Die Wochenzeitung “Die Zeit” hat sich mit der Elektromobilität-Kompetenz der deutschen Autobauer beschäftigt. Fazit: Die deutsche Autoindustrie ist elektrischer als man denkt.
Unter dem Titel “Volle Ladung” rettet “Die Zeit” den guten Ruf der deutschen Autobranche. Bebildert wird das Ganze übrigens mit Kabel-Autos auf Rädern, die vorn mit den Logos von BMW, Mercedes, Audi, Mitsubishi und BYD verziert sind. Vorn liegt: Audi. Tatsächlich behauptet die deutsche Autoindustrie im Artikel, dass sie jetzt in die heiße Phase der Elektromobilität einsteigt.
Der Zeit-Artikel beschreibt, dass man ja in Fachkreisen und -zeitschriften bislang davon ausgegangen sei, dass Deutschland die Elektromobilität verschlafen hat. Tenor: Während andere Länder bereits Nägel mit Köpfen machen, gibt’s in Deutschland nur Pilotprojekte und Parallelforschungen. Die Autoindustrie hingegen hatte immer gesagt, dass sie nicht die ersten sein müssen, sondern die besten.
Die Zeit schlägt sich nun auf die Seite der deutschen Autoindustrie. Die deutschen Ingenieure würden tatsächlich höhere Maßstäbe an die Qualität und Verlässlichkeit der drei zentralen Herausforderungen Batterien, Motoren und Gewicht stellen. Man möchte erst mit Elektroautos auf den Markt gehen, wenn diese eben zuverlässig fahren. Nichts wäre schädlicher als wenn Elektro BMWs, VWs, Mercedes oder Audis Negativ-Schlagzeilen produzieren würden.
Der Autor des Artikels hat sich nun drei Beispiele für die Elektro-Kompetenz in Deutschland herausgesucht: “Sie konstruktieren Hochvoltbatterien, bauen Elektromaschinen und sorgen dafür, dass Leichtbaumaterialien ins Fahrzeug kommen.” Beschrieben werden interessante Projekte von Evonik, Bosch und SGL Carbon. Weitere Informationen über die Verkaufsprognosen von Elektroautos und die Entwicklungsleistungen deutscher Unternehmen in diesem Bereich (Leistungselektronik, Batterie und Komponenten und E-Maschinen) sowie ein kleines Wörterbuch runden diesen Zeit-Artikel ab. Lesenswert.
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