KFZ-Blog :- Automobiles ungebremst

Von Autos und anderen Mobilen

Deutsche Alleen – ein Genuss für Autowanderer und Fahrradfahrer

Abgelegt unter: Allgemeines, Umwelt — Thorsten at 3:45 pm on Mittwoch, Mai 7, 2008

Über 23.000 Kilometer Alleen gibt es in Deutschland. Baum für Baum und Kilometer für Kilometer eine Einladung für Autowanderer und Fahrradfahrer unsere gute alte Heimat ganz neu zu entdecken.

Deutsche Alleen sind einmalig als Kulturlandschaft, Lebensraum, Luftfilter – und als Reiseziel für Autowanderer. Schon der Schriftsteller Theodor Fontane beschrieb in seinem Werk „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ das Wohlgefühl, durch schattige Alleen zu wandeln. Kein Wunder, denn deutsche Alleen sind eine Wohltat fürs Auge, ein wertvoller Lebensraum für zahllose Tiere und ein schöner Anblick. Alleen ziehen sich wie grüne Adern durch die Kulturlandschaft Deutschlands. Etwa 12 Prozent oder 23.200 Kilometer mit Alleen oder einseitigem Baumbestand. 18.000 Kilometer davon befinden sich in den neuen Bundesländern – also der ehemaligen DDR. Darunter sind Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die Spitzenreiter.

Verbindendes Element der deutschen Allen ist die Deutsche Allenstraße. Sie bietet einen Mehrwert für Landschaft und Tourismus. Sie verbindet Alleenschutz und touristische Entwicklung auf eindrucksvolle Weise. Abseits der Hauptverkehrsströme führt sie auf mehr als 2.900 Kilometern quer durch Deutschland – von Rügen bis zum Bodensee. Ein grünes Band zwischen den alten und den neuen Bundesländern. Gerade im Osten Deutschlands führt die Reise durch urwüchsige Landschaften, in denen man die Schönheit der Natur besonders eindrucksvoll erleben kann. Die Deutsche Allenstraße verknüpft touristisch sehenswerte Kulturdenkmäler und ist selbst ein absolut lohnenswertes Reiseziel.

Wertvolle Vielfalt am Wegesrand

Alleen sind von Menschenhand geschaffen. Und doch bieten sie heute eine wertvolle Vielfalt, die es zu erhalten gilt. Das liegt daran, dass die Alleen, wie wir sie jetzt kennen, im Laufe vieler Jahrhunderte entstanden sind. Je nach Zeitalter wurden bestimmte Bäume angepflanzt. In einzelnen alten Alleen konnten mehr als 70 Baum-, sowie 140 Insekten- und Vogelarten nachgewiesen werden, wie beispielsweise Blutbuche, Rotbuche, Hainbuche, Flatterulme, Maulbeere, Robinie, Schwarzpappel, Silberpappel, Speierling, Kiefer, Lärche, Schwarznuss und Walnuss. Die Alleebäume produzieren Sauerstoff und binden Staub. Neu- und Nachpflanzungen stehen auch unter der Prämisse der langjährigen Haltbarkeit, wenn beispielsweise Bäume gepflanzt werden, die sich auch auf lange Sicht am Pflanzort wohlfühlen werden. Warum also in die Ferne schweifen: Einfach ins Auto gesetzt oder auf den Fahrradsattel geschwungen – und die gute alte Heimat ganz neu entdecken.

Taxi mit Kindersitz besser vorbestellen

Abgelegt unter: Allgemeines — Thorsten at 12:29 am on Mittwoch, April 30, 2008

Viele Familien mit kleinen Kindern planen eine Bahn- oder Flugreise, um an ihr Urlaubsziel zu gelangen. Wer den Bahnhof oder Flughafen nicht mit dem eigenen Auto ansteuern möchte, um sein Fahrzeug beispielsweise nicht auf einem öffentlichen Parkplatz stehen lassen zu müssen, kann öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi nehmen. Ein Taxi mit Kindersitz sollte allerdings besser vorbestellt werden.

Sich von einem Taxi abholen zu lassen, ist äußerst bequem und lässt den Urlaub schon früher beginnen. Bei jedem Taxiruf kann man anrufen und für den nächsten Tag ein Taxi vorbestellen. Auch wenn viele Taxen mittlerweile in den Rücksitz integrierte oder schnell montierbare Kindersitze haben, ist es besser einen Tag vorher anzurufen. Bei diesem Anruf muss man unbedingt aktiv auf den Autokindersitz-Wunsch hinweisen.

Wer dies tut, wird prompt nach dem Alter des Kindes gefragt: Taxifahrer sind nämlich nur verpflichtet einen Autositz für Kinder über drei Jahren bereitzuhalten. Von der Taxizentrale wird deshalb direkt nachgefragt, ob man auch bereit ist, sein Kind, das jünger als drei Jahre ist, auf den Schoss zu nehmen und dort mit anzuschnallen. Wer dies nicht möchte, muss den öffentlichen Nahverkehr umsteigen oder sich von jemanden mit dem Auto bringen lassen.

Bald keine Oldtimer mehr in Amsterdam?

Abgelegt unter: Allgemeines, Verkehr, Umwelt — Andre at 5:57 pm on Mittwoch, Februar 27, 2008

Umweltzonen sorgen nicht nur in Deutschland für Diskussionen. Jetzt hat das Thema auch die Niederlande, konkret Amsterdam erreicht. „Vorrang für eine gesunde Stadt“ nennt sich das Programm, das vor allem von der Arbeiterpartei PvdA und den Grünen vorangetrieben wird. Sie wollen ab Ende 2009 alle Fahrzeuge aus der Stadt – zumindest einem großen Teil Amsterdams – verbannen, die vor 1992 vom Band gelaufen sind. Ähnlich strikt soll die Vergabe von Parkplätzen organisiert werden – umweltfreundlich vor alt und stinkig.

Betroffen von der geplanten Maßnahme sind alle Fahrzeuge, angefangen beim Auto über Lieferwagen bis hin zu Kleinbussen Für Lastwagen und Diesel-Pkw soll der Rußfilter Pflicht werden. Kritik an der rot-grünen Stadtregierung in Hollands Hauptstadt hagelt es von allen Seiten. Vor allem jene, die liebevoll ihre Oldtimer pflegen und sie teilweise auch vermieten, sind empört. Sie sollen 500 Euro erhalten, wenn sie sich ein neues Auto kaufen und das alte abgeben. Also nur einen Tropfen auf den heißen Stein bedenkt man die Preise für gut erhaltene Old- und Youngtimer. Mit einem echten Anreiz hat das wenig zu tun. Unverständlich ist auch die Einteilung der Umweltzone, durch die sich die Luftqualität der Stadt verbessern soll. Betroffen sind alle Stadtteile innerhalb des städtischen Autobahnrings mit Ausnahme des Stadtteils Noord. Hier wohnen hauptsächlich Immigranten und Arbeitslose.

Ob sich die Idee durchsetzen lässt, wird angezweifelt. Denn noch ist nicht einmal sicher, dass die Stadtregierung derlei Maßnahmen, die Umweltzone und die an ein umweltfreundliches Auto gebundene Parkbewilligung, erlassen darf. Die Liberalen der Stadt sehen es beispielsweise als Einmischung in die Privatsphäre. Andere bezweifeln, dass sich bedingt durch die Westwinde überhaupt etwas an der Qualität der Luft ändern kann. Und die Linkspopulisten von der SP haben ganz andere Ziele: „Asoziale“ Geländewagen raus aus der Stadt, lautet ihre Forderung.

Ein museumsreifes Notizblatt aus dem Terminkalender macht Bahnkunden froh

Abgelegt unter: Allgemeines, Verkehr — Andre at 1:34 pm on Dienstag, Januar 15, 2008

Sind es Schmierzettel, die von nun an Geschichte schreiben und für Furore sorgen? Während der Fußball-WM schaffte es ein kleiner Spickzettel, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Jetzt ist es ein DinA4 großes Blatt Papier mit einer einfachen Zeitleiste, wenigen Notizen und einigen Signaturen, das als geschichtsträchtig gilt und sogar ins Museum wandern soll. Eben jene Skizze, mit der Gewerkschaften, Bahn und Politik den Schlussstrich unter einen – sagen wir, wie es ist – nervigen Streik gesetzt haben, der vor allem die Kunden geärgert hat.

Als „signifikantes Dokument“ bezeichnet Hans Walter Hütter als Leiter des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik das Blatt Papier aus dem Terminkalender von Bundesverkehrsminister Walter Seehofer. Es enthält die wichtigsten Punkte zur Beendigung des Tarifkonflikts und wurde von allen beteiligten Parteien unterzeichnet. Dass er ein kleines „Kunstwerk“ oder vielmehr ein wegweisendes Dokument besitzt, weiß auch der Minister. Er selbst brachte zur Sprache, dass der sechsfach gelochte Zettel ins Museum gehöre. Denn dort warten schon andere Objekte zum Streik der Lokführer darauf, der Öffentlichkeit präsentiert zu werden.

Besondere Beachtung könnte dem kleinen Fehler zukommen, der auf dem Blatt zu finden ist. In der Eile oder weil nach stundenlangen Verhandlungen die Müdigkeit die Konzentration schwächte hat man anstelle des 1. Juli 2007 den 1. Juli 2008 notiert. Dabei geht es um den Termin, zu dem rückwirkend eine Einmalzahlung von 800 Euro vereinbart wurde. Die meisten Bahnkunden wird dieser Beleg allerdings kaum interessieren. Sie sind schon froh, dass sie wieder ohne größere Ausfälle wieder von A nach B kommen.

14 Polizisten auf beengter Dienstfahrt

Abgelegt unter: Allgemeines — Andre at 2:33 pm on Donnerstag, November 15, 2007

Bei „Wetten, dass …?“ haben Jugendliche schon einmal versucht, möglichst viele Personen in ein Auto zu zwängen. Hin und wieder gibt es solche Aktionen noch bei Festivals oder Stadtfesten als Weltrekordversuch. Dass sich aber auch die Polizei darin übt, Einsatzfahrzeuge optimal zu besetzen, das ist neu – und wird es wohl auch nicht noch einmal geben. 14 Polizisten aus London quetschten sich in ein für acht Personen ausgelegtes Auto.

Der Grund für diese ungewöhnliche Maßnahme: Ein Lagerhaus auf dem Olympiagelände stand in Flammen und es war Eile geboten. Deshalb sahen die Beamten über die Vorschriften hinweg und fuhren ein wenig beengt, dafür mit Vollgas zum Einsatzort. „Wir mussten schnell reagieren“, lautet der knappe Kommentar von Scotland Yard.

Ganz ohne Folgen wird die Dienstfahrt nicht bleiben. Die Polizisten werden sich dazu äußern müssen und im schlimmsten Fall tief in Tasche greifen. Dem Fahrer droht eine Strafe von bis zu 5000 Britischen Pfund. Und da sich sechs der Fahrgäste nicht anschnallen konnten, kommt auf sie eine Geldstrafe von bis zu 500 Pfund zu. Da sieht man: Auch bei der Polizei zählt nicht alleine der gute Wille.

Autoaid oder wie finde ich eine gute Autowerkstatt?

Abgelegt unter: Allgemeines — Gerald at 2:14 am on Samstag, November 3, 2007

Autoaid - Autowerkstatt 2.0 Das Auto ist in unserer Gesellschaft für viele zu einem unverzichtbaren Verkehrsmittel geworden: Auf dem Weg zu Arbeit, für den Transport von Einkäufen oder für die Reise. Damit das Auto ein zuverlässiger Begleiter bleibt, muss es regelmäßig in die Werkstatt, leider häufig auch unplanmäßig. Doch welcher Werkstatt kann man sein Auto problemlos anvertrauen?

Zunächst sollte man ein paar Grundregeln beachten, um unnötigen Ärger zu vermeiden: Bestehen Sie bei der Abgabe des Wagens auf einen schriftlichen Auftrag, auf dem der Umfang der zu erbringenden Arbeiten genau festgelegt ist. So schließen Sie von vorne herein aus, Leistungen zu erhalten, die Sie nicht haben wollten. Vermeiden Sie also besser Aufträge wie „TÜV-fertig machen“. Zum guten Ton einer Werkstatt gehört es heute auch, dass der Meister das Auto bei der Abgabe mit ihnen besichtigt. Oftmals kann so schon abgeschätzt werden, welche Arbeiten anfallen. Hinterlassen Sie außerdem immer eine Telefonnummer um zusätzliche Arbeiten absprechen zu können.

Aber woher weiß ich, dass bei einer Werkstatt neben dem Service auch die Qualität der Arbeiten stimmt? Eine Entscheidungshilfe bei der Suche nach einer guten Werkstatt will seit kurzem autoaid.de bieten. Das Portal hat über 30.000 Betriebe gelistet. Zu den meisten Werkstätten gibt es umfangreiche Informationen zu Serviceleistungen, Markenspezialisierungen sowie Öffnungszeiten. Im Mittelpunkt des neuen Angebots steht aber die Bewertungsfunktion. Denn Jeder hat auf autoaid.de die Möglichkeit, Bewertungen und Erfahrungsberichte zu den Betrieben zu schreiben und somit anderen Interessierten wertvolle Tipps zu geben welche Werkstatt zuverlässig arbeitet oder sich mit einem bestimmten Modell gut auskennt.

Sicherlich kann man anhand einer Kundenbewertung keine fundierte Aussage über die Qualität der Arbeit einer Werkstatt machen. Mit steigender Anzahl der Bewertungen wird sich dies aber ändern. Bei entsprechender User-Beteiligung kann das für uns Autofahrer nur von Vorteil sein. Internet und Web 2.0 machen es möglich ;-)

Tuningsuche.de in neuem Design

Abgelegt unter: Allgemeines — Gerald at 1:01 pm on Donnerstag, Oktober 11, 2007

Pressemitteilung von Tuningsuche.de vom 9. Oktober 2007

Seit Oktober 2007 erstrahlt www.tuningsuche.de in neuem Glanz!

Mit neuem Layout und deutlich erweitertem Funktionsumfang präsentiert die aufstrebende Community rund um das Thema Tuning seinen Mitgliedern und solchen die es noch werden wollen, eine gelungene Harmonie aus Funktionalität und ansprechendem Design!

Tuningsuche.de bietet allen Tuningfans, Hobby- und Profitunern eine Plattform um sich und ihr Fahrzeug dem tuningbegeisterten Publikum zu präsentieren, zum Tuner des Monats gewählt zu werden, nette Leute zum Fachsimpeln zu treffen und ein eigenes Freundenetzwerk aufzubauen.

Das angesagte Tuningportal zieht bereits seit Juni 2007 täglich hunderte begeisterte Besucher an und bietet getreu dem Slogan – Wissen was geht. – eine Fülle an Möglichkeiten an, sich dank der neuen und permanent verbesserten Funktionen, ausführlich über die Trends der Auto- und Tuningszene, technische Entwicklungen und neuestes Zubehör zu informieren.

Brandneu ist unter anderem die regionale Suchfunktion, Tuningfans aus der Umgebung findet man auf Tuningsuche.de einfach über die Suche anhand der Postleitzahl. Ist jemand aus dem Freundeskreis noch nicht angemeldet, so kann man ihn bequem über eine entsprechende Funktion in die Community einladen.
Ein weiteres Novum ist die Vergabe von Mitgliedspunkten, bei der jedes Mitglied für Beiträge, Bildkommentare oder das Einladen von Bekannten und Freunden, Punkte sammelt und sich Mitglieder mit besonders aktiver Beteiligung auf der Startseite wieder finden können!

Besucher dürfen sich außerdem über aktuelle Berichte aus der Tuningszene, sowie Portraits einzelner Fahrzeuge freuen. Verabredungen zu Tuningtreffen und Meetings können innerhalb der Community über den integrierten Terminplaner vorgenommen werden, welcher ebenfalls über die aktuellen Messen und Events auf dem Laufenden hält.

Die umfangreiche Bildergalerie dokumentiert die Tuning Events mit aktuellen Bildern und Berichten, die von Besuchern und Mitgliedern bewertet werden können. Tuningsuche.de prämiert die beliebtesten Bilder anschließend mit einem Ehrenplatz auf der Startseite!

Tuningsuche.de – Wissen was geht. … und das alles völlig kostenlos!

Frau am Steuer – in Saudi Arabien undenkbar

Abgelegt unter: Allgemeines — Andre at 11:47 pm on Donnerstag, September 27, 2007

Emma-Leserinnen dürfte bei den folgenden Zeilen die Zornesröte ins Gesicht steigen, andere werden mit dem Kopf schütteln und einige wenige, wenn die Frau gerade nicht zusieht, zustimmend nicken. Was unter das Stichwort „andere Länder, andere Sitten“ fällt, ist in diesem Fall für aufgeklärte Europäer kaum nachvollziehbar. Frauen, die in Saudi-Arabien mit dem Auto fahren wollen, dürfen sich nicht hinters Steuer setzen, sondern benötigen einen Chauffeur. Nur in der Wüste ist es ihnen ausnahmsweise gestattet, selbst Vollgas zu geben. Denn einen Frauenführerschein gibt es in dem Land, wo das Öl fließt, nicht. Dabei besitzen 47 der Frauen in Saudi-Arabien ein Auto und gehört ihnen rund 40 Prozent des Privatvermögens.

Die Gründe dafür sind gesellschaftlicher Natur. Frauen, die mit dem Auto unterwegs sind, könnten eine Panne haben und müssten dann mit fremden, nicht mit ihnen verwandten Männern reden. Das wollen die Herren in Saudi Arabien nicht und gehen in Gedanken einen Schritt weiter. Frauen hätten mit dem Auto die Möglichkeit, sich mit Unbekannten zu verabreden. Das gefährde lange arrangierte Hochzeiten. Soweit die Meinung der Männer. Die Frauen wollen sich dieses Verbot nicht länger gefallen lassen und haben – gemeinsam mit einigen mutigen Männern – am Nationalfeiertag eine Petition mit 1100 Unterschriften für den Führerschein für Frauen überreicht.

Viel Glück dürften sie damit nicht haben. Schon 1990 haben es 50 Frauen versucht. Sie starteten die Motoren und fuhren trotz Verbot durch Saudi-Arabien Hauptstadt Riad. Eine Fatwa vom Mufti war die Folge. Seither wird streng kontrolliert. Für ein Mitglied der Beratenden Versammlung, das später erneut das Thema auf die Tagesordnung brachte, endete der Vorstoß mit Todesdrohungen. Dabei ist es vollkommen egal, dass die Religion ein solches Verbot gar nicht vorsieht. Das Königshaus sieht das etwas lockerer. Sonst wäre auch mit dem Fahren in der Wüste bald Schluss.

Insassenunfall-Versicherung – notwendig oder nicht?

Abgelegt unter: Allgemeines — Gerald at 7:33 pm on Samstag, September 8, 2007

Der Auto Club Europa e.V. (ACE) hat in einer aktuellen Pressemitteilung über Sinn und/oder Unsinn einer Insassenunfallversicherung berichtet. Daraus geht hervor, dass die Kfz-Haftpflichtversicherung umfassend genug ist und gleichfalls Fahrzeuginsassen mit einbezieht. Zu empfehlen wäre jedoch auf jeden Fall die höchstmögliche Versicherungssumme bei der Kfz-Haftpflicht zu wählen und nicht die Mindestdeckung zu vereinbaren.

Sofern der Versicherte den Schutz der Fahrzeuginsassen mit einer gewissen Priorität betrachtet, kann der Abschluss einer InsassenunfallvVersicherung tatsächlich von Vorteil sein. Das kann insbesondere dann zum Tragen kommen, wenn sich Haftpflichtansprüche als nicht oder schwer durchsetzbar erweisen. Dieser Fall kann zum Beispiel bei Fahrerflucht eintreten.

Ein weiterer Vorteil der Insassenunfallversicherung wäre die Tatsache, dass anders als beim Haftpflichtschaden, bei Leistungen aus der Insassen-Unfallversicherung der Schaden nicht konkret beziffert und nachgewiesen werden muss. Vielmehr lege der Versicherungsvertrag den Leistungsumfang nach Maßgabe des Invaliditätsgrades nach dem Unfall fest, ohne dass es darauf ankomme, dass tatsächlich ein Schaden in entsprechender Höhe eingetreten sei.

Laut ACE sollte der Fahrzeughalter also genau überlegen ob und welche Insassen er zusätzlich absichern möchte. Bei Familienmitgliedern bietet sich dann eher ein Abschluss einer allgemeinen privaten Unfallversicherung an. Sie schützt den Versicherten rundum und natürlich auch wenn der Schaden durch einen Unfall verursacht wurde. Auch ist die Unfallversicherung in aller Regel günstiger als die spezielle Insassen-Unfallversicherung.

Droht der Verkehrsinfarkt durch den Lokführer-Streik?

Abgelegt unter: Allgemeines, Verkehr — Andre at 11:04 am on Montag, August 6, 2007

Die Lokführer wollen mehr Geld. Verständlich – wenn auch nicht für jeden, was die von der Lokführer Gewerkschaft GDL geforderte Gehaltserhöhung von 31 Prozent betrifft. Für alle, die Tag für Tag auf die Bahn angewiesen sind, um zur Arbeit, zur Schule oder zur Uni zu kommen, wird sich der anscheinend nicht mehr vermeidbare Streik vermutlich schon am Mittwoch von seiner unschönen Seite zeigen. Der Schienenverkehr in Deutschland wird komplett stillstehen, geht es nach der GDL und den Mitgliedern. Schätzungen zufolge sind 90 Prozent für den Streik.

Die ohnehin schon chaotischen Zustände im Berufsverkehr morgens und abends dürften sich dann noch verschlimmern. Denn selbst die Initiative Pro Bahn sieht für den Fall des Streiks keine andere Chance als auf das Auto auszuweichen. Die Busse werden das zusätzliche Passagieraufkommen kaum „schlucken“ können. Täglich fahren fünf Millionen Menschen mit der Bahn. 4,7 Millionen davon im Nahverkehr. Die Hoffnung, dass beamtete Lokführer und Mitarbeiter mit Lokführerschein die Lücken füllen können, ist eher mager.

Nach dem geplatzten Spitzentreffen steht Deutschland anscheinend vor einem Verkehrsinfarkt. Zumindest für die Zeit des Streiks heißt es dann für viele Autofahrer morgens wesentlich eher aufzubrechen, um einigermaßen pünktlich bei der Arbeit zu sein. Sinnvoll wird es sicherlich sein, Fahrgemeinschaften zu bilden.

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