Deutsche Autobauer geben Gas in den USA

Es ist nicht so lange her, da galt der US-Automarkt als völlig kaputt. Tatsächlich lag er auch wirklich richtig am Boden – die US-Bürger kauften einfach keine Autos mehr. Das scheint sich nun wieder zu ändern. Und deutsche Autobauer sind ganz vorne mit dabei.

In einem Handelsblatt-Interview verkündigte Audi-Boss Rupert Stadler, dass Audi seine Kapazitäten sehr stark ausbauen wird. Nur ein Signal des deutlich wahrnehmbaren Zuwachsplus auf dem US-amerikanischen Automarkt. VW hatte schon mitgeteilt, dass die Kapazitäten von 965.000 VWs auf eine Zahl von 1,59 Millionen Autos im Jahre 2015 ausgebaut werden sollen. Auch aus den Häusern BMW und Daimler sind ähnliche Töne zu hören. Hier plant man neue Modelle, mit denen der Absatz angekurbelt werden soll. Auch Audi plant nun weitere Expansion: Wahrscheinlich wird der “Herr der Ringe” einen Geländewagen in USA bauen.

Bis 2015 wird in den USA eine Steigerung des Neuwagenverkaufs um 16 % erwartet. Wie das Handelsblatt schreibt, profitieren davon in erster Linie Marken, die in USA produzieren. Mercedes produziert in Tuscaloosa mit derzeit 2800 Mitarbeitern. VW ist in Chattanooga und im mexikanischen Puebla vertreten und BMW baut seine Modelle in Spartanburg.

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