Daimler legt Kleinserie der elektrifizierten A-Klasse auf

Im Bereich des Elektro-Antriebs scheint Daimler unbedingt den Ton angeben zu wollen. Noch wird den japanischen Autoherstellern nachgesagt, in diesem Bereich die führende Rolle zu spielen. Allerdings wird der Abstand knapper: Mittlerweile ist Mercedes mit der Entwicklung von drei Elektrofahrzeugen beschäftigt bzw. von drei Fahrzeugen, die jeweils von Elektromotoren angetrieben werden. Den Anfang machte der Smart: Auf Basis des Kleinstwagens wurde Grundlagenforschung betrieben. Zur Erforschung der Brennstoffzelle wurde eine spezielle Version der B-Klasse aufgelegt – und nun wird eine elektrifizierte A-Klasse nachgeschoben.

Bereits in der vergangenen Woche hat Mercedes-Benz seine Elektroversion der A-Klasse offiziell vorgestellt. Das Fahrzeug trägt die Modellbezeichnung „E-Cell“ und soll noch in diesem Jahr im Rahmen einer Kleinserie produziert werden. Es ist vorgesehen, dass 500 Fahrzeuge vom Fließband rollen, die dann für einen großen Feldversuch herhalten sollen – ausgewählte Geschäftskunden erhalten die Möglichkeit, die elektrifizierte A-Klasse zu mieten.

Hierbei handelt es sich um einen wesentlich größeren Schritt, als es auf den ersten Blick aussieht. Der Elektro-Smart wartet zwar bereits mit eindrucksvollen Werten auf, allerdings ist klar, dass ein kleiner Zweisitzer längst nicht für jedermann geeignet ist – daher zieht Daimler nun mit der A-Klasse nach. Im Vergleich zum Smart bietet sie deutlich mehr Platz. Hinsichtlich der Leistung ist anzumerken, dass es um diese schon sehr gut bestellt ist. Immerhin ist die E-Cell Version der A-Klasse mit einem 95 PS starken Elektromotor ausgestattet. Ein Lithium-Ionen Akku ermöglicht eine Reichweite von 200 Kilometern. In Anbetracht der Fahrzeuggröße ist dies ein beeindruckender Wert – für den alltäglichen Einsatz im Stadtverkehr ist diese Reichweite vollkommen ausreichend bemessen. Wann es mit der Serienfertigung losgeht, bleibt jedoch vorerst abzuwarten.

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