Aston Martin Rapide ist ab März erhältlich

Vor etwa 10 Jahren war Aston Martin ein traditionsreicher Autohersteller, dessen Blütezeit schon lange zurücklag. Damals fertigten die Briten ca. 600 Fahrzeuge im Jahr – ein Produktionszahl, die alles andere als glorreich erscheint. Zum Glück scheinen diese Zeiten vergessen zu sein: Dr. Ulrich Bez übernahm damals die Unternehmenslenkung und hat den Sportwagenhersteller wieder auf Kurs gebracht. Die jährliche Fertigung liegt nun bei gut 6.000 Einheiten pro Jahr.

Zum neuesten Coup des Dr. Bez zählt die Produktion eines viertürigen Sportwagens. Es bestehen keine Zweifel: Mit dieser Idee eifert man dem deutschen Konkurrenten Porsche nach. Bereits im vergangenen Jahr brachte Porsche den Panamera auf den Markt – ein familientauglicher Sportwagen.

Ein Dreivierteljahr später sind auch die Briten soweit, der Aston Martin Rapide steht in den Startlöchern. Der Viertürer basiert auf einem ganz ähnlichen Konzept wie der Panamera. Aston Martin hat einen Sportwagen gebaut, dessen Ausmaße alle Rekorde brechen. Von einem schlanken Sportwagen kann keine Rede sein: Der Rapide ist 5,2 Meter lang und weist einen Radstand von 2,99 Metern auf. Das Leergewicht liegt bei ungefähr 2 Tonnen.

Damit sich der Aston Martin Rapide trotz des hohen Gewichts wie ein reinrassiger Sportwagen fährt, wurde er mit einem 12-Zylinder Aggregat ausgestattet. Der V12 Motor leistet 477 PS und entwickelt ein Drehmoment von 600Nm. Diese Kraft reicht aus, um in den Sprint von 0 auf 100 km/h in 5,2 Sekunden zu meistern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 296 km/h. Angaben zum Kraftstoffverbrauch machten die Briten bisher nicht, Experten kennen jedoch den Motor und rechnen mit einem Verbrauch ca. 16 Litern auf 100 Kilometer.

Wer sich den viertürigen Sportwagen zulegen möchte, muss über eine prall gefüllt Geldbörse verfügen. Der Aston Martin Rapide soll ab März bei den Händlern stehen und ab 180.000 Euro erhältlich sein.

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