Es ist schon erstaunlich, wie häufig es vorkommt, dass PR-Abteilungen von Autoherstellern Fehler machen und somit dazu beitragen, dass Fotos neuer Modelle verfrüht an die Öffentlichkeit gelangen. Dies ist nun wieder im Hause BMW geschehen: Es sind Fotos vom Mini Countryman im Web bzw. in einem US-Autoblog aufgetaucht, auf denen die SUV Version des Mini zu sehen ist.
Bewundernswert ist vor allem die Häufigkeit dieser Fehler – insbesondere BMW und Mercedes-Benz scheinen sich darauf zu verstehen, offizielle Fahrzeugfotos „unabsichtlich“ und somit vorzeitig in Umlauf zu bringen. So langsam kann ich persönlich nicht mehr daran glauben, dass es sich hierbei um Missgeschicke der PR-Abteilungen handelt. Für mich hat es den Anschein, dass man die Fotos bewusst und sehr zielgerichtet durchsickern lässt, um auf diesem Weg eine größere PR zu erhalten.
Was die eigentlichen Fotos des neuen Mini Modells betrifft, so fallen diese vergleichsweise unspektakulär aus. Wer einen prallen SUV im Stil des Mini erwartet hat, wird enttäuscht. Die bulligen Fahrzeuge, die auf Konzeptzeichnungen zu sehen waren, wirkten deutlich aufregender. So wie es aussieht hat es Mini gewagt, den Clubman ein wenig zu vergrößern und einen schnöden Crossover daraus zu machen. Ich möchte nicht sagen, dass mir das Fahrzeug nicht gefällt, allerdings hätte ich mehr Abwechslung erwartet. Der Mini Countryman erscheint im typischen Mini Stil – nur mit dem Unterschied, dass er ein wenig größer ausfällt. Dadurch geht für mich die Faszination verloren – meiner Ansicht nach muss ein Mini auch ein Mini (also kompakt) sein.
Außerdem lässt sich BMW den Crossover Mini relativ gut bezahlen. Wer einen Countryman der britischen Lifestyle Automarke kaufen möchte, muss dafür ordentlich in die Tasche greifen. Laut „Autobild“ ist mit einem Preis von rund 25.000 Euro zu rechnen. Gegen Ende des Jahres soll das Fahrzeug in den Verkaufsräumen der Händler stehen.

Hier gibt es sogar schon offizielle Infos zum Countryman:
http://www.facebook.com/mini.countryman