KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Schweiz - Crash Recorder der AXA Winterthur für Junglenker

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ, Sicherheit, Technik — sabine at 2:44 am on Freitag, Mai 16, 2008

Ein Kfz-Versicherer engagiert sich

Seit Jahrzehnten engagiert sich die AXA Winterthur für die Unfallprävention. Die neuste Erfindung der AXA Winterthur Unfallforschung: Der Crash Recorder für Junglenker zwischen 18 und 25 Jahren.

Junge Fahrer die sich seit dem 31. März 2008 diese kleine Box in ihr Auto einbauen lassen, erhalten als Anreiz einen zusätzlichen Rabatt von 15 Prozent auf KFZ-Haftpflicht- und Kaskoprämie.

Die Box funktioniert autonom und zeichnet bei einem Unfall Daten auf, die eine rasche und objektive Unfallrekonstruktion ermöglicht. Der Crash Recorder ermöglicht dadurch eine schnelle und sachliche Klärung der Schuldfrage und gibt dem Junglenker damit gleichzeitig eine Rechtssicherheit im Schadenfall.

In einem im Jahr 2007 im Kanton Zürich durchgeführten Pilotversuch zeigte sich außerdem, dass junge Fahrer mit einem eingebauten Crash Recorder vorsichtiger fahren und damit weniger Unfälle verursachen. Der Crash Recorder ist keine „Permanentüberwachung“, denn er speichert nicht andauernd Daten, sondern nur dann, wenn sich ein Unfall ereignet. Aufgezeichnet werden verschiedene Messwerte wie zum Beispiel Beschleunigung in Fahrt- und Querrichtung, kollisionsbedingte Geschwindigkeitsveränderung sowie Datum und Uhrzeit des Unfalls.

Eine Innovation die auch in Deutschland eingeführt werden sollte und nicht nur für junge Fahrer interessant wäre, denn wer hat sich nicht schon nach einem Unfall geärgert, die Situation besser dokumentieren und beweisen zu können.

AXA berechnet Autoversicherung nach Postleitzahlen

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — sabine at 5:18 pm on Dienstag, Mai 13, 2008

Seit dem 1. Mai 2008 hat die AXA die Berechnungsgrundlagen ihrer Kraftfahrtversicherungen verändert. Die Berechnung erfolgt nun nicht mehr nach dem amtlichen Kennzeichen, sondern nach der Postleitzahl des Wohnortes des Halters.

Der Grund für diese Änderung liegt darin, dass eine neue Regelung in der Fahrzeug-Zulassungsverordnung ab September 2008 in Kraft tritt. Danach können die Landesbehörden auf die Neuzuteilung des Kennzeichens nach einem Umzug verzichten. Sofern die Bundesländer dies nutzen, haben Autofahrer die Gelegenheit, bei einem Umzug innerhalb eines Bundeslandes ihr bisheriges Kfz-Kennzeichen zu behalten.

Beispielweise darf laut der neuen Fahrzeug-Zulassungsverordnung derjenige weiterhin mit “K”- Nummernschild fahren, der von Köln nach Paderborn zieht. Voraussetzung: Nordrhein-Westfalen schließt sich der Regelung an.

Diese neue Regelung in der Fahrzeug-Zulassungsverordnung hat Auswirkungen auf die Kalkulation der Kraftfahrt-Versicherung, denn die Höhe der Prämie richtet sich unter anderem auch danach, wo das Fahrzeug zugelassen ist.

Thomas Jäckel, Experte für Kraftfahrtversicherungen von AXA sagte dazu: “Wer sein Auto in Paderborn zulässt, zahlt weniger als in Köln. Der Versicherte profitiert nach unserem neuen System auch künftig immer von der günstigeren Einstufung in Paderborn, auch wenn er weiter das Kölner Kennzeichen nach einem Umzug behält.”

Für alle neuen Verträge gilt automatisch die neue Tarifierung. Kunden die noch einen alten Vertrag besitzen und bei einem Ortswechsel bei der Prämie sparen möchte, sollten auf die Umstellung des Vertrages achten.

Rechtsrat aus der Kfz-Branche

Abgelegt unter: Recht+Gesetz, KFZ, Werkstatt — Wolfgang at 4:06 pm on Freitag, Mai 9, 2008

Kommt Rat - kommt Recht!?

rbw. Der ‘Crash’ noch keine zwei Stunden alt; gerade eben passiert; auf dem Weg zur Arbeit, zur Baustelle oder einfach nur zum privaten Einkauf. Das zerbeulte Fahrzeug lässt sich eben noch fahrbereit steuern, doch die Erregung ist dem Kraftfahrer, der Fahrzeugführerin noch nicht aus dem Sinn. Überhaupt nicht. Und dann noch die ungeklärte Frage, bei Ankunft der Polizei, wer kam von wo, wie, was und mit welcher Geschwindigkeit? Und das Warn-Dreieck wurde auch nicht ordentlich aufgestellt. Auch vom Unfall-Gegner nicht…

In einer solchen Situation können sich Verbraucher künftig auch dort Rat holen, wo derartig aufregende Sachlagen den Alltag bestimmen: in der Autowerkstatt.

Mit der Reform des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) wurde das Monopol der Anwälte gelockert. In engen Grenzen ist vom 1. Juli an auch Nicht-Juristen die Rechtsberatung erlaubt.

Ob das nun dem Verbrauchern gleich mehr Auswahl bringt, bleibt offen; doch beruhigend kann es allemal wirken. Doch im individuellen Fall kann die Hilfe vom juristischen Laien auch zum Problem werden. Anders als bisher dürfen vom 1. Juli 2008 auch Vereine, Handwerker, Architekten und Automobilclubs rechtlich beraten - doch nur als “Nebenleistung”. Das bedeutet, dass der Inhalt der Beratung zum Beruf gehören muss und nicht im Mittelpunkt der Leistung stehen darf, wie die Juristen beim Bundesministerium in Berlin formulieren. Denn die Vertretung vor Gericht bleibt auch künftig allein dem Anwalt vorbehalten.

Werkstatt fordert Schadenpauschale

Als neu muss gelten, dass “alle unternehmerisch tätigen Personen” die einfachen, also unstreitige Ansprüche geltend machen können. Die vom Unfall-Beteiligten erwählte Kfz-Werkstatt kann mit der gegnerischen Versicherung künftig nicht nur die Reparaturkosten abrechnen, sondern für den Geschädigten gleichzeitig eine allgemeine Schadenspauschale geltend machen. Damit ermöglicht die Reform dem Verbraucher auch einen schnelleren und günstigeren Rechtsrat.

Die Gefahren liegen jedoch als Nachteil auf der Hand: Anders als Rechtsanwälte in ihren Kanzleien bräuchten sich juristische Laien nicht gegen Schadensersatzforderungen des ‘Klienten’ zu versichern, warnt der Chefjurist des ADAC in München. Im Fall falscher Beratung durch eine Kfz-Werkstatt kann diese zum finanziellen Risiko für den Verbraucher werden, der sich zu gern auf so manchen Rat verlassen hatte.

Die Verbraucherzentralen machen auf ein weiteres Problem aufmerksam. Wer sich auf Handwerksbetrieb der Kfz-Branche oder auf Versicherer und deren semi-juristisch Beratung verlässt, dem droht die Gefahr, dass hier Interessen kollidieren. Deshalb sei im Einzelfall zu prüfen, ob die Beratung tatsächlich auch als objektiv gelten könne.

Mit einer Rechtsschutz-Versicherung in Verkehrsangelegenheiten ist die Frage nach der Reform des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) dann doch eher kein Thema. Auch wenn gute Ratschläge eigentlich schon immer aus der Auto-Branche kamen… und die waren bisweilen auch gar nicht mal schlecht.

Die Brennstoffzelle auf dem Weg ins Auto?

Abgelegt unter: KFZ, Technik — Jochen at 1:05 pm on Montag, Mai 5, 2008

Lange Zeit wurde die Brennstoffzelle nur belächelt. Doch mittlerweile steht fest, dass die Forscher und Entwickler in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte machen konnten. Es hat ganz den Anschein, als ob die Brennstoffzelle kurz vor der Serienreife steht. Erst in der vergangenen Woche hat der VDI zu diesem Thema Stellung bezogen und darauf hingewiesen, dass die Brennstoffzellentechnologie schon bald in unseren Alltag Einzug halten wird.

Demnach könnte es auch nicht mehr allzu lange dauern, bis die Brennstoffzelle auch in den Automobilbereich Einzug hält. Erst vor einigen Wochen hat Mercedes angekündigt, Ende 2009 / Anfang 2010 eine Version der B-Klasse einzuführen, die mit einer Brennstoffzelle ausgestattet ist. Diese verwandelt Wasserstoff in elektrische Energie, mit der wiederum ein Elektromotor angetrieben wird. Rein technologisch betrachtet, wäre das ein enormer Fortschritt. Allerdings zweifeln einige Menschen an der Markteinführung dieses Fahrzeugs, immerhin gab es bereits des Öfteren entsprechende Ankündigungen, die nie in die Tat umgesetzt wurden. Man erinnere sich an den Elektro-Smart, der bereits 1999 angekündigt wurde: Er kam nie auf den Markt. Erst viele Jahre später (2006) wurde eine kleine Testreihe aufgelegt, die allerdings immer noch nicht abgeschlossen ist.

Noch skeptischer im Hinblick auf die Einführung der Brennstoffzelle ist Karl Schaller, Vorstand des Nutzfahrzeugherstellers MAN. Seiner Meinung nach wird die Brennstoffzelle zwar im Bereich der Nutzfahrzeuge Einzug halten – allerdings nicht im Jahr 2015, wie es von einigen Leuten prognostiziert wird, sondern erst im Jahr 2050.

Demnach ist es fraglich, ob die Brennstoffzelle tatsächlich kommen wird. Für den Verbraucher wäre es auf jeden Fall von großem Vorteil, immerhin könnten die Fahrzeuge erheblich günstiger angetrieben werden und gleichzeitig würde man auch noch einen Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten. Allerdings gilt es noch einige Herausforderungen zu meistern, um die Brennstoffzelle tatsächlich auf die Straße zu bringen. Schließlich gibt es so gut wie keine Wasserstoff-Tankstellen und ein nachhaltiges Verfahren zur Wasserstoffgewinnungen, das sich für den industriellen Einsatz eignet, wurde auch noch nicht entwickelt.

AXA Autoversicherung - Verlängerte Neupreisentschädigung ab 1. Mai 2008

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — sabine at 12:01 am on Montag, Mai 5, 2008

Innerhalb der Komfortdeckung optimum plus der AXA Autoversicherung wird zum 1. Mai 2008 die Dauer der Neupreisentschädigung für Pkws erweitert. Bislang galt die Neupreisentschädigung für 12 Monate, nun wird sie auf 24 Monate verlängert.

Während der ersten beiden Jahre nach Kauf des Neuwagens bekommt der Kunde den vollen Neupreis erstattet. Konkret heißt das, dass die Summe erstattet wird, die benötigt wird um ein gleichwertiges neues Fahrzeug zu kaufen. Darüber hinaus übernimmt die AXA auch die Zulassungs- und Überführungskosten, die für das neue Fahrzeug anfallen. Die Leistungserweiterung gilt für alte wie auch für neue Verträge der Komfortdeckung optimum plus.

Aber auch für junge Gebrauchte bietet die AXA Versicherung seit 2007 eine Kaufwertentschädigung an. Entsteht innerhalb des ersten Jahres nach Kauf des gebrauchten Fahrzeuges ein Totalschaden, so wird der volle Wert zum Zeitpunkt des Autokaufs von der Gesellschaft ersetzt.

Mit dem Baustein optimum plus hat die AXA seit 2007 eine Allgefahrendeckung für private Kunden eingeführt. Optimum plus erweiterte beispielsweise die Vollkasko-Deckung um Schadensereignisse, die nicht in die bisherigen Definition fallen. In der neuen optimum plus – Deckung ist alles mitversichert, was nicht ausdrücklich vertraglich ausgeschlossen ist. Zu den Schäden die nicht versichert sind gehören:

  • mutwilliges Fehlverhalten, wie Fahren ohne Führerschein
  • extreme Ausnahmezustände, z. B. Krieg
  • Verschleiß von elektronischen Teilen

Der Baustein kostet zehn Prozent Zusatzbeitrag auf die Vollkaskoversicherung und ist damit gewiss einen Einschluss wert. Die AXA Autoversicherung, eine echte Empfehlung.

500 Millionen mal bessere Luft dank Lambda-Sonde

Abgelegt unter: KFZ, Technik — Thorsten at 5:27 pm on Freitag, Mai 2, 2008

Bosch feiert die Produktion der 500-millionsten Lambda-Sonde – ein kleines Bauteil mit großer Wirkung, das den Einsatz von Katalysatoren erst möglich gemacht hat.

Die Lambda-Sonde ist ein fingergroßer Sensor, der vor – und mittlerweile auch nach – dem Katalysator, den Sauerstoffgehalt im Abgas eines Motors misst. Mit dieser Information kann das Einspritzsystem das Kraftstoff-Gemisch exakt einstellen. So wird eine möglichst schadstoffarme Verbrennung ermöglicht. Lambda-Sonden werden auch in Dieselmotoren eingesetzt.

Bosch begann 1976 mit der Serienfertigung der Lambda-Sonde. Heute produziert das Unternehmen an mehreren Standorten weltweit rund 5.000 Lambdasondaen pro Stunde. Produziert wird in Deutschland, USA, China und Korea.

Weniger Verschleiß - mehr Wartungsarbeiten

Abgelegt unter: KFZ, Statistik, Werkstatt — Wolfgang at 2:01 pm on Donnerstag, Mai 1, 2008
250 Euro pro Jahr für die durchschnittliche Wartungsarbeit

rbw. Die Daten sind so zuverlässig wie branchen-spezifisch, und so stellt die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) im jährlichen Report als Jahresrückblick für 2007 mit vielem anderen fest: Die Wartungsarbeiten an bundesdeutschen Fahrzeugen waren im vergangenen Jahr etwas zahlreicher als 2006. Eine Tatsache, die die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) jüngst beim jährlichen Report zur Information machte.

Auf den Fahrzeugbestand hoch gerechnet waren dies 0,97 Arbeiten je Fahrzeug (Vorjahr 0,96). Das nun ist statistisch wie beim Verzehr von Hähnchenfleisch: der eine isst’s und mag es, der andere nicht. Und so gilt für einen Dritten die doppelte Menge. “Geh’ ich also nicht zur Werkstatt, geht meine Nachbar knapp zwei mal!” - Ganz einfach!

Die Spitze bei den erforderlichen Wartungen halten die Fahrzeuge im Alter zwischen vier und sechs Jahren, bei denen pro Fahrzeug 1,22 Wartungsarbeiten durchgeführt wurden. Unverändert dabei blieb die Art der durchgeführten Arbeiten im Vergleich zum Vorjahr: 42 Prozent der Kunden beauftragten eine große Inspektion (Vj 43 Prozent).

Vertragswerkstatt bevorzugt!

Verschoben haben sich in diesem Zusammenhang auch die Marktanteile zugunsten der Vertragswerkstätten. Grund, die Zahl der freien Betriebe ging im vergangenen Jahr stärker zurück als bei den Vertragswerkstätten (minus 350 gegenüber minus 100 bei den Markenbetrieben). Zwei von drei Kraftfahrern (65 Prozent ; VJ 61 Prozent) ließen ihre Arbeiten in Markenbetrieben ausführen, bei großen Inspektionen lag deren Marktanteil sogar bei 72 Prozent (VJ 71 Prozent). Zu “Sonstige Werkstätten” kamen auf 24 Prozent der Kraftfahrer (VJ 27 Prozent).Bei Fahrzeugen, die älter waren als acht Jahre, lag der Anteil der freien Werkstätten bei 43 Prozent und damit leicht höher als bei den Markenbetrieben.

Halter und Fahrzeugführer solcher älterer Modelle gaben allerdings weniger für die Arbeiten aus als Kunden, deren Fahrzeuge zwischen vier und acht Jahre alt waren. Das zeigen die durchschnittlich ausgegebenen 253 Euro, die über dem Wert aller Kunden von 241 Euro liegen. Für die Fahrzeugwartung gaben die Halter neu gekaufter Fahrzeuge 2007 mit durchschnittlich 234 Euro im Vergleich zu 2006 (246 Euro) weniger aus. Die Käufer gebrauchter Fahrzeuge zahlten mit 248 Euro fast genau denselben Betrag wie 2006 (249 Euro).

Erfreut ist das Millionenheer der Kraftfahrer über die abnehmende Zahl der Verschleißreparaturen, die laut DAT je Pkw und Jahr immer weiter zurück geht. Mit nur noch 0,72 (VJ 0,75) solcher Reparaturen pro Fahrzeug in 2007 wurde ein neuer Tiefstwert erreicht. Im Report heißt es dazu: “Bei einem Durchschnittsalter des Pkw-Bestandes von inzwischen über acht Jahren wäre eigentlich zu erwarten, dass die Reparaturquote eher steigt als zurückgeht. Experten gehen bei diesen Zahlen davon aus, dass zum einen eine höhere Lebensdauer der Aggregate zu der niedrigen Reparaturquote führte und zum anderen, dass die Fahrzeughalter die eine oder andere eigentlich fällige Reparatur nicht haben machen lassen.”. Bei den Hauptuntersuchungen verändert die hohe Mängelquote die Zahlen der Statistik.

Den kompletten Daten-Report DAT-Report 2008, auch mit Angaben und Statistiken zum Neu- und Gebrauchtwagenmarkt, kann der interessierte Kraftfahrer auch ohne beruflichen Bezug zur Branche bei AUTOHAUS Online runter laden. Dort finden sich auch Zahlen und Fakten zur Analyse des Neuwagenmarktes.

Nürnberger Alternative zum Schadensmanagement

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Saskia at 7:31 pm on Mittwoch, April 30, 2008

Nun hat auch die Nürnberger Autohausversicherung einen Werkstattbindungstarif auf den Markt gebracht, um seine Autohaus-Partner zu unterstützen. Als ein Schritt gegen die ansteigende Konzentration im gesteuerten Unfall- Reparaturmarkt, auf wenige Werkstattnetze, wird dies von dem berufsständischen Versicherer des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes gesehen. In vier Stufen ist die Initiative „Nürnberger ServicePartner“ eingeteilt. Diese vier Schritte differieren bei entscheidenden Punkten in den gewöhnlichen Schadensmanagement-Modellen. Dabei ist den Betrieben überlassen, welche Stufen sie beanspruchen möchten und das jeweils für jeden Standort und jede geführte Herstellermarke.

Den Autohäusern wird schon mit der Teilnahme an der ersten Stufe die Rückführung von Reparaturgeschäften gesichert. Stufe 1 bildet dabei die Online-Plattform für geocodiertes Schadensmanagement. In Durchführung der zweiten Stufe werden die Reparaturkostenvoranschläge und Bilder über das Schadensnetz des GDV elektronisch übersendet. Die dritte Stufe soll ein Bonus für den Kunden sein, schließlich beinhaltet sie besondere Kundenservice-Vereinbarungen, wie etwa ein Hol- und Bringservice, um so das Interesse des Kunden für die Autobetriebe zu wecken, die freie Werkstattwahl haben. Die vierte Stufe des „Nürnberger ServicePartner“ bezieht sich auf die Vermittlung durch die Händler und diese ist ihnen auch vorbehalten. Das betrifft allerdings lediglich die Reparaturzahlungen aus Verträgen des neuen Produkts.

Um beim Verkauf der Kfz-Versicherungen in einem derzeitig radikalen Preiswettbewerb bestehen zu können, muss es für den Handel Alternativen geben, so äußerte sich Dr. Armin Zitzmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Nürnberger Versicherungsgruppe, anlässlich der Produktpremiere.

Kleiner Wegweiser zur richtigen und günstigen Kfz-Versicherung

Abgelegt unter: Versicherung, Tipps, KFZ — Andre at 7:42 pm on Sonntag, April 20, 2008

Kaum eine andere Pflichtversicherung gleicht so sehr einem Baukasten wie die Kfz-Versicherung. Tauscht man auch nur Element aus, verändert sich das Bild und steht unter dem Strich eine neue Prämie – mal höher, mal niedriger. Aus dieser Wandlungsfähigkeit ergibt sich bei der Autoversicherung eine kaum überschaubare Anzahl an Tarifen, Tarifmodellen und speziellen Rabatten. Autofahrer, die bei der Versicherung sparen wollen, müssen sich die Mühe machen, zu überprüfen, welche Bausteine sie haben, ob sie nötig sind oder sich verändern lassen, und dann auf „Brautschau“ gehen. Denn bei der Prämie für die Autoversicherung liegen die Unterschiede bei bis zu 300 Prozent für den gleichen Leistungsumfang. Da macht es sich schnell bezahlt ein paar Ratschläge zu befolgen und zu vergleichen.

Entscheidend sollte bei allen Bemühungen um eine günstige Kfz-Versicherung immer der Versicherungsschutz bleiben. Denn erst, wenn es einmal zu einem Schaden gekommen ist, sieht man, ob das Versicherungsunternehmen hält, was es in Prospekten und im Internet verspricht. Die Leistung macht dann den Unterschied und da sollte man sich nahezu blind auf seine Versicherung verlassen können und nicht alleine gelassen werden. Bei diesem Punkt stellt sich dann die Frage, ob eine Onlineversicherung die richtige Wahl ist. In der Regel liegen die Prämien bei einer reinen Online-Kfz-Versicherung unter denen der Konkurrenz. Das Sparpotential ist gegeben. Dafür hat man keinen Ansprechpartner vor Ort. Für jüngere Versicherungskunden stellt das im Normalfall kein Problem dar. Sie erledigen ohnehin vieles online oder am Telefon. Ältere Autofahrer hingegen schätzen es, sich bei Fragen oder einem Schaden direkt an einen Mitarbeiter wenden zu können und alles unter vier Augen regeln zu können.

Hat man sich für eine Form der Kfz-Versicherung entschieden – online oder konventionell über den Vertreter –, geht es an den Feinschliff, sprich die genaue Abstimmung der Versicherung an die persönlichen Wünsche und Voraussetzungen. So wird in jeder Police für die Autoversicherung eine bestimmte Fahrleistung pro Jahr vereinbart. Ob man wirklich so viel fährt, wie man angegeben hat, verrät der Kilometerzähler. Liegt man deutlich darunter, kann schon bei diesem Faktor das Rabattsystem der Versicherungen greifen. Zu niedrig sollte man nicht gehen, sondern immer schön bei der Wahrheit bleiben. Das macht sich im Schadensfall bezahlt. Ein zweiter Punkt, der sich im Vertrag niederschlägt, sind die Fahrer, die das versicherte Fahrzeug steuern. Sind Fahranfänger in der Familie und nutzen die Autos von Vater oder Mutter, schlägt sich das als Risiko merklich in der Prämie wieder. Den Vertrag nach dem 25. Geburtstag des Nachwuchses entsprechend anzupassen, bringt sofort eine Ersparnis mit sich. Ähnlich sieht es bei der Kaskoversicherung aus. Für Neuwagen schließen die Kunden meist eine Vollkaskoversicherung ab. Damit sind sie vor allen Risiken, auch denen, die sie selbst verantworten müssen, sicher. Hat der Wagen dann aber ein paar Jahre auf dem Buckel, entscheiden sich viele für die Teilkasko. Ob man dadurch sparen kann, muss man mit der Versicherung abklären. Ist die Vollkaskoversicherung bereits sehr günstig, erweist sich die Teilkasko manchmal als teurer und bringt der Wechsel somit wenig.

Werden die Punkte Laufleistung und Fahrer sowie Kasko berücksichtigt, muss nicht einmal das Versicherungsunternehmen gewechselt werden, um zu sparen. Das ist ohnehin nicht zwingend nötig, um günstiger versichert zu sein. Fühlt man sich gut beraten und betreut, bringt ein Anruf oft viel. Meist kann man problemlos in einen preiswerteren Tarif wechseln, bleibt aber bei der gleichen Versicherung und spart sich den Anbieterwechsel. Ansonsten gilt: Vergleichen hilft. Die Tarifrechner auf den Internetseiten der meisten Versicherungen machen es sehr einfach, anhand der Daten die Prämie berechnen zu lassen. Natürlich kann man sich auch im Gespräch mit dem Versicherungsmakler, per Telefon oder schriftlich entsprechende Angebote unterbreiten lassen, um vergleichen zu können. Berücksichtigen sollte man dabei, dass einige Anbieter spezielle Tarife im Angebot haben, beispielsweise für Akademiker oder Fahrer, die ihren Wagen mit einem Gastank nachgerüstet haben und somit etwas für die Umwelt tun. Passt man in das erforderliche Profil, besteht durchaus die Möglichkeit, sich günstiger versichern zu lassen.

Ein weiterer Faktor, der sich auf die Prämie auswirkt, ist die Selbstbeteiligung. Ob sie nun 150 oder 300 Euro beträgt: Schon bei einem kleinen Parkrempler liegt der Schaden meist wesentlich höher. Bei der Höhe des Selbstbehalts ist ein gutes Mittelmaß sicherlich die richtige Wahl. Zu hoch sollte man nicht gehen, auch wenn dadurch noch mehr gespart werden kann. Unterliegt man ohnehin einem höheren Risiko, weil man viel unterwegs ist – als Pendler oder Vertreter beispielsweise – kann man bei vielen Versicherungsunternehmen inzwischen einen Schaden pro Jahr als frei vereinbaren. Die Schadensfreiheitsklasse ändert sich nach dem ersten Schadensfall im Jahr nicht. Erst, wenn man ein zweites Mal die Versicherung um Hilfe bitten muss, wird man herabgestuft. Die Prämie mag durch diese Vereinbarung um ein paar Prozent höher ausfallen. Das Geld hat man allerdings schnell wieder raus, sollte es wirklich zum Unfall kommen – denn eine Rückstufung ist häufig teurer.

Automotive macht schon 30 Prozent des Kfz-Versicherungsmarktes aus

Abgelegt unter: Versicherung, KFZ — Andre at 5:35 pm on Montag, April 14, 2008

20 Milliarden Euro setzt die Versicherungsbranche jedes Jahr alleine mit Kfz-Versicherungen um, die sich damit zum drittwichtigsten Geschäftszweig entwickelt haben. Jedes Unternehmen versucht dabei, ein möglichst großes Stück vom Kuchen für sich zu ergattern. Am einfachsten ist das, wenn man direkt mit den Autohäusern kooperiert und die Fahrzeuge gar nicht erst auf dem freien Versicherungsmarkt landen. Das will die Allianz nun stärker für sich nutzen. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Auch die Zurich und die Nürnberger-Versicherung arbeiten eng mit der Automobilindustrie zusammen.

Ziel der Allianz sei es, das Kooperationsgeschäft innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre zu verdoppeln, so Vorstand Karl-Walter Gutberlet. Dazu soll auch der internationale Markt sondiert werden. Der Vertriebsweg trägt den passenden Namen „Automotive“ und macht beim Konzern weltweit zehn und in Deutschland rund 22 Prozent aus. Als größten Partner konnte die Allianz den Volkswagen-Konzern für sich gewinnen. Im Portfolio sind bisher zwölf Hersteller und 24 Automarken. Experten gehen davon aus, dass insgesamt rund ein Drittel aller Autos in Deutschland auf diesem direkten Weg versichert werden.

Das macht die Autohäuser zum idealen Partner. Sie verkaufen das Auto und gleich dazu die Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung. Ein weiterer Schritt, den die Allianz auf die Werkstätten und Händler zugeht, betrifft die Abwicklung von Schäden. Für Standard-Reparaturen sollen Verrechnungssätze vereinbart werden. Die Arbeit der Versicherung werde dadurch in 80 Prozent der Fälle erheblich erleichtert. Rechnungskontrollen würden dann der Vergangenheit angehören.

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