Mercedes hat die M-Klasse deutlich sparsamer gemacht

Bei den großen SUV-Fahrzeugen der deutschen Autohersteller war in den vergangenen Jahren eine Menge los. Fast alle Hersteller haben ihre sprithungrigen SUVs überarbeitet und sparsamere Modellgenerationen ins Rennen geschickt. Lediglich im Hause Daimler hatte man sich ein wenig mehr Zeit gelassen: Die schon etwas in die Jahre gekommene M-Klasse muss derzeit chancenlos gegen die zweite Generation von BMW X5, Porsche Cayenne und VW Touareg antreten. Allerdings waren die Schwaben nicht untätig: Die Ingenieure von Daimler haben an der dritten Generation der Mercedes M-Klasse gearbeitet, die ab Herbst erhältlich sein wird.

Mit der neuen M-Klasse wird vieles anders. Dies gilt besonders für den Kraftstoffverbrauch, der gegenüber dem Vorgängermodell signifikant verringert wurde. Damit Mercedes Kunden mit gutem Gewissen in den großen SUV steigen können, setzt Daimler auf seine mittlerweile bewährten BlueTec Motoren. Das Vierzylinder-Aggregat mit 2,2 Litern Hubraum verspricht eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs von ehemals knapp 9 Litern auf 6,0 Liter. Dank BlueTec Technologie erfüllen die Dieselmodelle die EU6-Norm, was sich auch auf die Kfz-Steuer positiv auswirkt. Der V6-Benziner ML 350 ist auf den ersten Blick nicht ganz so sparsam: Der Normverbrauch liegt bei 8,5 Litern. Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass die M-Klasse nicht gerade ein Leichtgewicht ist – außerdem stellt das Aggregat ganze 306 PS an Leistung zur Verfügung.

Nicht nur bei den Motoren hat sich die Mercedes M-Klasse geändert. Was das Design betrifft, hält Mercedes-Benz konsequent an seiner neuen Linie fest. Das Fahrzeugdesign wird über lange Linien und harte Kanten definiert, wodurch das Fahrzeug sehr sportlich wirkt. Übrigens versucht Mercedes nicht, seinen SUV besonders leicht oder schlank wirken zu lassen, was mir persönlich gut gefällt: Die M-Klasse wirkt nach wie vor sehr bullig, was einfach zum Charakter der Fahrzeugklasse passt.

Preise für die neue M-Klasse stehen noch nicht fest. Es ist davon auszugehen, dass sie im Herbst auf der IAA genannt werden. Kurz darauf soll das SUV dann auch schon bei den Mercedes-Benz Händlern stehen.

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