Die Reisebranche hat das Prinzip „der frühe Vogel fängt den Wurm“ längst umgesetzt und bietet satte Rabatte, wenn man schon Monate vor dem eigentlichen Urlaub bucht. Ob es sich lohnt oder nicht – sprich, ob man dadurch sparen kann – zeigt sich nur im direkten Vergleich der Angebote. Das gilt umso mehr für die Kfz-Versicherung. Denn auch die hier winken bei einigen Anbietern sogenannte Frühbucherrabatte. Der eigentliche Wechseltermin, der 30. November eines jedes Jahres, wird dadurch nicht ausgehebelt. Den Unternehmen geht es vielmehr darum, die Kunden zu motivieren, nicht alles auf den letzten Drücker zu erledigen.
Das macht sich bei der Kfz-Versicherung ohnehin nicht bezahlt. Kunden, die wenige Tage vor Ende November damit beginnen, hektisch Papiere zu wälzen, Vergleichsrechner zu starten und Daten einzutippen, können zwar auch sparen. Sie machen sich das Leben aber unnötig schwer. Das soll kein Argument für die Frühbucherofferten sein. Denn das Sparpotenzial, mit dem geworben wird, muss ohnehin in Relation zu anderen Angeboten gesetzt werden. Nur so zeigt sich, wie günstig der Tarif wirklich ist. Das geht nur mit einem Kfz-Versicherungsvergleich. Selbst wer sich früh mit seiner Autoversicherung befasst und eine günstigere Prämie wünscht, kommt also nicht umhin, zu vergleichen.
Dafür sollte man sich in Ruhe hinsetzen, die wichtigsten Daten notieren – wie zum Beispiel den Hersteller- und den Typschlüssel des Fahrzeugs – und sich Gedanken darüber machen, welche Leistungen gewünscht werden. Ebenso wichtig sind die jährliche Kilometerleistung und die bislang erreichten Schadenfreiheitsklassen. Diese Informationen machen es wesentlich leichter, sich durch die Fragenkataloge der Autoversicherung Vergleichsportale zu arbeiten und einen passenden Tarif zu finden. Mal eben grob über den Daumen erledigt, ist ein Kfz-Versicherungsvergleich absolut wertlos.
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