KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Wenn Autos zu Kampfkünstlern werden

Abgelegt unter: Autos, Unterhaltsames — Thorsten at 1:20 pm on Donnerstag, Mai 8, 2008

Der sensationelle animierte Auto-Renn-Film „Speed Racer“ der Wachowski-Brüder (Matrix) ist gestartet. Ein Muss für alle Autofilm-Fans!

Die Hauptrolle spielt die Rennsport-Familie „Racer“, die aus Pops, Mom, Speed, Rex, Chitle und Chim-Chim – einem Schimpansen - besteht. Sohn Speed ist der Größte auf der Rennstrecke und wird von allen Konkurrenz-Rennunternehmen heftig umworben. Als Speed auch die Offerte des Großunternehmens Royalton Industries ablehnt, macht er sich den Konzern-Chef zum Feind. Er versucht mit aller Kraft und manipulierten Rennen, die Familie Racer in die Knie zu zwingen. Ursprung der Geschichte ist eine japanische Trickfilmserie aus den 70er Jahren, die unter dem Titel „Speed Racer“ für Furore sorgte.

„Speed Racer“, der brandneue Film der Wachowski-Brüder verbindet Spielfilm und Animationstechnik auf neue Art und Weise. Die Bildwelten von Comic und Computerspiel werden verbunden. Dabei ensteht eine unvergleichliche Bildwelt, die die Sprache des Effektkinos ins geradezu Abstrakte transformieren. Ein naiver, kitschiger, lauter und wilder Familien-Film ist entstanden, der ein echtes Vergnügen für jung und alt ist. Unbedingt reingehen!

Vom Bauchgefühl her sehen die Deutschen das Auto als sicherstes Verkehrsmittel

Abgelegt unter: Autos, Sicherheit — Andre at 12:44 pm on Donnerstag, Mai 8, 2008

Eine Umfrage des „Stern“ unter 1004 repräsentativ ausgesuchten Bundesbürgern zum Thema „In welchem Verkehrsmittel fühlen Sie sich am sichersten?“ kam zu einem eher überraschenden Ergebnis. So gilt die Bahn zwar gemeinhin als sicherstes Fortbewegungsmittel, das Bauchgefühl sagt aber etwas anderes: 42 Prozent der Befragten würden das Auto bevorzugen, erst dann kommt die Bahn mit 24 Prozent. Abgeschlagen das Flugzeug. Hier fühlen sich nur 16 Prozent richtig sicher.

Warum das subjektive Empfinden so deutlich von den seit Jahren aufgestellten Statistiken abweicht, in denen die Bahn grundsätzlich als das ungefährlichstes Verkehrsmittel gelistet wird, hängt – so die Vermutung – mit aktuellen Schadensereignissen zusammen. Der ICE, der in einem Tunnel mit einer Schafherde zusammengestoßen ist, scheint am Bild der Bahn gerüttelt zu haben. Das passt auch in den Zeitraum, in dem die Umfrage durchgeführt wurde, vom 30. April bis zum 2. Mai. „Solche Fälle verzerren das Ergebnis“, weiß der Bahnexperte an der TU Dresden, Professor Wolfgang Fengler. Denn das Sicherheitsniveau der Bahn ließe sich kaum noch steigern.

Geprüft werden müsse allerdings, ob bestimmte Streckenabschnitte, an denen beispielsweise Tierherden grasen, besser gesichert werden können. Welche Maßnahmen und Lösungen sich im Einzelfall anbieten, wie zum Beispiel Strecken-Einzäunungen sollte die Bahn gemeinsam mit den Tierhaltern klären, rät der Spezialist.

500.000 verkaufte Mercedes SLK Roadster

Abgelegt unter: Autos — Christel at 10:07 am on Donnerstag, Mai 8, 2008

Im Jahre 1996 wurde er eingeführt, der SLK und wurde inzwischen eine halbe Million Mal verkauft. Bis zum Modellwechsel waren gut 310.000 Kunden mit dem Fahrzeug beliefert worden. Der Wechsel fand im März 2004 statt und hat seitdem satte 190.000 Mal den Weg vom Handel zum Kunden gefunden. Damit zeigte der 2-Sitzer von Mercedes-Benz seine Beliebtheit, die sicher noch viel weiter steigen wird.

Dr. Klaus Maier, der Leiter des Bereichs Vertrieb und Marketing von Mercedes-Benz Cars sagte dazu: “Mit dem SLK hat Mercedes-Benz 1996 erfolgreich das Premium-Segment der kompakten Roadster begründet. Durch innovative Technologien wie das Variodach und die Kopfraumheizung AIRSCARF hat sich der SLK längst seinen Platz als modernes Kult-Auto gesichert.” Doch er hatte noch mehr zu sagen zu dem Auto, das inzwischen weltweit auf den Straßen unterwegs ist und immer mehr Liebhaber findet. “Mit den überarbeiteten SLK-Modellen liefern wir seit Anfang April 2008 eine noch sportlichere Generation des SLK an unsere Kunden aus. Ich bin sicher, dass auch dieser neue SLK durch seinen dynamischen Auftritt die Herzen von Sportwagenfreunden höher schlagen lässt.“ Diese Worte erklingen in den Ohren eines Freundes der Fahrzeuge mit dem Stern in den schönsten Tönen. Interessanterweise hören sie sich nicht nur wie eine Marketingstrategie an, sondern so, als wäre Dr. Maier selbst ein Fan dieses wunderschön dynamischen Fahrzeugs. Es wäre nicht überraschend, wenn es so wäre. Schließlich ist der Roadster inzwischen zu einer Art Kultauto geworden, und das nach nunmehr „12“ Jahren Lauf vom Band.

Im Januar dieses Jahres hat dann die neue Generation des Roadster, des Mercedes-Benz SLK Premiere gefeiert, und das auch noch als eine Weltpremiere. Dies war auf der Detroit Motor Show in den USA und hat weltweit für Staunen gesorgt. Der Neue ist noch sportlicher und bietet ein noch besseres Gefühl auf der Straße. Neu gestaltet wurden dabei die Frontpartie sowie die Heckpartie. Außerdem wurde der Innenraum verändert und es wurden ein Dreispeichen-Sportlenkrad sowie ein neues Kombiinstrument eingebaut. Zusätzlich dazu wurden die Triebwerke, drei an der Zahl, weiterentwickelt und bringen dem Fahrzeug mit den zwei Sitzen eine ganz neue Dynamik. Ein Highlight ist dabei der V6-Sportmotor, dessen Leistung gesteigert wurde und der dennoch weniger Sprit verbraucht. Mercedes-Benz macht sich hierdurch zu einem Vorzeigeunternehmen in der Automobilbranche.

Trotz 33 PS mehr beim neuen Motor (nun 305 PS), verbraucht der SLK 350 Sportmotor übrigens wirklich gute 1,1 l weniger auf 100 km. Das hat Vorbildcharakter und zeigt das Interesse des Unternehmens, schnelle Autos zu bauen, aber nicht auf Kosten der Kunden, die dann mehr für Sprit ausgeben müssten. Als Sonderausstattung gibt es das neue Modell des SLK mit einer neu entwickelten Direktlenkung. Außerdem erhältlich ist dabei eine ebenfalls neu entwickelte Audio- und Telematik-Generation.

Audi verkauft mehr Fahrzeuge – und das in der ganzen Welt!

Abgelegt unter: Autos, Wirtschaft — Christel at 12:58 am on Donnerstag, Mai 8, 2008

Das zweite Quartal des Jahres 2008 ist gerade mal einen guten Monat alt. Und dennoch zeigt Audi, dass es schon im zweiten Quartal richtig gut angelaufen ist. Mit einer Steigerung des Absatzes um 2,9 % sind diese noch mehr gestiegen als im ersten Quartal 2008. Insgesamt stiegen die Verkäufe in diesem Jahr um 1,7 %, was eine Zahl von 338 000 verkauften Einheiten der Audi AG bedeutet. Im Monat April verkaufte Audi damit in aller Welt gut 86 700 Fahrzeuge, vor allem in Asien und am Pazifik sowie in Osteuropa legten die Fahrzeugverkäufe zu.

Und auch der Chef von Audi, Rupert Stadler war voller Freude über dieses Aprilergebnis und zeigte sich zugleich äußerst optimistisch: Das Ergebnis im April ist ein Vorgeschmack auf das deutliche Absatzwachstum, das wir in der 2. Jahreshälfte erwarten. Mit der vollen Verfügbarkeit des A4 in den meisten großen Märkten werden wir im 2. Halbjahr Fahrt aufnehmen und die angekündigte Million verkaufter Autos erreichen.“

Und das macht wirklich Geschmack auf mehr, auf mehr Audi, auf mehr Umsatz in aller Welt für einen deutschen Autobauer erster Güte. Denn in der ganzen Welt hat Audi nun zugelegt, mit einzelnen Marken und auch als gesamtes Unternehmen. Die vier Ringe bringen ihre Bekanntheit in aller Herren Länder und die Zukunft lässt noch mehr Verkäufe erwarten. Es hat erst angefangen mit der Zukunft von Audi. Denn gerade der erst im letzten Jahr auf den Markt gebrachte Audi R8 zeigt, wo es lang geht für die Autohersteller aus Ingolstadt. Das Modell ist auf die nächsten Monate hin ausverkauft. Es geht voran mit Audi. Und das wirklich in der ganzen Welt!

Ist Ihr Auto fit für die Ferien?

Abgelegt unter: Autos, Tipps — Thorsten at 3:48 pm on Mittwoch, Mai 7, 2008

Die großen Ferien stehen vor der Tür. In wenigen Wochen werden sich wieder Millionen Autofahrer mit ihren Familien auf die Reise machen. Damit es auf der Fahrt kein böses Erwachen gibt, sollten Sie den Urlaubs-Check jetzt schon einplanen – oder vielleicht sogar schon machen lassen. Denn noch denken nicht viele daran. Und wenn alle auf den letzten Drücker in die Werkstätten kommen, wird’s etwas knapp mit der Zeit.

Die Orientierung ist einfach, denn die meisten Werkstätten und technischen Überwachungsvereine bieten einen Ferien-, Sommer- oder Urlaubscheck an, bei dem eine vorher festgelegte Zahl von Bauteilen für unter 20 Euro untersucht wird. Wenn Sie natürlich noch mit einem Auto herumfahren, das auf den Winter optimiert ist – beispielsweise mit Winterreifen – sollten Sie Ihr Auto auch noch auf die wärmere Jahreszeit anpassen.

Beim Urlaubs-Check werden in erster Linie Bremsen, Beleuchtung und Bereifung überprüft. Wenn hier alles in Ordnung ist, fährt man schon mal auf Nummer Sicher. Der Reifendruck beispielsweise sollte bei schwerer Reise-Beladung 0,2 bis 03 bar über den Herstellerangaben liegen. Die Profiltiefe der Reifen sollten mindestens drei Millimeter betragen. Die Überprüfung von Kühler, Scheibenwischeranlage, Ölstand, Lichtfunktion, Blinker und Nebelscheinwerfer sollte ebenfalls mit angeboten werden. Klar kann man einiges von diesen Checks auch in Eigenregie zuhause machen. Aber mehr Sicherheit zum kleinen Preis bieten doch die professionellen Anbieter.

Wer sich mit seinem Auto in wärmere Gefilde aufmacht, der sollte dringend auch den Zustand seiner Klimaanlage überprüfen lassen – oder jetzt noch eine passende Anlage einbauen lassen. Klimaanlagen verlieren Kühlflüssigkeit; Bakterien und Pilze sorgen für Geruchsbelästigungen und bringen hygienische Probleme. Hier muss man mit höheren Eurobeträgen rechnen. Aber angesichts der Bequemlichkeitsvorteile eine lohnende Investition.

Wenn die Technik überprüft und auf den neuesten Stand gebracht wurde, sollte auch noch die Bordausrüstung aufs Genaueste untersucht werden: Sind Warndreieck, Abschleppseil, Wagenheber, Starthilfekabel, Reservekanister, Ersatz-Motoröl, Warnwesten, Reservelämpchen und aktueller Verbandskasten an Bord? Wenn Sie alles abhaken können, steht Ihrer Urlaubsfahrt nichts mehr im Wege.

Gleich am Beginn des zweiten Quartals geht’s ins Plus für Mercedes Benz

Abgelegt unter: Autos, Wirtschaft — Christel at 2:29 pm on Mittwoch, Mai 7, 2008

Und das gleich mal mit satten 22 %, was ja mehr als ein Fünftel der bisherig verkauften Fahrzeuge ist. Im April diesen Jahres hat Mercedes-Benz Cars insgesamt 119 000 PKW verkauft, von den Marken Mercedes-Benz, Smart. AMG und Maybach. So wurden insgesamt 437 000 Fahrzeuge seit dem 1. Januar 2008 an die Kunden geliefert, was einem Gesamtzuwachs von 14 % entspricht. Mercedes ist also auf dem aufstrebenden Ast unterwegs, und es macht Spaß, dabei zu zu sehen, wie der Autobauer aus Schwaben immer wieder auch neue Interessenten und Liebhaber in aller Welt findet.

Die Hauptmarke von Mercedes-Benz Cars, Mercedes-Benz selbst, wurde dabei von einer Art Höhenflug übermannt. So konnte der Absatz der Fahrzeuge mit dem Stern um 16 % gesteigert werden, was insgesamt 105 400 verkauften Einheiten entspricht. Da wurde das Hauptsegment des schwäbischen Autoherstellers 395 100 Mal verkauft, was einem Gesamtplus von 8 % entspricht.

Vor allem die neue C-Klasse dringt in fast ungeahnte Höhen vor. Sowohl die Limousine als auch das T-Modell waren sehr gefragt und nahmen um 88 % an Verkäufen zu, was einen Gesamtverkauf von inzwischen 35 600 bedeutet.

Auch der neue Smart Fortwo kommt gut bei den Käufern von Neuwagen an. Er verließ im April mit 13 600 verkauften Fahrzeugen den Handel. Noch ist er in Übersee nur in den USA erhältlich, dort ist er jedoch so erfolgreich auf dem Markt eingeführt worden, dass er ab Mitte nächsten Jahres auch in China erhältlich sein wird. Smart goes worldwide kann man da wohl nur noch sagen.

Aber nicht nur die große weite Welt kauft die Marken von Mercedes-Benz Cars. Auch in Westeuropa ging es nach oben mit den Zahlen. Insgesamt ging der Verkauf hier um 21 % nach oben, was 63 000 verkauften PKW entspricht. In Deutschland gar sprang der Verkauf richtig scharf nach oben, um 46 %, was schöne 31 700 verkaufte Einheiten sind. Und das, wo doch immer gemeckert wird, in unserem Lande ließen sich keine Autos mehr verkaufen, und schon gar nicht aus deutscher Herstellung. Jahre- und gar jahrzehntelange Qualität macht sich hier eben wieder bezahlt. Und wohl auch die Tatsache, dass Mercedes-Benz Cars nicht mit Negativschlagzeilen wie zum Beispiel BMW in die Presse kommt. Sondern dass es beim schwäbischen Autobauer eben ums Auto geht und um nichts Anderes.

Und auch in der Verkaufsregion Asien / Pazifik ging es nach vorne. Dort stieg der Absatz im April 2008 um 24 %, was ja ein Viertel an mehr verkauften Fahrzeugen von Mercedes-Benz sind. Nur in den USA ging es ein wenig nach unten. Mit einem Minus von 3 % wurden dort nur 20 300 Fahrzeuge verkauft. Dies liegt jedoch mit Sicherheit weniger an Mercedes-Benz selbst, sondern mit der anhaltenden schlechten Lage der Wirtschaft in den USA. Vor allem nach der Erschütterung durch die dortige Immobilienkrise, welche ja Auswirkungen auf die ganze Finanzwelt hatte und zu milliardenschweren Verlusten und Abschreibungen in aller Welt geführt hat.

Benzinpreis-Garantie statt Innovation

Abgelegt unter: Autos, Wirtschaft — Andre at 1:00 pm on Mittwoch, Mai 7, 2008

Beim Autokauf spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Der Wagen muss optisch den Anforderungen des zukünftigen Fahrers entsprechen, genug Platz bieten, wenn eine ganze Familie samt Einkäufen transportiert werden muss, und ein wenig Prestige haben, sprich die „richtige“ Marke sollte es auch sein. Dass der Preis stimmen muss, versteht sich von selbst. Mittlerweile rücken zudem die Unterhaltskosten inklusive des Spritverbrauchs verstärkt in den Fokus der Kunden. Ein Trend, den die Bundesregierung nur begrüßen kann, der in den USA aber vollkommen verschlafen wurde.

General Motors, Chrysler und Ford befinden sich in punkto Sparsamkeit noch immer in der Steinzeit der automobilen Entwicklung. Bisher hatten sie auch keinen Anlass, daran großartig etwas zu ändern. Der Sprit in den Vereinigten Staaten ist vergleichsweise günstig – auch jetzt noch, obwohl für Preissenkungen gebetet wird. Da kam es nicht darauf an und sah man auch keine Veranlassung, Fahrzeuge und Motoren zu entwickeln, die einen geringen Verbrauch haben. Die Fahrzeuge schlucken weitaus mehr als Modelle aus deutschen Landen. Die hiesigen Hersteller hingegen verstehen die Energiepreise und das Bemühen um die Umwelt als Antrieb für mehr Innovation. Und was machen die US-Giganten, denen das Wasser bis zum Hals steht, weil die Absätze einbrechen – bei Chrysler immerhin um 29 Prozent im April?

Statt das Geld in moderne Antriebsvarianten und deren Entwicklung zu investieren, um so das Portmonee der Autofahrer zu entlasten, locken sie mit anderen Vergünstigungen. Beim Kauf eines Neuwagens von Chrysler gibt es eine „Benzinpreis-Versicherung“ mit zum Servicepaket. Der Kunde bekommt eine Kreditkarte und kann mir ihr zu einem garantierten Preis tanken. Die Gallone gibt es mit der Karte für drei Dollar. Die Differenz zum aktuellen Preis kommt dann drei Jahre lang aus der Kasse des Autoherstellers. So kann man es auch machen, sollte sich aber nicht wundern, wenn sich die Bilanz dann irgendwann von hellrosa in dunkelrot verfärbt.

Informationen zum neuen BMW 7er

Abgelegt unter: Autos — Jochen at 12:57 pm on Mittwoch, Mai 7, 2008

Große Limousinen gelten als Statussymbol und sind deshalb nicht nur bei Managern und Unternehmern sehr beliebt. Früher wurde dieses Fahrzeugsegment von Mercedes dominiert: Die S-Klasse war das Maß der Dinge. Doch in den vergangenen Jahren hat sich einiges am Markt getan. Audi konnte mit dem A8 aufschließen, BMW wurde mit dem 7er zwischenzeitlich zum Marktführer. Allerdings ist der 7er ein wenig in die Jahre gekommen: Wer heutzutage eine technisch ausgefeilt Luxus-Limousine kaufen möchte, greift eher zum Mercedes oder zum Audi.

Dies könnte sich jedoch schon bald wieder ändern. Es wird nämlich nicht mehr lange dauern, bis der neue BMW 7er bei den Händlern stehen wird. Laut Autobild soll die aus München stammende Oberklassen-Limousine ab Anfang des kommenden Jahres in den Verkaufsräumen der Händler stehen. Es folgt eine kurze Übersicht einiger Neuerung, die den künftigen 7er Fahrer erwartet.

Vor allem bei den Motoren hat sich eine Menge getan. Hier gibt es zwei große Neuerungen. Da wäre zunächst einmal der Mild Hybrid Antrieb: Ein Elektromotor soll den Verbrennungsmotor in bestimmten Situationen unterstützen, um somit den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Ergänzt wird der Mild Hybrid Antrieb von einigen Komponenten aus dem BMW Efficient Dynamics Programm wie zum Beispiel der Bremsenergie-Rückgewinnung. Übrigens wurde der Mild Hybrid Antrieb in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Rivalen Mercedes entwickelt.

Die zweite Neuerung aus dem Motorenbereich trägt die Bezeichnung Blue Performance. Im Grunde genommen bekommt der BMW Kunde dieselbe Technologie geboten, die sich bei Mercedes hinter dem Namen Blutec versteckt. Hierunter ist eine Technologie zu verstehen, die den Schadstoffausstoß von Dieselfahrzeugen erheblich reduziert. Laut Autobild sieht Blue Performance die Zugabe einer Harnflüssigkeit vor, die die Reduzierung der Schadstoffe nochmals erheblich verbessert. Allerdings halte ich es für fraglich, ob die Zugabe dieser Flüssigkeit tatsächlich vorgesehen ist. Bei Mercedes wurde im Pkw-Bereich bewusst darauf verzichtet. Dort wird sie ausschließlich bei Nutzfahrzeugen hinzu gegeben.

Was das Design betrifft, so lässt sich dieses nur schwierig beschreiben. Man erkennt auf den ersten Blick, dass man einen BMW 7er zu sehen bekommt. Irgendwie hat der neue 7er mit seinem Vorgänger sehr viel gemeinsam. Vor allem das Heck könnte wieder für jede Menge Diskussionsstoff sorgen: Es sieht wieder einmal sehr gewöhnungsbedürftig aus.

Das Jubiläum von Land Rover - 60 Jahre und kein bisschen eingerostet

Abgelegt unter: Autos, Events — Christel at 2:17 pm on Montag, Mai 5, 2008

Die Vorzeige- und Liebhaberautos von Land Rover sind fast immer Sahnestückchen gewesen. Nun hat Land Rover angesichts des Jubiläums von 60 Jahren vier neue Modelle herausgebracht. Eines schönes als das andere und eines besser als das andere, wie es scheint.

Am 30. April wurde Land Rover 60 Jahre alt. Deshalb hat der Autobauer aus Großbritannien gleich vier Sondermodelle seiner Geländewagen auf den Markt gebracht. Jeweils in limitierter Stückzahl und unter der Bezeichnung „Edition 60yrs” laufend.

Land Rover Freelander 2.2 TD4 „Edition 60yrs”

Eines der Sahnestückchen ist der Land Rover Freelander 2.2 TD4 „Edition 60yrs”, der in der Farbausstattung Stornoway Grey daherkommt und das mit 112 kW und 152 PS. Die schöne Ausstattung des Serienmodells wurde hier erweitert durch dunkel getönte Scheiben im Fondbereich, durch Räder aus Leichtmetall mit 18 Zoll und durch ein Panoramaglasdach. Außerdem gibt es ein „Sports Style Pack“ das Verbesserungen an dem Frontgrill, den Stoßfängern, den Türschwellern und dem Heckspoiler. Außerdem ist in diesem Paket ein Auspuffendrohr aus Edelstahl enthalten. Die Sonderedition des Land Rover Freelander, die „Edition 60yrs”, ist übrigens auf 150 gebaute Einheiten beschränkt. Ein also wirklich seltenes, aber sehr kaufenswertes Modell. Enthalten sind außerdem elektrisch bedienbare Sitze aus Leder, mit einer eingebauten Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer. Außerdem ein „Memorypaket“ für den Fahrersitz, eine Navigation via DVD, ein Lenkrad aus Leder und ein Telefonsystem, das integriert ist und eine Schnittstelle via Bluetooth hat. Natürlich ist der Preis nicht ohne, aber die Sonderausstattung und die sehr begrenzte Auflage sind es wert. So kostet der Land Rover Freelander in der „Edition 60yrs” 48 200 Euro.

Die drei weiteren Sondermodelle der „Edition 60yrs” von Land Rover sind der Land Rover Defender, der Land Rover Discovery und der Land Rover Sport. Allein durch die Namen der Sondereditionen kann man als Autokenner schon ablesen, dass hier für jeden Geschmack und für jedes Fahrgefühl und Fahrerlebnis etwas dabei ist.

Land Rover Defender „Edition 60yrs”

Der Land Rover Defender der Edition zum 60 jährigen Jubiläum ist lackiert in Java-Black, was das Fahrzeug an sich schon zu einer Augenweide macht. Außerdem verfügt es über eine Aluminiumoptik an den Einfassungen der Scheinwerfer, am Kühlergrill und an den Lufteinlassen an der Seite des Fahrzeugs. Außerdem sind in der Sonderedition Riffelbleche aus Aluminium auf den Kotflügeln vorhanden sowie „Boost“- Leichtmetallfelgen mit Radmuttern, die abschließbar sind. Das Sondermodell des Land Rover Defender ist mit 41 500 Euro günstiger als der Freelander und basiert auf dem Defender 110 Station Wagen. Zu den weiteren Highlights des Land Rover Defender gehören eine Ausstattung aus Vollleder, eine Sitzheizung sowie eine Klimaanlange und eine Ablagebox. Außerdem ist eine elektronische Traktionskontrolle eingebaut und ABS ist auch vorhanden.

Land Rover Discovery „Edition 60yrs”

Ein ganzes Stück mehr kostet hingegen der Land Rover Discovery der „Edition 60yrs”. Mit einem Preis von 57 200 Euro kommt er mit einer Leistung von 140 kW und 190 PS daher und mit einem 2,7 Liter V6 Turbodieselmotor. Die Sonderedition zu 60 Jahre Land Rover hat ab der B-Säule dunkel getönte Schreiben, ebenfalls Radmuttern, die abschließbar sind sowie ein Komfortpaket für den Winter. Dieses besteht aus Heizungen in der Frontscheibe, in den Vordersitzen UND in den Rücksitzen und in den Düsen der Scheibenwischer. Der Land Rover Discovery kommt damit absolut wintertauglich daher und macht auch sehr kalte Tage angenehm. Eine weitere Variante des Discovery ist die „High Line“. Diese ist noch einmal ein Stückchen teurer und schlägt mit 65 690 Euro zu Buche. Dafür bietet sie ein 7-Sitzer-Paket, im Fond eine Klimaanlage, eine Schnittstelle mit Bluetooth für das Telefonsystem. Außerdem hat diese Sonderedition ein Premium-Paket zu bieten mit einer Ausstattung aus Leder, einer Kühlbox, die in der Mittelkonsole untergebracht ist und eine Lenksäule, die elektrisch verstellbar ist. Und das ist noch nicht alles, dazu kommen ein Audiosystem, eine Dachreling, ein Sonnendach mit drei Glasflächen, Leichtmetallräder mit 19 Zoll und adaptive Scheinwerfer. Und erinnert mich damit sehr stark an genau jenes Fahrzeug, das in meinem Kindertraum immer eine große Rolle gespielt hat, DER perfekte Land Rover eben, zumindest für mich.

Land Rover Sport „Edition 60yrs”

Das letzte der vier Sondermodelle von Land Rover zum 60 jährigen Bestehen des Unternehmens ist der Land Rover Sport. In der „Edition 60yrs” hat er einen V8-Turbodiesel mit 200 kW und 272 PS, und hält damit auch, was sein Name bereits verspricht. Mit seinen Leichtmetallrädern mit 20 Zoll, einer Metalliclackierung in Java Black und den dunkel getönten Frontscheiben macht er sich auf, eines der Fahrzeughighlights dieses Jahres zu werden. Die britischen Autohersteller von Land Rover haben hier eindeutig nicht gekleckert, sondern richtig geklotzt. So hat der Range Rover Sport in der Sonderedition ein Glas-Schiebe-Hebe-Dach und adaptive Scheinwerfer. Daneben hat er eine Menge Extras im Innenraum zu bieten. Die Lederausstattung ist ein Muss, dazu kommen ein Hybrid-TV-Empfänger, ein Premium-Audiosystem und wiederum eine Bluetooth-Schnittstelle für das interne Telefonsystem. Und auch der Range Rover Sport in der „Edition 60yrs” ist mit einem Komfortpaket für den Winter ausgestattet. Die Frontscheibe ist beheizbar, außerdem sind sowohl die Vordersitze als auch die Rücksitze mit einer Heizung versehen. Und auch die Düsen der Scheibenwischer sind mit kleinen Heizungen versehen und machen den Range Rover Sport damit tauglich für den Winter und so gut wie jeden Kälteeinbruch. Der Preis ist stolz, wie es das Fahrzeug selbst auch ist. Für 84 200 Euro ist es im Handel erhältlich. Sicher nicht gerade billig, aber Land Rover war in den ganzen 60 Jahren seiner Geschichte niemals für billige Fahrzeuge bekannt. Ein Auto eben, das immer seinen Preis kostet, ihn aber auch durchaus wert ist.

Forschen für die Zukunft des Automobils

Abgelegt unter: Autos, Technik — Andre at 12:19 pm on Montag, Mai 5, 2008

Die Autoindustrie kann es sich nicht erlauben, im Kaffeesatz zu lesen, welcher Antrieb zukünftig das Nonplusultra sein wird, oder sich auf den bisherigen Lorbeeren ausruhen. Um ganz vorne mit dabei zu sein, muss man schon selbst Kohlen schaufeln und den Zug in Fahrt bringen, statt später nur aufzuspringen und die aktuelle Entwicklung zu verpassen. Bei Mercedes-Benz hat man gleich mehrere Eisen im Feuer, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Denn, so Dieter Zetsche, die Zeit ist reif für emissionsfreie Antriebe. Ob nun über eine Brennstoffzelle oder vollelektrisch auf Touren gebracht, stehe allerdings noch in den Sternen.

Daher werde bei Daimler auf beiden Gebieten mit Hochdruck gearbeitet. In punkto Lithiumionen-Batterie sei man bereits ganz vorne mit dabei. Und auch bei der Brennstoffzelle habe die Entwicklung einen Status erreicht, an dem man die Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen könne. Einzig an der Infrastruktur für die Betankung mit Wassersoff hapere es noch. Mitte des nächsten Jahrzehnts hofft Zetsche, dass alles soweit gediehen ist, dass Antriebe auf Brennstoffzellenbasis auch in großer Stückzahl auf den Markt gebracht werden können.

Einen Vorteil habe es, dass man bei Mercedes-Benz in beiden Bereichen forsche. Das Endprodukt, das eigentliche Auto, sei bei beiden Varianten identisch, angefangen bei der Batterie bis hin zur Versorgung der Nebenaggregate. Lediglich der Komfort für den Kunden unterscheide sich. Mit einer Tankfüllung Wasserstoff könne eine Reichweite von rund 400 Kilometern erreicht werden, wobei das Tanken nur rund zwei Minuten in Anspruch nehme. Das Elektroauto schaffe nur 100 bis 150 Kilometer, ehe die nächste Steckdose angesteuert werden müsse. Und dann dauere es bis zu sieben Stunden, ehe die Akkus wieder voll seien. Beim Blick auf die Kosten für die beiden Systeme ist der Mercedes Benz Chef recht zuversichtlich: „Durch intensive Forschung haben wir es geschafft, auf die Größenordnung heutiger Kosten zu kommen.“

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