Kleines Septum – große Wut im Straßenverkehr

Endlich weiß man, warum Männer im Straßenverkehr so leicht in Wallung geraten. Wie die Frauenzeitschrift “Freundin” in einer Reportage über die Männerwelt berichtete, liegt das am Septum Pellucidum, einem Bereich des Gehirns, der dafür zuständig ist, dass Ärger unterdrückt wird.

65% aller Verkehrsunfälle werden durch Männer verursacht. Grund hierfür soll sein, dass Männer ihre Wut auch im Straßenverkehr zwanzigmal öfter rauslassen als Frauen. Die Hauptursache für Hupkonzerte, Faustschütteln, Beschimpfungen, Beleidigungen und Handgreiflichkeiten soll laut “Freundin” das Septum sein. Dieser Bereich des Gehirns ist für die Unterdrückung von Ärger zuständig. Das männliche Septum ist deutlich kleiner ausgesprägt als bei Frauen.

Auch schwierig ist der Testosteronspiegel des Mannes: Testosteron wird auch Aggressionshormon genannt. Wenn davon zu viel im Körper unterwegs ist, wird der Mensch zur wilden Bestie. Auch im Straßenverkehr. Erst wenn Männer auf das fünfzigste Lebensjahr zusteuern, wird das Testosteron langsam durch Östrogen ersetzt. Das führt dazu, dass der Mann kuschelbedürftiger und wohl auch entspannter wird. Das wirkt sich dann auch auf das Verhalten im Straßenverkehr aus.

Ansonsten werden in dem Freundin-Artikel noch einige andere Männerklischees dargestellt und im Lichte akuteller wisschenschaftlicher Erkentnisse beleuchtet. Dabei gehts um die Themen: Männer lieben Actionfilme, Männer sind nicht so verrückt nach Babys, Männer sind gut in Mathe, Männer wollen ständig Sex, Männer hören nie zu, Männer sind schlechte Verlierer und Männer sind unsensibel. Zum Glück gibts für alles eine organische Ursache. Also gibts auch keinen Grund, irgendetwas davon zu ändern.

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