Für zahlreiche Personen ist es vollkommen normal, ihr Fahrzeug auch Freunden oder Verwandten zur Verfügung zu stellen. Dass Autos im Freundeskreis genutzt werden, ist überhaupt keine Seltenheit: So gut wie jeder Autobesitzer hat seinen Pkw schon einmal einem Freund geliehen. Allerdings sind sich viele Autobesitzer nicht der Folgen bewusst, die in solch einer Situation ein Unfall nach sich ziehen kann.
Das Problem bei Unfällen besteht vor allem darin, dass schnell eine Herabstufung in eine andere Schadenfreiheitsklasse droht. Das bedeutet wiederum, künftig einen höheren Beitrag entrichten zu müssen. Außerdem kann die Leistung einer Selbstbeteiligung fällig werden. Wenn man all diese Kosten addiert, kommt schnell die Frage auf, wer sie am Ende übernimmt – selbst unter den besten Freunden kann in solchen Situationen ganz schnell Uneinigkeit herrschen.
Die R+V Versicherung hat deshalb via Pressemitteilung einen kleinen Ratgeber verbreitet, der praktische Tipps für eine solche Situation beinhaltet. Die Experten des Versicherers schlagen vor, nichts dem Zufall zu überlassen. Beim privaten Autoverleih sollte ein Leihvertrag erstellt werden, in dem genau geregelt ist, wer welche Kosten im Schadensfall trägt. Auf diese Weise können sich beide Parteien rechtlich absichern.
Einen solchen Leihvertrag können Autobesitzer durchaus selbst aufsetzen. Ebenso besteht die Möglichkeit, auf verschiedene Vorlagen zurückzugreifen. Besonders über die großen Automobilclubs bzw. über deren Webseiten sind entsprechende Vertragsvorlagen zugänglich.
Des Weiteren verweisen die Experten der R+V Versicherung auf das Thema Alleinfahrerschutz. Sollte der Versicherungstarif vorsehen, dass das Auto ausschließlich von einer bestimmten Person gefahren werden darf, sollte man sich besser daran halten. Im Schadensfall können sonst sogar Strafzahlungen drohen.
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