Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) präsentierte jetzt einen Plan, der der Umwelt zugutekommen und gleichzeitig die Kfz-Versicherung günstiger machen könnte. Wer sich einen umweltfreundlichen Zweitwagen kauft, um zum Beispiel die Einkäufe zu erledigen oder nur für reine Stadtfahrten, soll zukünftig ein sogenanntes Wechselkennzeichen erhalten. Das Nummernschild ließe sich dann einfach von einem auf das andere Auto stecken – denn verständlicherweise dürfte immer nur mit einem der beiden Wagen gefahren werden.
Für die Kfz-Versicherung käme das in gewisser Weise einer Art Doppel-Zulassung gleich. Statt eines Zweitwagentarifs gäbe es dann nur noch einen Vertrag, bei dem der höhere Tarif gezahlt werden muss, meist der für das hubraumstärkere Fahrzeug. Mit diesem Schritt würde, so Peter Ramsauer, das Gewerbe gestärkt und der Bürger entlastet. „Dabei haben wir auch unsere Umweltschutz- und Klimaschutzziele im Blick. Wir wollen mehr abgasarme Fahrzeuge auf unsere Straßen bringen“, zitiert die Bild-Zeitung den Minister. Derzeit wird die Idee vom Bundesverkehrsministerium und der Versicherungswirtschaft geprüft, um die „bestmögliche Regelung“ zu finden.
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