Sixt und RWE bringen Elektro-Mietwagen nach München

In München ist es fortan möglich, Elektrofahrzeuge über Sixt zu mieten. Interessenten können zwischen zwei Fahrzeugen wählen, nämlich dem Karabag 500 E sowie den Micro-Vett Fiorino. Von den Fahrzeugnamen darf man sich nicht verwirren lassen – letztlich handelt es sich hierbei um die Elektrovarianten des Fiat 500 und des Fiat Viorino.

Mit den Elektrofahrzeugen nimmt der Autovermieter keine gewöhnliche Erweiterung seiner Fahrzeugpalette vor. Vielmehr handelt es sich bei diesem Angebot um einen Test. Man möchte herausfinden, wie die Fahrzeuge bei den Kunden ankommen bzw. ob die Elektrofahrzeuge angenommen werden. Der Test erfolgt in Zusammenarbeit mit RWE. Der Energieversorger hat für diese Aktion in München drei Ladestationen für Elektroautos eingerichtet. Jede Station verfügt über zwei Ladepunkte, sodass maximal 6 Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden können.

Wer den kleinen Fiat bzw. die Elektrovariante des Fiat 500 fahren möchte, muss eine Mietgebühr von 59 Euro pro Tag entrichten. Etwas teurer wird es, wenn der Kleintransporter gemitet wird: Er schlägt mit Kosten von 79 Euro zu Buche. Alles in allem wirken die Preise vertretbar. Was ein wenig negativ aufschlägt, sind die Ladekosten bzw. Stromkosten: Pro Kilometer werden 4 Cent berechnet, was unter Berücksichtigung des Strompreises alles andere als günstig ist – zumal sich die Ladeleistung nur schwer auf Kilometer umlegen lässt.

Das Projekt ist auf eine Dauer von 3 Monaten begrenzt. Nach diesem Zeitraum wandern die Autos weiter – denn nicht nur in München, sondern auch noch in Berlin, Dresden und Hamburg sollen die Elektro-Mietfahrzeuge angeboten werden.

Comments

  1. Michael says:

    Hallo,

    wieso sollten 4 Eurocent / Kilometer teuer sein? Das sind 4 € auf hundert Kilometer. Ein neues Benzinfahrzeug verbraucht ca. 7 Liter * 1,40 € Liter Benzin = knapp 10 € pro hundert Kilometer!
    in Anbetracht dessen, dass die Mietpreise vergleichbar zu einem normalen Mietfahrzeug sind, finde ich es sogar sehr günstig!
    Grüße,
    Michael

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