Oldtimer bedürfen weit mehr Zuwendung als moderne Karossen. Auch bei der Kfz-Versicherung gilt es einige Punkte mehr zu beachten, damit man zum einen günstig, zum anderen ausreichend versichert unterwegs ist. Anders als bei heutigen Modellen sollte die Police nicht einfach in der Schublade verschwinden und dort für die nächsten Jahre bleiben. Sie muss stets auf den neusten Stand gebracht werden. Darauf weist das Vergleichsportal check24 hin.
Sparen können die Besitzer alter Schätzchen, wenn sie sich für eine spezielle Oldtimer-Versicherung entscheiden, die im Übrigen auch für Youngtimer (ab 25 Jahren) angeboten wird. Damit aber überhaupt ein Vertrag zustande kommt, muss vorher ein Gutachten eingeholt werden. Es darf maximal ein Jahr alt sein, den Zustand des Fahrzeugs nicht schlechter als mit der Note drei bewerten und muss einen Marktwert nennen. Da der Preis einiger Modellen von Jahr zu Jahr steigt, ist es ratsam, das Auto regelmäßig schätzen zu lassen. Sonst kann es, warnt check24, nach einem Unfall eine böse Überraschung geben.
Sparpotenzial birgt auch die Kraftfahrzeugsteuer . Dafür sorgt eine vom Gesetzgeber vorgesehene Pauschale. Sie greift bei Fahrzeugen, die 30 Jahr und älter, weitgehend im Originalzustand und gut erhalten sind. Trifft das zu, gibt es das historische Kennzeichen und berechnet der Staat 191,73 Euro Steuern. Für die Kfz-Versicherung ist es ohne Belang, ob der Besitzer ein historisches oder normales Kennzeichen an seinen Oldtimer schraubt. Für die Assekuranz kommt es nur auf das Alter an, wobei auch hier ein Versicherungsvergleich nie schaden kann.
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