KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Weg mit den Duftbäumchen

Abgelegt unter: Autos, Gesundheit — Andre at 12:34 pm on Montag, November 5, 2007

Sie hängen am Rückspiegel, werden in den Ablagen an den Türen gehortet oder fristen ihr Dasein im Handschuhfach: Duftbäumchen. Sie gibt es in allen Farben, mit den unterschiedlichsten Düften und längst nicht nur als langweilige Tanne. Doch gleich, ob man sich für den Klassiker, eine leichtbekleidete Dame oder doch den runden Fußball entscheidet. Der vermeintliche Geruchskiller sollte so schnell wie möglich aus dem Auto verschwinden.

Denn abgesehen von der Fähigkeit, abgestandenen Zigarettenrauch zu übertünchen, haben Duftbäumchen eine weitere Eigenschaft. Sie machen krank. Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte bezeichnet sie gar als „Krebs Turbo“. Ist Rauchen an sich schon ein gesundheitsgefährdendes Laster, werden die Risiken dank der dünnen, parfümierten Scheibchen noch verstärkt. Die Gase, die von ihnen ausgehen, binden die Feinstaub-Partikel des Rauchs und erleichtern es ihnen, sich im Körper abzusetzen.

Statt also ein Bäumchen vor der Nase baumeln zu haben, raten die Experten dazu, das Fahrzeug öfter zu lüften. Dass es zudem gut wäre, mit dem Rauchen aufzuhören, muss nicht extra erwähnt werden. Die gleiche Gefahr, die von den Dufthelfern ausgeht, bergen auch Duftkerzen, Öllampen, Laserdrucker, Computer und teils auch neue Teppichböden. Letztere sind im Auto zwar nicht relevant, doch schon das Rauchen sorgt dafür, dass der Wagen an Wert verliert. Darüber sollte man sich auch Gedanken machen, wenngleich die Gesundheit an erster Stelle stehen sollte.

Pflege der Klimaanlage verhindert Keimbildung

Abgelegt unter: Autos, Gesundheit — Andre at 1:10 pm on Dienstag, Juli 17, 2007

Besonders viele warme Tage es hat in diesem Jahr zwar noch nicht gegeben. Doch wenn die Sonne mal so richtig vom Himmel brennt, wünschen sich viele eine Klimaanlage, um nicht allzu lange in einem brütend heißen Auto sitzen zu müssen. Der praktische Nutzen einer solchen Anlage ist unbestritten. Wer sie aber nicht pfleglich behandelt, schadet sich unter Umständen mehr, als einem lieb sein kann.

Insgesamt gesehen, sagt auch der Technische Überwachungsverein Rheinland, sind Klimaanlagen recht anspruchslos und halten über Jahre. Vom Fahrer selbst verlangt sie nicht viel. Das Kühlmittel muss regelmäßig kontrolliert und bei zu niedrigem Füllstand aufgefüllt werden. Der zweite Bereich, um den man sich kümmern sollte, ist der Luftfilter. Sauberkeit hat auch hier oberste Priorität. Denn es sammeln sich im Laufe der Zeit nicht nur Staubpartikel, sondern auch jede Menge Bakterien, die in der Klimaanlage eine hervorragende Brutstätte vorfinden und nach und nach ins Wageninnere gelangen.

Überprüft wird die Klimaanlage samt Filter und Kühlmittel normalerweise bei der Inspektion. Um zu vermeiden, dass nach dem Start des Fahrzeugs ein unangenehmer Geruch verströmt wird, rät der TÜV, die Anlage schon vor dem eigenen Ziel auszuschalten. Sie kann dann durch den Fahrtwind trocknen. Das vermeidet Restfeuchte.

Klimawandel

Abgelegt unter: KFZ, Gesundheit, Technik — Gerald at 3:13 am on Dienstag, Juni 12, 2007

Autofahrer freuen sich über den Klimawandel. Der Sommer naht, die Temperaturen steigen und die Klimaanlage wandelt tropische Fahrzeug-Innenraumtemperaturen in ein angenehmes Fahrraum-Klima um. Doch dieser Klimawandel ist nicht umsonst, wie eine aktuelle Untersuchung des ADAC verdeutlicht. Gerade während der ersten Abkühlphase, besonders nach einem langen Sonnenbad für’s Kraftfahrzeug, wird viel Energie verbraucht. Die Testwagen des ADAC verbrauchten zwischen 2,47 und 4,15 Liter Kraftstoff mehr auf 100 km. Die Innenraumtemperatur wurde dabei von 31 Grad auf 22 Grad heruntergekühlt.

Der hohe Verbrauch hielt aber nur 3 Minuten an. Sobald sich die Temperatur eingepegelt hatte, sank der Mehrverbrauch je nach Fahrzeug und Klimaanlage auf 0,76 bis 2,11 l/100 km in der Stadt und auf weniger als 0,66 l/100 km auf der Autobahn.

Eine Modell-Rechnung des ADAC für eine achtstündige Urlaubsfahrt bei sommerlicher Hitze mit einem Mittelklasse-Wagen brachte Mehrkosten von 5-8 Euro zu Tage. Wer einen Teil der Kosten einsparen möchte, der sollte vor Beginn der Fahrt Fenster und Türen seines Fahrzeugs eine Minute lang öffnen und angestaute Hitze nach draußen entweichen lassen. Damit die Klimaanlage nicht unnötig viel Energie in die Gegend pustet, sollte während der ersten Kühlphase auf Umluft umgeschaltet werden.

Neben Gründen der Sparsamkeit sollten auch gesundheitliche Aspekte beachtet werden. Der Unterschied zwischen der Innen- und Außentemperatur sollte nicht zu groß sein. Empfohlen werden Temperaturen zwischen 21 und 23 Grad.

Quelle Autoreporter.net: ADAC: Auch bei Klimaanlagen lässt sich Sprit sparen

Auto wird im Sommer schnell zum Glutofen

Abgelegt unter: KFZ, Gesundheit — Andre at 7:59 pm on Donnerstag, Mai 24, 2007

Die Sonne scheint wieder. Es wird warm. Autofahrer wissen, wie unangenehm drückend es im Sommer im Fahrzeug werden kann, wenn die Sonne längere Zeit aufs Blech brennt. Dass dennoch immer wieder Hunde oder gar Kleinkinder im verschlossenen Wagen sitzen bleiben müssen und damit enormer Gefahr ausgesetzt werden, ist absolut unverständlich.

Das Fahrzeug wird binnen kürzester Zeit zu einem wahren Backofen. Am Armaturenbrett werden bis zu 80 Grad erreicht, die Luft heizt sich auf über 50 Grad auf. Diese Temperaturen hält auch ein gesunder Organismus nicht lange aus, geschweige denn ein Kind oder ein Hund, wenn nicht einmal die Möglichkeit besteht, einen Schluck zu trinken. Es kann schlichtweg kein Hitzeausgleich mehr stattfinden.

Der Verkehrsmediziner des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring-Clubs (ÖAMTC), Raimund Saam, erläutert die Folgen: Es kommt zu deutlichen Blutdruckschwankungen. Der Puls beginnt zu rasen. Schon nach kurzer Zeit wird das Gehirn nicht mehr richtig versorgt, was zu Ohnmacht oder Kreislaufkollaps, im schlimmsten Fall zum Schockzustand führt, der tödliche Folgen haben kann. Das heißt, Kinder niemals im Auto lassen, auch nicht für eine Minute oder nur mal für die Zeit, die man beim Bäcker ist.

Keine Fluppe mehr hinterm Steuer?

Abgelegt unter: Autos, Recht+Gesetz, Gesundheit — Gerald at 2:58 pm on Montag, Februar 19, 2007

Rauchern geht es an den Kragen. Nach und nach werden die Zonen immer kleiner, in denen noch am Glimmstängel gezogen werden darf, ohne ein Bußgeld befürchten zu müssen. Jetzt soll auch das Rauchen im Auto verboten werden. Ein Vorstoß der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing von der SPD, der nicht ganz so einfach zu verwirklichen ist und vor allem jetzt schon für reichlich Kritik sorgt.

So spricht sich etwa Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) dagegen aus: „Es muss nicht alles durch Verbote geregelt werden.“ Das gelte gerade für den privaten Bereich wie das Auto. Auch Wirtschaftsminister Erwin Huber von der CSU möchte die Freiheit der Bürger nicht noch weiter einschränken. In der privaten Wohnung und dem Auto soll auch weiterhin geraucht werden dürfen.

Sabine Bätzing begründet ihren Vorstoß mit der großen Gesundheitsgefahr, die durch den Qualm im geschlossenen Raum bestehe. Zudem müsse neben dem Gesundheitsschutz auch die Verkehrssicherheit berücksichtigt werden. Ob sie mit ihrer Forderung weiter kommt, wird sich zeigen müssen. Schon der Wunsch eines bundeseinheitlichen Rauchverbotes in der Gastronomie scheint sich nicht so einfach in die Tat umsetzen zu lassen.