KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Tuning World Bodensee 2008

Abgelegt unter: Autos, Events — Jochen at 2:41 pm on Sonntag, Mai 4, 2008

Am ersten Mai öffnete die Tuning World Bodensee 2008 ihre Pforten. Sie ist nicht nur die größte Tuning Messe Deutschlands, sondern gleichzeitig auch eine der führenden Leitmessen Europas, wenn es um das Thema Car Tuning geht. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass Tuning Fans aus ganz Europa nach Friedrichshafen pilgerten, um sich über die aktuellen Tuning Trends zu informieren. Bereits am ersten Tag wurden 20.000 Messebesucher gezählt. Die Messe hat bis einschließlich heute ihre Pforten geöffnet – für die gesamte Messedauer werden von den Veranstaltern rund 100.000 Besucher erwartet.

Die Tuningworld Bodensee 2008 erstreckt sich über ganze zehn Messehallen, in denen rund 1.000 Fahrzeuge zu bestaunen sind. Laut Angaben des Veranstalters sollen ca. 200 der Fahrzeuge von Privatpersonen stammen. Die anderen Fahrzeuge werden von den ausstellenden Unternehmen präsentiert.

Wie bereits erwähnt wurde, erwarten den Besucher zahlreiche Neuigkeiten. Allerdings fahren längst nicht alle Tuning Fans an den Bodensee, um sich ausschließlich über neue Produkte zu informieren. Den meisten Tuning-Freunden geht es in erster Linie darum, sich von den professionellen Tunern inspirieren zu lassen und Ideen zu finden, die sie an ihren eigenen Fahrzeugen umsetzen können. Zu sehen gibt es auf der Messe auf jeden Fall genug – das Spektrum der Trends erstreckt sich über die unterschiedlichsten Bereiche, angefangen bei neuen Felgendesigns bis hin zu ausgefallenen Interieur-Konzepten.

Ein Tuning Thema, dass auch dieses Jahr wieder zahlreiche Aussteller sehr beschäftigt hat, ist der Multimedia-Bereich. Der Trend setzt sich wie gewohnt fort: Die Displays werden immer größer und die Multimedia-Systemen immer leistungsfähiger. Es ist längst nicht mehr so, dass man in einem Tuning Car nur auf einem einzigen Display DVDs anschauen kann. Stattdessen halten zunehmend mehr Displays Einzug – und auf diesen kann man auch Fernsehen oder schlichtweg im Internet surfen.

Doch nicht nur die getunten Boliden lassen die Herzen der Tuning Freunde höher schlagen. Eines der Messehighlights ist die Veranstaltung einer Misswahl. Gewählt wird die Miss Tuning, die schon sicherlich bald in zahlreichen Tuning-Magazinen abgelichtet sein wird.

Autos zu pimpen liegt im Trend

Abgelegt unter: Autos, Events — Andre at 12:34 pm on Freitag, Mai 2, 2008

Ein fettes, chromglänzendes Endrohr, feinster Sound im Innenraum, extra breite Räder und ein Schaltknauf mit Lichteffekten – wer sein Auto richtig aufmotzen möchte, ist auf der noch bis Sonntag dauernden Tuning World Bodensee genau an der richtigen Adresse. 250 Firmen sind mit von der Partie und werden 100.000 Besuchern zeigen, wie man ein 08/15-Fahrzeug in einen echten Hingucker verwandelt oder zumindest dafür sorgt, dass die HiFi-Anlage mehr Power bekommt.

Auto-Tuning oder – wem der Begriff noch nicht modern genug ist – Pimpen, liegt absolut im Trend. 4,7 Milliarden Euro haben die rund 1000 Unternehmen der Branche im vergangenen Jahr umgesetzt, erklärte der Geschäftsführer des Verbandes deutscher Automobiltuner, Hans-Jörg Köninger während einer Pressekonferenz. Der Umsatz steige jährlich um zwei bis drei Prozent. Dabei gewinne der Export immer mehr an Bedeutung. Jedes zweite in Deutschland produzierte Teil gehe ins Ausland, insbesondere nach Asien, die USA und die ehemaligen Ostblockstaaten. „Wir sind weltweit führend. Tuning made in Germany ist gefragt wie nie“, freuen sich die Hersteller über die große Nachfrage. Qualität setze sich eben durch.

Die einstige Marktnische, von der „seriöse“ Autofahrer nichts wissen wollten, hat sich prächtig entwickelt. Die Besucherzahlen der Tuning World sprechen für sich. Sie gilt als europäische Leitmesse der Branche und findet bereits zum sechsten Mal statt. Hier nutzen auch 150 Clubs die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Miss Wahlen, Partys und eine Drift-Challenge auf dem Freigelände runden das Programm ab. Geöffnet hat die Messe von 10 bis 18 Uhr. Vielleicht steigt der Anteil getunter Autos im Anschluss noch mehr an. Schon jetzt ist jeder achte Wagen auf Deutschland Straßen gepimpt.

Vatertag: Heute bleibt das Auto kalt

Abgelegt unter: Events — Thorsten at 6:35 pm on Donnerstag, Mai 1, 2008

Seit Jahrzehnten wird am christlichen Feiertag Himmelfahrt auch der Vater- bzw. Herrentag gefeiert. Da traditionell viel getrunken wird, sollte Mann aufs Auto verzichten, lieber den Bollerwagen mit Bier volltanken und mit seinen Kumpels zu Fuß losziehen.

Seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts ist Christi Himmelfahrt ein gesetzlicher Feiertag. Diese Tradition wurde von der Bundesrepublik Deutschland übernommen. In der DDR galt dies nur bis 1966 – und im Jahre 1990. Das Väter an Himmelfahrt einen Vatertag feiern hat seinen Ursprung im Großraum Berlin. Ende des 19. Jahrhunderts machten sich erstmals Männer mit ihren Freunden auf, um einen eigenen Tag zu feiern. Ein bisschen ging es wohl auch immer darum, jüngere Männer in die Sitten und Gebräuche der Männlichkeit einzuweihen.

Kernelement der Herrenpartie sind einige Herren und ein mit alkolischen Getränken gefüllter Bollerwagen, der manchmal mit Symbolen des Frühlings geschmückt wird, z.B. mit Zweigen der gerade ergrünten Bäume und Sträucher. Damit machte man sich auf eine kleine Wanderung auf – um möglichst ungestört und ausgiebig zu feiern.

Logisch, dass dabei auch mal ausgiebig über den Durst getrunken wird. Die Folgen davon lassen sich sogar in der amtlichen Statistik ablesen: Überdurchschnittlich viele Schlägereien und Verkehrsunfälle werden an diesem Tag registriert. Der Kfz-Blog appelliert deshalb an die Väter der Welt: Trinkt ruhig mehr, aber lasst das Auto stehen!

Auto China – Asiens größte Automesse

Abgelegt unter: Autos, Events — Jochen at 5:06 pm on Mittwoch, April 23, 2008

In den vergangenen Wochen ist China hart in die Kritik zahlreicher Menschenrechtler geraten. Die politischen Beziehungen zwischen China und Europa haben schon einmal bessere Zeiten erlebt. Von diesen Spannungen soll auf der Auto China – Asiens größter Automesse – jedoch nichts zu spüren sein. Dort präsentieren augenblicklich zahlreiche Automobilhersteller ihre neuesten Modelle und strahlen um die Wette. Im Folgenden sollen die wichtigsten Messeeindrücke und Trends wiedergegeben werden.

Zunächst einmal zum Thema Plagiate. Bisher waren die asiatischen Autohersteller dafür bekannt, es mit dem Schutz geistigen Eigentums nicht so genau zu nehmen. In den vergangenen Jahren waren auf den asiatischen Automessen immer wieder Fahrzeuge von asiatischen Herstellern zu entdecken, die den Modellen europäischer und amerikanischer Hersteller sehr ähnlich – teilweise auch zu ähnlich waren.

Messebesuchern zufolge, sollen diese Zeiten langsam aber sicher auf ihr Ende zusteuern. So sollen beispielsweise viele chinesische Hersteller dazu übergegangen sein, eigene Fahrzeugdesigns zu präsentieren. Anscheinend entwickeln die Unternehmen Selbstvertrauen, so dass sie sich auch an eigene Kreationen heranwagen. Zwar sind auch diese Jahre wieder etliche Fahrzeuge zu sehen, die den Modellen anderer Hersteller sehr ähnlich sind. Dennoch scheint erstmalig ein Rückgang feststellbar zu sein.

Allerdings ist anzumerken, dass die chinesischen Hersteller im Heimmarkt gerade einmal einen Marktanteil von 40 Prozent haben. Ihre stärksten Mitbewerber kommen vor allem aus Europa: Marken wie Volkswagen und Audi sind die wirklichen Gewinner: Sie kommen auf vergleichsweise hohe Umsatzzahlen und verdienen gutes Geld.

Übrigens lassen es sich die deutschen Autohersteller nicht nehmen, vergleichsweise teure Fahrzeuge zu präsentieren. So feierten beispielsweise der Mercedes GLK sowie der Audi Q5 ihre Weltpremiere in Peking – und das obwohl sich der chinesische Otto-Normalverbraucher diese Fahrzeuge niemals leisten könnte. Dennoch scheint es in China genügend Reiche zu geben, denen man diese Fahrzeuge schmackhaft machen kann. Lediglich Porsche setzt noch einen oben drauf: Wirklich sprithungrige Fahrzeuge verlieren in Deutschland zunehmend Attraktivität, was vor allem auf die aktuelle Klimadebatte zurückzuführen ist. Weil in China zu diesem Thema ein wenig andere Ansichten vorherrschen, hat es sich der Autohersteller nicht nehmen lassen, die Premiere des Cayenne Turbo S in Peking zu präsentieren. Dort scheint zum aktuellen Zeitpunkt noch niemand darüber nachzudenken, wie viel Sprit das 550 PS starke SUV schluckt.

Landrover Edition 60yrs

Abgelegt unter: Autos, Events — Jochen at 9:52 am on Donnerstag, April 10, 2008

Auch wenn die Marke Landrover mittlerweile mehrfach den Eigentümer gewechselt hat, lässt es sich der britische Autohersteller nicht nehmen, seinen 60. Geburtstag gebührend zu feiern. Wie das Unternehmen nun bekannt gab, wird für kurze Zeit eine überschaubare Anzahl an Fahrzeugen angeboten, der zur „Edition 60yrs“ zählen. Mit dieser Edition richtet sich Landrover an eine Käufergruppe, die sich auf der Suche nach einem besonderen Fahrzeug befindet.

Die „Edition 60yrs“ erstreckt sich über alle vier Fahrzeugmodelle, sprich Defender, Discovery, Freelander und den Range Rover. Somit sollte für jeden Landrover Fan mindestens ein passendes Fahrzeug dabei sein. Alle Modelle zeichnen sich durch ihr Design und ihre Ausstattungsmerkmale aus. So wurden zum Beispiel alle Editionsfahrzeuge entweder in eleganten Schwarz- oder Grautönen lackiert. Des Weiteren wurden sie mit ordentlichen Dieselaggregaten ausgestattet, damit auch der Fahrspaß nicht zu kurz kommt. Außerdem wurden speziell lackierte Blenden und Verzierungselemente, die sich sowohl außen als auch im Innenraum der Fahrzeuge befinden, verbaut.

Die Editionsmodelle werden selbstverständlich auch auf dem deutschen Markt angeboten. Abgesehen vom Range Rover Sport werden je Modell 150 Fahrzeuge angeboten. Die Auflage des Range Rover Editionsmodells wurde hingegen 100 Fahrzeuge beschränkt. Für begeisterte Rover Fans, die unbedingt ein Editionsmodell kaufen möchten, bedeutet das, schnellstmöglich zuzuschlagen. Immerhin ist die Anzahl sehr überschaubar, so dass die Fahrzeuge schnell ausverkauft sein könnten. Bis die Fahrzeuge jedoch wirklich verfügbar sind, wird es noch ein paar Wochen dauern. Außerdem muss man natürlich auch über ein ausreichend großes Budget verfügen: Selbst das günstigste Modell, der Defender 110 Station Wagon, startet bei 41.500 Euro.

Automobil International (AMI) in Leipzig

Abgelegt unter: Autos, Events — Jochen at 4:39 pm on Samstag, April 5, 2008

Seit heute Vormittag hat die AMI (Automobil International) ihre Pforten in Leipzig geöffnet. Vielen Leuten ist die Autoshow noch kein Begriff, obwohl sie bereits zum 18. Mal stattfindet und dieses Jahr die größte Autoshow Deutschlands ist – die größte Show, die IAA, findet erst wieder im nächsten Jahr statt.

Die AMI zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie ein großes Publikum anspricht. Im Gegensatz zu vielen anderen Autoshows wird nicht nur den Fachbesuchern eine Menge geboten. Auf der AMI kommen auch private Messebesucher voll und ganz auf ihre Kosten. Immerhin ist das Messeangebot sehr breit gefächert und erstreckt sich über die unterschiedlichsten Bereiche.

Da wären zunächst einmal die Fahrzeugneuvorstellungen. Unter anderem hat es sich Mercedes nicht nehmen lassen, die überarbeiteten Modelle der A-Klasse und B-Klasse auf der AMI dem öffentlichen Publikum zu präsentieren. Des Weiteren sind auf der Autoshow auch einige Hersteller präsent, die längst nicht jedermann bekannt sind, selbst nicht einmal allen Fachbesuchern. Vor allem Autohersteller aus dem osteuropäischen Raum nutzen die AMI um sich dem internationalen Publikum zu präsentieren.

Ein Highlight der AMI ist eine Sonderausstellung mit Fahrzeugen, die einst von prominenten Persönlichkeiten gefahren wurden. Es sind insgesamt 25 Fahrzeuge ausgestellt, unter anderem auch Fahrzeuge von Politgrößen, wie zum Beispiel dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy oder dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl. Weitere Fahrzeuge der Sonderausstellung stammen von Schauspielern, wie zum Beispiel Götz George.

Übrigens werden auf der AMI nicht nur Fahrzeuge vorgestellt. Da in der heutigen Zeit vor allem die Themen Umweltbewusstsein und Schadstoffemission zunehmend mehr an Beachtung gewinnen, gibt es auch Stände, die über diese Themen informieren. So werden unter anderem Kurse angeboten, die den Teilnehmern eine ökonomische Fahrweise vermitteln sollen, um künftig weniger Kraftstoff zu verbrauchen.

Mercedes auf US-Promotiontour für Bluetec Fahrzeuge

Abgelegt unter: Autos, Events — Jochen at 1:17 pm on Donnerstag, März 27, 2008

In einigen Bundesstaaten der USA gelten besonders strenge Abgasvorschriften, insbesondere für Dieselfahrzeuge. Aufgrund dieser Vorschriften wird es den Automobilherstellern sehr schwer gemacht, den Verkauf von Dieselfahrzeugen anzukurbeln. Allerdings gibt es einige Hersteller, die sich von den gesetzlichen Rahmenbedingungen einiger US-Bundesstatten nicht zurückschrecken lassen, wie zum Beispiel Mercedes.

Auf der derzeit stattfindenden New York International Autoshow präsentiert Mercedes gleich eine ganze Palette von Dieselfahrzeugen, die mit Bluetec, einer speziellen Abgasbehandlungstechnik ausgestattet sind. Fahrzeuge, die über dieses Technologie verfügen, gelten als besonders „sauber“ und dürfen deshalb in allen US-Bundesstaaten zugelassen und gefahren werden.

Auf der New York International Autoshow wirbt Mercedes unter anderem damit, dass die Dieselmotoren der Bluetec Fahrzeuge so leistungsstark wie V8 Motoren sind und gleichzeitig Abgaswerte wie Vier-Zylinder Motoren aufweisen. Mit derartigen Metaphern sollen die amerikanischen Automobilkäufer für die Bluetec Flotte aus dem Hause Mercedes begeistert werden.

Bei den beworbenen bzw. ausgestellten Fahrzeugen handelt es sich um die Modelle GL 320 Bluetec, R320 Bluetec und ML 320 Bluetec. Alle drei Fahrzeuge werden vom ein- und demselben Aggregat angetrieben, einem V6-Diesel, der ganze 211 PS und 540 Nm leistet. Der Verbrauch dieser Motoren soll um ungefähr 20 bis 40 Prozent geringer als bei vergleichbaren Benzinmotoren ausfallen.

Dass der US-amerikanische Markt dem schwäbischen Automobilhersteller sehr am Herzen liegt, ist unter anderem daran zu erkennen, dass die Bluetec Modelle noch im Herbst dieses Jahres auf dem US-Markt eingeführt werden sollen. Europäische Autofahrer müssen sich hingegen noch ein klein wenig länger gedulden. Bei uns sollen die umweltfreundlichen Dieselfahrzeuge erst im Lauf des kommenden Jahres erhältlich sein.

New York International Autoshow

Abgelegt unter: Autos, Events — Jochen at 2:38 pm on Samstag, März 22, 2008

In den vergangenen Tagen und Wochen haben sich die meisten Berichterstatter fast ausschließlich auf den Genfer Automobilsalon konzentriert – von der New York Autoshow, die seit gestern stattfindet, war bisher nur wenig zu hören und zu lesen. Dabei handelt es sich hierbei um eine ebenfalls bedeutende Automesse, die nur leider in Europa nicht ganz so viel Beachtung findet.

Der Unterschied zwischen europäischen Messen, wie zum Beispiel dem Genfer Autosalon oder der IAA besteht vor allem darin, dass auf der New York Autoshow erheblich mehr amerikanische Automobilhersteller präsent sind. Auf den europäischen Messen sind sie meist nur selten anzutreffen – und falls sie das sind, so kommt ihren Fahrzeugen meist nur wenig Beachtung zu Gute.

Ganz anders sieht es hingegen in New York aus. Die amerikanischen Hersteller betrachten diese Messe vor allem als eine Art Kräftemessen. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass kaum neue Fahrzeugkonzepte vorgestellt werden. Stattdessen werden neue Modelle vorgestellt, die entweder noch mehr Platz bieten oder noch stärker motorisiert sind, als es jemals zuvor der Fall war.

So stellt zum Beispiel Doge eine neue Version des Challenger (ein typisch amerikanisches Muscle-Car) vor, das mit einem 380 PS starken 5,7 Liter V8 Motor ausgestattet ist. Hieran wird ersichtlich, dass sich amerikanische Autofahrer vor allem eines wünschen: Fahrzeuge mit ordentlich viel Hubraum. Der Kraftstoffverbrauch scheint in den USA immer noch kein sonderlich bedeutendes Thema zu spielen. Denn auch wenn erste Klagen zu hören sind: umgerechnet ist der Sprit immer noch viel billiger als bei uns. Selbst die japanischen Hersteller, die auf dem europäischen Markt vor allem auf sparsame Fahrzeuge setzen, sind auf der New York Autoshow mit leistungsstarken Sportfahrzeugen vertreten, die man bei uns überhaupt nicht zu Gesicht bekommt.

Es hat den Anschein, als ob Mercedes einer der wenigen Hersteller ist, der in den USA dieselben Fahrzeuge wie in Deutschland bzw. Europa anbietet. Vor allem die überarbeitete Versionen von SL um M-Klasse werden in New York beworben – wobei auch hier zu ergänzen ist, dass die Modelle mit den sparsamen Motoren in den USA gar nicht zu haben sind.

Die TECHNO CLASSICA beginnt in wenigen Tagen

Abgelegt unter: Events — Christel at 2:27 pm on Donnerstag, März 20, 2008

In Essen tanzt vom 26. – 30. dieses Monats wieder einmal der Bär, auf der weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Klassikermesse für Autos. Zum bereits 20. Mal in Folge werden dort Liebhaberstücke und Klassiker der Automobilgeschichte ausgestellt.

Neben Autos auf allen möglichen Bereichen wie Oldtimer, Youngtimer und Prestige-Automobilen werden dort auch Nutzfahrzeuge und sogar Boote ausgestellt und gezeigt.

Doch nicht nur Autoliebhaber zeigen dort ihre liebsten, schönsten und kostbarsten Stücke. Auch die Autobauer selbst lassen sich nicht lumpen und stellen dort ihre eigenen Fahrzeuge mit zum Teil langer Geschichte aus.

Die Techno Classica beginnt am 26. März mit einem Pressetag und ist deshalb nur für Fachbesucher geöffnet und öffnet am nächsten Tag für alle Besucher. Am 29. Und 30. März findet die so genannte Techno Collecta Open Air statt, der Schnäppchenmarkt für Autoliebhaber und Teilchensucher auf dem Freigelände der Messe in Essen.

Die Öffnungszeiten der Techno Classica sind wie folgt:
Mittwoch, den 26. März von 16.00 - 20.00 Uhr
(der Presse- und Fachbesucher-Tag)
Donnerstag, den 27. März von 10.00 - 18.00 Uhr
Freitag, den 28. März von 10.00 - 19.00 Uhr
Samstag, den 29. März von 9.00 - 18.00 Uhr, genauso wie am Sonntag, den 30. März.
Am Samstag und Sonntag ist die Techno Collecta Open Air wie folgt geöffnet:
Samstag von 9.00 - 18.00 Uhr und
Sonntag von 9.00 - 16.30 Uhr. Dort ist sind auch die „Souvenirs of Yesterday” zu finden.

Die Eintrittspreise sind nicht so günstig, aber da man heute sowieso kaum noch etwas gratis bekommt … Außerdem lohnt sich die Messe für wahre Autofanatiker und Autoliebhaber immer, und das bereits zum 20. Mal in Folge.

Ein Erwachsener bezahlt € 20,-,
Jugendliche und Schüler zum Alter von 17 Jahren,
Studenten, Arbeitslose und Behinderte
bezahlen jeweils € 16,-, hier ist jedoch immer wichtig: Nur gegen Vorlage eines Nachweises.
Kinder und Jugendliche von 8 bis 16 Jahren zahlen € 10,-, Kinder unter 8 Jahren haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt.
Außerdem gibt es Gruppentickets, bei denen jede Person in der Gruppe (ab einer Zahl von 20 Teilnahmer) nur € 18,- bezahlt.
Desweiteren gibt es ein so genanntes
Premium Ticket für die Vorschau am 26. März 2008, dem Fachbesucher und Pressetag, hier kostet der Eintritt inklusive 1 Messekatalog-Magazin: € 30,-.
Ansonsten kostet das Messekatalog-Magazin pro Exemplar € 10,-.

Wer sich für ältere Fahrzeuge, für Youngtimer und Oldtimer interessiert wie für Prestige-Automobile, der ist in Essen an der besten Stelle. Die Techno Classica bietet auch dieses Jahr wieder eine Menge für das Auge der Autoliebhaber in ganz Europa. Ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Wir werden Sie auf jeden Fall auch weiterhin auf dem Laufenden halten, was die Techno Classica angeht.

Autosalon Genf: Neue Sportwagen

Abgelegt unter: Events — Jochen at 4:20 pm on Donnerstag, März 13, 2008

Auch wenn sich viele Automobilhersteller dieses Jahr auf dem Genfer Autosalon von ihrer Ökoseite zeigen, so werden keinesfalls nur sparsame Kleinwagen vorgestellt. Die wirklichen Stars des Autosalons sind Sportfahrzeuge, die vor allem durch ihre hohen Verkaufspreise auffallen. Was die Themen Umwelt- und Klimaschutz angeht, so leisten diese Fahrzeuge keinen so positiven Beitrag – doch die Herzen von Autofans lassen sie dennoch höher schlagen.

Da wäre zum Beispiel der Lamborghini Gallardo LP 560-4, dessen Gewicht zum Vorgänger um 40 Kilo gesenkt wurde. Im Gegenzug wurde die Leistung um 20 PS gesteigert. Wenn der Fahrer des Gallardos das Gaspedal voll durchtritt, dann können 560 Pferdchen ihre volle Leistung entfalten. In diesem Fall beschleunigt der italienische Sportwagen innerhalb von 3,7 Sekunden von Null auf 100 km/h.

Selbstverständlich gibt es einige Fahrzeuge, die deutlich stärker motorisiert sind, wie zum Beispiel der Bugatti Veyron, der auf dem Prüfstand mindestens 1001 PS an Leistung bringt. Auch wenn das Fahrzeug nun schon seit einiger Zeit erhältlich ist, so präsentiert VW eine Sonderedition, den Bugatti 16.4 Veyron Hermès. Das Fahrzeug unterscheidet sich von den anderen Veyrons durch eine Innen- bzw. Sonderausstattung, die vom Hermès stammt. Feinstes Leder soll dem Fahrzeug ein ganz besonderes Ambiente verleihen. Allerdings müssen Käufer für die exklusive Innenausstattung tief in die Tasche greifen: Rund 1,5 Millionen Euro soll die Sonderedition kosten.

Wer ebenfalls auf viel Leistung steht aber dennoch über ein gewisses Umweltbewusstsein verfügt, der sollte sich den Wiesmann GT MF5 einmal näher ansehen. Im Vergleich zum Bugatti Veyron ist er mit einem Preis von 180.000 Euro vergleichsweise günstig. Der Wagen ist mit einem V10 Motor aus dem Hause BMW ausgestattet und ganze 507 PS stark. Mit diesem Motor kann man ebenfalls eine Menge Spaß haben, allerdings ohne die Umwelt dabei so sehr in Mitleidenschaft zu ziehen. Denn während der Bugatti bis zu 100 Liter auf 100 Kilometer schluckt, gibt sich der Wiesmann mit bescheidenen 14,8 Litern zufrieden.

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