Lotus macht die Elise S sparsamer

Es steht außer Frage, dass die Lotus Elise in einer ganz eigenen Klasse fährt: Der britische Roadster hat keine direkten Mitbewerber – zumindest gibt es keine Vergleichsfahrzeuge. Zu wenige Autohersteller trauen sich, derart leichte und zugleich gut motorisierte Fahrzeuge zu bauen. Da wundert es nicht, dass der Sportwagen mittlerweile über eine große Fangemeinde verfügt.

Allerdings ruhen sich die Briten nicht aus: Erst im vergangenen Monat wurde die neue Elise S3 eingeführt, die einem Facelift unterzogen und außerdem sparsamer gemacht wurde. Letzteres gilt zumindest für das Einstiegsmodell (Lotus Elise S) – somit folgt Lotus Car einem Trend, dem sich mittlerweile kaum noch ein Hersteller entziehen kann: Bei gleich bleibender Leistung muss der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden.

Bisher setzte Lotus bei seinem Einstiegsmodell auf einen Toyota Motor mit 1,8 Litern Hubraum. Das neue Aggregat stammt ebenfalls aus dem Hause Toyota, verfügt jedoch nur noch über einen Hubraum von 1,6 Litern. Die Motorleistung ist gleich geblieben: 136 PS liefert das Aggregat. Doch weniger Hubraum und eine moderne Motorsteuerung tragen dazu bei, den Kraftstoffverbrauch maßgeblich zu verringern. Bisher genehmigte sich die Elise S im Durchschnittsverbrauch 8,3 Liter – nun sind es nur noch 6,3 Liter.

Gemessen an heutigen Maßstäben mögen 136 PS bei 1,6 Litern Hubraum bei einem Roadster nicht gerade sportlich klingen. Allerdings darf man sich diesbezüglich nicht täuschen lassen: Die Lotus Elise S bringt rund 900 Kilogramm auf die Waage und ist somit ein Federgewicht. Deshalb reicht die vergleichsweise „schwache“ Motorisierung auch aus, um das Auto in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen.

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