KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Schweiz - Crash Recorder der AXA Winterthur für Junglenker

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ, Sicherheit, Technik — sabine at 2:44 am on Freitag, Mai 16, 2008

Ein Kfz-Versicherer engagiert sich

Seit Jahrzehnten engagiert sich die AXA Winterthur für die Unfallprävention. Die neuste Erfindung der AXA Winterthur Unfallforschung: Der Crash Recorder für Junglenker zwischen 18 und 25 Jahren.

Junge Fahrer die sich seit dem 31. März 2008 diese kleine Box in ihr Auto einbauen lassen, erhalten als Anreiz einen zusätzlichen Rabatt von 15 Prozent auf KFZ-Haftpflicht- und Kaskoprämie.

Die Box funktioniert autonom und zeichnet bei einem Unfall Daten auf, die eine rasche und objektive Unfallrekonstruktion ermöglicht. Der Crash Recorder ermöglicht dadurch eine schnelle und sachliche Klärung der Schuldfrage und gibt dem Junglenker damit gleichzeitig eine Rechtssicherheit im Schadenfall.

In einem im Jahr 2007 im Kanton Zürich durchgeführten Pilotversuch zeigte sich außerdem, dass junge Fahrer mit einem eingebauten Crash Recorder vorsichtiger fahren und damit weniger Unfälle verursachen. Der Crash Recorder ist keine „Permanentüberwachung“, denn er speichert nicht andauernd Daten, sondern nur dann, wenn sich ein Unfall ereignet. Aufgezeichnet werden verschiedene Messwerte wie zum Beispiel Beschleunigung in Fahrt- und Querrichtung, kollisionsbedingte Geschwindigkeitsveränderung sowie Datum und Uhrzeit des Unfalls.

Eine Innovation die auch in Deutschland eingeführt werden sollte und nicht nur für junge Fahrer interessant wäre, denn wer hat sich nicht schon nach einem Unfall geärgert, die Situation besser dokumentieren und beweisen zu können.

Toyota startet mit Hybrid-Autos richtig durch

Abgelegt unter: Autos, Technik — Christel at 1:00 pm on Donnerstag, Mai 15, 2008

Vor nicht einmal drei Jahren kam die Erklärung von Toyota-Vizepräsident Kazuo Okamoto: “In der Zukunft werden alle Autos von Toyota auch als Hybrid erhältlich sein.” Ziel war es damals, in der ganzen Welt Marktführer im Bereich der Hybrid-Autos zu werden.

Heute kam nun eine neue Meldung aus der Tokioter Chefetage von Toyota herein, die diese Aussage von damals auch bestätigt. Bis Ende des vergangenen Monats (April 2008) wurden in der ganzen Welt 1,028 Millionen Einheiten des Toyota Prius verkauft.

Der Prius hat einen Ausstoß an CO² von nur 104 Gramm pro Kilometer. Der Antrieb erfolgt durch einen Hybrid-Motor, der eine Verbindung aus Elektromotor mit einem herkömmlichen Benziner ist. Vor allem in den USA kam der Toyota Prius gut an. Dort wurden bis dato nahezu 600.000 Einheiten des Hybrid-Autos an den Mann und die Frau gebracht.

Und noch im vergangenen Jahr ging die Botschaft klar durch die Welt, bei einem ganz besonderen Auftritt bei der IAA, der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt. Dort wurde der Toyota Prius als Messetaxi eingesetzt, auf das an den Türen eine klare Ansage gemacht wurde: „Mehr als eine Million Hybridfahrer in der Welt.“ Nun ist es endlich soweit, nur wenige Monate danach. Und Toyota will noch weitergehen. Und der Chef der Toyota Motor Corporation, Katsuaki Watanabe, gab die Richtung für die Zukunft schon ganz klar aus: „Wir werden jedes Jahr eine Million Hybridautos bauen“. Es geht also ganz in die Richtung möglichst wenig CO² und dafür dennoch ein gutes Fahrgefühl. Die Entwicklung wird hier sicher auch bei Toyota weitergehen in den nächsten Jahren. Denn gerade als Marktführer steht der japanische Autobauer nun in der Pflicht, weiter zu gehen. Die anderen Autohersteller haben sich nämlich schon an die Fersen geheftet von Toyota. Es bleibt wie immer spannend auf dem weltweiten Automarkt.

BMW M3 mit Doppel-Kupplungs-Getriebe (DKG)

Abgelegt unter: Autos, Technik — Jochen at 6:59 pm on Sonntag, Mai 11, 2008

BMW ist einer der ersten Autohersteller, der ein Doppel-Kupplungs-Getriebe (DKG) entwickelt und zur Serienreife gebracht hat. Das erste Fahrzeug, das mit dem neuen Getriebe angeboten wird, ist der BMW M3. Gegen einen Aufpreis von rund 3.800 Euro kann der sportlich ambitionierte Autokäufer sein Fahrzeug entsprechend aufwerten lassen. Hinter dem DKG verbirgt sich simples aber trotzdem nicht gerade einfach umzusetzendes Konzept, das nachfolgend kurz erläutert werden soll.

Genau betrachtet verfügt das DKG nicht nur über zwei Kupplungen, sondern auch über zwei Getriebe, die in einer Getriebeeinheit zusammengefasst sind. Somit wird es möglich, den benötigten Gang einzulegen, bevor die Kupplung betätigt wird. Sobald die Fahrzeugelektronik oder auch der Fahrer das Signal zum Schalten gibt, wird der entsprechende Gang eingelegt. Anschließend öffnet sich die erste Kupplung, während sich zeitgleich die zweite Kupplung schließt. Die Öffnungs- und Schließvorgänge der beiden Kupplungen sind exakt aufeinander abgestimmt, so dass ein nahtloser Übergang erfolgt: die Kraftübertragung wird nicht unterbrochen.

Traditionell bzw. manuell kann mit dem DKG allerdings nicht mehr geschaltet werden. Das Schalten übernimmt entweder die Fahrzeugelektronik oder der Fahrer gibt ein entsprechendes Signal, beispielsweise per Tiptronic oder durch Betätigung einer Schaltwippe am Lenkrad.

Beim BMW M3 mit DKG kann der Fahrer die Fahrzeugelektronik schalten lassen oder die Schaltwippen betätigen. Die Testerfahrer der Autobild hatten bereits die Ehre, das neue Getriebe testen zu dürfen – und sie scheinen begeistert zu sein. Laut Testbericht ist das DKG eine der wenigen Neuerungen im Fahrzeugbereich, die ausschließlich Vorteile mit sich bringt. Aufgrund der unterbrechungsfreien Kraftübertragung und sieben, präzise abgestimmten Gängen, beschleunigt der M3 schneller als das Modell mit manuellem Schaltgetriebe und benötigt zudem weniger Kraftstoff. Jetzt sollte man nur noch die 70.000 Euro übrig haben, um sich den Sportler leisten zu können.

Nissan und die Fahrzeuge mit den stufenlosen Getrieben

Abgelegt unter: Autos, Technik — Christel at 1:47 pm on Samstag, Mai 10, 2008

Inzwischen hat Nissan mehr als eine Million Fahrzeuge davon an den Mann und an die Frau gebracht. Die CVT, die Continous Variable Transmission, gehört zu dem Umweltschutzplan, den sich Nissan selbst mit seinem „Green Program 2010“ auf die Fahnen geschrieben hat. Dieser wurde damit erfüllt sowie die Verkäufe des CVT seit dem Jahre 2004 vervierfacht. Inzwischen machen die Fahrzeuge mit dem Continous Variable Transmission mehr als ein Viertel des gesamten Absatzes von Nissan aus, genauer gesagt 28,6 %. Den größten Anteil mit CVT Getrieben machen dabei Japan mit 43,8 % und Nordamerika mit 47,4 % aus.

Das erste Mal das Licht der Welt erblickt hat das CVT im Jahre 1992 im Micra von Nissan. Der Kleinwagen war damit der erste von den folgenden Nissans, der mit einem stufenlosen Getriebe unterwegs war. Inzwischen steht der japanische Autobauer weltweit an der Spitze im Bereich der Entwicklung stufenloser Getriebe. Diese bedeuten neben einem komfortablen Fahrerlebnis schlichtweg einen Spritverbrauch, der optimiert ist. Und genau das trägt zur Erhaltung unserer inzwischen schon arg geschädigten Umwelt bei.

Durch das Continous Variable Transmission ist der Motor in der Lage, immer im optimalen Bereich der Drehzahl und des Drehmoments zu laufen. Dies führt zu einer Effizienz des Kraftstoffs, was zugleich einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung des Ausstoßes von CO² führt. Außerdem sinkt dadurch gleichzeitig der Spritverbrauch leicht. So haben Umwelt und Geldbeutel etwas von dem Nissan mit dem CVT. Und Nissan ist mit der Entwicklungsarbeit noch nicht am Ende. Es kann also noch besser und noch effizienter werden, wir dürfen gespannt sein.

Audi entwickelt ein Elektroauto

Abgelegt unter: Autos, Technik — Jochen at 4:11 pm on Donnerstag, Mai 8, 2008

In letzter Zeit berichte ich vergleichsweise häufig über den Ingolstädter Autohersteller Audi. Dies ist nicht einmal gewollt – aber irgendwie scheint Audi das Unternehmen aus der Automobilbranche zu sein, das derzeit am häufigsten in den Nachrichten erwähnt wird. Gegen Ende der vergangen Wochen war es wieder einmal so weit: Es gibt schon wieder interessante Neuigkeiten aus Ingolstadt. Mehreren Berichten zufolge soll Audi an der Entwicklung eines Elektroautos arbeiten. Gegenüber der Welt am Sonntag sagte Audi-Chef Rupert Stadler, dass die Entwicklung dieses Autos ein langfristiges Projekt sei, dem eine hohe Bedeutung zukommt. Nach Ruperts Meinung wird sich der Elektroantrieb in den kommenden fünf bis zehn Jahren durchsetzen – und bei Audi wolle man diesen Trend auf gar keinen Fall verpassen.

Konkrete Informationen über das Elektroauto liegen jedoch noch nicht vor. Branchenkenner gehen davon aus, dass die Entwicklung in enger Kooperation mit Volkwagen erfolgen wird. Auf diese Weise ließen sich die Entwicklungskosten drastisch senken. Außerdem soll man bei Volkswagen bereits an der Entwicklung eines emissionsfreien Autos arbeiten – vom Know How dieser Arbeit könnte Audi immens profitieren.

Voraussichtlich wird das Elektroauto primär für die Stadt bzw. für den Stadtverkehr entwickelt werden. Dies hat gleich zwei Gründe. Zum einen ist dort das Potential zur Einsparung regulären Kraftstoffs am größten. Zum anderen werden keine so großen Entfernungen zurückgelegt – die Reichweite der Elektroautos ist nämlich immer noch die größte Herausforderung, vor der die Entwickler stehen. Die Batterietechnologie ist derzeit noch nicht ausgereift, um Elektroautos zu entwickeln, die auch für die Langstrecke tauglich sind.

Die Brennstoffzelle auf dem Weg ins Auto?

Abgelegt unter: KFZ, Technik — Jochen at 1:05 pm on Montag, Mai 5, 2008

Lange Zeit wurde die Brennstoffzelle nur belächelt. Doch mittlerweile steht fest, dass die Forscher und Entwickler in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte machen konnten. Es hat ganz den Anschein, als ob die Brennstoffzelle kurz vor der Serienreife steht. Erst in der vergangenen Woche hat der VDI zu diesem Thema Stellung bezogen und darauf hingewiesen, dass die Brennstoffzellentechnologie schon bald in unseren Alltag Einzug halten wird.

Demnach könnte es auch nicht mehr allzu lange dauern, bis die Brennstoffzelle auch in den Automobilbereich Einzug hält. Erst vor einigen Wochen hat Mercedes angekündigt, Ende 2009 / Anfang 2010 eine Version der B-Klasse einzuführen, die mit einer Brennstoffzelle ausgestattet ist. Diese verwandelt Wasserstoff in elektrische Energie, mit der wiederum ein Elektromotor angetrieben wird. Rein technologisch betrachtet, wäre das ein enormer Fortschritt. Allerdings zweifeln einige Menschen an der Markteinführung dieses Fahrzeugs, immerhin gab es bereits des Öfteren entsprechende Ankündigungen, die nie in die Tat umgesetzt wurden. Man erinnere sich an den Elektro-Smart, der bereits 1999 angekündigt wurde: Er kam nie auf den Markt. Erst viele Jahre später (2006) wurde eine kleine Testreihe aufgelegt, die allerdings immer noch nicht abgeschlossen ist.

Noch skeptischer im Hinblick auf die Einführung der Brennstoffzelle ist Karl Schaller, Vorstand des Nutzfahrzeugherstellers MAN. Seiner Meinung nach wird die Brennstoffzelle zwar im Bereich der Nutzfahrzeuge Einzug halten – allerdings nicht im Jahr 2015, wie es von einigen Leuten prognostiziert wird, sondern erst im Jahr 2050.

Demnach ist es fraglich, ob die Brennstoffzelle tatsächlich kommen wird. Für den Verbraucher wäre es auf jeden Fall von großem Vorteil, immerhin könnten die Fahrzeuge erheblich günstiger angetrieben werden und gleichzeitig würde man auch noch einen Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten. Allerdings gilt es noch einige Herausforderungen zu meistern, um die Brennstoffzelle tatsächlich auf die Straße zu bringen. Schließlich gibt es so gut wie keine Wasserstoff-Tankstellen und ein nachhaltiges Verfahren zur Wasserstoffgewinnungen, das sich für den industriellen Einsatz eignet, wurde auch noch nicht entwickelt.

Forschen für die Zukunft des Automobils

Abgelegt unter: Autos, Technik — Andre at 12:19 pm on Montag, Mai 5, 2008

Die Autoindustrie kann es sich nicht erlauben, im Kaffeesatz zu lesen, welcher Antrieb zukünftig das Nonplusultra sein wird, oder sich auf den bisherigen Lorbeeren ausruhen. Um ganz vorne mit dabei zu sein, muss man schon selbst Kohlen schaufeln und den Zug in Fahrt bringen, statt später nur aufzuspringen und die aktuelle Entwicklung zu verpassen. Bei Mercedes-Benz hat man gleich mehrere Eisen im Feuer, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Denn, so Dieter Zetsche, die Zeit ist reif für emissionsfreie Antriebe. Ob nun über eine Brennstoffzelle oder vollelektrisch auf Touren gebracht, stehe allerdings noch in den Sternen.

Daher werde bei Daimler auf beiden Gebieten mit Hochdruck gearbeitet. In punkto Lithiumionen-Batterie sei man bereits ganz vorne mit dabei. Und auch bei der Brennstoffzelle habe die Entwicklung einen Status erreicht, an dem man die Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen könne. Einzig an der Infrastruktur für die Betankung mit Wassersoff hapere es noch. Mitte des nächsten Jahrzehnts hofft Zetsche, dass alles soweit gediehen ist, dass Antriebe auf Brennstoffzellenbasis auch in großer Stückzahl auf den Markt gebracht werden können.

Einen Vorteil habe es, dass man bei Mercedes-Benz in beiden Bereichen forsche. Das Endprodukt, das eigentliche Auto, sei bei beiden Varianten identisch, angefangen bei der Batterie bis hin zur Versorgung der Nebenaggregate. Lediglich der Komfort für den Kunden unterscheide sich. Mit einer Tankfüllung Wasserstoff könne eine Reichweite von rund 400 Kilometern erreicht werden, wobei das Tanken nur rund zwei Minuten in Anspruch nehme. Das Elektroauto schaffe nur 100 bis 150 Kilometer, ehe die nächste Steckdose angesteuert werden müsse. Und dann dauere es bis zu sieben Stunden, ehe die Akkus wieder voll seien. Beim Blick auf die Kosten für die beiden Systeme ist der Mercedes Benz Chef recht zuversichtlich: „Durch intensive Forschung haben wir es geschafft, auf die Größenordnung heutiger Kosten zu kommen.“

Elektroautos werden kommen – immer mehr!

Abgelegt unter: Autos, Technik — Christel at 2:26 pm on Sonntag, Mai 4, 2008

Wer gedacht hätte, mit den steigenden Ölpreisen und den schrumpfenden Ressourcen in diesem Bereich würden immer weniger Autos gebaut und gefahren, der irrt. Immer mehr wird die Zukunft eingeläutet für Elektrofahrzeuge, die immer besser werden und die eine immer größere Reichweite haben werden. Wie bereits an dieser Stelle berichtet, hat General Motors die Nase ganz weit vorn in der Entwicklung eines reichweitenstarken Fahrzeugs mit Elektromotor. Aber auch andere Hersteller arbeiten fieberhaft an der Weiterentwicklung des noch begrenzt fahren könnenden E-Mobils.

Und auch die Politik scheint nun erkannt zu haben, dass die Zukunft nun wirklich begonnen hat. So sagte Murat Günak auf einer Tagung in Berlin von Bündnis 90 / Die Grünen zur „Elektromobilität die wichtigen Worte: “Das Auto ist der Nachfolger des Pferdes. Es begleitet den Menschen, es erfüllt ihn mit Stolz, dafür füttert, streichelt und pflegt er es. Und er liebt es.” Doch es bleibt nicht bei diesem treffenden Satz, er spricht von einer Vision der Mobilität, die auch der Umwelt verträglich ist und vom Schweizer Mindset, das mit Strom angetrieben wird. Gerade Mindset ist ganz weit vorn, wenn es um die Einläutung von neuen Wegen in Bezug auf das Fahren mit Elektromotoren geht. Doch Murat Günak ist nicht nur CEO von Mindset, er ist auch Autoliebhaber. Und genau das zeigt er in seinem Vortrag. Dass es nicht nur darum geht, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, weil es eben wichtig ist, sondern weil man diese Fahrzeuge liebt. “Den Mindset soll man kaufen, weil man ihn haben will und nicht wegen eines Parklücken-Privilegs.” Und auch das trifft den Nagel auf den Kopf. Wer sein Fahrzeug nicht mag, der wird auch nicht gerne mit einem Elektromobil fahren.

Natürlich kamen auch kritische Stimmen aus dem Publikum bei der Tagung. Aber es geht eben auf dem Automarkt nicht um jene überzeugten Nichtfahrer. Diese sind nicht die Zielgruppe, die in Zukunft erreicht werden soll und erreicht werden wird. Diese sind die Autofahrer, die ihre Fahrzeuge nicht als reinen Nutzen ansehen, sondern als Bereicherung. Und das geht bald auch mit den Elektromobilen. Dann kommt es auch nicht mehr auf die steigenden Spritpreise an, und auf die immer mehr versiegenden Ölquellen. Denn dort herrscht Abhängigkeit von den Ölmogulen, die heute die Preise immer weiter nach oben treiben und einem so das Fahren mit dem heiß geliebten Auto fast vermiesen mögen.

Wer übrigens immer noch skeptisch ist, kann auch mit einem Händler einen Gesprächstermin vereinbaren und das gleich mit einer Probefahrt verbinden. Man sollte sich immer überraschen lassen und nicht stets nur nach der Fasson leben „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“. Denn nur wer die Zukunft auch sieht, kann auch umdenken. Nicht nur in Bezug auf die Umwelt, sondern auch in Bezug auf das eigene Fahrerlebnis. Lassen Sie sich überraschen, Sie werden es mit Sicherheit nicht bereuen!

500 Millionen mal bessere Luft dank Lambda-Sonde

Abgelegt unter: KFZ, Technik — Thorsten at 5:27 pm on Freitag, Mai 2, 2008

Bosch feiert die Produktion der 500-millionsten Lambda-Sonde – ein kleines Bauteil mit großer Wirkung, das den Einsatz von Katalysatoren erst möglich gemacht hat.

Die Lambda-Sonde ist ein fingergroßer Sensor, der vor – und mittlerweile auch nach – dem Katalysator, den Sauerstoffgehalt im Abgas eines Motors misst. Mit dieser Information kann das Einspritzsystem das Kraftstoff-Gemisch exakt einstellen. So wird eine möglichst schadstoffarme Verbrennung ermöglicht. Lambda-Sonden werden auch in Dieselmotoren eingesetzt.

Bosch begann 1976 mit der Serienfertigung der Lambda-Sonde. Heute produziert das Unternehmen an mehreren Standorten weltweit rund 5.000 Lambdasondaen pro Stunde. Produziert wird in Deutschland, USA, China und Korea.

Neue Navigationssysteme von TomTom

Abgelegt unter: Verkehr, Technik — Jochen at 2:00 pm on Freitag, Mai 2, 2008

Mobile Navigationssysteme erfreuen sich einer enormen Beliebtheit. Innerhalb kürzester Zeit haben sich zahlreiche Autofahrer für den Kauf eines entsprechenden Geräts entschieden. Besonders gefragt sind Navigationslösungen aus dem Hause TomTom, die vor allem für ihre einfache Bedienbarkeit sowie ihre Zuverlässigkeit bekannt sind. Bisher waren die TomTom Navigationssysteme in der 3rd Edition erhältlich. Doch wie das Unternehmen nun bekannt gab, werden die Geräte aus dem Einstiegsbereich durch neue Modelle abgelöst.

Die Nachfolgemodelle TomTom one und TomTom XL wurden überarbeitet und warten mit neuen Features auf. Eine der größten Neuerung ist die Halterung. Das neue Halterungssystem EasyPort zeichnet sich durch seine kompakten Abmessungen aus. Es kann zusammengeklappt werden und wird dadurch so flach, dass man es einfach am Navigationsmodul befestigt lassen kann. Somit bleibt nach dem Aussteigen keine Halterung im Fahrzeug zurück. Selbstverständlich besteht aber auch die Möglichkeit, die Halterung abzunehmen.

Neben der Halterung wurde auch das Lautsprechersystem überarbeitet. Nun soll der Lautsprecher leistungsfähiger sein, was vor allem bei lauten Hintergrundgeräuschen von Vorteil ist. Allerdings ist es fraglich, ob diese Neuerung erforderlich war: Zahlreiche Besitzer von TomTom Navigationssystemen berichten davon, dass die Leistung der Lautsprecher völlig ausreichend ist und sie sich teilweise sogar erschrecken, wenn sich das Navigationssystem nach längerer Zeit plötzlich zu Wort meldet. Im Übrigen gibt das Unternehmen an, dass die neuen Geräte die Lautstärke automatisch an die Fahrtgeschwindigkeit anpassen – allerdings ist dieses Feature auch bei den älteren Modellen zu finden.

Eine tolle Neuerung ist die Anbindung an die Map-Share Community. Über das Map-Share System kann jeder Fahrer Korrekturen am Kartenmaterial vornehmen. Sollte er beispielsweise vom Navigationssystem dazu aufgefordert werden, von der falschen Richtung kommend in eine Einbahnstraße einzubiegen, so kann er diesen Fehler melden. Je nach Wunsch wird die Korrektur global weitergeleitet oder ausschließlich von seinem Navigationssystem gespeichert.

Die neuen Modelle TomTom one und TomTom XL sind ab 149 und 199 Euro zu haben. In Abhängigkeit vom jeweiligen Umfang des Kartenmaterials und weiteren Ausstattungsmerkmalen können die Geräte auch geringfügig teurer sein.

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