Autofahrer werden beim Autofahren gezielt mit Werbung konfrontiert. Hier ein kleiner Artikel darüber, wie sich die Werbung das so vorstellt.
Haben Sie es schon bemerkt: Sie werden beim Autofahren gezielt mit Werbung angesprochen. Zum einen per Radiowerbung, zum anderen per Außen- und Verkehrsmittelwerbung. Und dann gibt es ja auch noch Promotions an Straßenkreuzungen.
Jeder Radiosender hat Zeiten in seinen Mediadaten, die “Prime-Time” und “Drive-Time” genannt werden. Dabei handelt es sich um die Zeiten, in denen die meisten Menschen im Auto sitzen und Autoradio hören. Also immer auf den Arbeitswegen. Diese Zeiten sind am teuersten für den Werbetreibenden. So kann es sein, dass ein Funkspot in der Prime-Time das zehnfache von dem kostet, was er auf anderen unattraktiveren Sendeplätzen kostet.
Die Prime-Time geht von 5 bis 10 Uhr morgens. Die Drive-Time ist zwischen 16 und 19 Uhr. In den Morgenstunden laufen meistens die Morgen-Shows, die zudem als Aushängeschild des jeweiligen Radionsenders gelten. Falls Sie eine bestimmte Morgen-Show regelmäßig hören und das noch nicht wussten: Diese Morgen-Show ist exakt für Sie gemacht.
Auch auf Autofahrer sollen die Werbeflächen der Außen- und Verkehrsmittelwerbung wirken. Bestes Beispiel ist die Rückseite eines Busses, die frontal vor dem Autofahrer auftaucht, wenn er eben hinter dem Bus herfährt. Gleiches gilt natürlich auch für die Rückseiten von LKWs. Auch auf Autofahrer wirken sollen Plakatwände. Diese gibt es mit einem einzigen Motiv oder wechselnden Motiven. Letztere stehen meist an Ampeln, wo der Autofahrer eben etwas länger steht – und gerade ein bisschen Abwechslung gebrauchen kann.
Aber bei all diesen Werbeformen können die Werber nicht sicher sein, dass die Werbebotschaft auch wirklich wahrgenommen wird: Autofahrer hören nicht hin, drehen den Sender weg oder schauen weg. Abhilfe sollen Straßen-Promotions schaffen: Promoter gehen gezielt auf Autofahrer zu – und reichen ihre Werbung durchs Fenster. Gerne wird das genommen, wenn ein Geschenk dabei ist.
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