeden gleich gut geeignet. Aber das ist, wie bei fast allem im Leben, eben reine Geschmackssache. Die vielen guten Fahrmöglichkeiten, die vielen unterschiedlichen Fahrzeuge und die Möglichkeit der irrsten Fahrmanöver macht dieses Spiel zu einem Highlight der momentan auf dem Markt erhältlichen Spiele. Neben Autos lassen sich in „Grand Theft Auto 4“ unter anderem auch Helicopter lenken, LKW und auch Motorboote, was die Bandbreite an Spielmöglichkeiten noch erweitert. Ein spannendes Spiel, das „Grand Theft Auto 4“, für Autofans auf jeden Fall, aber auch für Menschen, die einfach gerne eintauchen möchte in die Welt von Liberty City, eine Welt, die (zum Glück!) anders ist als unsere Realität.

VW-Werbung mit Hape Kerkeling ist Deutschlands kreativste Werbekampagne

Abgelegt unter: Unterhaltsames, Ausgezeichnet — Thorsten at 5:45 pm on Dienstag, April 29, 2008

Der Horst-Schlämmer-Blog für VW mit Harpe Kerkeling in der Hauptrolle hat schon 13 Kreativpreise gewonnen und ist damit erfolgreichste deutsche Kampagne aller Zeiten. Millionen deutscher Internetnutzer klickten und amüsierten sich mit den fiktiven Abenteuern Horst Schlämmers alias Hape Kerkeling auf der mittlerweile abgeschalteten Internetseite schlaemmerblog.tv des ebenfalls nicht echten stellvertretenen Chefredakteurs des Grevenbroicher Tageblatts. Unter dem Motto „Schlämmer hat Golf“ konnte man in 20 Kurzfilmen den Weg des Komikers zum Führerschein verfolgen. Immer mit dabei war ein VW Golf.

Die Verbraucher haben sich köstlich amüsiert – und können dies immer noch auf Youtube.de unter dem Schlagwort Hape Kerkeling oder Horst Schlämmer tun. Die VW Autohäuser sehen die Aktion differenzierter. Wie in Werben & Verkaufen (w&v), dem Fachblatt für die Kommunikationsbranche nachzulesen ist, reichen die Meinungen der Autohändler von „An der Grenze des guten Geschmacks“ oder „Es passt nicht wirklich zum VW-Image“ bis hin zu „Schön subversiv, mit hohem Aufmerksamkeitswert“ und „Jungen Menschen VW näherbringen“. Mit rund sieben Millionen Downloads war der heute stillgelegte schlaemmerblog.tv somit eine der erfolgreichsten viralen Kampagnen im Web 2.0.

Nach dem Grand Prix und Gold beim Eurobest, zwei Cannes-Löwen, Silber beim Deutschen Mediapreis und Gold beim Deutschen Dialogmarketing-Preis erkämpfte sich die Kampagne zuletzt 13 Nägel beim diesjährigen ADC. Der Art Directors Club vergibt die vielleicht exklusivsten Preise. Hier darf nämlich nur Mitglied werden, wer von einem anderen Mitglied als besonders kreativer Werber gesehen wird. Die Preisverleihung findet seit einiger Zeit immer in Berlin statt.

Volkswagen geht Schalke

Abgelegt unter: Autos, Unterhaltsames — Christel at 7:22 pm on Dienstag, April 15, 2008

So könnte man es meinen, bei der neuen Partnerschaft, die im Profifußball entstanden ist. Er wurde unterzeichnet, der Vertrag, der drei Jahre laufen soll und eine Kooperation zwischen dem Autohersteller Volkswagen und dem FC Schalke 04 vorsieht. VW wird zukünftig der Mobilitätspartner des Fußballclubs aus Gelsenkirchen werden und außerdem im Stadion auf den Banden mit Werbung zu finden sein. Außerdem ist es vorgesehen, das Logo von Volkwagen auf der TV-Interview-Wand der Arena zu zeigen.

Außerdem wird es einen Volkswagen Familienblock geben, bei dem Familien mit Kindern besonders gute Konditionen bekommen sollen. Auch soll es dort Händleraktionen geben und die sehr schöne Möglichkeit, sich auf Schalke als Ballkind zu bewerben. Gerade beim FC Schalke 04 ist Familie und auch die Kinder sehr wichtig. Dies hat auch Volkswagen erkannt und will hier in die Zukunft investieren. Denn der kleine Fan im Familienblock ist vielleicht dann eines Tages des Fahrer eines Volkswagens, da die positive Imagepflege erfolgreich war.

Außerdem wird der Autobauer aus Wolfsburg ab der Saison 2008/200ß einen Fuhrpark zur Verfügung stellen, exklusiv für die Lizenzspielerabteilung und den Vorstand des FC Schalke 04.

Zusätzlich dazu wird der Amateurbereich wie auch der Jugendbereich mit Kleinbussen und Nutzfahrzeugen ausgestattet. Und auch die aktiven Fanclubs werden dabei bedacht. Und die Präsenz rund um die Arena auf Schalke wird nun von Volkswagen mitgeprägt werden. Und ein VIP- und Schiedsrichter-Shuttle Service wird auch ganz offiziell durchgeführt werden von VW. Ein rundes Paket, dass Volkswagen und der FC Schalke 04 da geschnürt haben. Die Fans dürfen sich freuen, der Verein und VW tun es sowieso schon.

Im Ford Ka auf geheimer Mission

Abgelegt unter: Autos, Unterhaltsames — Andre at 8:44 am on Donnerstag, April 10, 2008

Das waren noch Zeiten, als der Geheimagent ihrer Majestät James Bond alias 007 in einem Aston Martin oder einem Lotus Esprit unterwegs war, um Bösewichten das Leben schwer zu machen. Gut, die Zeiten haben sich geändert und es gibt eine Vielzahl wirklich schicker Fahrzeuge, die perfekt zu einem Mann von Welt wie James Bond passen würden. Aber: Der Leinwandheld wird in seinem nächsten Film nicht in einen solchen Schlitten steigen und Gas geben. Er muss sich mit einem Ford Ka zufriedengeben, jenem kleinen kuscheligen Auto, das seinen Ruf als Frauenfahrzeug nicht von ungefähr hat.

Fans dürfen gespannt sein, welche Extras der Ausrüster des Agenten dieses Mal einbauen wird. Eine Herausforderung wird es auf jeden Fall, denn viel Platz bietet der Ford Ka dafür nicht. Dass heftig über die Entscheidung, gerade dieses Modell zu nehmen, gefrotzelt wird, sollte die Produzenten nicht verwundern. Das Hamburger Abendblatt fragt beispielsweise „James Bond noch ganz bei Trost?“ und spielt damit auf den Titel „Quantum Of Solace“ an. Auch vom Abstieg des Mannes vom britischen Geheimdienst ist die Rede.

Für Darsteller Daniel Craig ist es nur ein weiterer Schlag ins Kontor. Denn als James Bond hat er sich noch nicht genügend Respekt verschaffen können – ob seiner Figur oder der Unfähigkeit, einen Wagen mit Schaltgetriebe zu bedienen. Gedanken macht sich Daniel Craig vor allem um seine Gelenke und die werden im Kleinwagen kaum geschont. Da wird er sich freuen, dass – wie Insider berichten – der Aston Martin nicht ganz von der Bildfläche verschwindet, sondern nach wie vor zum Fuhrpark des Agenten gehört. Ganz ohne Grund ist der Ka nicht mit von der Partie. Damit das Fahrzeug im 22. Bond-Film „mitspielen“ darf, soll Ford tief in die Kasse gegriffen und 36 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt haben.

Toyota und die Ehe mit den Kölner Haien

Abgelegt unter: Autos, Unterhaltsames — Christel at 12:58 pm on Mittwoch, März 19, 2008

Über die Liebe zum Sport seitens des japanischen Autobauers Toyota hatten wir an dieser Stelle bereits berichtet.

Gestern wurde nun bekannt gegeben, dass die Ehe der Kölner Haie mit Toyota verlängert wurde. Nun geht es weiter bis ins Jahr 2010. Die Kölner Haie befinden sich derzeit in der heißesten Phase der Eishockeysaison pur: Mitten in den Play Offs heißt es, die Adler aus Mannheim vom Eis zu fegen. Dass Toyota nun den Vertrag mit dem Kölner Eishockeyclub verlängert hat, ist natürlich ein positives Signal, für den Verein, für die Spieler, aber auch für die Fans.

Doch der KEC (KEC Kölner Eishockey Club „Die Haie“) trägt nicht nur den Namen des Autoherstellers aus Japan auf der rechten unteren Seite des Trikots, auf den Banden im Stadion und auf den Untereisflächen. Nein, er wird auch autotechnisch ausgerüstet von Toyota, der den Spieler der Kölner Haie sowie den Offiziellen des Vereins Fahrzeuge zur Nutzung ermöglicht. Außerdem, und da ist Toyota wieder ganz groß, soll der Bereich Nachwuchsförderung und Nachwuchsunterstützung vergrößert und verbessert werden mit Hilfe des japanischen Autoherstellers.

Die Haie aus Köln haben übrigens ihr erstes Play Off Spiel gegen die Adler aus Mannheim mit 4:3 gewonnen. Nun benötigen sie noch drei weitere Siege, um in der Serie der „best of seven“ weiter zu kommen. Toyota wünscht ihnen sicher viel Glück. Seit dem Jahr 2002, in dem die Zusammenarbeit begonnen wurde, bis heute hat Toyota die Zusammenarbeit stetig ausgebaut. Der Erfolg zeigt sich unter anderem auf dem Spielfeld. Wir freuen uns derweil auf weitere spannende Spiele in den Play Offs. Möge der Beste gewinnen.

Mit dem Auto abtauchen wie James Bond

Abgelegt unter: Autos, Unterhaltsames — Andre at 5:52 pm on Freitag, Februar 15, 2008

Fans des britischen Geheimagenten James Bond kennen die Szene aus dem Film „Der Spion, der mich liebte“. Der Mann mit der Lizenz zum Töten taucht mit seinem Lotus Esprit einfach ab und wandelt das von „Q“ getunte Auto in ein Unterwasserfahrzeug um. Die Fiktion aus dem Jahr 1977 wird jetzt Realität. Die Schweizer Firma Rinspeed wird während des Genfer Automobilsalons im März dieses Jahres den sQuba vorstellen, mit dem man unter Wasser fahren kann.

Frank Rinderknecht, Chef von Rinspeed, gibt unumwunden zu, dass die Filmszene ihn nie so richtig losgelassen hat. 30 Jahre hat es gedauert, bis der Knoten platzte und es den Entwicklern gelang, ein Fahrzeug zu bauen, das im Wasser schwebt und nicht plump auf den Grund sinkt und sich dort fortbewegt. Bis in zehn Meter Tiefe kann man mit dem sQuba abtauchen. Allerdings bedarf es dazu nach wie vor einer Taucherausrüstung – ansonsten hieße es: Luft anhalten. An sich ist das Gefährt druckresistent und wasserdicht.

Damit das Design beim sQuba stimmt, hat man sich für einen Sportwagen entschieden. Der Antrieb erfolgt vom Heck aus. Das garantiert auch an Land eine flotte Fahrweise. Dafür verbaut Rinspeed drei Elektromotoren im Unterwasserauto, die den herkömmlichen Verbrennungsmotor ersetzen. Sie bringen eine Leistung von 54 kW, mit denen zu Lande 120 Kilometer die Stunde zu schaffen sind. 7,1 Sekunden dauert es von 0 auf einhundert. Die drei Motoren folgen einer strikten Aufgabentrennung. Einer ist für die Fahrten auf der Straße, zwei für die unter Wasser zuständig. Hilfe erhalten sie von zwei Seabob-Jetantrieben. Mit drei km/h unter und sechs km/h auf dem Wasser geht es dann recht gemächlich voran. Stellt sich nur eine Frage, die nach der Alltagstauglichkeit des sQuba.

Tempo 130 - Lösung für das Tempolimit

Abgelegt unter: Unterhaltsames, Verkehr — Gerald at 11:37 pm on Sonntag, Februar 10, 2008

Schon lange schwelt der Streit um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Die einen wollen der Umwelt und der Verkehrssicherheit zuliebe Tempo 130 auf der Autobahn und verweisen auf Spirtersparnis, geringere CO2-Belastung und sinkende Unfallzahlen. Die anderen wedeln ebenfalls mit Statistiken und behaupten, weder beim CO2 noch beim Sprit würde sich groß was ändern und auch was Unfallzahlen und Opfer anginge, lohne sich der Aufwand nicht, dafür des deutschen Autofahrers Freiheit zu beschneiden.

Anscheinend finden sich bis heute keine Mehrheiten, um das unpopuläre Tempolimit durchzuboxen. Zu groß ist die Angst vor des Wählers Unmut und der Macht der Autoindustrie. Sicher würde es dann wieder tausende von Stellenabbau-Diskussionen geben und der Wähler dadurch noch mehr verunsichert. Dabei liegt die Lösung auf der Hand.

Wir brauchen keine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h. Niemand muss nach dem Tempolimit rufen. Denn schon jetzt soll es nur noch 6000 Autobahnkilometer geben, auf denen es keine Tempobegrenzung mehr gibt. Der Rest ist eingeschränkt, davon 7000 Kilometer mit fixen Geschwindigkeitsbeschränkungen und weitere 5000 Kilometer mit verkehrsabhängigen Steuerungssystemen.

Mein Vorschlag: Einfach, still und heimlich, die zur Zeit noch freien 6000 Autobahnkilometer mit Tempo 130 Schildern bestücken. Denn wie sagte schon Hans Scheibner: “Das macht doch nichts, das merkt doch keiner” ;-)

Das schwangere Auto ist da

Abgelegt unter: Autos, Unterhaltsames — Gerald at 6:53 pm on Donnerstag, Dezember 27, 2007

Im August 2006 wurde noch nach dem schwangeren Auto gesucht. Jetzt ist es endlich so weit, seit Ende Dezember 2007 ist das “schwangere” Auto im Schwabenland unterwegs.

Schwangeres Auto

Nicht nur durch die gerundete Form macht der Ford KA auf den neuen “Bauch”-Laden für die schwangere und stillende Frau in Reutlingen aufmerksam. Auch die knallige Beschriftung in pink ist im allgemeinen Straßenbild unschwer zu übersehen und lässt so manchen Passierenden stutzen.

Der Rest der Geschichte hier nun mit dem offiziellen Pressetext:

“Die Idee zu diesem Fahrzeug in perfekter “Corporate Identity” kam mir schon Ende letztes Jahr”, so die Inhaberin von Bellissimama, Sonja Völker. “Ich war bisher immer sehr zufrieden mit meinem mittlerweile 18 Jahre alten Peugeot 205 und sah daher keinen Anlass das Auto zu wechseln. Als ich jedoch im November erfuhr, dass die Feinstaubplakette definitiv zum März 2008 hier in der Umgebung eingeführt wird, beschäftigte ich mich wieder intensiver mit dem Thema. Wie ich richtig befürchtet hatte, bekommt mein “Alter” keine Plakette. Es hat mir zwar sehr leid getan, ein funktionstüchtiges Auto nur wegen einer Formalität abzugeben, aber mir blieb keine Wahl. Und als Frau der schnellen Entschlüsse hielt ich Warten nicht für angebracht”, so Frau Völker.

Nachdem sie jahrelang nur alte “Schüsseln” gefahren sei, wollte sie als Firmenwagen etwas Neues.

“Wenn man so viel unterwegs ist wie ich, wäre es unklug, das Auto als Werbeträger auf Dauer nicht zu nutzen. Ich suchte also diverse Neu- und Gebrauchtwarenhändler auf. Die Reaktionen auf meine Aussage, dass ich auf der Suche nach einem Auto mit “schwangeren Bauch” sei, waren recht unterschiedlich. Von totalem Unverständnis bis Belustigung war alles dabei”, berichtet Frau Völker.

Dass sie von manchen Händlern nie wieder etwas gehört hätte, hätte sie daher auch nicht besonders gewundert. “Es ist ja auch etwas ungewöhnlich, sein Auto vor allem nach der Form zu kaufen”, schmunzelt Frau Völker, “aber ich war schon immer etwas unkonventionell”.

Nach einiger Suche waren 5 Automodelle gefunden, die für den Bellissimama Bauch-Laden in Frage kamen. Davon wurden einer (der VW Beetle) aus Kostengründen schnell wieder gestrichen.

Der Ford KA war schnell Frau Völkers Favorit, da sie die Form einfach für perfekt halte. Die Assoziation an eine wohlgeformte an allen “Ecken und Enden” runde Schwangere sei ihr schon gekommen, als sie das ersteMal dieses Auto gesehen hätte. Auch die “Hinteransicht” ist rundlich und ausladend, wie so mancher Po einer Schwangeren Frau. Rundet sich doch meist das Gesäß in der Schwangerschaft als Gegengewicht zum Bauch (auch wenn die Damen dies nicht so gerne hören).

Der Nissan Micra hätte Frau Völker zwar auch noch ganz gut gefallen und vom Citroen C3 hätte sie sich nur ungern des besonders runden Bauches wegen verabschiedet.

“Aber beide hätten einfach meinen Etat gesprengt und den Ka fand ich einfach am knuffigsten”, so Frau Völker. Bei ihm stimmte eben nicht nur der Bauch. “Vor allem vom Preisleistungs-Verhältnis ist der KA unschlagbar.”

Daher sei sie überglücklich gewesen, als sie im Autohaus Bolz in Böblingen auch noch einen Händler (den einzigen übrigens) fand, der von ihrer Idee eines schwangeren Autos genau so begeistert gewesen sei, wie sie selber.

Schnell wurden die beiden Parteien handelseinig und der silberne KA, der schon im Autohaus Bolz wartete, ging in den Besitz von Bellissimama über. Die Ausführung der Werbebeschriftung war dank guter Vorbereitung (fast) nur noch eine Formsache und ging ebenfalls innerhalb weniger Tage von statten.

Jetzt fehlt nur noch eins zum perfekten Fahrzeug, nämlich die Schwangere, die sich auf der Kühlerhaube räkelt. Aber auch dieser Missstand ist hoffentlich nur temporär. Frau Völker hat einen Fotowettbewerb ausgeschrieben, bei dem alle (ehemaligen) Schwangeren teilnehmen können. Nähere Informationen findet die Interessierte auf der Startseite von www.bellissimama.de.

Das Gewinnerfoto wird auf dem ungewöhnlichen Firmenfahrzeug veröffentlicht und die Gewinnerin dürfte damit zu einer kleinen lokalen Berühmtheit werden.

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