Der 24. Mai 2010 wird den Bewohnern der Region um Großenhain noch lange in Erinnerung bleiben und spätestens mit der nächsten Rechnung für die Kfz-Versicherung wieder bitter aufstoßen. Ein Tornado hatte im Altkreis Meißen 5.000 Autos in Mitleidenschaft gezogen. Einige wurden durch Gebäudetrümmer zerstört, andere von Hagelkörnern zerbeult. Die Schadenssumme je Fahrzeug reicht von 300 bis 9.000 Euro. Bei durchschnittlich 2.000 Euro kommen auf die Kfz-Versicherer Ausgaben in Höhe von rund zehn Millionen Euro zu. Das hat Folgen für die Regionalklasse und damit für jeden Fahrzeughalter in dem Gebiet.
Die Regionalklassen werden einmal jährlich neu festgelegt und richten sich danach, wie tief die Autoversicherungen in den jeweiligen Kennzeichengebieten in die Tasche greifen mussten. Da der Tornado rund um Großenhain für erhebliche Mehrausgaben sorgte, ist eine schlechtere Einstufung durch die Assekuranzen vorprogrammiert. Wie stark sich das auswirkt, ist von Kfz-Versicherung zu Kfz-Versicherung verschieden. Versicherungsmakler, die in der Region aktiv sind, rechnen jedenfalls mit saftigen Erhöhungen. Das gilt insbesondere für Fahrzeuge, die sich besonders gut verkaufen und damit auch öfter von einem Schaden betroffen sind.
Jetzt heißt es erst einmal abzuwarten, wie hoch die Rechnung ausfallen wird und welche Regionalklasse künftig gilt. Ein Kfz-Versicherungsvergleich wird sich allemal lohnen. Mit einer anderen Schadensfreiheitsklasse müssen die Autobesitzer aufgrund der Hagel- und Tornadoschäden in der Regel nicht rechnen. Die Abwicklung erfolgt über die Teilkaskoversicherung.
Letzte Kommentare