Leasing einfach mal grafisch

Wird Leasing von Fahrzeugen in der Tageszeitung beworben, sind die Monatsraten meist recht günstig. Liest man aber im Kleingedruckten mit den Ziffern 1,2,3 weiter, dann sieht das gleich anders aus. Meist steht da eine saftige Sonder- oder Anzahlung – die auch durch den eigenen Gebrauchten geleistet oder “bedient” werden kann, dann aber vom durchschnittlichen Wert gemäß Monats-Laufzeit her schon mal “über den Daumen” durch die angestrebte Laufzeit zu dividieren ist.

Macht also schnell mal einen Hunderter extra.

Wer nun selbst mal rechnen will, was er denn angeboten bekam, der möge mal die Skizze anklicken. Auf ihr wird deutlich, was das Leasing letztlich ausmacht.
Der Leasingnehmer zahlt die Wertminderung ab dem Wert, den er vom Hof des Verkäufers mitnimmt, bis zum kalkulierten Restwert, den er mit Ende der Laufzeit wieder “zurückstellt”. Darauf einen Monatszins, der zwischen 1,9 und 9,9 Prozent p.a. liegen kann; hinzu kommt noch ein Gewinnaufschlag von – sagen wir – 10 % und schließlich die Mehrwertsteuer…
So einfach ist das.

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