Verkehrsgerichtstage in Goslar – da treffen jede Menge Juristen auf jede Menge Journalisten und auch auf die Lobbyisten der Autoclubs. Da wird so mancher Vorschlag, manche Bewertung und so manche Meinung zur späteren Schlagzeile. Auch mal wieder zur Null-Promille-Grenze.
Klar, dass die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland weiter zu senken ist, weshalb auch die Null-Promille-Grenze wieder angedacht, diskutiert und gefordert wird.
Für den Vorsitzenden des Auto Club Europa (ACE), Wolfgang Rose, sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache: Von den rund 58.000 Menschen, die innerhalb der vergangenen 10 Jahre auf deutschen Straßen ums Leben gekommen sind, kamen etwa 7.100 zu Tide, weil Alkohol eine Rolle spielte.
Bis Ende des Fachkongresses mit rund 1.600 Experten wurde auch über die Null-Promille-Grenze diskutiert. Grund: die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist innerhalb von zehn Jahren zwar um rund 47 Prozent auf etwa 3.700 zurück gegangen, doch reichten die Anstrengungen nicht aus, Verkehrstote grundsätzlich zu vermeiden. Da lag nahe, sich dann auch für Fahrer-Assistenzsysteme wie etwa Stabilitätskontrollen auszusprechen, die verbindlich vorzuschreiben sind.
Mit 51 Verkehrstoten je eine Million Einwohner liegen die Zahlen für Deutschland im europäischen Vergleich auf Rang sieben; die relativ wenigsten Verkehrsopfer (39 je eine Million Einwohner) gibt es in Schweden und Großbritannien (41), die meisten in Griechenland (129) und Rumänien (130).
Hi, Jermaine,
das mit dem “bewusst betrinken” ist so ‘ne Sache.
Wer vorhat, dies zu tun, der glaubt weder zuvor noch danch
dass er unter 1,ooo Promille hat…
Wenn der<"platt " ist und keinen Zehner mehr hat fürs Taxi,
steigt der womöglich erst recht ein…