Unter dem Titel “Zeitfahren” bewirbt das Bundesland Brandenburg seine Angebote für Freunde des Fahrradfahrens. Auf der Titelseite des Infoblattes sieht man eine Fahrradfahrerin, die auf einem Bootssteg entspannt. Alle Infos zu den Radler-Angeboten gibt’s im Internet unter www.radeln-in-brandenburg.de
Das Schöne an Brandenburg fürs Fahrradfahren ist ja, dass man hier nicht sehr viele Berge findet. Außerdem ist es von Berlin aus sehr leicht und schnell zu erreichen. Man muss ja nur ein bisschen radeln – oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis zur Endstation fahren und hat es dann nicht mehr weit bis zu den Brandenburger Fahrradwegen. Das gilt natürlich für alle Brandenburger Reisezielen: Das Weite liegt so nah.
In Brandenburg kann man jedenfalls nach Lust und Laune radeln. Brandenburg verspricht “Verwöhnung” und “Natur” – und das auf 7.000 Kilometern. In dem Infoblatt wird zudem versprochen, dass es sich bei diesen 7.000 Kilometern Fahrradwegen um ein Fahrradnetz handelt – also alle Fahrradwege sollen miteinander verbunden sein. Dabei kommt man an abwechslungsreichen Landschaften, 3.000 großen und kleinen Seen, aber auch vielen Bädern, Hotels, Pensionen, Gaststätten, Campingplätzen, Städten, Sehenswürdigkeiten und Kultureinrichtungen vorbei.
Von “Radeln in Brandenburg” werden diverse Radtouren vorgestellt, die innerhalb Brandenburgs durchgeführt werden – oder die durch Brandenburg hindurchführen. Der längste Radfernweg Deutschlands ist beispielsweise die “Tour Brandenburg”. Diese Strecke ist 1.111 Kilometer lang und führt rund um Berlin, durch 17 Städte mit historischem Stadtkern und an einzigartigen Naturlandschaften vorbei. Die Tour Brandenburg hat eine eigene Internet-Adresse www.tour-brandenburg.de.
Weitere große Fahrradtouren führen durch Brandenburg hindurch, z.B. der Elberadweg, der Oder-Neiße-Radweg, der Europaradweg – und die Verbindung Berlin-Kopenhagen. Neun der Fahrradtouren haben vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) sehr gute Bewertungen bekommen. Dabei wurden Oberflächen-Qualität, Nahverkehrs-Anbindung, Beschilderung, attraktive Routenführung, Anzahl der Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie das Kartenmaterial bewertet.
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