Der Winter hat es in sich und macht auch versierten Autofahrern zu schaffen. Schnee und Eis sorgen für glatte Straßen und lassen die Zahl der Auffahrunfälle nach oben schnellen. Das Statistische Bundesamt verbuchte 2008 während der Zeit von Dezember bis Februar im Schnitt 9,4 Prozent mehr Verkehrsunfälle mit Sachschaden als im Sommer. Diese Zahlen nennt das Vergleichsportal toptarif.de und weist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung eines umfangreichen Schutzes bei der Kfz-Versicherung hin.
„Hat man selbst einen Unfall verursacht, zahlt die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung lediglich den Schaden am Wagen des Unfallgeschädigten“, so Thorsten Bohg, Versicherungsexperte bei toptarif.de. Wenn auch das eigene Fahrzeug bei dem Unfall beschädigt wurde, komme die Kaskoversicherung ins Spiel. Allerdings: Eine Teilkaskoversicherung reiche für solche Fälle nicht aus. Sie sichere nur Schäden am stehenden Auto ab, zum Beispiel durch Feuer, Einbruch, Brand oder einen Blitzeinschlag. Wer sein Fahrzeug auch im fließenden Verkehr schützen möchte, dem empfiehlt Thorsten Bohg eine Vollkaskoversicherung. Gerade bei neueren Autos könnten Blechschäden sonst richtig teuer werden.
Die Vollkaskoversicherung zahle zum einen für selbst verschuldete Schäden. Zum andreren greife der Schutz auch, wenn der Unfallgegner Fahrerflucht begehe, zahlungsunfähig sei oder aus dem Ausland stamme und es aufgrund unterschiedlicher nationaler Regelungen zu Problemen komme. Die Police lohne sich vor allem bei neueren Fahrzeugen, könne aber auch bei älteren Modellen durchaus sinnvoll sein. Denn teilweise sei die Vollkasko- sogar deutlich günstiger als eine Teilkaskoversicherung. Das gelte insbesondere für Fahrer, die lange unfallfrei unterwegs und bereit sind, eine höhere Selbstbeteiligung zu zahlen.
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