Parken am Flughafen kann äußerst teuer werden

Bei der Anreise zum Flughafen setzen viele Urlauber ganz bewusst auf das Auto. Sie möchten unabhängig bleiben, um beispielsweise nach dem Rückflug direkt nach Hause fahren zu können. Für diese Unabhängigkeit sind sie dazu bereit, viel Geld zu bezahlen. Der ADAC hat die Parkgebühren an deutschen Flughäfen untersucht und hat dabei festgestellt, dass Langzeitparker an einigen Flughäfen ganz schön tief in die Tasche greifen müssen.

An einigen Flughäfen ist das Parken so teuer, dass man sich als Autofahrer fragen sollte, ob es sich überhaupt lohnt, mit dem Auto anzureisen. Besonders die Flughäfen in Frankfurt am Main, München und Stuttgart gelten in Sachen Parkgebühren als relativ kostspielig. Wer für die Dauer von zwei Wochen verreist und sein Auto am Flughafen parkt, muss je nach Flughafen mit Kosten von bis zu 360 Euro rechnen.
Dass es auch günstiger geht, beweisen vor allem die kleineren Airports. Der ADAC verweist auf die Flughäfen Augsburg und Mannheim, wo Fahrzeuge sogar kostenlos abgestellt werden können. An größeren Airports kann von solchen Gebührenmodellen nur geträumt werden.

Allerdings kommt es auch immer darauf an, wo am Flughafen geparkt wird. Verallgemeinert lässt sich sagen: Je weiter man von den Terminals entfernt parkt, desto günstiger wird es. Wer sich für ein Parkhaus direkt am Terminal entscheidet, muss zwangsläufig mit hohen Kosten rechnen. Dementsprechend kann es sich lohnen, die Parkgebühren im Vorfeld zu erfragen und zu vergleichen. Noch mehr Geld lässt sich jedoch sparen, wenn man nicht direkt an den Flughäfen parkt. In Nähe der großen Airports finden sich immer mehr Parkflächen, die von privaten Anbietern vergleichsweise günstig zur Verfügung gestellt werden. Außerdem lassen sich hohe Parkkosten vermeiden, indem die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt.

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