Studenten der Hochschule Karlsruhe haben ein neues Elektroautokonzept vorgestellt. Das berichtet die Berliner Tageszeitung “Der Tagesspiegel”. Das Elektromobil namens E-Quickie braucht keine Batterie, sondern holt sich die Energie aus einer Induktionsschiene, die in die Straße eingebaut ist. Das Fahrzeug verbraucht derzeit wenig mehr als ein Staubsauger.
Was auf der 222-Meter-Teststrecke schon gut funktioniert, könnte eigentlich auch auf unseren Straßen funktionieren. Der Prototyp E-Quickie fährt derzeit schon mit 50km/h – und braucht überhaupt keine Lithium-Akkus. Auch für die Straßen ohne Leiterbahnen gibt es eine Idee: Es wird dann doch eine kleine Batterie eingebaut, die das Auto zwischen Straßen mit und ohne Leiterbahnen bewegt. Diese kleine Batterie wird während des normalen Fahrbetriebs von der Leiterbahn aufgeladen.
Abgeschaut haben sich die Karlsruher Forscher das von den Flur-Förder-Fahrzeugen, die es bereits in der Industrie gibt. Aber E-Quickie soll diese Fahrzeuge bereits jetzt an Schnelligkeit und Effizienz überholen. Angetrieben wird das Ganze durche einen Naben-Motor, der eine Leistung von zwei Kilowatt erzeugt. Das Ein-Personen-Test-Fahrzeug verbraucht derzeit etwas mehr als ein Staubsauger – sagen die Karlsruher Elektroauto-Entwickler.
Im nächsten Schritt möchten die Forscher eine Partnerschaft mit dem Unternehmen SEW eingehen – und E-Quickie auf dem Uni-Gelände testen. Danach träumen die Elektroauto-Konstrukteure davon, Straßen in Karlsruhe mit Leiterbahnen auszustatten. So kann E-Quickie dann im normalen Straßenverkehr getestet werden.
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