Maserati will Fahrzeugpalette erweitern

Keine Frage, Autos von Maserati sind eine feine Sache. Erstklassiges Design und jede Menge Motorleistung zeichnen die Fahrzeuge der italienischen Sportwagen-Schmiede aus. Jedoch haben diese Fahrzeuge auch ihren Preis. Als Neuwagen werden für einen Maserati GranTurismo mindestens 114.000 Euro fällig, die Modelle Quattroporte und GranCabrio liegen preislich noch höher.

Mit dieser Modell- und Preispolitik spielen die Italiener in einer ganz besonderen Liga – in einer Liga, in der sie unter anderem dem Schwester-Unternehmen Ferrari Konkurrenz machen. Um den Kreis der Kundschaft zu erweitern, hat das Management beschlossen, ein viertes Maserati Modell zu etablieren, das preislich weiter unten angesiedelt ist. Damit soll vorrangig auf die Käufer der Premiumklasse abgezielt werden, die derzeit gerne zu Fahrzeugen der deutschen Premium-Hersteller greifen.

Wie die „Financial Times Deutschland“ berichtet, möchten die Italiener auf einen Viertürer setzen. Preislich soll dieser innerhalb einer Spanne von ca. 55.000 bis 80.000 Euro rangieren. Mit dem Viertürer sollen BMW M5, Mercedes E63 AMG und Audi S6 angegriffen werden.

Wer nun die Chance wittert, sich endlich einen neuen Maserati leisten zu können, muss sich allerdings noch ein wenig gedulden. Was das vierte Modell betrifft, so stehen die Italiener noch ganz am Beginn ihres Vorhabens. Das Auto will erst einmal entwickelt werden, weshalb noch eine Menge Zeit verstreichen wird, bis es reif für die Serienfertigung ist. Vorerst wurde ein Starttermin ausgerufen, indem das Jahr 2015 benannt wird. Rund fünf Jahre wird es also noch dauern, bis ein weiterer Maserati zur Verfügung steht. Somit haben die Audi, BMW und Daimler auch noch ein wenig Zeit, um sich für den Angriff zu wappnen.

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