Warum sollte man eigentlich seine Autoversicherung wechseln? Man muss ja nicht wechseln, auch wenn man sein Sonderkündigungsrecht nach Fahrzeugwechsel, Beitragserhöhung oder Unfall nutzen möchte. Welche Wechselgründe könnte es geben?
Grundsätzlich kann man zwei Hauptgründe unterscheiden, um seine Autoversicherung zu wechseln: Kosten und Service. Tatsächlich scheinen die Kosten der Hauptgrund für die meisten Autofahrer gewesen zu sein, die in den letzten Jahren gewechselt haben. Die Motor Presse Stuttgart hat ja ermittelt, dass 25% aller Autofahrer in den letzten drei Jahren gewechselt haben.
Für fast die Hälfte aller Wechsler war der Preis entscheidend: 45% aller Befragten gaben an, dass ihnen die alte Versicherung zu teuer war. Am zweithäufigsten wurde gewechselt, weil man ein interessanteres Angebot gefunden hat. Auch das klingt so, als wäre es hierbei um den Preis gegangen. Aber der Preisgrund überrascht auch nicht weiter. Die verschiedenen Tariftests rechnen ja regelmäßig aus, wie viel Hundert Euro man pro Jahr sparen kann, wenn man wechselt.
Verstärkt wird dieser Eindruck durch das Design der Berechnungen, das allerdings auch nicht anders gestaltet sein kann, da man die verschiedenen Angebote sonst nicht vergleichen kann. Es werden ja immer Musterfälle von Versicherten und ihren Fahrzeugen dargestellt. Dann werden Angebote der verschiedenen Versicherungsanbieter eingeholt. Dabei zeigt sich, dass der gleiche Musterkunde zum Teil viel günstigere Angebote für die gleiche Versicherungsleistung bekommt. Wer wechselt, kann mit Sicherheit sparen.
Immerhin 18% aller Befragten gaben an, dass sie sich über ihre bisherige Versicherung geärgert haben – und dann den Wechsel vollzogen haben. 16% waren auf der Suche nach besseren Leistungen. Zum Thema Service wurde nichts veröffentlicht. Der Service scheint also keine große Rolle bei der Wechselentscheidung zu spielen. Aber vielleicht bieten ja alle Anbieter im Grunde eine ähnlich guten Service.


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