Berlin und Hannover verschärfen ihre Umweltzonen: Im neuen Jahr wird das Befahren der Zonen mit roter Plakette nicht mehr gestattet sein. Eine beachtliche Anzahl an Autofahrern ist von dieser Problematik betroffen – die rote Plakette wurde zwar erteilt, ist aufgrund der Verschärfung jedoch wertlos. Zum größten Teil handelt es sich bei diesen Fahrzeugen um Dieselfahrzeuge, weil diese einen vergleichsweise hohen Ausstoß an Feinstaub aufweisen.
Einer beachtlichen Anzahl an Fahrzeugbesitzern bietet sich dennoch die Chance, weiterhin in den Umweltzonen fahren zu dürfen. Diese Möglichkeit bietet sich im Rahmen der Nachrüstung eines Partikelfilters. Durch das Nachrüsten eines Partikelfilters wird es möglich, die Abgase zu reinigen und den Ausstoß an Feinstsaub spürbar zu verringern. Oftmals wird der Ausstoß so sehr verringert, dass zumindest die gelbe Plakette erhältlich ist und die Umweltzonen somit weiterhin befahren werden dürfen.
Sehr viele Autobesitzer scheinen diesen Weg gehen zu wollen – anstatt ihre alten Fahrzeuge abzustoßen, entscheiden sie sich für die Nachrüstung eines Rußfilters. Allerdings ist es nicht ganz so leicht, den Filter umgehend zu erhalten. Wie die „Welt Online“ berichtet, ist die Nachfrage wesentlich größer als das Angebot. Wer einen Filter nachrüsten möchte, muss derzeit eine Wartezeit von rund acht Wochen in Kauf nehmen. Die Werkstätten selbst sind übrigens nicht überfüllt. Vielmehr ist es so, dass neue Filter nicht schneller erhältlich sind. Die Hersteller haben die Produktionskapazität nämlich nicht erhöht.
Wer unmittelbar betroffen ist, weil er die Umweltzonen in Berlin oder Hannover befahren möchte, jedoch noch keinen Filter besitzt, kann dennoch die Fahrergenehmigung erhalten. Dies ist gegen Zahlung einer Gebühr so wie dem Nachweis über einen bestellten Rußfilter möglich.
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