Dass während des Karnevals hin und wieder ein paar Gläschen mehr getrunken werden – alkoholischen Inhalts, versteht sich – ist an sich nicht verwerflich. Sich anschließend aber ans Steuer zu setzen und nicht nur sich, sondern auch andere in Gefahr zu bringen, ist einfach nur dumm. Welche Folgen es haben kann, angeheitert oder gar volltrunken zu fahren, darauf weist die HUK-Coburg hin. Sie reichen von Punkten in Flensburg über den Führerscheinentzug bis hin zum Verlust des Schutzes der Kfz-Versicherung.
0,3 Promille reichen schon aus, und die Ordnungsbehörden werden aktiv. Richtig teuer wird es, wenn man mit 0,5 Promille in eine Polizei-Kontrolle gerät: 500 Euro, vier Punkte und einen Monat ohne Führerschein stehen in dem Fall zu Buche. Endet die Fahrt mit einem Unfall, erhöht sich Strafe auf sechs Monate Führerscheinentzug, gibt es mehr Punkte und auch die Geldstrafe steigt drastisch an. Für Fahranfänger gilt übrigens bis zu 21. Geburtstag die Null-Promille-Regel.
Abgesehen davon, dass ein alkoholbedingter Unfall strafrechtliche Konsequenzen hat, droht auch Ärger mit der Autoversicherung. Sie wird ebenfalls ganz genau darauf schauen, wie hoch die Alkoholkonzentration im Blut des Unfallfahrers war. „Hinzu kommt die Frage nach der individuellen Fahrtüchtigkeit, also ob der Fahrer eine Situation erkennen und angemessen reagieren kann“, so die HUK-Coburg. Dann greift die Trunkenheitsklausel in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Das Unternehmen reguliert zwar den Schaden, weil der Schutz des Geschädigten immer im Vordergrund steht. Der Fahrer wird allerdings in Regress genommen und muss bis zu 5.000 Euro aus seinem Portmonee bezahlen.
Bei der Kaskoversicherung können die Folgen noch gravierender sein. Wer mehr als 1,1 Promille im Blut hat, gilt laut Rechtsprechung als absolut fahruntüchtig. „Der Alkoholgenuss gilt dann automatisch als ursächlich für den Unfall“, erklärt die HUK-Coburg. Selbst wer weniger getrunken hat, riskiert damit seinen Versicherungsschutz. Das betrifft im Übrigen auch den Beifahrer. Wer zu einem Betrunkenen ins Auto steigt und bei einem Unfall verletzt wird, muss damit rechnen, dass die Schadensersatzansprüche deutlich gekürzt werden. Aus Sicht der Gerichte gefährdet man sich dadurch selbst und ist für die Verletzungsfolgen verantwortlich.
Alkohol am Steuer ist also nicht nur während der närrischen Tage ein Problem, er kann auch an jedem anderen Tag im Jahr sehr ernüchternde Folgen nach sich ziehen.
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Also nach dem ich diesen Beitrag gelesenn habe, ist mir besonders Klar geworden wie die Zeiten gegenüber der Tolerierung bei Genuß von Alkohol am Steuern sich verändert haben.
Nachdem seit den 60. Jahren kontinuierlich immer mehr Verkehrsunfälle durch Trunkenheit am Steuer registriert wurden, hat man genau richtig darauf reagiert.
Es ist nun mal erwieserener Weise so das Alkohol und die einnahme von Drogen zu einem drastischen fehlverhalten im Straßenverkehr führen.
Daher begrüße ich die Zunahme von Verkehrskontrollen gerade an sochen Tagen wie Silvester / Neujahr oder auch in der Karnevalisten Zeit.