KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Ecclestone setzt Australier unter Druck

Abgelegt unter: Motorsport — Andre at 1:16 pm on Donnerstag, März 13, 2008

Nett, dass Bernie Ecclestone an uns Europäer denkt. Sein Wunsch, auch in Australien ein Nachtrennen zu starten, damit die Zuschauer hierzulande um 14 Uhr vor dem Fernseher den Kampf der Boliden verfolgen können, wird sich vermutlich aber nicht erfüllen. In Down Under steht man den Forderungen des Formel-1-Bosses eher kritisch gegenüber. Viele fordern bereits, ganz auf die Rennen zu verzichten. Sie wollen für ein paar Fans mehr am Bildschirm nicht wertvolle Energie verschwenden.

Doch das interessiert den 77jährigen Briten herzlich wenig. In dem Punkt zeigt er sich unnachgiebig. Selbst die Bemühungen von Ron Walker, der als Grand-Prix Chef den Start bereits um 90 Minuten nach hinten verschoben hat und verspricht, 2009 nochmals eineinhalb Stunden später zu starten, werden nur herablassend kommentiert. „Das ist nicht das, was wir wollen. Was wir hier brauchen, ist ein Nachtrennen“, so Ecclestone. Würde man seine Pläne umsetzen, müssten die Ampeln in Melbourne um Mitternacht das Startsignal für die Fahrer geben. Denn der Zeitunterschied beträgt zehn Stunden. Bei einem normalen Start gegen 14 Uhr Ortszeit sind die Fans in Europa gezwungen, den Wecker spätestens um 4 Uhr morgens klingeln zu lassen.

In Singapur scheint Bernie Ecclestone seinen Willen durchgesetzt zu haben. Hier startet am 28. September das erste Nachrennen. Dort hat man es auch etwas leichter, da nur sechs Stunden zu überbrücken sind. Die australischen Politiker lassen sich vom Formel-1-Chef deshalb nicht unter Druck setzen, auch wenn der Vertrag derzeit nur bis 2010 gültig ist und die Verlängerung auf dem Spiel steht. Sie würden die Pläne nicht unterstützen, weder heute, noch im Jahr 2010, sagten sie den Reportern. Die Motorsportfans in Australien müssen nun bangen und abwarten, wie Ecclestone reagiert.

Der Ferrari F2008 besteht aus 9000 Teilen

Abgelegt unter: Motorsport — Andre at 5:24 pm on Montag, März 10, 2008

Gleich eine ganze Doppelseite hat die „Bild am Sonntag“ gestern dem neuen Boliden aus den Werkshallen von Ferrari gewidmet und legte dabei den Schwerpunkt auf die Technik. Ganze Zahlenkolonnen sind das Ergebnis der Recherchen, aus denen hervorgeht, dass ein Rennwagen nicht einfach nebenbei montiert wird. Der F2008 ist – wie auch die Fahrzeuge der Konkurrenz – ein kleines Wunder der Technik.

9000 Teile sind nötig, die von 650 Mann zusammengefügt werden, damit der Ferrari F2008 fahrbereit ist. Die Titanschrauben sind mit einem Preis von rund 20 Euro der günstigste Bestandteil. Der Sitz kommt auf stolze 10.000 Euro. Insgesamt investiert Ferrari in jeden Wagen rund eine Millionen Euro. Das Ergebnis ist ein roter Renner, der es bis zur Marke von 200 Kilometern die Stunde in weniger als vier Sekunden schafft. Ob das ausreicht, um den anderen Teams davon zu fahren, zeigt sich schon beim ersten Rennen in Melbourne, das am 16. März stattfindet. Kimi Räikkönnen darf dann beweisen, ob er die 800 Pferdchen im Griff hat.

Dazu benötigt er das 1,2 Kilogramm schwere Lenkrad, von denen jeder Fahrer vier Stück ausgehändigt bekommt. Wer zum ersten Mal einen Blick auf das Kontrollinstrument wirft, wird sich fühlen wie ein Fahranfänger, der noch nie hinterm Steuer gesessen hat. 26 Details gibt es auf dem Lenkrad zu beachten. Angefangen bei den Umschaltern, mit denen sich die Anzeige steuern lässt, auf der entweder die Rundenzeit oder die Geschwindigkeit angezeigt wird, über den Schlechtwetterschalter und den Regler für die Kraftstoffmischung bis hin zum Überholknopf, der die Leistung hochschraubt, und den Knopf für den Funk.

BMW-Sauber mit neuem „Rentierschlitten“ noch nicht siegfähig

Abgelegt unter: Motorsport — Jochen at 1:09 pm on Montag, Februar 18, 2008

Nur noch knapp vier Wochen bis zum Saisonstart der Formel 1. Zahlreiche Fans und Journalisten warten brennend darauf, dass es endlich losgeht. Dementsprechend ist das Interesse an den neuen Rennwagen schon sehr groß.

Ein Fahrzeug, das derzeit besonders im Blickpunkt zahlreicher Medienberichterstatter steht, ist der F1.08 aus dem Hause BMW-Sauber. Der Rennstall hat seinen neuen Rennwagen präsentiert und dabei alle Achtsamkeit auf sich gezogen – kein Wunder, immerhin gibt es einen Formel 1 Wagen zu sehen, wie es ihn zuvor noch nie gegeben hat. Die optischen Veränderungen sind nicht zu übersehen. Das Online-Sportmagazin Spox bezeichnete die Front des F1.08 schlichtweg als Hirschgeweih – eine Bezeichnung, die nicht gerade fern liegt. Die geschwungene Nase mit Zusatzflügeln sieht einem Hirschgeweih in der Tat sehr ähnlich.

Das auffällige und medienwirksame Design tröstet allerdings nicht darüber hinweg, dass man im Hause BMW-Sauber vor großen Schwierigkeiten steht. Zwar steht dem Rennstall erst die dritte Saison bevor, doch nach der phänomenalen Leistung im vergangenen Jahr ist die Erwartungshaltung der Fans und Sponsoren natürlich hoch. Diese wollen nämlich eines sehen: Siegende BMW-Sauber Piloten. Allerdings wird es voraussichtlich noch eine ganze Weile dauern, bis die Piloten der „Rentierschlitten“ auf dem Siegerpodest zu sehen sind. Denn leider zeigten die letzten Tests sehr deutlich, dass der Abstand auf die Rennwagen von Ferrari und McLarren-Mercedes gut eine halbe Sekunde beträgt – was im Bereich des Motorsports natürlich Welten darstellt.

So kann dem Team von BMW-Sauber nur gewünscht werden, mit den weiteren Optimierungen erfolgreich zu sein, um schon bald aufschließen zu können. Gerade in Deutschland würde sich ein Großteil der Formel 1 Fans darüber freuen, die BMW-Sauber Piloten auf dem Siegertreppchen zu sehen.

Rassismus hat in der Formel1 nichts verloren

Abgelegt unter: Motorsport — Andre at 1:26 pm on Dienstag, Februar 12, 2008

Dass man in der Formel1 nicht sonderlich zimperlich miteinander umgeht, kennt man bereits. Dass es unter den Fahrern gewisse Animositäten gibt, hat man in der vorigen Saison bei McLaren Mercedes gesehen. Dass aber Fans mit rassistischen Parolen einen farbigen Fahrer während des Training beleidigen und Gegenstände Richtung Team-Box werfen, ist neu und ein Fall, der Konsequenzen haben wird und muss. Die FIA hat bereits angekündigt, dass die Angriffe auf Lewis Hamilton in Barcelona mit drastischen Strafen sanktioniert werden, sollten sie sich wiederholen.

Während des Trainings auf dem Circuit de Catalunya vor etwa einer Woche war der Vize-Weltmeister aus England ins Visier einiger Idioten geraten – es mag nettere Bezeichnungen geben, doch sie wären angesichts des offen zur Schau gestellten Rassismus nur beschönigend. Max Mosley, Präsident der FIA, sieht die spanischen Verbände und Veranstalter in der Pflicht, gegen diese kleine Gruppe vorzugehen. „Es sollte möglich sein, das sofort zu stoppen“, betonte er, „wir tolerieren ein solches Verhalten nicht.“ Denn schon in China hätten spanische „Fans“ Lewis Hamilton beleidigt.

Die Verantwortlichen haben nun Zeit, sich des Problems anzunehmen und es aus der Welt zu schaffen. Schon jetzt einen der beiden WM-Läufe in Spanien – Barcelona und als Valencia – zu streichen, wäre voreilig. Diesen Schritt behalte man sich allerdings vor, wenn die Spanier die Chaoten nicht in den Griff bekämen. Bereits für den ersten Lauf in Australien am 16. März, kündigte Mosley an, dass Fans, die gegen einen der Fahrer pöbeln, sofort in Arrest genommen werden.

Auf Wiedersehen, Dakar?

Abgelegt unter: Geschichte, Motorsport, Events — Christel at 11:04 pm on Sonntag, Februar 3, 2008

Es waren noch Zeiten, als die Rallye Dakar noch Paris - Dakar hieß. Damals erregte sie nicht nur durch spektakuläre Unfälle die breite Masse der Öffentlichkeit, sondern auch und vor allem durch die gezeigte Fahrkunst. Dann wurde aus der Rallye Paris - Dakar die Rallye Dakar. Die öffentlichkeitswirksame Zeit war vorbei, trotz der vermehrt hinzugekommenen Fernsehsender. Oder vielleicht gerade weil das Angebot an Geschwindigkeitsrekorden so groß ist, verlor die Rallye Dakar immer mehr an Aufmerksamkeit. Auch in Deutschland und trotz der Teilnahme einer Jutta Kleinschmidt. Die Fernsehsender erkannten bald, dass mit dieser Rallye, die ihre besten Tage hinter sich hat, kein Blumentopf zu gewinnen ist.

In diesem Jahr nun wurde sie abgesagt, die Rallye Dakar, vor dem Hintergrund der Unruhen, die derzeit in Kenia herrschen. Eine weise Entscheidung, nicht nur aus Sicherheitsgründen, wie ich finde.

Kurz nach der Absage der diesjährigen Rallye kommt nun der Paukenschlag. Aus der Rallye Dakar wird eine „Dakar-Series“. Dakar spielt keine Rolle mehr in den zukünftigen Planungen der Macher der Rallye Dakar, der ASO (Amaury Sport Organisation). Man will nun Osteuropa bewandern, durchfahren, für sich entdecken. Und neue Plätze finden. Das ist das Ende einer großen Rallye Ära, und egal, wie staubig die Straßen und Wege in Afrika waren, so war es doch etwas ganz Besonderes. Wenn es am Schluss auch nicht mehr viele interessierte, so war die frühere Rallye Paris Dakar doch ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Automobils. Eine Geschichte, die nun zu Grabe getragen wird.

Denn auch wenn die neu geplante Veranstaltung „Dakar-Series“ heißen wird, so ist es dennoch nicht mehr das Gleiche wie früher. Eine neue Zeitrechnung hat nun begonnen, im Jahre 1 nach der Rallye Dakar.

Am 4. und 5. Februar wird das neue Konzept vorgestellt, exakt vier Wochen nach dem Tag der Absage und des Abschieds von der Rallye Dakar. Sie wird wohl nicht mehr wiederkommen, schade.

BMW testet erfolgreich seinen Formel1-Boliden

Abgelegt unter: Motorsport — Andre at 2:25 pm on Donnerstag, Januar 17, 2008

Der spannendste Moment für alle Forme1-Teams ist der Tag, an dem das für die neue Saison vorgestellte Fahrzeug erstmals unter Beweis stellen muss, dass es hält, was es verspricht. Bei BMW hat es geklappt. Vor zwei Tagen drehte Robert Kubica (Polen) in Valencia die ersten Runden mit dem F1.08, während Nick Heidfeld sich noch im Vorgängermodell warm fuhr. Er wird erst heute den neuen Boliden auf Herz und Nieren prüfen können. Dass es das schönste Auto ist, das er bisher gesehen hat, bekundete er schon bei der Präsentation.

Von seinem Teamkollegen wird er dabei nur Gutes über das Fahrzeug zu hören bekommen. Robert Kubica bescheinigt dem F1.08 mehr Stabilität. „Der Wagen baut mehr Gripp auf“, sagte der Rennfahrer nach den Tests. Auch den Ingenieuren von BMW fiel ein Stein vom Herzen. „Alle Systeme funktionierten auf Anhieb“, freut sich Motorsportdirektor Mario Theissen. Schließlich hat das Unternehmen die gebündelten Erfahrungswerte aus zweieinhalb Jahren in die Entwicklung ihres Rennwagens gesteckt.

Die ersten Tests bestärken Mario Theissen in seinem Vorhaben, die Karten in der Formel1 neu zu mischen. Ein erster Sieg soll her und die beiden Konkurrenten – Ferrari und McLaren-Mercedes – in die Schranken verwiesen werden. Chancen, sich in den Zweikampf der Top-Teams einmischen zu können, bescheinigt auch Michael Schumacher dem BMW-Team.

Telekom runter vom Drahtesel, rein ins Cockpit

Abgelegt unter: Motorsport — Christel at 5:25 pm on Samstag, Januar 12, 2008

Kaum steigt die Telekom-Tochter T-Mobile als Sponsor beim Radsport aus, steigt eine andere Tochter, T-Systems, im Sport ein. Jedoch nicht beim Radsport, der den Hunden zum Fraß vorgeworfen wurde, nachdem man lange genug weggeschaut hatte beim Thema Doping. Sondern in der Formel Eins, beim BMW Sauber Team. Und das nicht als kleiner Sticker irgendwo auf den beiden Rennwagen, sondern gleich richtig. „Das Logo des Unternehmens wird außen und innen am Cockpitbereich des neuen BMW Sauber F1.08 und auf der Fahrzeugnase sowie der Teamkleidung und auf den Fahrerhelmen zu sehen sein“ gab BMW Sauber auf seiner Präsenz im Internet bekannt.

Mario Theissen, der Chef von BMW Motorsport, sagte dazu: “Neueste IT- und Telekommunikationstechnik ist im Rennsport selbstverständlich. In T-Systems und BMW kooperieren hier zwei Innovationsführer, um maßgeschneiderte Lösungen für unser Team zu entwickeln. Unser neuer Partner verfügt sowohl über Know-how bei IT und Telekommunikation als auch über Erfahrung und Expertise in der Automobilbranche. Für uns ist T-Systems daher ein idealer Partner für Zukunftstechnologien, die auch wichtige Impulse für die Serienproduktion geben können.”

Es gibt auch Spötter, die den beiden Unternehmen die neue Promi-Ehe im Motorsport nachsagen. Dann hoffen wir nur, dass auch mit lauteren Mitteln innerhalb der Partnerschaft gearbeitet wird und es keine neuen Skandale eines Unternehmens der Telekom im Deutschen Sport gibt. Denn nach dem Radsport würde sonst die Formel Eins folgen, keine schöne Sache für die Millionen Motorsportfans in unserem Land. Welcher Sport würde dann noch bleiben für das ehemalige Staatsunternehmen Telekom? Selbst das Reiten ist nicht frei von Dopingfällen und Skandalen. Es kommt eben immer nur darauf an, wie man mit diesen umgeht.

Toyota will in der Formel1 endlich nach vorne

Abgelegt unter: Motorsport — Andre at 1:02 pm on Donnerstag, Januar 10, 2008

In der Formel1 hat die Zeit der Enthüllungen begonnen. Die einzelnen Teams lassen die Katzen aus dem Sack und lüften das mehr oder weniger gut gehütete Geheimnis um ihre Boliden für das Rennjahr 2008. Nach Ferrari und McLaren-Mercedes ist heute Toyota an der Reihe. TF108 nennt sich das neue Fahrzeug, das jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Hinter den Kulissen wird es bei Toyota allerdings noch weit mehr Neues geben. Denn nach sechs mageren Jahren will man so langsam auch mal Erfolge verbuchen können.

Mit fernöstlicher Ruhe und nahezu philosophischen Ansätzen sollen die Strukturen des Teams verändert werden. Statt sich nur auf die Stärke einer Person zu konzentrieren, verlangt Teamchef Tadashi Yamashina die gesamte Organisation zu verbessern. Zwei Jahre hat er dafür Zeit. Eine erste Erkenntnis nach der Saison 2007: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“ Und: Man sei zu optimistisch gestartet. Offen aussprechen wird man es bei Toyota nicht. Doch etwas Neid auf andere Teams, die es weitaus schneller geschafft haben, sich an der Spitze zu etablieren – beispielsweise BMW nach zwei Jahren oder Renault nach vier Jahren –, spielt auch mit.

Ein wenig Hoffnung setzt man jetzt auf den neuen Wagen, bei dem vor allem die Aerodynamik verbessert wurde, und die beiden Fahrer, Jarno Trulli und Timo Glock, der als Nachfolger von Ralf Schumacher am Steuer sitzen wird. Beide Fahrer sind sehr gespannt auf ihr neues Arbeitsgerät. Auch sie werden es erst heute komplett montiert zu Gesicht bekommen. Die ersten Testrunden dürfen dann schon kommende Woche gedreht werden. In Jerez will man der Konkurrenz zeigen, was man unter der Haube hat.

Ferrari will in der Formel 1 mit neuer Elektronik und Aerodynamik punkten

Abgelegt unter: Motorsport — Andre at 3:38 am on Sonntag, Dezember 23, 2007

Stillstand kann sich in der Formel 1 keines der Teams erlauben. Bei Ferrari wird deshalb das alte Modell komplett auseinandergenommen und erhält weit mehr als nur ein paar Schönheitsoperationen verpasst. Der Bolide, mit dem der Rennstall 2008 die Strecken für sich gewinnen will, wird komplett neu und hat sich in ersten Tests als durchaus konkurrenzfähig erwiesen.

„Wir werden ein völlig neues Auto bauen, auch wenn radikale Schritte wegen des Reglements in der neuen Saison nicht möglich sind“, erklärte Also Costa, Technikchef bei Ferrari, in einem Interview. Größten Wert legt man beim Design und der Technik im kommenden Jahr auf die Aerodynamik. Der zweite Bereich, in den das Team sehr viel Arbeit steckt, ist die Elektronik, da der Motor und das Getriebe demnächst vier Rennen überstehen müssen.

Bei der Optik setzt Ferrari auf eine völlig veränderte Frontpartie und verleiht auch den Seitenkästen sowie dem Flügel ein neues Aussehen. In die Planungen flossen die Daten ein, die bei Tests in Barcelona und Jerez gesammelt wurden. Daran beteiligt waren nicht nur die aktuellen Fahrer des Teams, sondern auch Michael Schumacher. Von einer Revolution möchte man in Italien noch nicht sprechen, dafür in 2008 von Anfang kräftig Punkte sammeln.

Zieht Schumi die „Rentner-Puschen“ wieder aus?

Abgelegt unter: Motorsport — Andre at 3:02 pm on Dienstag, November 6, 2007

Die Formel 1 ist immer wieder für eine Überraschung gut. Das bewies zuletzt der neue Weltmeister Kimi Räikkönen. Aktuell geistert der Name Michael Schumacher durch die Gerüchteküchen der Fahrerlager. Patrick Head, Teilhaber von Williams, hatte den Liebling deutscher Motorsport-Fans als möglichen Kandidaten für den freien Platz bei McLaren Mercedes ins Spiel gebracht und damit für ordentlich Wirbel gesorgt.

Die nach dem Ausstieg von Fernando Alonso vakante Stelle bei den Silberpfeilen mit Schumi zu besetzen, wäre zwar ein echter Clou, wird aber nie passieren, geht es nach Manager Weber. Die Sprecherin von Michael Schumacher, Sabine Kehm, sagte nur, es sei „total weit hergeholt“. Noch sei er als Berater bei Ferrari angestellt und fühle sich in dieser Position auch sehr wohl. Dass er sich wieder selbst hinters Lenkrad eines Rennwagens setzt und dann auch noch bei Mercedes, bezeichnen Kehm und Weber als „absurd“.

So schnell kann eine kleine Bemerkung eine Kettenreaktion auslösen. Insider vermuten dahinter ein wenig die Angst von Williams, Nico Rosberg an McLaren zu verlieren. Das „Ablenkungsmanöver“ hat zumindest für ein wenig Kurzweil gesorgt. Eine Lösung, welcher Fahrer zukünftig gemeinsam mit Lewis Hamilton auf Punktejagd im Mercedes geht, ist damit allerdings noch nicht in Sicht.

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