Das wird noch dauern: Motorkraft aus der Steckdose…

Ministerien bringen GGE auf den Weg – Ziel bis 2020: eine Mio E-Autos

Die Anzeige der Armaturen im Cockpit lassen keinen Zweifel: Herbert M. fährt sein Leasingfahrzeug seit Monaten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 30 Kilometern in der Stunde, wenn er nun mal überhaupt fährt… Da kommt einem der Gedanke nach einem günstigen Elektroauto ganz schnell, wo das Gefährt doch den halben Tag in der Garage oder vor dem Haus steht.

Grund genug, auch beim Wirtschafts- und Verkehrsministerium beim Thema E-Mobilität stärker zusammenzuarbeiten. Eingerichtet wurde deshalb die GGE, die “Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität”. Sie soll ab Februar 2010 ihre Arbeit aufnehmen, wie gerade noch im Januar mitgeteilt wurde.
Als Ziel der GGE gilt, in naher Zukunft und damit zeitnah pragmatische Lösungen zu erarbeiten und die Ressort-Zusammenarbeit zu bündeln.
Damit gilt die GGE auch als zentrale und somit einheitlich wirkende Anlaufstelle und als Sekretariat der Bundesregierung für die Aufgaben, die sich aus dem Anspruch an die Elektromobilität stellen.

Die “Stabstelle” wird als Dienstleister wirken und das Sekretariat der Nationalen Plattform ‘Elektromobilität’ wird damit zu einem Beratungsgremium der Bundesregierung, in das alle Akteure aus Technik, Forschung und Herstellern eingebunden werden.

Der Nationale Entwicklungsplans ‘Elektromobilität’ wird dabei durch die GGE unterstützt, was den Plan konkretisieren wird und ihn auch ständig weiter entwickelt. Wie die Realisierung umzusetzen ist, wird dabei ebenso erarbeitet und koordiniert wie die “Marschzahl”, die da heißt: Bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen.

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