Jede Woche donnerstags gibts die neueste Ausgabe der Werberzeitschrift werben & verkaufen (w&v). Das Thema Auto ist natürlich immer sehr prominent vertreten – schließlich sind die Autohersteller immer noch ganz weit vorne bei den Werbeausgaben. Hier ein kleiner Durchblick durch das aktuelle Heft.
Auf das Titelblatt hat’s das Thema diesmal nicht geschafft. Aber dafür prangt uns gleich auf Seite 6 ein blingbling Audi-Logo entgegen. Auf dem Nummernschild des Audi steht “Wetten dass..?”. Und damit ist schon halbwegs klar, worum es in diesem Beitrag geht: Um ein mögliches Werbeverbot für die öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten ARD und ZDF. Der Vorschlag kommt aktuell von Kurt Beck, der dafür das Jahr 2017 anpeilt – und das dann fehlende Geld durch erhöhte Rundfunkgebühren wieder reinholen möchte.
Auf der nächste w&v-Seite (Seite 7) gehts um ein interessantes Geschäft, dass das Medienunternehmen Gruner und Jahr (G+J) mit Toyota machen wird. G+J gewann einen riesigen zweistelligen Millionen Etat von Toyota. Toyota wird keine Printwerbung in irgendeinem anderen Verlag machen. Und es wird wohl u.a. einen Stern geben, der ausschließlich Toyota Werbung enthalten wird. In der Verlagsbranche stieß diese Vorgehensweise auf wenig Gegenliebe.
In den kurzen Meldungen der Unternehmens-Nachrichten auf Seite 17 der aktuellen w&v geht es um die TV-Starts der Woche. Auf Platz eins ist hierbei der Werbefilm von Fiat gelandet, in dem es um die Fiat-Modelle Panda und Punto geht – und das Thema “Weniger Altfahrzeuge”. Fiat gibt dafür 1,47 Millionen Euro aus. Auf Platz drei landete die Ford Fiesta Flatrate, den sich Ford 1,04 Millionen Euro kosten lässt.
Gleich daneben ist die Überschrift “Mercedes stachelt Meister an” zu lesen. In dem kleinen Artikel geht es um das Turnier Meister vs. Meister, bei dem Handwerksbetriebe aus der Elektro- und Metallbranche aufgerufen werden, mit einer eigenen Fußball-Mannschaft gegen ein Fußball-Weltmeister-Allstars-Team mit “pensionierten” WM-Teilnehmern der Jahre 1954, 1974 und 1990 anzutreten.
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