Die Design-Studenten der Berliner Kunsthochschule in Weißensee beschäftigen sich schon seit geraumer Zeit damit, wie das Auto der Zukunft aussehen könnte. Beim Tag der offenen Tür am Wochenende wurden einige Ergebnisse präsentiert.
Die Zukunft ist elektrisch: Davon gehen jedenfalls die Studenten der Kunsthochschule Weißensee aus. Alle Vorschläge für das Auto der Zukunft basieren auf Autos mit Elektromotoren, die am Wochenende beim Tag der offenen Tür präsentiert wurden. Aber in den Ideen und Entwürfen steckt sogar noch mehr. Unter dem Schlagwort “Urban Mobility” werden nämlich in erster Linie Fahrzeuge präsentiert, die sich nicht mehr im Privatbesitz befinden, sondern je nach Bedürfnislage vom urbanenen Autofahrer genutzt werden können. Eben dann, wenn er oder sie das Fahrzeug braucht, kann das Fahrzeug geordert werden. Bei passender Infrastruktur könnte das benötigte Fahrzeug auch automatisch zum Fahrer kommen.
Schon vor einer Weile habe ich hier von der VW-Zukunftsvision berichtet, in der es ebenfalls keinen Privatbesitz an Fahrzeugen mehr geben muss. Auch dort konnten Autos per Handy dorthin bestellt werden, wo sich der Autofahrer gerade aufhielt. Das Fahrzeug konnte in diesem Szenario ebenfalls automatisch herbeikommen.
Die Design-Studenten an der Weißenseer Kunsthochschule zeigen nun Entwürfe von modularen, flexiblen und kleinen Elektromobilen. Ein Beispiel ist das P.I.E.T. – das Plug-In-Elekectric-Tricycle. Es hat drei Räder und einen Sitz, und soll umweltfreundlich, klein, wenig und trotzdem bequem und sicher sein. Die Designer des P.I.E.T. gehen davon aus, dass Car-Sharing-Konzepte die Zukuft mobiler Mobilität bilden. Deshalb weisen sie darauf hin, dass P.I.E.T. an vielen Ladestationen ausgeliehen werden könnte.
Neben weiteren Fahrzeugen für die individuelle Mobilität hat sich ein Student auch mit der Zukunft von Paketdienstleistern beschäftigt. Er hat das Mobilitätskonzept “Follow me” entwickelt – eine Lösung für die Feinverteilung kleiner und mittlerer Sendungsgrößen von Paketdiensten im innerstädtischen Bereich. Dabei geht der Student davon aus, dass die Grobverteilung von Waren aller Art vom Öffentlichen Nahverkehr übernommen wird.
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