KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Auf Wiedersehen, Dakar?

Abgelegt unter: Events, Geschichte, Motorsport — Christel at 11:04 pm on Sonntag, Februar 3, 2008

Es waren noch Zeiten, als die Rallye Dakar noch Paris - Dakar hieß. Damals erregte sie nicht nur durch spektakuläre Unfälle die breite Masse der Öffentlichkeit, sondern auch und vor allem durch die gezeigte Fahrkunst. Dann wurde aus der Rallye Paris - Dakar die Rallye Dakar. Die öffentlichkeitswirksame Zeit war vorbei, trotz der vermehrt hinzugekommenen Fernsehsender. Oder vielleicht gerade weil das Angebot an Geschwindigkeitsrekorden so groß ist, verlor die Rallye Dakar immer mehr an Aufmerksamkeit. Auch in Deutschland und trotz der Teilnahme einer Jutta Kleinschmidt. Die Fernsehsender erkannten bald, dass mit dieser Rallye, die ihre besten Tage hinter sich hat, kein Blumentopf zu gewinnen ist.

In diesem Jahr nun wurde sie abgesagt, die Rallye Dakar, vor dem Hintergrund der Unruhen, die derzeit in Kenia herrschen. Eine weise Entscheidung, nicht nur aus Sicherheitsgründen, wie ich finde.

Kurz nach der Absage der diesjährigen Rallye kommt nun der Paukenschlag. Aus der Rallye Dakar wird eine „Dakar-Series“. Dakar spielt keine Rolle mehr in den zukünftigen Planungen der Macher der Rallye Dakar, der ASO (Amaury Sport Organisation). Man will nun Osteuropa bewandern, durchfahren, für sich entdecken. Und neue Plätze finden. Das ist das Ende einer großen Rallye Ära, und egal, wie staubig die Straßen und Wege in Afrika waren, so war es doch etwas ganz Besonderes. Wenn es am Schluss auch nicht mehr viele interessierte, so war die frühere Rallye Paris Dakar doch ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Automobils. Eine Geschichte, die nun zu Grabe getragen wird.

Denn auch wenn die neu geplante Veranstaltung „Dakar-Series“ heißen wird, so ist es dennoch nicht mehr das Gleiche wie früher. Eine neue Zeitrechnung hat nun begonnen, im Jahre 1 nach der Rallye Dakar.

Am 4. und 5. Februar wird das neue Konzept vorgestellt, exakt vier Wochen nach dem Tag der Absage und des Abschieds von der Rallye Dakar. Sie wird wohl nicht mehr wiederkommen, schade.

Ein Mercedes wird versteigert

Abgelegt unter: Autos, Geschichte — Christel at 2:17 pm on Samstag, Februar 2, 2008

Es ist ein Mercedes, der Geschichte gemacht hat. Der vor 41 Jahren gebaute Mercedes 600 aus der Baureihe W100 gehörte zum Fuhrpark des Kreml-Chefs Breschnew , der von 1906 – 1982 lebte. Vor 40 Jahren war das Fahrzeug auf den KGB, den russischen Geheimdienst, zugelassen gewesen. Ob Leonid Iljitsch Breschnew tatsächlich mit dem Fahrzeug fuhr, ist nicht verbrieft. Dennoch ist es ein Auto, welches zu einem Stück Geschichte dieser Welt gehört. Und genau dieses Fahrzeug wurde nun versteigert.

Mit 250 PS und einer Minibar ist das schöne Gefährt unterwegs gewesen. Und besitzt neben massiven Stoßstangen aus Chrom und einem Schiebedacht ein Holzfurnier im Innenraum, welches diesen Mercedes 600 noch eine Spur teurer gemacht hat. Das Auto hat 90 000 Kilometer auf dem Buckel und bringt außerdem senkrechte Lampen und ein Automatikgetriebe mit.

Das Fahrzeug, das luftgefedert ist, wurde damals, im Jahre 1966, in einer Dauer von 11 Wochen mit der Hand gefertigt. Und kam dann in die Sowjetunion, in die Dienste des Obersten des Kremls, Breschnew.

Zur Auktion kam das Fahrzeug durch das Finanzamt Potsdam, welches den Mercedes des KGB auf der Auktionsseite des Zolls anbot. Den Zuschlag bekam schließlich das Höchstgebot von 103 600 Euro. Der Bieter, der unbekannt ist, und von dem nur ein Nickname (ein selbst gewählter Name für Tätigkeiten im Internet, wie zum Beispiel in Chatrooms oder bei Auktionshäusern) bekannt ist, lag damit nur knapp unter dem Schätzwert von 105 000 Euro. Interessant war, dass es in den letzten Minuten vor dem Ende der Auktion zu einer „Gebotsschlacht“ kam um das Höchstgebot für den Mercedes 600 des Kremls. Dies bestätigte ein Sprecher des Potsdamer Finanzministeriums.

Wo das Fahrzeug des Herrn Breschnew letztlich landen wird, weiß keiner. Ob es in Deutschland bleibt, oder irgendwo anders hin verschifft oder transportiert wird, ist unklar. Selbst die Tatsache, ob der Höchstbietende der Käufer selbst oder nur ein Strohmann des eigentlichen Käufers ist, weiß keiner. Das Mysterium um den handgefertigten Mercedes 600 aus der Baureihe W 100 geht also weiter, und führt damit die Geschichte fort, die schon zu Beginn seiner Dienstjahre auf ihm lag.

Der Schneewittchensarg von Volvo

Abgelegt unter: Autos, Geschichte — Andre at 8:07 pm on Freitag, Januar 25, 2008

Es gab Zeiten, da wurden Autos nicht ausschließlich nach den Ergebnissen von Windkanaltests gestaltet. Reine Ästhetik und ein Stückchen Pragmatik prägten das Design. Beim Volvo P1800 ES etwa, einem Kombi-Coupé mit Steilheck, war die Vorgabe ganz einfach: In den Wagen musste problemlos eine komplette Golfausrüstung passen. Warum? Weil der amerikanische Markt zu diesem Zeitpunkt genau nach solchen Fahrzeugen verlangte. Jan Wilsgaard setzte die Idee um und schuf einen Klassiker, der von 1971 bis 1973 produziert wurde.

Lange hat es nicht gedauert und der Volvo war weniger unter seiner Modellbezeichnung P1800 ES bekannt, sondern unter dem Spitznamen, den ein Redakteur der “Auto Motor und Sport” ihm gab: Schneewittchensarg. Der Titel passt. Denn das Auto verfügt über sehr große Seitenscheiben. Das alleine machte den Volvo noch nicht zu etwas Besonderem. Den Ausschlag gab die ganz aus Glas bestehende Heckscheibe. So erinnerte der Volvo ein wenig an den gläsernen Sarg, in den die sieben Zwerge Schneewittchen betteten. Da das Wortspiel Sarg im Zusammenhang mit einem Auto eher negativ aufgefasst wurde, liefen nur sehr wenige 1800 ES vom Band. 8077 Schneewittchensärge wurden produziert.

Teilweise war auch der Preis für die magere Nachfrage verantwortlich. 26.150 Mark bzw. über 5.000 US-Dollar kostete der Wagen 1973. An Leistung brachte er 124 bzw. 115 PS in der für die USA bestimmten Variante. Damit kam der Volvo auf bis zu 190 km/h und schaffte es von null auf einhundert in 10,8 Sekunden bei einem Verbrauch von bis zu 14 Litern. Auf Trab gebracht wurde der 1800 ES von einem Viergang-Getriebe mit Overdrive. Technisch hat sich in den vergangenen Jahren sicherlich viel getan. An der Optik des Schneewittchensargs hat Volvo aber anscheinend Gefallen gefunden. Ein wenig erinnert die Heckpartie des C30 an die seines 70er-Jahre-Vorgängers.

Hot Wheels flitzen seit 40 Jahren durch die Kinderzimmer

Abgelegt unter: Autos, Geschichte — Andre at 2:32 pm on Mittwoch, Januar 23, 2008

Die meisten Jungen und vielleicht auch einige autovernarrte Mädchen werden sie in ihren Spielzeugkisten haben: Modellautos der Serie „Hot Wheels“ von Mattel. 40 Jahre gibt es die kleinen Flitzer jetzt, die nicht nur Kinder, sondern Sammler in der ganzen Welt begeistern. Zum Jubiläum werden 40 neue Mini-Autos auf den Markt gebracht plus sieben Sondermodelle, die allerdings den Kunden in den USA vorbehalten bleiben.

Zu verdanken haben die Fans die Fahrzeuge im Maßstab 1:64 einem der Gründerväter von Mattel, Elliott Handler. Die Spielzeugautos, die seine Enkel hatten, waren ihm zu lahm. Selbst mit richtig viel Schwung kamen sie nicht richtig voran. Das wollte Handler ändern und nutzte die Chane, als eine Metallgussfirma zum Verkauf stand. An seine Seite holte er sich Jack Ryan, der vorher als Raketeningenieur gearbeitet hatte, und Autodesigner Harry Bradley. Mit Musiksaiten in Plastiklagern machten sie die „Hot Wheels“ zu richtig schnellen Autos. Für die Optik wurde die Formen auf Hochglanz gebracht und transparenter Lack verwendet. Um die kleinen Autos von der Konkurrenz abzuheben, erhielten die Räder noch einen roten Streifen, der allerdings nur 1977 Bestand hatte und heute entsprechend gesucht ist.

Sammler zahlen fast schon Unsummen für die echten Raritäten. 72.000 Dollar für einen VW Bulli mit Surfbrett sind der bislang höchste Betrag, bei dem auf einer Auktion der Zuschlag erteilt wurde. Kein Wunder, dass viele Autos in der Originalverpackung aufgehoben und gar nicht erst zum Spielen genutzt werden. Schade eigentlich, denn es ist ein Spielzeug. Fünf Millionen davon werden alleine in Deutschland jährlich verkauft. Insgesamt wurden schon drei Milliarden Autos produziert. Es gibt 800 Modelle in 11.000 Varianten. Viel Arbeit für jemanden, der jetzt anfangen möchte zu sammeln.

Verkehrssünder-Kartei in Flensburg wird 50 Jahre alt

Abgelegt unter: Geschichte, Verkehr — Christel at 4:43 pm on Mittwoch, Januar 2, 2008

Die in Flensburg angesiedelte Kartei für Verkehrssünder feiert in diesem Jahr ihr fünfzigjähriges Bestehen. Am 2. Januar 1958 wurden die ersten Verkehrssünder registriert. Dabei war es am Anfang noch anders, die Punkte, die es heute zu verbuchen gilt für Übertretungen der Straßenverkehrsordnung, StVO, gab es zuerst gar nicht. Der Beginn wurde mit einer Art Bucheinträgen gemacht, über den Entzug von Führerscheinen und das Versagen von Führerscheinen.

Im Jahre 1974 wurde jedoch endgültig erkannt, das dies nicht wirklich etwas bringt, wenn jemand immer wieder gegen die StVO verstößt und es wurde das heute bekannte Punktesystem eingeführt. Um genau die Verkehrsteilnehmer festhalten zu können in einer Art Mehrtäter-Kartei, die es nicht lassen konnten, gegen die geltenden Verkehrsregel zu verstoßen und sie bei einer entsprechenden Punkteanzahl auch abstrafen zu können. Dies hat nicht immer die Wirkung, die es haben sollte, wenn man das Einziehen von Führerscheinen aufgrund einer zu hohen Punktzahl in der Flensburger Kartei betrachtet. Aber bei vielen der Autofahrer – immerhin 15 % der gesamten Autofahrer in Deutschland sind in Flensburg mit Punkten gelistet – bringt dies etwas und zwingt sie zum Einhalten der StVO.

Das am häufigsten vorkommende Verkehrsdelikt, das mit Punkten in Flensburg geahndet wird, ist übrigens das zu schnelle Fahren. Dieses macht 60 % der Punkteeinträge aus, wobei sich Männern und Frauen etwa die Waage halten. Bei den Frauen landen 17 % wegen Punkten in der Verkehrssünder-Kartei, weil sie die Vorfahrt missachten, bei Männern macht den Hauptanteil mit 15 % das Fahren unter Alkoholeinfluss aus.

Wenn keine neuen Punkte dazukommen, werden die Punkte übrigens wieder aus der Kartei in Flensburg gelöscht. Wann genau dies ist, hängt übrigens immer von dem jeweiligen Verkehrsdelikt ab, und kann von zwei bis zehn Jahren dauern.

Vor 50 Jahren lief der erste Trabi vom Band

Abgelegt unter: Autos, Geschichte — Andre at 1:07 pm on Donnerstag, November 8, 2007

Am 7. November 1957, vor genau 50 Jahren, erblickt der Trabi in Zwickau das Licht der Welt. Bis zum Produktionsstopp am 30. April 1991 liefen 3.093.099 der Duroplast-Bomber vom Band. Viele Veränderungen hat der Trabant in dieser Zeit nicht durchlaufen. In den 80er Jahren spendierte man ihm einen neuen Motor. Aus dem Zweitakter wurde ein Vierzylinder-Viertaktmotor. Die Lizenz kam vom Volkswagen.

Das DDR-Symbol hat bis heute nichts an Charme eingebüßt. Derzeit sind noch rund 52.000 Fahrzeuge vom Typ Trabant beim Kraftfahrzeug-Bundesamt verzeichnet. Die Halter sollten gut auf ihre Schätzchen aufpassen. Denn der Trabi liegt nur knapp hinter dem Porsche, wenn es um Autodiebstähle geht. 2,1 von tausend Fahrzeugen werden laut Statistik Jahr für Jahr gestohlen. Vielleicht liegt es an der Zuverlässigkeit des Autos, bei dem solides Werkzeug für eine Reparatur reicht und moderne Diagnosegeräte gar nicht erst eingeschaltet werden müssen.

Diese Beliebtheit spiegelt sich auch im Preis wieder. Nicht wenige hundert Euro und weg mit Schaden, nein: Echte Fans zahlen für den Klassiker weit über 2.000 Euro, wenn das Fahrzeug noch einigermaßen in Schuss ist und stecken viel Geld in eine liebevolle Gestaltung. Frisch vom Band der VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau kostete der Trabi anfangs 7.500 Ostmark, später waren es 14.000. Wie teuer ein möglicher New-Trabi wird, wie er auf der IAA in Frankfurt von Modellautohersteller Herpa präsentiert wurde, lässt sich nicht sagen. Noch fehlen Investoren.

Selbst mit 60 noch ein Hingucker: der VW-Bulli

Abgelegt unter: Autos, Geschichte — Andre at 12:57 pm on Dienstag, Oktober 9, 2007

Die Flower-Power-Generation tourte mit ihm durch die Lande, Familien nutzten ihn als Campingwagen und Installateure fuhren mit ihm auf der Baustelle vor: Der VW Bulli hat sich seit seiner Markteinführung im Frühjahr 1950 als universell einsetzbares Transportmittel erwiesen und jede Menge Freunde um sich gescharrt. Zum 60. Geburtstag – ausgehend von den ersten Skizzen, die der Niederländer Ben Port für den Wagen anfertigte – kamen jetzt 3.500 der über zehn Millionen produzierten VW Bullis in Hannover zusammen.

Sämtliche Generationen, vom T1 bis zum T5, gaben sich ein Stelldichein. Darunter echte Schätzchen wie beispielsweise der so genannten „Samba-Bus“, der mit einem Faltdach sowie den gebogenen oberen Seitenscheiben aufwartet und derzeit für rund 40.000 Euro gehandelt wird. Die Transporter, ob ganz schlicht oder mit Sonderausstattung, werden mit viel Liebe gehegt und gepflegt. Das sah man vor allem den älteren Modellen der ersten Baureihen an, die noch mit Heckmotor produziert wurden.

Kult ist der VW-Bulli allemal, sonst wären nicht zehntausende Besucher nach Hannover „gepilgert“, um in Erinnerungen zu schwelgen. Ob ein verlängerter Lupo, der als neuer Volks-Bus auf den Mark kommen könnte, ebenso erfolgreich sein wird und die Bulli-Fans überzeugt, muss sich zeigen.

Das Autoradio dudelt seit 75 Jahren

Abgelegt unter: Autos, Geschichte, Technik — Andre at 5:13 pm on Dienstag, August 21, 2007

Zündschlüssel ins Schloss, einmal kurz gedreht und schon starten der Motor und meist auch das Radio, der CD- oder MP3-Player. Musik im Auto gehört ganz einfach dazu. Ob vom Band oder frisch vom Lokalsender, ist jedem selbst überlassen. Vor 75 Jahren sah das noch ganz anders aus. Da galt das Autoradio als absoluter Luxus, als es auf der Internationalen Funkausstellung zum ersten Mal der deutschen Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Mit den heute üblichen Geräten, die kompakt und leistungsstark sind, hatte der erste Funkempfänger für Fahrzeuge wenig zu tun. 15 Kilogramm bracht der Brocken auf die Waage und hatte dermaßen Appetit, dass die Batterie sich schneller leerte als den meisten lieb war. Die USA waren Vorreiter. Schon 1930 wurden hier Radios in Autos eingebaut. 1931 sollte die Zahl auf 100.000 steigen. In Deutschland dauerte es ein wenig länger. Die Verstärkerröhren spielten nicht mit und konnten erst 1932 die erwartete Leistung bringen. Blaupunkt startete die Offensive mit 400 Geräten, die 465 Reichsmark kosteten. Der Siegeszug begann erst in den 50er Jahren.

Wie bei allen technischen Neuerungen dauerte es nicht lange und es meldeten sich die ersten Kritiker zu Wort. Die Musik sei störend und lenke ab. Viel Gehör wurde ihnen nicht geschenkt. Heute ist ein Auto ohne Radio kaum mehr vorstellbar. Und, was die Ablenkung betrifft, stehen Handy und Navigationssystem inzwischen in der gleichen Kritik.

Der Typ C als Tretauto

Abgelegt unter: Geschichte, Unterhaltsames — Andre at 3:47 am on Donnerstag, August 9, 2007

Der Typ C von der Auto-Union, gebaut in den Jahren 1936 bis 1937, hat als Rennwagen schon für Furore gesorgt. 520 PS brachte der silberne Flitzer auf die Rennstrecken dieser Welt. Jetzt kann er wieder gekauft werden. Die Motorisierung entspricht zwei Fußstärken. Denn es handelt es sich um ein Tretauto. Kein einfaches, wie es dutzendfach im Handel zu finden ist, sondern als Edelvariante.

Aluminium für die Karosse und den Gitterrohrrahmen, Leder wie im Audi-TT, die Nabenschaltung hält sieben Gänge bereit und die Speichenräder sind allesamt Spezialanfertigungen – Audi hat sich nicht lumpen lassen. 900 Teile werden für den Typ C verbaut, der im Maßstab 1:2 angeboten wird. Schon bei seiner Vorstellung in Paris im Jahr 2006 zeigte sich, welche Wirkung ein solches „Spielzeug“ haben kann. Wenngleich der Begriff „Spielzeug“ ein wenig untertrieben ist.

Denn die verkleinerte Kopie des Typ C wird von der quattro GmbH nicht in Masse produziert und kann auch nicht im Spielwarenhandel erworben werden. Nur 999 Stück wird es von dem Tretauto geben. Und auch der Preis rechtfertigt den Wagen nicht unbedingt als Weihnachtsgeschenk. 9.800 Euro kostet das Mini-Fahrzeug für Kinder. Auch wenn es den ein oder anderen Erwachsenen in den Finger und Füßen jucken dürfte, selbst einmal hinter das Steuer zu steigen: Ab einer Körpergröße von 1,35 Meter ist Schluss mit dem Fahrvergnügen.

1957 plymouth belvedere

Abgelegt unter: Autos, Geschichte, Unterhaltsames — Gerald at 2:23 am on Samstag, Juni 16, 2007

In Tulsa, Oklahoma, wurde gestern ein 50 Jahre alter Plymouth Belvedere ausgebuddelt, der 1957 mit viel Trara in eine Art Zeitkapsel umfunktioniert und in einem Betonsarg beerdigt worden war. Genau wie vor 50 Jahren gibt es auch heute wieder ein großes Spektakel rund um die Aktion. Suchmaschinen-Gigant Google listet in seinem Hot Trends Daily Chart für den 15. Juni diverse, mit dem Ereignis verknüpfte Suchanfragen auf:

Anhand der von Google gelieferten Grafiken erkennt man, dass die Nachfrage-Spitze in den meisten Fällen schon 2 Stunden vor dem eigentlichen Event eintrat. Die Erwartungen der Zuschauer sind hoch, doch der Zustand des Autos dürfte der Euphorie bald ein trauriges Ende bereiten. Es ist Wasser in die Betonbox eingedrungen und trotz Verpackung hat das Fahrzeug wohl Schaden genommen. Leider liegen zu Zeit keine weiteren Erkenntnisse zum Zustand des Fahrzeuges vor.

Ausführlichere Informationen zur Bergung des Plymouth gibt’s bei Spiegel Online.

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