Flip-Flops und High Heels kosten nicht den Versicherungsschutz

Die Osterfeiertage hätten zumindest im Hinblick auf das Wetter besser nicht sein können: Strahlender Sonnenschein und vorsommerliche Temperaturen lockten die Deutschen ins Freie. Mit den steigenden Temperaturen landen Stiefel und festes Schuhwerk wie jedes Jahr weiter hinten im Schuhschrank. Stattdessen zieren nun Flip-Flops, Sandalen und High Heels unsere Füße – auch beim Autofahren. Genau das führt jedoch jedes Jahr aufs Neue zu Irritationen und Falschmeldungen. Gefährden Flip-Flops und High Heels den Versicherungsschutz beim Autofahren?

Aufgegriffen hat das Thema u.a. die Stiftung Warentest: In Finanztest 05/2011 weist sie darauf hin, dass der Versicherungsschutz prinzipiell nicht abhängig vom Schuhwerk beim Fahren ist. Richtig ist aber auch: Trägt der Fahrer unpassendes Schuhwerk, beispielsweise Flip-Flops oder Riemchensandalen, kann sich dabei das Unfallrisiko erhöhen. Dann nämlich, wenn ein Schuh unter ein Pedal rutscht oder sich ein Riemchen dort verfängt. Zudem bieten einige Sommerschuhe für Frauen keinen Halt, die Kraft kann nicht optimal auf die Pedale übertragen werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, trägt daher beim Autofahren am besten festes Schuhwerk, das ausreichend Sicherheit beim Autofahren bietet. Das freut auch die Kfz-Versicherer: Die nämlich neigen dazu, bei unpassendem Schuhwerk fahrlässiges Verhalten zu unterstellen und Leistungen zu mindern.

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