KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Scheibenwischer im Test

Abgelegt unter: Autos, Test — Gerald at 3:38 pm on Mittwoch, März 26, 2008

Gemeinsam mit der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat die Zeitschrift „ACE Lenkrad“ sieben verschiedene Scheibenwischer aus unterschiedlichen Preiskategorien getestet und bewertet. Das Fazit des Tests: Billigwischer sind ihr Geld nicht wert und Qualität siegt, kostet aber auch entsprechend.

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Die billigen Scheibenwischer machten über alle Testkategorien hinweg einen schlechten Eindruck, neigten früh zu Schlierenbildung, später dann zum Quietschen und Rubbeln und im Hochgeschwindigkeitstest hob gar eines der Produkte leicht von der Scheibe ab.

Die Markenwischer der mittleren Preiskategorie schlugen sich recht ordentlich, lediglich im Langzeittest trat mit zunehmender Testdauer vermehrte Schlierenbildung ein. Insgesamt aber ein ganz gutes Preisleistungsverhältnis.

Die Scheibenwischer der oberen Preiskategorie überzeugten auf ganzer Linie. Kein Quietschen, Schlierenbildung erst unter extremen Bedingungen. ACE Testsieger wurde ein Scheibenwischer der Marke Bosch: Aero Twin A533S, zugleich das teuerste Modell im Vergleich. Weitere Informationen zum Scheibenwischer-Test gibt es u.a. beim Autoreporter oder bei “ACE Lenkrad” direkt.

Ford Focus Ecoflex: In Sachen Spritsparen eine Mogelpackung

Abgelegt unter: Autos, Test — Jochen at 2:05 pm on Dienstag, März 18, 2008

Gestern hat der Ölpreis ein neues Rekordhoch erreicht – für uns Autofahrer sind das natürlich keine besonders guten Nachrichten. Schließlich bedeutet ein Anstieg des Ölpreises, dass wir beim Tanken noch tiefer in die Tasche greifen und uns gegebenenfalls auch nach sparsameren Fahrzeugen umsehen müssen.

Umso passender ist es, dass die Autobild die so genannten Spritsparer bzw. Automobile, die von den Herstellern als besonders sparsam angepriesen werden, genauer unter die Lupe genommen hat. Unter den getesteten Fahrzeugen befindet sich auch der Ford Focus Ecoflex, der im Test negativ aufgefallen ist und deshalb an dieser Stelle etwas näher vorgestellt werden soll. Anhand dieses Beispiels ist nämlich gut zu erkennen, durch welche Eigenschaften sich sparsame Fahrzeuge auszeichnen bzw. welche Faktoren auf den Kraftstoffverbrauch Einfluss nehmen.

Einen negativen Eindruck vermittelt der Ford Focus Ecoflex vor allem wegen seines hohen Kraftstoffverbrauchs aufgefallen – ansonsten handelt es sich auch technischer Sicht um ein einwandfreies Auto. Die Bezeichnung Ecoflex (die auf ein Fahrzeugmodell mit reduziertem Kraftstoffverbrauch hindeuten soll) scheint in diesem Fall eine Mogelpackung zu sein. So haben die Tester zum Beispiel herausgefunden, dass das Getriebe auf eine viel zu sportliche Fahrweise (kurze Übersetzung) abgestimmt ist, was zwangsweise zu einem unnötig hohen Kraftstoffverbrauch führt. Außerdem ist bezüglich des Getriebes zu bemängeln, dass auf einen sechsten Gang verzichtet wurde – gerade bei einem Spritsparmodell wäre dieser angebracht. Die Schaltanzeige soll übrigens auch nicht optimal konfiguriert sein: Anstatt den Fahrer zu animieren, möglichst früh hoch zuschalten, animiert sie zum Ausfahren der Gänge. Übrigens stellte sich im Testverlauf heraus, dass der Kraftstoffverbrauch auch nicht bei den von Ford angegebenen 4,3 Litern liegt: Stattdessen soll er 5,9 Liter benötigen.

Für alle potentiellen Autokäufer, die sich für sparsame Fahrzeuge interessieren und sich auf der suche nach entsprechenden Fahrzeugmodellen befinden, bedeutet das, besonders vorsichtig zu sein. Auf die Angaben der Automobilhersteller sollte man sich lieber nicht verlassen. Besser ist es, Testergebnisse zu lesen oder selbst Probefahrten zu machen, bei denen man auch den Kraftstoffverbrauch ermittelt. Nur so ist es anscheinend möglich, mit Sicherheit ein sparsames Fahrzeug zu finden.

Luxuskarossen von Bentley und Rolls Royce im Vergleich

Abgelegt unter: Autos, Test — Jochen at 1:40 pm on Mittwoch, Februar 27, 2008

Vergangene Woche wurde hier im Blog ja bereits über das Rolls Royce Phantom Coupé berichtet. Nun hat es die Autobild gewagt, einen direkten Vergleich mit dem Bentley Brooklands zu wagen. Hierbei handelt es sich um ein Duell der besonderen Art, immerhin waren die beiden Fahrzeughersteller einmal Partner – doch nun gehören sie zu unterschiedlichen Konzernen. Rolls Royce ist eine Tocher von BMW. Bentley darf sich neben den Marken im Hause Volkswagen einreihen.

Die große Besonderheit des Tests besteht logischerweise darin, dass zwei äußerst luxuriöse und vor allem kostspielige Fahrzeuge miteinander verglichen werden. Nicht umsonst weißt Autobild in der Überschrift darauf hin, dass beide Fahrzeuge zusammen rund 770.00 Euro kosten. Wobei sich dieser Preis nur auf die Grundmodelle bezieht. Wer bei der Fahrzeugbestellung Extrawünsche äußert, wird erheblich tiefer in die Tasche greifen müssen.

Um es gleich vorweg zunehmen, die Autobild hat es nicht gewagt, einen Testsieger zu küren. Dies ist sicherlich eine weise Entscheidung, schließlich sind beide Fahrzeuge etwas ganz besonderes – da spielt es auch keine Rolle, dass der Rolls Royce in der Grundversion ca. 80.000 Euro teurer ist.

Im Motor scheinen die zusätzlichen 80.000 Euro übrigens nicht zu stecken. Der 12 Zylinder aus dem Hause BMW verfügt nämlich „gerade einmal“ über ein Drehmoment von 720 Newtonmetern. Der Bentley kann hingegen bis zu 1050 Newtonmeter an Drehmoment aufbauen. Dies macht sich vor allem bei der Beschleunigung bemerkbar: Obwohl die Luxuskarosse mehr als 2,65 Tonnen wiegt, beschleunigt sie in 5,3 Sekunden auf null auf 100 km/h. Der Fahrer eines Rolls Royce Phantom Coupé muss sich 0,3 Sekunden länger gedulden, um sein Fahrzeug auf dieselbe Geschwindigkeit zu beschleunigen. Dafür darf er sich an der Tankstelle freuen, denn mit einem Verbrauch von 15,7 Litern schluckt sein Fahrzeug 3,8 Liter weniger Kraftstoff als der Bentley.

Somit lässt sich in der Tat nur sehr schwierig sagen, welches Fahrzeug den besseren Kauf darstellt. Doch aufgrund der stolzen Fahrzeugpreise wird sich diese Frage ohnehin nur den wenigsten Menschen stellen.

Viele Schulbusse fallen im Test durch

Abgelegt unter: Verkehr, Sicherheit, Test — Andre at 1:06 pm on Montag, Februar 18, 2008

Auf Deutschlands Straßen sind viele Fahrzeuge unterwegs, die besser stillgelegt würden. Rostige Aufbauten, schlampig montierte Bremsschläuche und Reifen, die ihre besten Tage schon lange hinter sich haben, gehören zu dem, was Zoll und Polizei tagtäglich zu sehen bekommen. Besonders ärgerlich ist, zumal es um die Sicherheit der Kinder geht, dass auch Schulbusse betroffen sind, wie eine aktuelle Überprüfung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) in Zusammenarbeit mit der Polizei ergab.

Bei 141 Bussen, mit denen die Jungen und Mädchen morgen abgeholt und (nach)mittags wieder nach Hause gebracht werden, blickte der ADAC hinter die mit Werbung verzierte Außenhülle. Das Ergebnis ist erschreckend. Bei sieben der überprüften Fahrzeuge stellte man erhebliche technische Mängel fest. Zwei der Schulbusse wurden gleich ganz aus dem Verkehr gezogen. Bei einem war die Bremsanlage undicht, beim anderen stachen Blechteile in der Karosserie hervor. Das wirft kein gutes Licht auf die Unternehmen, die im Auftrag den Schülertransport übernehmen. Denn die beiden schwerwiegendsten Fälle scheinen nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Zwölf Mal gab es Mängel an den Reifen, zehn Mal war die Karosse nicht in Ordnung, die Nothähne, mit denen sich die Türen öffnen lassen, funktionierten teilweise nicht – um nur einige der Ergebnisse zu nennen.

Ein zweites Problem hat der ADAC im Gedränge und dem Kampf um einen Sitz- oder Stehplatz ausgemacht. Viele Busse bieten zu wenig Raum und zu wenig Plätze. Dabei komme es immer wieder zum Gerangel, das schon oft in schweren, wenn nicht gar tödlichen Unfällen endete. Kinder wurden vom Bus mitgeschleift oder an der Haltestelle überfahren, weil sie geschubst wurden und vor den Bus gefallen sind. Um diese Gefahrenquellen auszuschalten, spricht sich der ADAC für Sicherheitspersonal an den Haltestellen und in den Bussen aus. Wichtig wäre vielleicht auch, den Busfahrern ein wenig den Druck zu nehmen. Denn mit einem Schulbus mit 100 statt den erlaubten 60 Sachen durch die Lande zu rasen, um Fahrpläne einzuhalten, kann auf Dauer nicht gutgehen.

Crashtest bestanden – Sechs neue Modelle waren auf dem Prüfstand

Abgelegt unter: Sicherheit, Test — Christel at 7:45 pm on Freitag, Dezember 21, 2007

European New Car Assessment Program, der herstellerunabhängige Tester, kurz genannt Euro NCAP, hat sechs Neuwagen auf ihre Sicherheit getestet. Das Ergebnis war erstaunlich, erstaunlich gut und zeigt wieder einmal, wie viel die Autobauer von Heute für die Sicherheit von Morgen tun. Getestet wurden der Volvo V70, der Daihatsu Materia, der Honda Civic, die Mercedes Benz C-Klasse, der Mazda 2 und der Renault Laguna. Bei einem früheren Test waren die Airbags vom Volvo V70 und dem Madza 2 ins Visier genommen worden und hatten nicht bestanden. Bei diesem neuen Test versagte nur der Kopfairbag des Volvo V70 und reagierte zu spät.

Auch generell lief nicht alles glatt bei den Tests. So kamen nur vier der sechs geprüften Wagen auf fünf Sterne, die C-Klasse von Mercedes-Benz, der Mazda 2, der Renault Laguna und trotz des Airbag-Versagers der Volvo V70. Man könnte jetzt sagen: Wie nur vier der sechs Wagen haben den Test richtig gut bestanden? Aber das wäre, als würde man die halb leere Flasche sehen und nicht die halb volle. So ist der Renault Laguna fast auf die Höchstpunktzahl gekommen, wäre da nicht plötzlich eine Türe im Fondbereich aufgegangen während des simulierten Tests eines Seitenaufpralls.

Alles in Allem kann der Betrachter zufrieden sein mit diesen Testergebnissen. Schließlich zeigt es eine Vorausschau der Autobauer in Hinsicht der Sicherheit der Insassen. Und Fehler, die vorhanden sind, sind schließlich dazu da, ausgemerzt zu werden. Denn: Wer nicht getestet wird, kann nicht feststellen, wo noch Schwachstellen sind, die dazu da sind, beseitigt zu werden.

Der Lichttest sorgt für Sicherheit

Abgelegt unter: KFZ, Sicherheit, Test — Andre at 1:58 pm on Donnerstag, Oktober 11, 2007

Eine Viertelstunde sollten sich Autofahrer im Oktober Zeit nehmen und in der Kfz-Werkstatt ihres Vertrauens den Lichttest machen lassen. Die Aktion wurde 1956 als „internationale Lichttestwoche“ ins Leben gerufen und hat seither Bestand. 10 Millionen Fahrzeuge wurden im vorigen Jahr kostenlos untersucht, bei 3,8 Millionen wurden Mängel festgestellt. Für dieses Jahr rechnen die Kfz-Innungen mit einer ähnlichen Resonanz.

Finden die Betriebe beim Test einen Fehler und lässt er sich sofort und ohne großen Aufwand beheben, werden je nach Betrieb meist nur die Kosten für die Ersatzteile in Rechnung gestellt. Dauert die Reparatur länger, muss bezahlt werden. Das kann nur im Sinne des Halters sein, denn Sicherheit hat Vorrang, gerade in dieser Jahreszeit. Ist alles in Ordnung bzw. wurden die Mängel behoben, die vor allem am Brems- und Abblendlicht auftauchen, gibt es eine Plakette. Fahrer, die sich nicht die Mühe machen, ihren Wagen checken zu lassen, laufen Gefahr, von der Polizei angehalten zu werden. Sie achtet jetzt vermehrt auf „einäugige“ Autos und solche, deren Beleuchtung defekt ist.

Kontrolliert wird im Rahmen des Lichttests jede einzelne Leuchte: Nebel- und Suchscheinwerfer, das Fern- und Abblendlicht, die Park- und Begrenzungsleuchten, Schluss- und Bremslichter sowie das Warnblinklicht und die Nebelschlussleuchte. Die Vorschriften, worauf die Kfz-Mechaniker achten müssen, stammen im Übrigen aus der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, kurz StVZO.

Winterreifen-Test (ADAC + Stiftung Warentest) 2007

Abgelegt unter: Autos, Test — Gerald at 2:22 am on Freitag, September 28, 2007

In diesem Jahr hat der ADAC in Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest einen Winterreifentest für die Reifengrößen 155/70 R 13 und 205/55 R 16 H durchgeführt. Bei den Tests wurden insgesamt 34 Reifen untersucht und bewertet, am Ende schnitten jeweils nur 2 Modelle in den beiden Klassen als besonders empfehlenswert ab.

In der Klasse 155/70 R 13 wurden insgesamt 18 Reifen getestet, der Dunlop SP Winter Response und der Continental Winter Contact TS 800 schnitten dabei am besten ab. In der Klasse 205/55 R 16 H waren 16 Reifen im Test, der Michelin Primacy Alpin PA3 und der Dunlop SP Winter Sport 3D waren hier die Sieger. Weitere Infos zum ADAC Winterreifen Test 2007 und Vergleichstabellen gibt es beim ADAC, der hier aufgrund seiner Link-Policy leider nicht direkt verlinkt werden darf.