Kurz vor Jahresende hat sich der ADAC erlaubt, die aktuell auf dem Markt erhältlichen mobilen Navigationssysteme einem Test zu unterziehen. Es wurde untersucht, welche Modelle als besonders empfehlenswert gelten und von welchen man als Kaufinteressent besser die Finger lässt.
Der Test ist sehr aufschlussreich – zumindest in Verbindung mit der Auswertungsliste. Denn nach wie vor können zwischen den Geräten der einzelnen Hersteller immense Qualitätsunterschiede bestehen. Diese Unterschiede sind längst nicht nur bei der eigentlichen Navigationsleistung festzustellen, sondern auch bei Verarbeitungsqualität, Lautstärke, Befestigung etc. Dementsprechend sollten Käufer sehr vorsichtig sein bzw. sich vor einem Kauf gut informieren.
Wie schon beim vorherigen Test hat man sich erlaubt, auch Smartphones einzubeziehen bzw. sie mit den mobilen Navigationssystemen zu vergleichen. Bisher hatte der ADAC die Empfehlung ausgesprochen, vorrangig auf die eigenständigen Navigationslösungen zu setzen. Hieran hat sich nichts geändert: Zwar sind Smartphones zur Navigations durchaus zu gebrauchen, doch meist bringen sie entscheidende Nachteile mit sich.
Vor allem was Display-Größe, Darstellung und Lautstärke betrifft, schneiden die Geräte oftmals schlechter ab. Zudem sind etliche Geräte auf Datenverbindungen angewiesen: Je nach Mobilfunk- bzw. Datentarif können dadurch beachtliche Zusatzkosten entstehen. Sollte man im Ausland unterwegs sein bzw. Datenverbindungen über ausländische Mobilfunknetze herstellen, wird es richtig teuer. Dementsprechend sind Smartphone-Lösung eher denjenigen zu empfehlen, die sich für diese Technologie begeistern können und ihr Gerät eher selten zum Navigieren einsetzen. Als Vielfahrer, der lange Strecken zurücklegt, greift man besser zum richtigen Navi. Zumal sich die Kosten für ein eigenständiges Navigationssystem mittlerweile in Grenzen halten. Schon ab ca. 120 Euro sind erstklassige Geräte erhältlich.
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