KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Radler-Unfälle und Strafen für Pedalritter

Abgelegt unter: Recht+Gesetz, Statistik, Fahrrad — Wolfgang at 4:56 pm on Donnerstag, Mai 8, 2008

Mit ‘m Rad ins Bad

rbw. Ach, was sind und waren sie doch platt, die Sprüche gegen die Radler von einst: “Wer sein Rad liebt, der schiebt…!” Und das beinhaltete auch schon die volle Häme zu einem “geschobenen Plattfuß” am Rad.

Nach Jahren des Fahrradbooms fallen Radler inzwischen eher auch auf, weil ihrer Zahl und Beteiligung wegen auch das Unfallrisiko zu senken ist und weil Aggressionen im Straßenverkehr abzubauen sind. Experten fordern: Kontrolle nach allen Seiten und gleiches Recht für alle.

Nach Jahren der Radler-bunt-ist-in-Verkleidung und der 1000-Treter-Tour-de-Ländle (mit dem SWR in Baden-Württemberg) scheint es heute besser zu sein, ihnen aus dem Weg zu gehen. Denn kaum ist die Winterpause beendet, schwärmen die Radler wieder aus. Und das oft so hemmungslos, dass vor ihnen gewarnt werden muss. Selbst für LKW-Fahrer ein Horror: “Ich fahre seit 25 Jahren Lkw und bin glücklich, bis jetzt noch keinen geplättet zu haben.”

Auffällig: die Radfahrer

“Die Aggressionen haben zugenommen, allein schon aufgrund der größeren Verkehrsdichte”, bestätigen Verkehrspsychologen, die längst schon notorische Verkehrssünder therapieren, zu denen inzwischen auch schon Radfahrer gehören. Was provozierten Unfällen voraus ging, ist meist eine verbale Entgleisung und damit nicht der zufällige Unfall als unabwendbares Ereignis..

Aber warum immer öfters die Radfahrer? Die einst vornehmen Vertreter der sanften Mobilität. Für den Verkehrsexperten leider eine eingeschränkte Sichtweise: “Auch Fahrradfahrer sind fähig zur Aggression, auch sie verstoßen gegen die Regeln und nehmen Sonderrechte in Anspruch, echte oder eingebildete. Und es gibt genügend Autofahrer, die sich davon provozieren lassen.”

Auch bei den Statistikern sind Radler auffällig geworden. Jährlich werden rund 75 000 Radler gezählt, die bei einem Verkehrsunfall verletzt werden. Bei den Unfall-Toten mit dem Rad, rund 600 im Jahr, und den schwer verletzten Radlern ist der Trend rückläufig. Aber eben dieser Trend ist laut “Fahrradbericht der Bundesregierung” dann auch “erheblich geringer ausgeprägt als beim Gesamtverkehr”.

Als bedenklich gilt die unbekannte Zahl an Rad-Unfällen auch deshalb, weil viele Ereignisse mit Radunfällen nicht gemeldet werden und als “Dunkelziffer” regelrecht verschwinden. Bei nur geringer Fahrleistung mit 2,7 Prozent des Gesamtverkehrs ist der Radverkehr doch recht unfall-trächtig. Ein Vergleich zeigt: Der Radler-Anteil an allen Verletzten durch Verkehrsunfall ist jedoch fast siebenmal so hoch. Bei der Schuldfrage, so der Regierungs-Report, sind nicht etwa die Radfahrer meist unschuldig, sondern in etwa 40 Prozent Verursacher. In der Begegnung Velo contra Fußgänger tragen Radler sogar in mehr als 60 Prozent die Schuld.

Im nationalen Radverkehrsplan der Bundesregierung wird zwar das Fehlverhalten mit ungenügenden Radverkehrs-Anlagen und mit einigem Verständnis für deren “Umwege-Empfindlichkeit” der Pedaltreter erklärt, doch propagiert die Polizei eher “Null Toleranz fürs Risiko”. Ein Leitsatz auch in Münster, der in-offiziellen Rad-Hauptstadt Deutschlands, wo in 2007 sogar 46 Prozent aller Unfälle mit Radlern von diesen selbst verursacht wurden. Kontrollen, gebührenpflichtige Verwarnungen oder Anzeigen - Radler sind davon längst nicht mehr ausgenommen.

Null Toleranz und Strafen für alle

Noch sind sie wenig populär, doch Polizisten mit Bikes und Raduniformen sind nicht nur in Bremen auf Streife. Sie verfolgen die Regel-losen Radfahrer, klaren auf und verwarnen auch gegen “cash”. Im südbadischen und ’symbadischen’ Freiburg, einer weiteren velo-philen Hochburg, montierte man bereits 2006 eine Videokamera auf ein Polizei-Fahrrad, um auf diese Weise Rotlichtverstöße, Radweg-Nutzung in falscher Richtung, aber auch Radler-Behinderungen durch Autos aufzuzeichnen

Gestoppte “Sünder” bekamen ’s gleich per Monitor vorgeführt. Für Verkehrspsychologen sind dies alles Schritte in die richtige Richtung, denn Radfahrer müssen anderen Verkehrsteilnehmern gleichgestellt werden. Dies als Tatsache zu sehen beideutet auch die gleichen Kontrollen und dieselben Sanktionen.

Fahrzeuge mit Diesel nicht mehr günstiger unterwegs als Benziner

Abgelegt unter: Verkehr, Statistik — Christel at 4:46 pm on Donnerstag, Mai 8, 2008

Zu diesem Ergebnis kam nun der ADAC nach neuesten Berechnungen. Während die Dieselfahrzeuge jahrzehntelang einen Vorsprung hatten, wurde dieser in den letzten Jahren immer kleiner und kleiner. Nun ist wohl fast der Gleichstand gekommen, zumindest bei kleineren Laufleistungen. Denn gerade bei niedrigen Laufleistungen in Bezug auf die Kilometer wird der finanzielle Vorteil immer geringer. Das Warum dafür ist klar: Die sehr stark gestiegenen Kosten für Dieselkraftstoff. Im Gegensatz zum Benzin, das zwar auch in die Höhe sprang in preislicher Hinsicht, aber noch auf relativ normalen Level höher ging, sind die Preise für Diesel gerade in den letzten Monaten überproportional gestiegen.

Der letzte Kostenvergleich hatte erst vor einigen Monaten, im Herbst letzten Jahres, stattgefunden. Dort waren noch fast die Hälfte aller PKW – genauer 47 % - in der Version mit Diesel günstiger als jene in der Benzinversion. Dieser Anteil ist nun geschrumpft, inzwischen sind es nur noch gerade mal 39 %. Nur in der höheren Laufleistung von mindestens 20.000 gefahrenen Kilometern pro Jahr rechnen sich die Dieselversionen noch. Hier ist Diesel eindeutig im Vorteil und günstiger als die vergleichbaren Benziner.

Die Berechnung des ADAC geht über einen Zeitraum von vier Jahren. Mit einbezogen werden die Kosten für die Neuanschaffung des Fahrzeugs, der Ölwechsel, die Aufwendungen für den Wertverlust des Autos sowie die Inspektionen. Außerdem mit einberechnet werden die Kosten für einen Ersatz der Reifen, die KFZ-Steuer, die Nachfüllkosten für Kraftstoff und Öl, die üblichen Verschleißteile sowie die Prämien für die Versicherungen. Die sich dann hieraus ergebenen Werte kamen nun zu eben jenem Ergebnis, dass sich ein Diesel fast nur noch bei Vielfahrern, ab 20.000 km im Jahr, lohnt. Bei den Fahrern, die nur wenig unterwegs sind und eine geringe jährliche Laufleistung haben, rechnet sich der Diesel kaum noch.

Die Weiterentwicklung der Preise für Diesel wird in der nächsten Berechnung des ADAC zeigen, ob es sich noch weniger lohnen wird oder ob die Dieselfahrzeuge gegebenenfalls wieder günstiger werden. Eine Prognose ist nicht machbar, wir werden es erst sehen, wenn die nächste Berechnung in einigen Monaten veröffentlicht werden wird.

Weniger Verschleiß - mehr Wartungsarbeiten

Abgelegt unter: KFZ, Statistik, Werkstatt — Wolfgang at 2:01 pm on Donnerstag, Mai 1, 2008
250 Euro pro Jahr für die durchschnittliche Wartungsarbeit

rbw. Die Daten sind so zuverlässig wie branchen-spezifisch, und so stellt die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) im jährlichen Report als Jahresrückblick für 2007 mit vielem anderen fest: Die Wartungsarbeiten an bundesdeutschen Fahrzeugen waren im vergangenen Jahr etwas zahlreicher als 2006. Eine Tatsache, die die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) jüngst beim jährlichen Report zur Information machte.

Auf den Fahrzeugbestand hoch gerechnet waren dies 0,97 Arbeiten je Fahrzeug (Vorjahr 0,96). Das nun ist statistisch wie beim Verzehr von Hähnchenfleisch: der eine isst’s und mag es, der andere nicht. Und so gilt für einen Dritten die doppelte Menge. “Geh’ ich also nicht zur Werkstatt, geht meine Nachbar knapp zwei mal!” - Ganz einfach!

Die Spitze bei den erforderlichen Wartungen halten die Fahrzeuge im Alter zwischen vier und sechs Jahren, bei denen pro Fahrzeug 1,22 Wartungsarbeiten durchgeführt wurden. Unverändert dabei blieb die Art der durchgeführten Arbeiten im Vergleich zum Vorjahr: 42 Prozent der Kunden beauftragten eine große Inspektion (Vj 43 Prozent).

Vertragswerkstatt bevorzugt!

Verschoben haben sich in diesem Zusammenhang auch die Marktanteile zugunsten der Vertragswerkstätten. Grund, die Zahl der freien Betriebe ging im vergangenen Jahr stärker zurück als bei den Vertragswerkstätten (minus 350 gegenüber minus 100 bei den Markenbetrieben). Zwei von drei Kraftfahrern (65 Prozent ; VJ 61 Prozent) ließen ihre Arbeiten in Markenbetrieben ausführen, bei großen Inspektionen lag deren Marktanteil sogar bei 72 Prozent (VJ 71 Prozent). Zu “Sonstige Werkstätten” kamen auf 24 Prozent der Kraftfahrer (VJ 27 Prozent).Bei Fahrzeugen, die älter waren als acht Jahre, lag der Anteil der freien Werkstätten bei 43 Prozent und damit leicht höher als bei den Markenbetrieben.

Halter und Fahrzeugführer solcher älterer Modelle gaben allerdings weniger für die Arbeiten aus als Kunden, deren Fahrzeuge zwischen vier und acht Jahre alt waren. Das zeigen die durchschnittlich ausgegebenen 253 Euro, die über dem Wert aller Kunden von 241 Euro liegen. Für die Fahrzeugwartung gaben die Halter neu gekaufter Fahrzeuge 2007 mit durchschnittlich 234 Euro im Vergleich zu 2006 (246 Euro) weniger aus. Die Käufer gebrauchter Fahrzeuge zahlten mit 248 Euro fast genau denselben Betrag wie 2006 (249 Euro).

Erfreut ist das Millionenheer der Kraftfahrer über die abnehmende Zahl der Verschleißreparaturen, die laut DAT je Pkw und Jahr immer weiter zurück geht. Mit nur noch 0,72 (VJ 0,75) solcher Reparaturen pro Fahrzeug in 2007 wurde ein neuer Tiefstwert erreicht. Im Report heißt es dazu: “Bei einem Durchschnittsalter des Pkw-Bestandes von inzwischen über acht Jahren wäre eigentlich zu erwarten, dass die Reparaturquote eher steigt als zurückgeht. Experten gehen bei diesen Zahlen davon aus, dass zum einen eine höhere Lebensdauer der Aggregate zu der niedrigen Reparaturquote führte und zum anderen, dass die Fahrzeughalter die eine oder andere eigentlich fällige Reparatur nicht haben machen lassen.”. Bei den Hauptuntersuchungen verändert die hohe Mängelquote die Zahlen der Statistik.

Den kompletten Daten-Report DAT-Report 2008, auch mit Angaben und Statistiken zum Neu- und Gebrauchtwagenmarkt, kann der interessierte Kraftfahrer auch ohne beruflichen Bezug zur Branche bei AUTOHAUS Online runter laden. Dort finden sich auch Zahlen und Fakten zur Analyse des Neuwagenmarktes.

Während Autobahnfahrten koch ich mir ein Süppchen

Abgelegt unter: Verkehr, Sicherheit, Statistik — Gerald at 4:10 pm on Mittwoch, April 30, 2008

In der Fahrschule wird jedem Fahranfänger einbläut, wie wichtig es ist, sich bei Autobahnfahrten zu konzentrieren. Allerdings scheint dieser Hinweis bei vielen Menschen sehr schnell in Vergessenheit zu geraten. Erst kürzlich wurde auf Spiegel Online ein Artikel über Autofahrer veröffentlicht, bei denen das Fahren eher zur Nebensache wird.

Den ersten Platz in der Liste der unvorsichtigsten Autofahrer belegt ein 21-jähriger Franzose, der mit 200 km/h über die Autobahn geschossen ist. Allerdings hat er sich dabei recht wenig auf den Straßenverkehr konzentriert. In erster Linie soll seine Aufmerksamkeit einem Video gegolten haben, dass er sich während der Fahrt angeschaut hat. Als er von der französischen Autobahnpolizei gestoppt wurde, ließ er den Film sogar weiterlaufen. Nun muss er sich vor Gericht verantworten, das ihn zu einer Geldstrafe verdonnern kann. Immerhin hat er die für ihn geltende Geschwindigkeitsgrenze von 110 km/h deutlich überschritten.

Laut Angaben der französischen Polizei war dies kein Einzelfall. Vor allem unter Truckern sei es weit verbreitet, sich während der Fahrt anderweitig zu beschäftigen. Weil die Brummis nicht so schnell unterwegs sind und in einem Fahrerhaus viel Platz geboten ist, würden die Trucker den unterschiedlichsten Beschäftigungen nachgehen. So soll es auch unter den Truckern weit verbreitet sein, sich Filme während der Fahrt anzuschauen. Einige gehen aber noch einen Schritt weiter und sollen angeblich Videospiele spielen. Des Weiteren sei es auch nicht unüblich, dass sich so mancher Trucker während der Fahrt sein Mittagessen zubereitet – es stellt sich nur die Frage nach dem Hilfsmittel: Bunsenbrenner oder Mikrowelle?

So manchem wird sich jetzt vielleicht die Frage stellen, wie es denn auf unseren Autobahnen aussieht. Konkrete Informationen wurden von der Autobahnpolizei noch nicht veröffentlicht. Allerdings ist davon auszugehen, dass sich auch auf unseren Autobahnen so mancher Trucker sein Süppchen während der Fahrt kocht.

Die Schweizer und ihre Autos

Abgelegt unter: Autos, Statistik — Andre at 1:12 pm on Freitag, April 18, 2008

In Sachen Mobilität setzen auch die Schweizer am liebsten aufs Auto, wenngleich bei den Eidgenossen das Umdenken begonnen hat. Ganz so selbstverständlich wie noch vor einigen Jahren nutzen sie ihre Autos nicht mehr. Die Aspekte Umwelt und Klimaschutz spielen dabei eine große Rolle. Wie es genau um das Verhältnis der Schweizer zu ihren Fahrzeugen bestellt ist, fragte das Forschungsinstitut gfs.Bern im Auftrag der Vereinigung Schweizer Automobil Importeure (auto-schweiz). Interessant ist dabei der Vergleich zur vorherigen Umfrage, die 2005 vorgenommen wurde. Hier die Ergebnisse in Stichworten:

  • 75 Prozent der Befragten halten das Auto für unverzichtbar. Vor zwei Jahren waren es noch 81 Prozent.
  • Dass Autos eine Umweltbelastung darstellen, davon sind aktuell rund 80 Prozent in der Schweiz überzeugt. Das sind neun Prozent mehr als im Jahr 2005. Auch die Aussage, dass die Fahrzeuge für alle von Nutzen seien und der Wirtschaft dienen, relativierte sich binnen 24 Monaten.
  • Immer interessanter werden für die Schweizer Fahrzeuge, die mit umweltfreundlichen Antriebssystemen ausgestattet sind. Immerhin zwei Drittel der Umfrageteilnehmer können sich vorstellen, auf ein entsprechendes Fahrzeug umzusteigen. Das gilt insbesondere dann, wenn es auch noch einen finanziellen Anreiz für den Wechsel gibt – 88 Prozent sprechen sich dafür aus.
  • Über 50 Prozent geben der Autoindustrie eine Mitschuld und sagen, es werde nicht genug unternommen, um schädliche Abgase zu vermeiden. Entsprechend hoch ist auch der Anteil derer, die sich für schärfere Vorschriften für schädliche Autos stark machen. In diesem Zusammenhang werden auch die Förderung öffentlicher Verkehrsmittel und Prämien für die Verschrottung alter Autos gefordert.
  • Das Auto wird seltener in der Freizeit, dafür mehr für berufliche Zwecke eingesetzt. Dabei fahren 50 Prozent (2005: 53 %) mindestens einmal am Tag und rund 60 Prozent (64) mindestens 100 Kilometer in der Woche.
  • Die rund 1000 Befragten trauen eher den Automobilclubs, den Umweltorganisationen und Bundesämtern als Autoherstellern und Parteien. Wobei: Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) musste einen Rückgang von 36 auf 26 Prozent in punkto Glaubwürdigkeit einstecken.

Die ADAC Pannenstatistik 2007

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet, Statistik — Andre at 1:31 pm on Donnerstag, April 17, 2008

1978 präsentierte der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) zum ersten Mal seine Pannenstatistik. Seither sind 30 Jahre ins Land gezogen und wurden alljährlich Millionen von Daten ausgewertet, für einige Hersteller mit gutem, für andere mit einem eher durchwachsenen Ergebnis. Entscheidend dabei ist, aus Fehlern zu lernen. Und genau das haben die deutschen Autobauer geschafft. Sie beweisen im Jubiläumsjahr der Pannenstatistik einmal mehr, dass sie in der Lage sind, zuverlässige Autos zu bauen. Sechs der acht Klassensieger kommen aus Deutschland.

Um Toyota zu schlagen müssen sich die Deutschen allerdings noch mehr ins Zeug legen. Die japanische Marke hat bereits 34 Mal das pannensicherste Auto stellen können. Mercedes hat sich schon herangearbeitet und kommt auf 32 Titel, Audi hat 20. Es folgen Mazda und Mitsubishi mit jeweils elf. Bei Opel, Fiat und Renault sieht es dagegen eher mau aus. Sie rangieren ganz unten und hatten bisher insgesamt 69 Fahrzeuge mit den meisten Pannen im Ranking.

Auskunft gibt die Statistik des ADAC auch über die Ursachen, warum ein Auto streikt und (fast) nichts mehr geht. Unangefochten an der Spitze liegen dabei die Batterie und die Elektrik. In vier von zehn Fällen waren sie Auslöser für die Panne. Die Zündanlage kommt auf einen Anteil von 12,7 Prozent. Motordefekte sorgten bei 7,8 Prozent der Autos für ein jähes Ende der Fahrt. Grundlage für diese Daten sind 2,55 Millionen der 3,81 Millionen Pannen, bei denen der ADAC und seine Partner aktiv wurden. Um überhaupt in das Ranking aufgenommen zu werden, muss das Modell ein bis sechs Jahre alt sein, mindestens 10.000 Mal pro Jahr neu zugelassen werden und darf drei Jahre lang nicht verändert werden.

Die Sieger 2007:

  • Kleine Klasse: Mitsubishi Colt, Mini, Audi A2.
  • Untere Mittelklasse: BMW 1er, Mercedes B-Klasse, Audi A3.
  • Mittelklasse: Audi A4, Mercedes C-Klasse, VW Passat.
  • Obere Mittelklasse: Audi A6, Mercedes E-Klasse, BMW 5er.
  • Sportwagen/Cabrios: Mercedes SLK, BMW 3er Cabrio, BMW 5er.
  • Geländewagen: BMW X3, VW Touareg, Mercedes ML.
  • Kleine Vans: Mitsubishi Space Star, Citroën Picasso, Mazda 5.
  • Große Vans: VW Sharan, VW T4/T5, Ford Galaxy.

Autos werden immer länger gefahren

Abgelegt unter: Verkehr, Statistik — Andre at 4:30 pm on Montag, April 7, 2008

Den Autoherstellern wird diese Zahl nicht schmecken, wenngleich sie im Grunde genommen auch für Qualität spricht: 50 Prozent der Fahrzeuge, die auf Deutschlands Straßen unterwegs sind, haben schon mehr als acht Jahre auf dem Buckel. Das heißt: Gebrauchte werden immer länger genutzt – im Schnitt zwölf Jahre –, ehe man sich dazu entscheidet, die Karosse der Schrottpresse zu überlassen. Insgesamt sind laut DEKRA rund 21,6 der 46,6 Millionen zugelassenen Autos acht Jahre und älter.

Einer der Gründe dafür, dass man dem lieb gewonnen Auto so lange wie möglich einen warmen Platz in der Garage gönnt, sind vermutlich die Finanzen. Ein Neufahrzeug bzw. ein neueres Fahrzeug ist in der Anschaffung erst einmal teuer und belastet das Budget. Auf der anderen Seite müssen auch die laufenden Kosten berücksichtigt werden. Und in dem Punkt kann ein älterer Wagen nur selten einen Blumentopf gewinnen. Denn auf Dauer häufen sich die Werkstattbesuche und damit Investitionen.

Da kann es sich durchaus rentieren, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Denn abgesehen von den Reparaturkosten sind auch die Kfz-Versicherung, die Steuern und der Benzinverbrauch Punkte, die für ein moderneres Fahrzeug sprechen, ebenso wie die bessere Sicherheitstechnik. Ob ein neues Auto auch mehr Komfort bietet, lässt sich pauschal nicht sagen. Vielleicht hat man sich ja schon an die durchgesessenen Polster gewohnt und mag die Patina, die sich im Laufe der Jahre angesetzt hat.

Neuer Rekord im Quartalsabsatz bei Mercedes

Abgelegt unter: Autos, Statistik — Christel at 1:21 pm on Samstag, April 5, 2008

mercedes-benz-logo.gif Mercedes-Benz Cars legt richtig zu im ersten Quartal des Jahres 2008 und verzeichnet damit einen neuen Absatzrekord in Hinsicht der Quartalsrechnungen. So hat der schwäbische Autobauer in den drei Monaten dieses Jahres so viele Autos verkauft wie noch nie. Und zwar in bei allen Marken, die der Daimler AG zugehörig sind: Von Mercedes-Benz, Smart, AMG und auch vom Maybach. Insgesamt hat die Gruppe Mercedes-Benz über alle Marken 318.700 an den Mann oder auch die Frau gebracht. Dies wurde gestern in der Heimat des Konzerns, in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart verkündet. Zwar gingen die Absätze im eigenen Land zurück, weltweit gab es jedoch einen Zuwachs von insgesamt elf Prozent. Und es ist immer wieder faszinierend zu sehen, dass entgegen allen schlechten Zahlen in der Weltwirtschaft fast alle deutschen Autohersteller immer noch ihre Absätze entweder halten oder gar erheblich steigern können.

Von Mercedes-Benz, immer noch die Kernmarke des Autoherstellers aus Stuttgart, wurden im ersten Quartal 289.700 Neuwagen verkauft. Dies entspricht einem Plus von sechs Prozent. Und zeigt, dass die Marke mit dem Stern immer noch zeitgemäß ist und weltweit ein hervorragendes Ansehen genießt. Dies ist nicht nur in den USA der Fall, wo seit Jahren ein Anstieg der Verkaufszahlen deutscher Fahrzeuge zu vermelden ist. Auch in Italien und Spanien stiegen die Zahlen um 5,6 Prozent, im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum. Gerade Italien, das ja selbst einige Autohersteller vorzuweisen hat, scheint sich immer mehr in deutsche Autos zu verlieben. Insgesamt wurden im ersten Quartal dieses Jahres in den Sonnenländern Spanien und Italien 289.700 Fahrzeuge verkauft von Mercedes-Benz Cars.

Aber auch in Russland, in China und Indien sind Zuwächse zu vermelden. Zwar werden dort „noch“ zahlenmäßig wenige Fahrzeuge verkauft der Marken der Daimler AG, aber die Märkte dort lassen sich langsam erschließen. Die Augen von Mercedes-Benz Cars sind längst in die ganze Welt gerichtet. Seit Mitte Januar gibt es den Smart auch in den Großstädten der USA im Handel zu erwerben. Noch ein weiterer Schritt in die richtige Richtung: Die weltweite Ausrichtung des Autobauers mit langer Tradition, der aus dem Schwäbischen kommt. Und der immer wieder für Qualität gebürgt hat in all den Jahren.

Die PKW Absätze gehen nach oben

Abgelegt unter: Autos, Statistik — Christel at 7:59 pm on Mittwoch, April 2, 2008

Zumindest im ersten Quartal dieses Jahres zeigt die Absatzkurve für privat und gewerblich genutzte PKW nach oben.

Fast drei Prozent mehr wurden an Fahrzeugen verkauft als im Vorjahr innerhalb des gleichen Zeitraums. Das erste Quartal dieses neuen Jahres zeigt dem deutschen Automarkt einen guten Markt. Während in der letzten Zeit, schon aufgrund der Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 1. Januar des Vorjahres, der Markt entweder stagnierte oder schwächelte, geht es nun bergauf im Land der Autobauer.

So wurden im ersten Quartal dieses Jahres etwa 736.000 Fahrzeuge neu zugelassen. Und das trotz des so früh gelegenen Ostern dieses Jahres, das ja dem Handel drei Verkaufstage „wegnahm“.

Vom Band liefen noch viel mehr Fahrzeuge. Etwa 1,5 Millionen PKW verließen die Bänder, das Inlandsgeschäft ist gut, das Auslandsgeschäft noch viel besser. Interessant und schön dabei ist: Diese Zahl ist das bisher zweithöchste Produktionsergebnis, dass die deutschen Autohersteller je erzielt haben. Die Aufträge aus dem eigenen Land gingen dabei um zwei Prozent nach oben. Die aus dem Ausland eintreffenden Bestellungen legten noch kräftiger zu. So waren es im ersten Quartal 2008 sechs Prozent mehr an bestellten PKW, im Monat März gar 14 Prozent.

Der Export deutscher Fahrzeuge ins Ausland lag mit 1,16 Millionen PKW auf dem Niveau des Vorjahres. Und das trotz der anhaltenden Finanzkrise, die weltweit die Menschen beschäftigt. Und trotz des starken Euro, der den Dollar ja seit Monaten gerade „auffrisst“ als weltweit wichtigste Währung. Gerade in den USA zeigten die deutschen Autohersteller dann, wo der Hase langläuft. Als einzige Autobauer-Nation weltweit konnten sie ihre Umsätze auf dem wichtigen US Markt steigern, zwar „nur“ um ein Prozent, aber angesichts der Tatsache, dass die Verkäufe anderer wichtiger Autonationen in den USA zurückgingen ein klares Signal pro deutsche Autos.

Smart legt um über 200 Prozent zu

Abgelegt unter: Autos, Statistik — Andre at 10:27 am on Donnerstag, März 6, 2008

267.961 Fahrzeuge wurden im Februar dieses Jahres neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem satten Zugewinn von 24,4 Prozent. Die Autobranche freut es. Vor allem die deutschen Hersteller konnten erheblich mehr Fahrzeuge als im Vergleichszeitraum 2006 verkaufen. Einzig bei Ford war das Plus nicht ganz so groß.

Während Mercedes um 32 Prozent, VW um 27,7 Prozent, Audi um 25,7 Prozent, BMW um 24,8 Prozent, Opel um 22,2 Prozent und Porsche um 11,5 Prozent zulegten, musste man sich bei Ford mit mageren 5,1 Prozent zufrieden geben. Den Vogel schoss ein Modell ab, von dem man es so eigentlich nicht erwartet hätte: Der Smart. Bezogen auf die Zahlen vom Februar 2006 nahm der Verkauf um 206,7 Prozent zu. Diese Marke dürfte so schnell nicht zu toppen sein. Die ausländischen Anbieter weisen ein eher durchwachsenes Bild auf. Renault bestätigte mit 48.4 Prozent einmal mehr, dass man in Deutschland gerne einen Franzosen fährt. Bei den anderen Herstellern gibt es noch großen Nachholbedarf. Toyota/Lexus müssen ein Minus von 12,7 Prozent schlucken, bei Suzuki sind es 1,2 Prozent, bei Kia 1,1 Prozent, bei Chevrolet 3,5 Prozent, bei Volvo 19,2 Prozent und bei Alfa Romeo stolze 48 Prozent, die man unter „Soll“ geblieben ist.

Der Gebrauchtwagenmarkt liegt ähnlich gut im Trend wie der bei den Neuwagen. 505.238 Mal wurde eine Besitzumschreibung vorgenommen. 575.111 Autos waren es insgesamt, die einen neuen Besitzer erhielten. Vorgelegt wurden die Zahlen vom Kraftfahrtbundesamt in Flensburg.

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