…und noch ‘ne Kundenkarte?

“Von Honkong bis Toronto – erst Rabatt und dann der Skonto!” – Wer dann auch noch in den Genuss von Bonus kommen kann, dort, wo verkehrliche Mobilität die Branche bestimmt, der kann sich in der Gunst des Automobilhandels als Kunde binden lassen und lässt für die Kaufleute dann auch zu, dass diese eine eigene Handelsmarke für ihre Firma aufbauen.

Eines ist dabei bereits Fakt: Rabattkarten locken Käufer auch für wiederholtes Tun, das da kaufen, bestellen, ausstatten oder reparieren heißt. Von der “Laufkundschaft” wird der Verbraucher zum Stammkunden beim Autohaus seines Vertrauens. Moderne Chip-, Magnet- oder Bar-Code-Karten sind die auch werbetragenden Mittel, den Kunden und sein Verhalten ‘auszuwerten’ und ihn und seine Gewohnheiten kennenzulernen..

So hat das Marktforschungsinstitut ‘puls’ im 1. Halbjahr bei 300 Händlern deren Erfahrung und Umgang mit Bonussystemen erhoben. Einer von vieren nutzt bereits ein vom Hersteller unabhängiges Bonussystem. Zwanzig von 100 planen ein solches Angebot, während die Mehrheit allerdings noch auf eine solche Marketing-Maßnahme verzichtet (56 Prozent).

Kaum Bonus beim Kauf

Wo nun liegt der Vorteil für den Kunden? In erster Linie im Service. Konkret bedeutet dies, dass 80 Prozent der Händler mit ihrem Bonussystem den Teilnehmern Service-Rabatte gewähren. Weitere Serviceleistungen und Sachprämien werden von 62 Prozent der Befragten angeboten. Enger sind die Konditionen beim Kauf von Fahrzeugen: Hierbei geben nur 21 Prozent der Befragten einen kräftigen Nachlass und knapp jeder sechste der Händler (18 Prozent) bietet mit der Kundenkarte eine Bezahlfunktion an.

Comments

  1. Opelfan82 says:

    Aus eigener Erfahrung kann ich dem Artikel in manchen Punkten zustimmen. Dennoch überraschen einige Anbieter von Kundenkarten mit profitablen Rabatten und Serviceleistungen. Man sollte das große Angebot an Kundenkartensystemen dennoch sondieren.
    Dann lassen sich lohnenswerte Leistungen finden.

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