KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

9ff GT9: ein 410 km/h schneller Porsche

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Jochen at 2:48 am on Dienstag, Mai 13, 2008

Wie jeder weiß, ist ein Porsche ein Fahrzeug, mit dem durchaus ein wenig schneller fahren kann. Allerdings gibt es einige Autofans, die mit der Leistung ihrer Autos nicht zufrieden sind und deshalb die Entscheidung treffen, eine Leistungssteigerung vornehmen zu lassen. Möchte man die Leistung seines Porsches steigern lassen, wendet man sich am besten an 9ff. Das erst 1991 gegründete Unternehmen ist in Dortmund ansässig und hat sich auf die Modifikation von Porsche Automobilen spezialisiert.

Über entsprechende Kompetenz verfügt das Unternehmen auf jeden Fall, wie einem aktuellen Bericht der Autobild zu entnehmen ist. 9ff Geschäftsführer Jan Fatthauer hat einen Porsche GT3 grundlegend überarbeitet und ein Fahrzeug geschaffen, das er als GT9 bezeichnet. Mit dem GT9 hat Fatthauer bereits im April einen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt, wie jetzt in der Autobild zu lesen ist.

Nach monatelangen Vorbereitungen hat sich Fatthauer auf die Rennstrecke getraut und seinen leistungsgesteigerten Porsche auf 410 km/h beschleunigt. Hiermit hat er einen neuen Rekord aufgestellt – allerdings wird nicht genauer darauf eingegangen, welche Art von Rekord aufgestellt wurde. Handelt es sich hierbei um einen Rekord für Porsche Automobile? Genauere Informationen konnte ich bisher noch nicht recherchieren. Fest steht allerdings, dass 410 km/h kein Pappenstil sind. Es bedarf einiges an Vorbereitungen, um solch einen Rekord aufzustellen.

Erstaunlich ist vor allem, dass das Fahrzeug im Innenraum nur geringfügig modifiziert wurde und gar nicht wie ein klassischer Rennwagen aussieht. Stattdessen ist der GT9 vergleichsweise komfortabel ausgestattet. Im Übrigen hat es sich Fatthauer auch nicht nehmen lassen, in gewöhnlicher Straßenbekleidung und ohne Helm zu fahren. Er begründet diese Vorgehensweise damit, dass sein Unternehmen sehr viel Pech hatte, wenn Rekordversuche zu professionell angegangen wurden. Weil man hingegen bei den Testversuchen so erfolgreich war, hatte er sich bewusst gegen das Tragen von Schutzkleidung oder eines Helms entschieden.

BMW ist der große Gewinner beim “International Engine of the Year Award”

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Christel at 5:07 pm on Freitag, Mai 9, 2008

Gleich sechs Auszeichnungen haben die Bayerischen Motorenwerke beim diesjährigen “International Engine of the Year Award” für sich verzeichnen können. Fünf der Auszeichnungen erhielt BMW für Motoren. Dadurch stellten sie erneut ihre führende Position als weltweit bester Hersteller von Motoren vor der ganzen Öffentlichkeit dar.

Das zweite Mal unmittelbar hintereinander gewann der 3,0 Liter Reihen-6-Zylinder mit Twin Turbo und High Precision Injection die Wertung in der Gesamtheit bei dem in der ganzen Welt bedeutendsten Wettbewerb für Motoren. Den Gesamtsieg beim “International Engine of the Year Award” zwei Mal in Folge zu holen, war bis dahin nur einem einzigen Motor gelungen, dem 5,0 Liter großen V10-Hochdrehzahlmotor, der in den Modellen BMW M5, BMW M5 Touring, BMW M6 Coupé und BMW M6 Cabrio zu finden ist. BMW zeigt also immer wieder, wie gut es in Bezug auf seine gebauten Motoren ist und hat nun vier Jahre hintereinander den Gesamtsieg mit Nachhause nehmen können. Das ist etwas, worauf die Bayerischen Motorenwerke sehr stolz sein können, denn zeigen sie damit doch aller Welt beim “International Engine of the Year Award”, dass sie nicht nur wettbewerbsfähig, sondern ganz und gar führend sind in dem Bereich der Motoren.

Übrigens wurde dieses Jahr zum ersten Mal in der Geschichte des “International Engine of the Year Award” der Preis für den besten neuen Motor, den “Best New Engine of the Year”, an einen Dieselmotor vergeben. Der Diesel mit den vier Zylindern, mit 150 kW / 204 PS und mit dem Variable Twin Turbo bekam die Auszeichnung aufgrund der ganz besonderen Zusammenkunft von Leistung und Effizienz in einem Motor. Eingebaut ist er in den BMW 123d und ist der erste Dieselantrieb aus Vollaluminium, und bringt eine Leistung von mehr als 100 PS je Liter Hubraum. Der geringe Verbrauch von 5,32 l auf 100 km spricht für sich, außerdem der für die Stärke des Fahrzeugs relativ geringe Ausstoß von CO², der mit 138 g pro gefahrenen Kilometer zu Buche schlägt.

Der “International Engine of the Year Award” ist der weltweit wichtigste Wettbewerb dieser Art und wird seit 1999 verliehen. Ein 65köpfiges Team aus Experten aus 32 Ländern der ganzen Welt vergeben hierbei in 11 verschiedenen Kategorien die Preise sowie für einen Gesamtsieger. Die Hälfte der Preise konnte in diesem Jahr die BMW Group für sich verbuchen. Und zeigt damit ihre Vorherrschaft auf dem Bereich des Motorenbaus und der Motorenentwicklung. Wir freuen uns auf weitere positive Nachrichten von den Bayerischen Motorenwerken, nach all den negativen Schlagzeilen der letzten Monate!

Automarken faszinieren Entscheider am Meisten

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Thorsten at 2:28 pm on Freitag, Mai 9, 2008

Eine aktuelle Studie hat die Emotionen untersucht, die Marken bei Entscheidern auslösen. Ergebnis: Autos und Computer sind die bevorzugten Themen der einflussreichsten Menschen in Deutschland.

In 400 persönlichen Befragungen wurden Führungskräfte und Enscheider befragt. Sie sollten beantworten, welche Marken, Unternehmen, Werte und Personen bei ihnen die größten Emotionen auslösten. Auf Platz 1 landete Porsche, gefolgt von Google, Ferrari, Microsoft, Greenpeace, Lamborghini, Audi, BMW, Jaguar und Rolls-Royce.

Top-Aufsteiger ist dabei Greenpeace. Nokia, Airbus, Unicef, Siemens und O2 haben deutlich verloren.

VW-Werbung mit Hape Kerkeling ist Deutschlands kreativste Werbekampagne

Abgelegt unter: Unterhaltsames, Ausgezeichnet — Thorsten at 5:45 pm on Dienstag, April 29, 2008

Der Horst-Schlämmer-Blog für VW mit Harpe Kerkeling in der Hauptrolle hat schon 13 Kreativpreise gewonnen und ist damit erfolgreichste deutsche Kampagne aller Zeiten. Millionen deutscher Internetnutzer klickten und amüsierten sich mit den fiktiven Abenteuern Horst Schlämmers alias Hape Kerkeling auf der mittlerweile abgeschalteten Internetseite schlaemmerblog.tv des ebenfalls nicht echten stellvertretenen Chefredakteurs des Grevenbroicher Tageblatts. Unter dem Motto „Schlämmer hat Golf“ konnte man in 20 Kurzfilmen den Weg des Komikers zum Führerschein verfolgen. Immer mit dabei war ein VW Golf.

Die Verbraucher haben sich köstlich amüsiert – und können dies immer noch auf Youtube.de unter dem Schlagwort Hape Kerkeling oder Horst Schlämmer tun. Die VW Autohäuser sehen die Aktion differenzierter. Wie in Werben & Verkaufen (w&v), dem Fachblatt für die Kommunikationsbranche nachzulesen ist, reichen die Meinungen der Autohändler von „An der Grenze des guten Geschmacks“ oder „Es passt nicht wirklich zum VW-Image“ bis hin zu „Schön subversiv, mit hohem Aufmerksamkeitswert“ und „Jungen Menschen VW näherbringen“. Mit rund sieben Millionen Downloads war der heute stillgelegte schlaemmerblog.tv somit eine der erfolgreichsten viralen Kampagnen im Web 2.0.

Nach dem Grand Prix und Gold beim Eurobest, zwei Cannes-Löwen, Silber beim Deutschen Mediapreis und Gold beim Deutschen Dialogmarketing-Preis erkämpfte sich die Kampagne zuletzt 13 Nägel beim diesjährigen ADC. Der Art Directors Club vergibt die vielleicht exklusivsten Preise. Hier darf nämlich nur Mitglied werden, wer von einem anderen Mitglied als besonders kreativer Werber gesehen wird. Die Preisverleihung findet seit einiger Zeit immer in Berlin statt.

Die besten Autos für Schwule

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Andre at 5:39 pm on Dienstag, April 29, 2008

Für Automobile gibt es viele Rankings. Fachmagazine und Clubs küren sichere, günstige oder sparsame Autos. Ramon Johnson sortiert die Fahrzeuge seit vier Jahren nach ganz anderen Kriterien. Er sagt, welches die „Top Cars für Schwule“ sind. Im Original heißt sein Beitrag auf about.com „Top Cars for Gay Men“ und findet in den USA viel Beachtung. Schwule sind längst keine Randgruppe mehr. Sie sind finanzstark und damit eine der wichtigsten Zielgruppen für die Industrie. Entsprechend ernst nehmen die Hersteller die Liste.

Ramon Johnson verlässt sich bei der Zusammenstellung vor allem auf seine Intuition und sagt von sich selbst, er liebe den Geist von Automobilen. Er ist sicher, dass schon der Stil eines Fahrzeugs viel über den Halter und dessen Charakter verrät. Dass ein Auto schwul sei oder jemanden schwul mache, bezweifelt er allerdings. Für jedes Fahrzeug, dem er eine Empfehlung ausspricht, liefert er auch gleich eine kurze Begründung, warum gerade dieses Modell für den schwulen Geschäftsmann oder den „Öko-Schwulen“ am besten geeignet ist bzw. zu ihm passt.

  • Best Car for the Gay Professional: In dieser Wertung für den schwulen Geschäftsmann musste der Porsche Cayman den vorderen Platz räumen. Ihn nimmt jetzt der Cadillac CTS ein, der durch sein elegantes Styling und seine Technik überzeugt.
  • Best Car for the Milli-Gay: Als Milli-Gay werden Schwule bezeichnet, die viel Geld haben, eine Millionen-Villa besitzen und zur High-Society gehören. Bei ihnen kann laut Ramon Johnson aktuell besonders der Audi R8 für rund 112.000 Dollar punkten: „Wer in diesem Wagen am Steuer sitzt, dem gehört die Welt wirklich.“
  • Best Car for the New Gay Family: Schwule, die von einer Familie träumen, sind laut Ramon Johnson sehr gut mit einem Range Rover Supercharged bedient, ganz nach dem Motto: „Mein Kind schafft das schon und hat zwei Väter.“
  • Best Green Queen: Homosexuelle, die Wert auf Umweltverträglichkeit legen und den Planeten schonen wollen statt mit dem Wagen zu posen, entscheiden sich für den Smart Fortwo Coupé.
  • Best Twinkmobile: In dieser Kategorie fiel die Entscheidung auf den Saturn Astra XR (Äquivalent zum Opel). Er steht für Treue, Stolz und Kraft und erinnert an junge Schwule, die zu ihrer Sexualität stehen.
  • Best Topless Go-Go Getter: 260 PS hat der Pontiac Solstice GXP und ist für den Macher der Liste wie ein energiegeladener Mann ohne T-Shirt – unwiderstehlich sexy.
  • Best Cruiser for the Trendy Gay Man: Der Honda Accord Coupé überzeugte durch sein Äußeres. „Ein Auto zum Verlieben“, sagt Johnson, das jeden Schwulen noch sexier macht.
  • Best Retro Flagship: Der Wagen 2008 für den Retro-Schwulen ist der Dodge Challenger SRT8. Er symbolisiert Nostalgie in seiner modernsten Form.
  • Top Gadget God: Wer trendy sein will und bereits ein Macbook Air und ein iPhone sein eigen nennt, kommt um den Volvo S80 nicht herum. Johnson nennt ihn „schwedisches Spielzeug“, das über alle nur erdenklichen Extras verfügt.

Die ADAC Pannenstatistik 2007

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet, Statistik — Andre at 1:31 pm on Donnerstag, April 17, 2008

1978 präsentierte der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) zum ersten Mal seine Pannenstatistik. Seither sind 30 Jahre ins Land gezogen und wurden alljährlich Millionen von Daten ausgewertet, für einige Hersteller mit gutem, für andere mit einem eher durchwachsenen Ergebnis. Entscheidend dabei ist, aus Fehlern zu lernen. Und genau das haben die deutschen Autobauer geschafft. Sie beweisen im Jubiläumsjahr der Pannenstatistik einmal mehr, dass sie in der Lage sind, zuverlässige Autos zu bauen. Sechs der acht Klassensieger kommen aus Deutschland.

Um Toyota zu schlagen müssen sich die Deutschen allerdings noch mehr ins Zeug legen. Die japanische Marke hat bereits 34 Mal das pannensicherste Auto stellen können. Mercedes hat sich schon herangearbeitet und kommt auf 32 Titel, Audi hat 20. Es folgen Mazda und Mitsubishi mit jeweils elf. Bei Opel, Fiat und Renault sieht es dagegen eher mau aus. Sie rangieren ganz unten und hatten bisher insgesamt 69 Fahrzeuge mit den meisten Pannen im Ranking.

Auskunft gibt die Statistik des ADAC auch über die Ursachen, warum ein Auto streikt und (fast) nichts mehr geht. Unangefochten an der Spitze liegen dabei die Batterie und die Elektrik. In vier von zehn Fällen waren sie Auslöser für die Panne. Die Zündanlage kommt auf einen Anteil von 12,7 Prozent. Motordefekte sorgten bei 7,8 Prozent der Autos für ein jähes Ende der Fahrt. Grundlage für diese Daten sind 2,55 Millionen der 3,81 Millionen Pannen, bei denen der ADAC und seine Partner aktiv wurden. Um überhaupt in das Ranking aufgenommen zu werden, muss das Modell ein bis sechs Jahre alt sein, mindestens 10.000 Mal pro Jahr neu zugelassen werden und darf drei Jahre lang nicht verändert werden.

Die Sieger 2007:

  • Kleine Klasse: Mitsubishi Colt, Mini, Audi A2.
  • Untere Mittelklasse: BMW 1er, Mercedes B-Klasse, Audi A3.
  • Mittelklasse: Audi A4, Mercedes C-Klasse, VW Passat.
  • Obere Mittelklasse: Audi A6, Mercedes E-Klasse, BMW 5er.
  • Sportwagen/Cabrios: Mercedes SLK, BMW 3er Cabrio, BMW 5er.
  • Geländewagen: BMW X3, VW Touareg, Mercedes ML.
  • Kleine Vans: Mitsubishi Space Star, Citroën Picasso, Mazda 5.
  • Große Vans: VW Sharan, VW T4/T5, Ford Galaxy.

Ressourceneffizienz im Automobilbau

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet, Umwelt — Jochen at 1:46 pm on Mittwoch, März 26, 2008

Der Automobilhersteller BMW hat das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und die Queen’s University (Belfast, Nordirland) mit einer Studie beauftragt. Im Rahmen der Studie sollte ermittelt werden, wie schonend bzw. effizient einzelne Automobilhersteller mit den Ressourcen Kapital, Wasser, Abfall und Emissionen umgehen. Die ermittelte Ressourceneffizienz der Automobilhersteller wird durch den so genannten „Sustainable Value“ ausgedrückt.

Die Idee, eine Ressourceneffizienz zu ermitteln, ist sicherlich ein guter Ansatz. Besonders Politiker und Branchenkritiker haben bisher fast ausschließlich auf die Emissionswerte einzelner Fahrzeuge geachtet – doch darauf, in welchem Maß Ressourcen bei deren Produktion verbraucht werden, haben vermutlich nur die wenigsten geachtet. Gerade wenn es um die Besteuerung von Fahrzeugen geht, wäre es eventuell gar nicht so verkehrt, nicht nur auf die Emissionswerte zu achten. Stattdessen könnte auch berücksichtigt werden, wie viel Energie benötigt wurde und welche Abfälle angefallen sind, um ein Fahrzeug herstellen zu können.

Die Ergebnisse der Studie wurden heute veröffentlicht. An die Spitze der ressourceneffinzientesten Automobilhersteller hat sich Toyota gesetzt. Das japanische Unternehmen soll im Hinblick auf seinen Ressourceneinsatz mit Abstand am effizientesten arbeiten. Auf Platz zwei folgt der Auftraggeber der Studie, BMW. Andere deutsche Automobilhersteller, wie zum Beispiel Mercedes oder Volkswagen haben ebenfalls überdurchschnittlich gut abgeschnitten.

Zu den eindeutigen Verlierern zählen die amerikanischen Automobilhersteller. Die Unternehmen Ford und GM belegen die letzten Plätze. Daran wird ersichtlich, dass die meisten US-Fahrzeuge nicht nur sprithungrig sind, sondern auch bei der Herstellung die Umwelt stark belasten – wobei sich diese Aussage selbstverständlich nur auf den Ressourceneinsatz bezieht. Denn in wie fern mit den Abfallstoffen umgegangen wird, die bei der Produktion anfallen, wurde in der Studie nicht berücksichtigt – dies könnte einigen asiatischen Herstellern, die sonst verhältnismäßig gute Plätze belegt haben, im Ranking zurückwerfen.

Auto der Vernunft

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Andre at 1:08 pm on Montag, März 17, 2008

Im großen Reigen der Preise und Auszeichnungen für Kraftfahrzeuge, Ideen rund um den Antrieb und Innovationen beim Autobau ist jetzt der Titel „Auto der Vernunft“ vergeben worden. Ausgelobt wird der Preis von den Zeitschriften „Guter Rat“ und „SUPERillu“. Das Wort hatten die Leser. In drei Kategorien mussten sie einen Sieger bestimmen. Hinzu kam der Sonderpreis „Innovation der Vernunft“, bei dem die Redakteure ihre Stimmen in die Waagschale legten. Überzeugen konnten in diesem Jahr der Mazda2 (Kompaktklasse), der Audi A4 (Limousinen) und der VW Golf Variant (Kombis und Vans). Der Innovationspreis ging an das Motorenkonzept Diesotto von Mercedes-Benz.

Diesotto steht für eine Kombination aus Diesel- und Ottomotor, bei dem die Vorzüge beider Formen vereint werden. Auf der einen Seite der geringere Verbrauch beim Diesel, auf der anderen die niedrigere Schadstoffbelastung des Benziners. Je nach Fahrweise und Situation erfolgt eine Selbstzündung – bei niedrigen und mittleren Drehzahlen – oder kommt eine Zündkerze zum Einsatz – bei Volllast und beim Start. Die Verbrennung gilt als sehr effizient, erfolgt ohne Rußpartikel und weist hervorragende CO2-Werte auf. Wolfgang Tiefensee, der als Bundesverkehrsminister den Preis überreichte, ist davon überzeugt, dass die deutschen Autobauer in der Lage sind, die Führung bei der Entwicklung neuer Antriebssysteme zu erlangen.

Bei den „Autos der Vernunft“ sprachen verschiedene Aspekte für die Gewinner. Beim Mazda2 waren es der Gewichtsverlust im Vergleich zum Vorgänger um 100 Kilo und das Sicherheitssystem. Raumangebot und der niedrige Verbrauch brachten dem Audi A4 den Titel ein, bei dem zudem sehr viel Wert auf die Sicherheit gelegt wurde. Als praktisch, sparsam und modern werteten die Leser der beiden Zeitschriften den VW Golf Variant. Ihn sah man als vollwertiges Familienauto, das nur 4,5 Liter Diesel verbraucht.

Handicap-Auto des Jahres 2008 ist der Mazda 5

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Andre at 1:56 am on Samstag, März 15, 2008

Die Idee, ein Auto nicht von außen nach innen, sondern genau andersherum zu planen, hat sich bei Mazda bezahlt gemacht. Das Platzangebot sowie das Verstau- und Sitzkonzept namens Karakuri haben dem Kompakt-Van Mazda 5 den Titel „Handicap-Auto des Jahres 2008“ eingebracht. Vorher lautete der Titel „Behindertenmobil“. Vergeben wird die Auszeichnung von einer Jury, in der Sachverständige, Umrüstfirmen und Journalisten darüber befinden, wie behindertengerecht ein Fahrzeug ist und welche Optionen für einen Umbau vorhanden sind.

In dem Punkt haben vor allem die Schiebetüren des Mazda 5 überzeugt. Waren sie im Vorgängermodell noch von Hand zu öffnen und zu schließen, gibt es diese Funktionen nun auch elektrisch. Dank der großen und hohen Türen wird der Einstieg erheblich leichter, was vor allem ältere und gehandicapte Menschen zu schätzen wissen. Doch auch Eltern mit Kleinkindern profitieren von der Steuerung, die über das Armaturenbrett aktiviert wird. Vier Sekunden dauert es, bis die Türen offen sind. Ist ein Hindernis im Weg, stoppt der Mechanismus sofort.

Innen lässt sich der Mazda 5 sehr flexibel gestalten. Ob Karakuri mit einem Arrangement von 2-3-2 Sitzen, das für Kommunikation und Komfort sorgt, oder ganz nach Bedarf mit größerer Ladefläche kann sehr flexibel agiert werden. Die Sitze lassen sich sehr leicht verschieben. Damit ist ein Volumen von bis zu 1678 Litern möglich. Für de Antrieb sorgen Motoren, die bei der Jury nachhaltig Eindruck hinterlassen haben. Mazda hat bei der Entwicklung auf einen geringeren Verbrauch und weniger Abgasemissionen geachtet. Als günstig und praktisch bezeichneten die Experte vor allem den 2,0-Liter-MZR-Benziner mit 146 PS.

Auto 1 von Europa: Der Audi A4

Abgelegt unter: Autos, Ausgezeichnet — Andre at 12:39 pm on Freitag, März 7, 2008

Der Titel klingt vielleicht nicht hübsch, macht sich aber gut im „Lebenslauf“: Auto 1 von Europa. In diesem Jahr darf sich der Audi A4 mit dieser Auszeichnung schmücken, die von über 40 Millionen Lesern der Auto-Bild-Gruppe, Fachjournalisten, Rennfahrern und Technikern vergeben wurde. Es handelt sich um Europas größte Leser- und Expertenwahl, bei der sic die Neuerscheinungen der Jury stellen müssen. Vergeben wurde der Preis zum 17. Mal. Und wie es sich gehört, wurde er im passenden Rahmen, einer Gala während des Genfer Auto Salons, überreicht.

Autointeressierte aus 26 Ländern nahmen an der Wahl teil. Sie kürten zum einen ihre Landessieger und zum anderen benannten sie ihre Favoriten in insgesamt sechs Fahrzeugklassen. Die Top-Drei-Platzierten einer jeden Kategorie kamen eine Runde weiter und mussten sich in Rom vor den Experten beweisen. Das Urteil fällten neun Rennfahrer, acht Autotechniker und 26 Chefredakteure. Sie bestimmten die Klassensieger und daraus das „Auto 1 von Europa“. Die Wahl fiel auf den Audi A4. Beim „Auto 1 Innovation Award“, der zum elften Mal ausgelobt war, hatte BMW in diesem Jahr die Nase vorn. Mit seinem EfficientDynamics System, das die Umwelt schont und Sprit spart, sicherten sich die Bayern die Trophäe.

Auch wenn sie nicht den Titel geholt haben. Stolz auf ihre Platzierung können auch die jeweils ersten Drei in den Kategorien sein, immerhin haben Millionen von Autofreunden sie auf das Podest gehievt. In der Klein- und Kompaktfahrzeug-Klasse lag der Fiat 500 vor dem Ford Focus und dem Toyota Auris. Die Limousinen führt der Gesamtsieger Audi A4 vor der Mercedes C-Klasse und dem Ford Mondeo an. In der Kategorie Off-Roader und SUV gewann der VW Tiguan, gefolgt vom Mazda CX-7 und dem Nissan Qashqai. Der Volvo V70 holte sich Platz eins bei den Kombis und Vans. Auf den Rängen liegen der Golf Variant und der Citroën Picasso. Die Gruppe der Sportwagen und Coupés wird vom BMW M 3 Coupé angeführt, vor dem Porsche GT2 und dem Audi R8. Bei den Cabrios und Roadstern siegte der Mercedes SLR Roadster. Auf die Plätze zwei und drei kamen der Audi TT Roadster und der Aston Martin V8 Roadster.

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