Vor ein paar Jahren war es noch eine Besonderheit, wenn Fahrzeuge über eine Start-Stopp Funktion verfügten. Allerdings hat sich dies geändert: Mittlerweile ist eine Vielzahl an Pkw mit dieser Technik zur Kraftstoffeinsparung ausgestattet. Allerdings ist anzumerken, dass es sich hierbei in der Tat um konventionelle Pkw handelt. Wenn es um Nutzfahrzeuge geht, sieht die Situation vollkommen anders aus. Zwar gibt es heutzutage ein paar Fahrzeuge, die mit einer entsprechenden Technologie ausgestattet sind, doch im Großen und Ganzen ist es um die Verbreitung der Start-Stopp Funktion bei Nutzfahrzeugen nicht gerade glänzend bestellt.
Im Hause Volkswagen wurde beschlossen, dies zu ändern. Wie der Autohersteller mitgeteilt hat, wird der VW Crafter künftig mit Start-Stopp Funktion angeboten. Beim Crafter handelt es sich um einen Kleintransporter, der von unzähligen Unternehmen eingesetzt wird. Nicht nur Logistikunternehmen, sondern auch viele Handwerksbetriebe setzen auf dieses Fahrzeug.
Obwohl das Fahrzeug mit einem vergleichsweise effizienten Dieselmotor ausgestattet ist, kann die Start-Stopp Funktion maßgeblich zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs beitragen. Laut Volkswagen beläuft sich das Sparpotential im Durchschnitt auf 5 Prozent. Wie hoch es im Einzelnen ausfällt, hängt ganz vom Kundeneinsatz ab: Am größten ist der Nutzen im dichten Stadtverkehr. Dort kann bei regem Stop-and-Go Verkehr eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 20 Prozent erzielt werden.
Serienmäßig ist die Start-Stopp Funktion allerdings nicht im Fahrzeug enthalten. Stattdessen zählt sie zur Sonderausstattung, die über ein Paket erhältlich ist. Das Paket schlägt mit 570 Euro (zzgl. MwSt.) zu Buche und enthält zusätzlich Tempomat, Reifendruckkontrolle und Gurtwarner.
Eine abschließende Bemerkung: Ganz neu ist diese Technologie im Bereich der Nutzfahrzeuge allerdings nicht. Der VW Crafter basiert auf dem Mercedes-Benz Sprinter, welcher von Daimler bereits mit Start-Stopp Funktion angeboten wird.

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