Winterwetter erhöht das Unfallrisiko

Die Wetterkapriolen der vergangenen Tage haben ordentlich für Schlagzeilen gesorgt. Vor allem über geschlossene Flughäfen wurde in den Medien sehr häufig berichtet: Etliche Flughäfen waren eingeschneit, weshalb der Flugverkehr nur eingeschränkt oder teilweise auch gar nicht stattfinden konnte. Doch nicht nur auf den Flughäfen hat das Wetter seine Spuren hinterlassen – auch der Straßenverkehr wurde durch das nass-kalte Winterwetter teilweise sehr stark beeinträchtigt.

Bei den tiefen Minusgraden, die in den letzten Tagen herrschten, zählte vor allem Glatteis zu den sehr großen Gefahren. Wer auf einem zugefrorenen Fahrbahnbelag mit seinem Auto unterwegs ist, muss besonders vorsichtig fahren: Schnell kann es vorkommen, dass man die Kontrolle über das Fahrzeug verliert. Besonders riskant wird es, wenn man mit einer vergleichsweise hohen Geschwindigkeit unterwegs ist: Je nach Art der Glätte ist es unter Umständen fast nicht möglich zu bremsen bzw. die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu reduzieren.

Auch was das gefürchtete Blitzeis angeht, mussten in den vergangenen Tagen immer wieder Warnungen ausgesprochen werden. Bei Regenfällen kann es passieren, dass der Niederschlag auf den Straßen umgehend gefriert und dann zur Falle wird. Größere Karambolagen treten bei Blitzeis häufiger auf.

Autofahrer sollten diese Gefahren nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern stattdessen bewusst vorsichtig fahren. Vor allem der Blick auf das Thermometer spielt eine wichtige Rolle: Bei Minusgraden gilt es besonders vorsichtig zu fahren. Außerdem ist es wichtig, sich bei solchen Wetterverhältnissen ausschließlich mit Winterreifen auf die Straßen zu wagen – nur Winterreifen bieten letztlich eine Bodenhaftung, die ausreichend bemessen ist bzw. die eine Teilnahme am Straßenverkehr gestattet.

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