Hinweise zur Motorrad-Versicherung

Motorradfahren ist für viele der Inbegriff der Freiheit. Sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und auf zwei Rädern ausgedehnte Touren zu unternehmen, setzt allerdings eine gültige Motorrad-Versicherung voraus.

Um sich nicht Jahr für Jahr neu um den Papierkram kümmern zu müssen und Geld zu sparen, setzen die meisten auf ein sogenanntes Saisonkennzeichen. Damit reicht es, das Gefährt einmal zuzulassen. Möglich ist das, wenn das Motorrad zwischen zwei und elf Monaten im Jahr aktiv genutzt wird. Der genaue Zeitraum ist auf dem Kennzeichen vermerkt. Denn nur für diese Zeit besteht auch der Versicherungsschutz.

Dabei unterscheidet sich eine Motorrad- kaum von einer Kfz-Versicherung. Die Haftpflichtpolice ist Pflicht. Hinzu kommt, ganz nach Wunsch, eine Teil- oder Vollkaskoversicherung. Der Beitrag richtet sich unter anderem nach dem Fahrzeug, der Motorleistung, dem gewählten Selbstbehalt, der jeweiligen Regionalklasse und der erreichten Schadensfreiheitsklasse. Denn auch bei der Motorradversicherung wird unfallfreies Fahren belohnt. Waren es früher fünf Schadensfreiheitsklassen, sind es inzwischen 13 und beginnen Fahranfänger in der Stufe null, um dann Jahr für Jahr ein paar Prozentpunkte zu sparen. Im günstigsten Fall erreicht man einen Wert von 25 Prozent bei der Motorradhaftpflichtversicherung. Klein- und Krafträder gliedern sich nach wie vor in fünf Schadensfreiheitsklassen.

Wer sein Motorrad günstig versichern möchte, sollte es bei der Kfz-Versicherung als Zweitfahrzeug anmelden oder das Saisonkennzeichen nutzen. Der effektivste Weg, die Prämie niedrig zu halten, ist aber ein Motorradversicherungsvergleich. Da das Angebot der Assekuranzen auch in diesem Segment immer größer wird, lohnt es sich, mehrere Angebote einzuholen oder einen Onlinevergleich zu starten.

Experten raten, beim Leistungsumfang der Teilkaskoversicherung nicht auf eine Diebstahlversicherung zu verzichten und gegebenenfalls über eine Ruheversicherung nachzudenken, damit das Rad auch während der Winterpause versichert ist. Ganz wichtig: Das Motorrad vor der ersten Fahrt durchchecken lassen, sich um die richtige Schutzkleidung kümmern und anfangs nicht gleich mit Vollgas loslegen.

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