Was ist von All-Inclusive-Angeboten zu halten?
Erst kannte man die Flatrate vom Telefonieren, dann für Telefon und Internetzugang und seit zwei, drei Jahren jetzt auch als Flatrate fürs Auto. War und ist Prepaid für all jene günstig, die wahrlich wenig bis ganz wenig mit dem Handy kommunizieren, stellen sich Kraftfahrer als Verbraucher jetzt die Frage, wie teuer eine Flatrate fürs Auto denn wohl effektiv ist.
Bei der prüfenden Aufarbeitung solcher Angebote vorne dabei, wie könnte es anders sein, der ADAC, durch dessen Redakteure drei All-Inclusive-Angebote von Ford, Audi und Volvo untersucht wurden.
Erstes Ergebnis, und nicht mal überraschend, “Bargeld lacht!” Die Sofortzahlung, die auch mit der Karte erfolgen kann, und somit auch noch Barkauf heißt, gilt deswegen als günstig, weil der Barzahler die Kondition beim Rabatt auf den Listenpreis höher aushandeln kann (unabhängig vom eventuell weiteren Skonto) und damit auch keine Kosten wie bei einer Finanzierung auftreten.
Im Vergleich dazu gilt dann auch die Ratenzahlung über die Hersteller-Bank günstiger als die Flatrates, obwohl die Betrags-Differenzen dann doch gering bleiben.
Wer sich beim Autokauf auf Flatrate erlässt, der muss erkennen, dass Flatrate deswegen nachteilig ist, weil der Listenpreis des Herstellers eher keinen Spielraum für Verhandlung lässt. Übliche Rabatte bleiben klein oder auch bescheiden. Ohne Flatrate sind Rabatte gar zweistellig drin.
Bei der Kalkulation von Flatrates sind es dann die doch hohen Gebühren aus Antrag, Bearbeitung und Betreuung, die über die Laufzeiten entstehen und schon mehrere hundert Euro betragen können. Das nun macht Festpreis-Angebote teuer. Wird zugleich angenommen werden, dass Reparaturen bzw. Mängel in den ersten vier Nutzungsjahren eines Kraftfahrzeugs eher nicht auftreten, muss eine Flatrate-Finanzierung als ungünstig gelten.
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